Psychologisches Gutachten für Sterilisation?

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Forum: Verhütung

Pille, Kondom oder doch Spirale? Im Laufe der Jahre probieren die meisten Frauen verschiedene Methoden der Verhütung aus. Da tauchen eine Menge Fragen auf, für die hier der Raum ist. Übrigens: Medikamente und Verhütungsmittel dürfen bei uns nicht weitergegeben werden.

Beitrag von buddylein 22.02.11 - 20:50 Uhr

Ich habe gehört, das man zum Psychologen gehen kann und ihm erklärt, das man eine weitere SS nicht mehrverkraften würde. Nach meinen 4 Risiko-SS , 2 Frühgeburten, ein Kind mit Herzfehler. Eine drohende Frühgeburt, möchte ich wirklich nicht mehr SS werden. Es ist meine größte Angst, dies alles nochmal durchstehen zu müssen.
Ich habe jetzt den Nuvaring gehabt, doch mußte ich ihn wegen starken Nebenwirkungen rausnehmen.
Nun zahlt meine KK keine Sterilisation, da es keine gesundheitlichen Probleme für mich wären, wenn ich SS werden würde.
so die KH.
Jetzt habe ich den Tip bekommen, mit meinen Ängsten zum Psychologen zu gehen und dort versuchen soll, aus psychischen gründen eine Sterilisation bezahlt zu bekommen.
Hat jemand schon etwas davon gehört oder selbst Erfahrung damit?

lg buddylein

Beitrag von sophielogie 23.02.11 - 01:43 Uhr

Hallo,

ich würde Dir erst einmal raten, zu deinem Frauenarzt zu gehen, dieser soll gegenüber der Krankenkasse schriftlich begründen, das es eine Gefahr für Dich und das Kind wäre, wenn du noch mal schwanger werden würdest aus deinen benannten Gründen.
Damit dann erst noch mal zur Krankenkasse gehen.
Er wird denke ich der gleichen Meinung wie du sein.

NUR AUF ANFRAGE GEHT HEUTE GAR NICHTS MEHR!

Damit meine ich, heutzutage benötigt die Krankenkasse vom Arzt genaue detailierte Beschreibungen, warum sie eine Leistung genehmigen soll.

Falls dies schon gemacht wurde- könnte ein psychologisches Gutachten erstellt werden, jedoch denke ich, das deine "somatischen" also körperlichen Erfahrungen mit den Schwangerschaften mehr zu einer bezahlung der Sterilisation beiführen.

Beitrag von nadineka79 23.02.11 - 20:31 Uhr

Ich habe letzte Woche auch bei meiner KK angefragt wegen Kostenübernahme der Sterilisation. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, das ich unter Hüftdysplasie leide, aber mir hat man am Telefon gesagt, ich soll einfach zum Arzt gehen und wenn der meint, es wäre medizinisch notwendig, dann soll er es machen und ganz einfach über die Krankenkarte abrechen. Ich frag mich zwar immer noch, wie der Gyn ein orthopädisches Problem einschätzen soll, aber ich werd einfach mal ins KH fahren, mal sehen, was der Gyn sagt.

LG Nadine

Beitrag von ladyhexe 25.02.11 - 10:40 Uhr

Genau richtig wie du es hier gerade erklärst.

Ich hatte auch erst bei der Krankenkasse nachgefragt und die hatten verneint.

Aber!!! Die hatten zu mir gesagt wenn mein Arzt es für richtig hält,dann soll er ein Attest austellen und es zur Krankenkasse schicken.

Steri wird heute nur noch aus mehreren Gründen gemacht,hauptgrund wäre Medizinische notwendigkeit.

2 Monate später hatte ich Termin im KH und wurde Sterilisiert.