Wie solls nur weitergehen....bitte dringend rat!!!!!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von novemberbaby06 22.02.11 - 16:38 Uhr

Hallo ihr lieben,

nun ist es soweit dass ich euch um rat fragen muss.

zur situation
wir haben ein gróßes "3 generationen haus"

Oben wohnt meine schwiegermutter
unten die großeltern
ganz unten wir (mein freund, ich und unsere 4 jährige tochter)

2002 starb mein schwiegervater an bauchspeicheldrüsen krebs
meine schwimu pflegte ihn bis zum bitteren ende....als er starb.....verfiel meine schwimu vor lauter kummer den alkoholismus :-(

seither hat sie 4 enzüge hiinter sich und soeben kam die nachricht von meinem freund, sie (schwimu) hat angerufen total aufgelöst, dass sie wieder trinkt....ihr könnt euch vorstellen unsere kartenhaus flog wieder in sich zusammen.....

sie hält die ganze situation nicht mehr aus....wir mein freund und ich auch nur schweren herzen:

OPA 80 jahre ein pflegefall, er braucht tag und nachts windeln, kann nichts mehr alleine tun...lebt sein ganzes leben nur noch in seinem sessel...redet kaum noch...also wirklich er ist so gut wie kurz vorm ende :-(

mit OMA ist es auch rapide nach unten gegangen...sie ist seit wochen nur noch krank...(blasenentzündung, grippe nun ein viraler husten infekt)....auch merkt man wie sie immer mehr der krankheit alzheimer zur lasst fällt

PFLEGEDIENST kommt nur 2x die woche für 2 stunden......um opa zu baden ...:-(

sonst schauen wir auf die beiden: sprich ich fahr für sie einkaufen, nehme hausarbeiten ab usw....

:-( nun sind wir aber alle am ende unserer kräfte...immer wieder erwischt uns so ein rückschlag...

wir können uns alle nicht mehr um die gróßeltern kümmern, sie brauchen wirklich 24stunden wen für sich, und ich kann dass einfach nicht immer ich habe selbst eine tochter die ihre mama braucht....

meine schwimu ist sowieso jahre lang schon depressiv und immer wieder wird ihr alles zu viel sie kann sich von "ihrer krankheit" einfach nicht erholen, weil sie immer wieder das leid der großeltern sieht (es sind ihre eltern).....

nun sind wir am überlegen für oma und opa einen platz im pflegeheim zu bekommen....ABER können wir das den beiden "antun"???? sie leben seit 1953 in diesem haus...sie haben alles selbest erbaut.....
nun einfach so in eine andere umgebung?.....:-( mir tun die beiden leid....
aber ICH kann mich nicht immer um sie kümmern.....

mein freund arbeitet meist von 7-19 uhr samstag ab und an auch bist 15 uhr ...

wie solls nur weiter gehen?

-meine kraft ist zuende
-schwimu trinkt wieder :-( weil sie das leiden nicht sehen kann
-opa und oma brauchen 24 stunden betreuung....haben sie aber nicht.....

:-(

Ich bin verzweifelt, ich möchte doch dass alle ein schönes ruhiges leben haben und dass die großeltern ihre "letzte" zeit in liebevollen händen genießen können....

Danke glg dani :-(

Beitrag von docmartin 22.02.11 - 16:48 Uhr

Das ist eine ganz schwierige Situation in der ihr da steckt. Könnt ihr mit den Großeltern darüber reden welche Wünsche sie haben? Lässt sich bei so großer Pflegebedürftigkeit die Pflegestufe nicht erhöhen? Könnt ihr euch vielleicht einen Studenten oder so für ein paarmal die Woche holen der die beiden versorgt?
Lasst euch beraten bei der Diakonie, dem Roten Kreuz o.ä. Sprecht mit den behandelnden Ärzten bzw. dem Hausarzt eures Vertrauens und erkllärt die Situation.

Manchmal hilft es auch, wenn pflegebedürftige Angehörige eine Weile in einer stationären Unterbringung sind damit die Angehörigen wieder zu Atem kommen.

Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass ihr die zwei in eure Planung und Überlegung mtieinbezieht. Und selbst dann ist es eine sehr individuelle Entscheidung die von dem einzlenen abhängt.
Mein Großvater hat sich entschieden in ein Seniorenwohnheim zu gehen als er noch "jung" genug war dass er sicher sein konnte, die Angebote dort noch nutzen und sich einleben zu können, meine Schwiegergroßeltern sind daheim geblieben udn auch dort gestorben. Die hätten das Haus niemals verlassen.

Aber auf jeden Fall mit offenen KArten spielen, reden, Verständnis zeigen und eure Bedenken mitteilen ohne Schuldzuweisungen.
Viel Glück
dm

Beitrag von alkesh 22.02.11 - 17:43 Uhr

Haben die Beiden denn keine Pflegestufe?

LG

Beitrag von novemberbaby06 22.02.11 - 17:59 Uhr

Doch opa pflegestufe 2 oder 3
und oma pfelgestufe 1


Trotzdem kommt nur 2x die woche die "badefrau"...opa zu baden und dann fährt sie wieder

Lg

Beitrag von alkesh 22.02.11 - 18:15 Uhr

Also das würde ich auf jeden Fall schon mal erhöhen auf mind. 2x täglich, das nimmt Euch schon eine Menge Streß ab.

Auch eine Haushaltshilfe wäre da noch drin, die ein bisl. putzt und Erledigungen macht!

Dann müsst Ihr die Beiden vielleicht doch nicht "verpflanzen" auf ihre alten Tage!

LG

Beitrag von novemberbaby06 22.02.11 - 18:37 Uhr

Eben genau um dass geht es :-)

Wir wollen sie gar nicht "verpflanzen"....wir wollen ihnen einen schönen ausklang des lebens bieten.....

doch die oma ist sooo stur will von ausse keine hilfe annehmen, sagt immer das meine schwimu an allem schuld sei weil sie sich nicht um die großeltern kümmert (ja wie denn wenn sie selbst eigentlich sehr krank ist (( depressiv, alkoholismus und über den tod ihres mannes ist sie auch noch nicht hinweg) und jetzt sieht wie ihr vater "zu grunde" geht)......

:-(

ich weiß echt nicht wie wir weiter "verfahren" können.....
Danke

GLg dani

Beitrag von marionr1 22.02.11 - 19:10 Uhr

Hallo!

>doch die oma ist sooo stur will von ausse keine hilfe annehmen<

Dann müsst ihr der Oma sagen, dass nur das, oder das Pflegeheim in Frage kommt.

Mein Opa wollte auch keinen bei sich im Haus haben. Er hat sich, als es ihm immer schlechter ging, darauf eingelassen, eine Pflegerin, bei ihm aufzunehmen. Sie hat dann sogar bei ihm gewohnt.

Lg Marion

Beitrag von novemberbaby06 22.02.11 - 19:14 Uhr

Das haben wir ihr gesagt

doch sie ist sooo stur....sie argumentiert damit sie haben das wohnrecht bis sie sterben, somit bleiben sie auch so lange im haus

wir wollen sie ja nicht weiter haben !!! wir wollen nur HELFEN.....aber das ganze auf uns abzutragen fiinde ich unfair......mehr als hilfe anbieten können wir ja nicht :-(


Ach ...schwierig

Beitrag von alkesh 22.02.11 - 19:20 Uhr

Ja, das kenn ich - da helfen nur klaren Ansagen! Pflegedienst oder Heim, sie soll entscheiden!

LG

Beitrag von derhimmelmusswarten 22.02.11 - 18:59 Uhr

Dass zu deinen Großeltern nur zwei Mal die Woche ein Pflegdienst kommt, ist meiner Meinung nach nicht tragbar! Sie haben doch dann sicher eine relativ hohe Pflegestufe (2?) und können sich von den Pflegesachleistungen weit aus mehr an Diensten raus suchen! Wenn sie nur 1 haben sollten, könnt ihr problemlos einen Antrag auf Höherstufung stellen beim Medizinischen Dienst der Krankenkasse! Bekommen sie Essen auf Rädern? Oder hätten sie genug Rente, um eine Polin bei sich wohnen zu lassen? Das machen einige alte Leute bei uns. Allerdings muss man da mit 200-300 Euro die Woche rechnen, plus Krankenversicherung etc., plus Busfahrt hin und zurück plus natürlich Verköstigung.

Gibt es bei euch die Möglichkeit des betreuten Wohnens? Meine Oma ist jetzt in einer Wohngruppe für Senioren mit gerade mal 8 Bewohnern. Ist natürlich die Frage, ob die Großeltern genug Rente haben. Oder würde es reichen, wenn nur der Großvater in ein Seniorenheim kommt? Und deine Oma dann mit dem Pflegedienst anständig versorgt wird?

Die Schwiegermutter halte ich für das geringere Problem. Sorry, aber wenn ihr nicht zu helfen ist, was wollt ihr machen... Ist natürlich schlimm, wenn man das miterleben muss. Aber was soll man tun, wenn Entzüge nichts bringen? Was sagt der Hausarzt dazu?

Holt euch Hilfe von Außen. Und zwar so schnell wie möglich!

Beitrag von derhimmelmusswarten 22.02.11 - 19:01 Uhr

Ach du schreibst, dass sie schon Stufe 1 und 2 bzw. 3 haben! Dann stecken sie sich ja, sorry, das Pflegegeld in die Tasche und nehmen nur minimal Dienste in Anspruch. DAS halte ich für nicht ok. Denn sie haben ja dann Einiges an Geld zur Verfügung und sind nur zu stur, es in Anspruch zu nehmen? Auf eure Kosten? DAS würde ich nicht mit machen!

Beitrag von novemberbaby06 22.02.11 - 19:12 Uhr

Hallo

Ich danke dir für deine antwort

zweckst der schwimu werde ich am donnerstag mit ihrem hausarzt sprechen ( er kennt uns sehr gut )...

Ja, du triffst es auf den PUNKT es geht der lieben oma ums geld

wenn sie ja den opa ins pflegeheim gibt, bekommt sie seine rente nicht mehr und auch das pflegegeld nicht mehr.......dann hat sie nur noch so "wenig".....sie muss aber dann die mindessicherung bekommen sprich die 774€ und das finde ich nicht "wenig".....


Geld genug wäree sicher da, denn genau für so einen fall (ev. pflegeheim) haben die beiden eiin sparbuch....

:-( platz für eine polin oder der gleichen wäre auch....aber sie WILL ja nicht....

für sie ist es so

opa im pflegeheim- nein da dann bekommen sie weniger geld
opa zuhause- jammert sie nur herum ...wie schlecht es ihnen geht
hilfe von aussen- hm....keine ahnung..will sie nicht


ABER von unser fordert sie alles....egal mein freund kommt nach hause....zack hört man schon wie sie runterschreit zu uns..sie bräuchte dies und das....

fahren wir mit dem auto weg...läutet das handy...sie braucht dies sie braucht das


sogar zu meiner 4 jährigen tochter meinte sie schon: leonie wenn ich sonntag in der kirche bin, schau bitte mal zu opa rauf und sag ihm er soll sich anziehen (das kann er nur sehr schwer alleine).....


Lg eine verzweifelte dani

Beitrag von fruehchenomi 22.02.11 - 19:47 Uhr

Da hilft nur eines - eine Familienkonferenz - mit allen Beteiligten, Geschwistern ? Und was sonst noch dranhängt.
Und dann sagst Du klipp und klar, ich kann nicht mehr und ich mag auch nicht mehr - entweder das wird anders geregelt oder ich flüchte für die nächsten 3 Monate zu einer Freundin, dann könnt ihr zusehen, was ihr macht.
Bitte - das ist kein Spaß mehr - Du gehst kaputt, und das kanns nicht sein.
Der Oma würde ich die Leviten lesen - von wegen, dickes Sparbuch auf der Seite, Pflegegeld einschieben und Opa nicht pflegen lassen.
Und Deine Leonie ist da vollkommen rauszuhalten, vielleicht darf ihn die 4jährige ja wohl auch noch bald wickeln helfen ? Hilfe !
Neee - da helfen wohl nur klare Worte an Oma - oder die Konsequenz (die ja keiner will) beide ins Altersheim. Und das würde ich auch so sagen.
Ankündigen kann man es ja mal, man muss es ja nicht gleich tun.
Es ist doch nicht in allen Altenheimen der pure Horror, meine Schwägerin und zwei gut bekannte alte Damen sind auch in einem. Ich komm da regelmäßig hin - und die fühlen sich durchaus wohl dort - und sehen immer gepflegt aus.
WEHR DICH !!! Alles Gute ! Nur weil Du eine Frau bist, bist Du nicht automatisch als Pflegerin verpflichtet - das ist der schwerste Job der Welt, ich könnte das nicht.
LG Moni

Beitrag von oma.2009 23.02.11 - 06:59 Uhr

Hallo dani,

ich gebe Fruechenomi Recht...und gehe sogar noch einen Schritt weiter: besorge dir Unterlagen von Pflegeheimen und lege sie den Großeltern vor. Dann sehen sie, dass es Ernst wird. Du kannst mir glauben, ich weiß, wovon ich spreche. Ansonsten "kauft" von dem Pflegegeld Leistungen eines Pflegedienstes ein egal, wie die Beiden reagieren. Es gibt nur Entweder.... Oder..... Wer von Euch ist eigentlich eingetragen bei dem Pflegedienst als "Pfleger"? Derjenige sollte dann auch die Verhandlungen führen. Sollte es deine Schwiegermutter sein, dann hast du allerdings ein Problem wegen dem Alkohol aber das kann man dem Pflegedienst dann auch mitteilen. Die Dame scheint ja noch fit zu sein und geht einkaufen, oder woher bezieht sie ihren Alkohol? Das wäre auch noch so eine Sache, die geklärt werden müßte. Ansonsten soll der Hausarzt sie einweisen in eine Suchtklinik. Und wenn ihr dann mind. 2x am Tag den Pflegedienst für die Großeltern habt und sie Essen auf Rädern bekommen, sollte es eigentlich möglich sein, beide ihren Lebensweg zu Hause beenden zu lassen.

LG

Beitrag von flogginmolly 23.02.11 - 09:26 Uhr

Hi,
ich sehe grad, du bist 20 und hast eine 4 jährige Tochter, ich kann verstehen dass es dir zu viel ist. Ich habe grade selbst den Fall, dass meine Großeltern ''abbauen'' mein Großvater ist ständig im Krankenhaus und bekommt viel Morphium wegen der Tumorschmerzen, meine Großmutter muss in der Regel 2x am Tag zum Arzt und hat Angst das mein Großvater nun stirbt. Ich hab auch eine 3 Jährige Tochter und gehe auf 400€ Basis arbeiten, aber ich fahre für mind. 3 Tage die Woche zu ihnen (wohnen 100km weiter weg) und mache Einkäufe, bringe sie zum Arzt, hole Medikamente, mach etwas im Haushalt etc. Ich habe damit kein Problem, aber mit 20 hätte ich das nicht gekonnt. Es liegt an jedem selbst wie er damit klar kommt, wenn du es nicht kannst, ist das ok, dann sind sie mit einem Ambulanten Pflegedienst besser beraten. Sie müssen ja nicht zwangsläufig in eine Einrichtung. Meine Großeltern z.B. haben ihr Haus so umbauen lassen, dass falls sie zu Pflegefällen werden, alles Zuhause gemacht werden kann. Telefonier doch mal mit der Krankenkasse, mit Pflegediensten etc. was denn möglich wäre.

LG

Beitrag von kyra01.01 23.02.11 - 13:41 Uhr

meine schiegeroma ist seid einem jahr im altersheim weil meine sm sich auch nicht mehr kümmern wollte/konnte!

es war echt anstrengend die konnten nicht mehr in den urlaub früher sind ir dann hoch gezogen für die zeit aber mit der kleinen mache ich das nicht!

sie ist da total glücklich nicht alleine hat immer jemanden sie sagt selber jetzt kommt der besuch wegen ihr und nicht wegen ihrem sohn und frau und springt bei ihr nur kurz rein sie kegelt da kocht und und und sie sieht und hört zwar nix mehr und laufen ist auch nicht mehr so drin aber sie ist glücklich!!!

das ist eine überlegung wert mit dem altenheim finde ich!!!

lg kyra

Beitrag von .roter.kussmund 23.02.11 - 15:40 Uhr

als meines mannes großvater starb, hat sich dessen frau, also die großmutter, nach einem jahr selbst in ein wohn- und pflegeheim verfrachtet.
dort hat sie unterhaltung, wenn sie möchte, es gibt genügend angebote für beschäftigungen, es kommt keine langeweile auf und wenn sie ihre ruhe haben will, verzieht sie sich in ihre eigenen vier wände und macht die bude zu. sie ist aufgeblüht, ihr gehts da sehr gut und sie ist sehr zufrieden. :-)

Beitrag von romance 23.02.11 - 20:43 Uhr

Huhu,

das ist ja heftig. Und ich vertehe dich voll und ganz. Für dein Freund ist es noch schwieriiger, es ist ja seine Mutter. ER muß sich damit auseinander setzen das sie wieder trinkt. Die Hoffnung wurde mal wieder zur Nichte gemacht. Und die Zeit hat er gar nicht, Gedanken zu machen. Wenn er nur am arbeiten ist. Die ganze Last ist auf deinen Schultern. Und das kanst du nicth mehr tragen und sollst du ach gar nicht.

Schauen, das ihr für die Großeltern mehr der Pflegedienst kommst. Da müsste mann schauen, das mann eine andere Pflegestufe bekommt. Da kenne ich mich nicht aus. Wird sicherlich auch Beratungsstellen geben.
Wennd ie Oma schon Alzheimer hat, kann sie ihren Mann nicht pflegen. Die Mutter ist erkrankt wird es wohl nicth zugeben, sie nicht mehr zu pflegen. Keiner gibt seine Sucht zu! Wäre ja ein Eigengeständnis.

Ich würde einfach mal ein Pflegeheim, wo du evtl. schon mal was gutes gehört hast informieren. Vielelicht können sie dir auch weiter helfen. Wo du nachfragen kannst. Wenn du bei der Krankenkasse anrufst, werden sie wohl dich blockieren. Das wird Geld kostet, sie werden nicht sehen. Das ihr Hilfe braucht.

Und es wird schwieriger wenn die Oma Alzheimer hat. Meine Schwester war auf so einer Stadtion, nach 5 Jahren hat sie den Dienst dort aufgegeben. Und sie war einer der längsten dort, viele wechseln die Stationen. Sie gehen selbst zur Grunde.

Von außen würde ich sagen. Ein Heim wäre das Beste für sie. Der Druck ist für die Mutter weg, die Großeltern leben im Heim und es ist nicht gesagt. Ob sie es nicht sogar gut heißen. Auch wenn eher die Gefahr ist, das sie ihr zu Hause fehlen werden. Aber sie können euch doch besuchen. Vielelicht es so in der Richtung schmackhaft machen.

Und wichtig ist, das ihr den Schuh wegen ihre Sucht nicht anzieht. Da muß sie ganz alleine raus kommen. So schwer es auch ist.

Meine Mutter trinkt auch wieder, war seit ´96 trocken. Wobei ich denke sie hat immer mal wieder heimlich getrunken. Nun macht sie kein Hehl mehr raus. Ich hoffe sie zieht mein Vater nicht mit rein, der seit dem trocken ist. Wenn ja, dann wird sie ihre Enkelkinder nicht mehr sehen und auch uns als Kinder...das machen wir nicht nochmal mit.

LG Netti

Beitrag von windsbraut69 24.02.11 - 07:05 Uhr

Du hast Dir viel Mühe mit der Antwort gegeben. Diese wäre aber bestimmt treffender ausgefallen, wenn Du den Beitrag vorher gründlich gelesen hättest.

Sie haben Pflegestufen, bekommen Geld von der Kasse, dass die Großmutter aber nicht für die Pflege ausgeben möchte.
Obendrein hat die TE nicht erwähnt, dass beide Großelternteile nicht mehr geschäftsfähig sind und die Schwiegermutter gibt sehr wohl zu, dass sie trinkt. Sie hat ihren Sohn ja selbst deswegen angerufen....

Du kannst doch nicht alles 1 : 1 aus Deiner Familie übertragen.

Gruß,

W