Total Op bei Hormonstörungen?

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Beitrag von gimash 22.02.11 - 16:57 Uhr

Hallo ihr lieben ich hab da mal ne Frage:

Ich leide seit der Geburt meines Sohnes 2006 unter häftigen Hormonstörungen und überlege jetzt ob eine Entfernung der Gebärmutter mir evtl. helfen würde...

Für einige von euch hört sich das vielleicht drastisch an aber ich kann einfach nicht mehr!
Neben den ständigen Hitzewallungen (Schweißattacken wie nach nem Marathon), den Hautproblemen und den Stimmungsschwankungen gehen mir jetzt auch noch die Haare aus (auch das nicht erst seit heute aber es wird noch mehr).#heul

Mit Medis brauch mir auch keiner mehr kommen, denn Hormonpillen vertrag ich nicht und Sojaprodukte und CO haben bisher auch nix gebracht..!:-[ An der Schilddrüse liegt´s auch nicht, da ich Hashimoto hab und regelmässig meine Medis nehm.

Bisher habe ich diesen Schritt nicht mit meinem Arzt besprochen da mein Mann und ich noch ein Kind wollten, nun ist das Thema aber endgültig vom Tisch und ich möchte meine Zukunft gestalten können.
Und dabei sind mir meine Hormone definitiv im Weg!

Hat jemand von euch damit Erfahrungen gemacht?
Ich möcht mich ja auch nicht auf gut Glück unter´s Messer legen...#zitter

Vielen dank schon mal im Vorraus

lg Sabrina

Beitrag von tinemaus 22.02.11 - 18:21 Uhr

Hallo,und was machst du dann wenn sie dir die Gebärmutter entfernt haben ? Ersatzhormone einnehmen ? Kann mir nicht vorstellen das es dann soviel besser ist.

Hat man denn nicht die Ursache versucht rausgefunden ? Bevor ich zu so einen radikalen Schritt bereit wäre, würde ich mir zig andere Meinungen einholen.

Vielleicht wäre auch mal der Gang zu einem alternativen Arzt oder Therapeuten angedacht. Ich war bei einem TCM-Therapeuten und der hat mir sehr gut geholfen mit Akunpunktur. Das ging zwar nicht von heut auf morgen, aber immerhin hat er meine Hormone wieder einigermassen ins Gleichgewicht bringen können. Ich hab ein gutes halbes Jahr massiv an PMS gelitten. Stimmungsschwankungen ohne Ende kann ich dir sagen.Bei mir waren halt nach TCM-Sicht verschiedene Energieleitbahnen blockiert, die er mir dann wieder geöffnet hat sodass wieder alles richtig in seinen Bahnen läuft im Körper

Kennst du das Buch hier ? http://www.hormonselbsthilfe.de/Angebote/Buch1.html
Hier kann man dir bestimmt auch weiterhelfen

Gruß
Tinemaus

Beitrag von fruehchenomi 22.02.11 - 19:57 Uhr

Die Entfernung der GM alleine wird Dir nicht soviel bringen - ist ja eine Wechselwirkung mit den Eierstöcken.
Und alles zusammen macht Dir in Deinem Alter noch keiner raus. Eigentlich macht man das ohnehin nur bei Krebs.

Du wirst schon Probleme kriegen, dass Dir einer in dem Alter die GM entfernt. Ich weiß, wovon ich spreche, hatte die Op mit 33 Jahren schon, aber wegen wirklich schlimmer Myome. Und ich musste lange betteln....
LG Moni

Beitrag von frischerduft 22.02.11 - 20:43 Uhr

Hallo du,

die Entfernung der Gebärmutter würde dir gar nichts bringen.

Geschlechts-Hormone werden zum großen Teil in den Eierstöcken gebildet.
Ich z. B. habe zu viel männliche Hormone und dadurch keinen Eisprung, nachgewiesenermaßen liegt es bei mir an den Eierstöcken.
Ich muss die Anti-Babypille nehmen.

Wenn dir z. B. die Eierstöcke entfernt werden müssten (nur bei Krebs!), müsstest du auf jeden Fall eine Hormonersatztherapie in Form von Tabletten nehmen.
Wenn diese Hormone fehlen, würdest du in kürzester Zeit "vergreisen".
Du solltest mal ein anständiges GEspräch mit deinem Frauenarzt führen und dir Therapiemöglichkeiten aufzeigen lassen.

P.S. Übrigens habe ich die gleichen Anzeichen wie du, wenn ich die Pille nicht nehme. Fettige Haut, Haarausfall, fettiges Haar, starke unregelmäßige Blutungen. Hört sich für mich bei dir ebenfalls wie erhöhte männliche Hormone an.

Grüße

Nici

Beitrag von golm1512 23.02.11 - 07:14 Uhr

In der Gebärmutter werden gar keine Hormone gebildet. Nicht eines.

Die Hormonregulation ist ziemlich komplex. Wenn man da irgendwas ohne sehr triftigen Grund wegoperiert, macht man sich 1000 andere Probleme. Die hätte man auch, wenn man mit triftigem Grund operieren würde, aber es gibt Erkrankungen, bei denen man einfach abwägen muss. So oder so müsste man nach einer solchen OP Hormone substituieren. Synthetische Hormone sind nicht so "gesund" wie körpereigene.

Vielleicht solltest du mal eine Endokrinologen aufsuchen, der sich mit allen Hormonen und nicht nur mit den geschlechtsspezifischen auskennt? Durch "einfaches" Wegoperieren wird es sicher nicht besser.....

Beitrag von schnuggi2009 23.02.11 - 16:51 Uhr

Hallo :-)
Also eine Freundin von mir ... hat eine "total" OP hinter sich ... und sie sagt ... sie merkt trotzdem JEDEN MONAT die Hormonschwankungen ... nur das ganze ohne die Erdbeerwoche stattfindet ... #augen
LG