Weinen im Schlaf

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von die-kitty1985 23.02.11 - 08:59 Uhr

Guten Morgen,

mein Kleiner (8,5 Monate) war noch nie ein "guter" Schläfer. #schwitz
Seit er vier Monate alt ist wacht er fast jede Nacht gegen 2 Uhr auf (er geht zwischen 20.30 und 21.00 Uhr ins Bett). Meistens beschäftigt er sich dann mit seinem Kuschelhasen und schläft hin und wieder sogar nach ein bis zwei Stunden alleine ein. Manchmal braucht er Mama dazu die den Schnuller festhält und den Kopf streichelt ;-) Ich habe mich an diese Art von Nacht gewöhnt und wache mittlerweile sogar automatisch um zwei Uhr auf und schwitze Blut und Wasser wenn er mal durchschläft. Die Nächte kann ich allerdings an zwei Händen abzählen.
Seit gut einer Woche dreht er nun aber scheinbar am Rad. Er winselt unter dem Schlafen, heult hin und wieder sogar richtig laut auf, schläft aber weiter. Dieses Szenario bestimmt vier bis sechs mal je Nacht.
Aber die Krönung sind die zwei bisherigen "Spielstunden" gegen zwei Uhr. Die wurden nämlich vor drei Tagen in "Wein- und Heulstunden" umfunktioniert. Plötzlich helfen kein Nachtlicht, keine Spieluhr, keine Stofftiere und kein Streicheln mehr. Ich nehme ihn aber auch nicht immer sofort raus. Das habe ich noch nie gemacht und werde es auch nicht tun - bei jedem Winseln springen. So habe ich in mühevoller, anstrengender Zeit auch den Mittagsschlaf eingeführt. Und das Alleine-Einschlafen. Kein Stress - ich lasse meinen Lütten nicht bis zur Ohnmacht schreien, aber wie gesagt, nicht bei jedem Schniefen renne ich seine Tür ein.
Um auf mein Problem zurück zu kommen: er weint auf alle Fälle immer weiter und wenn's dann schlimmer wird, nehme ich ihn natürlich raus und schaukel ihn in den Schlaf. Ab da schläft er auch bis morgens, abgesehen von dem kurzen "Aufheulen" von dem ich vorher gesprochen habe. Diese wachen Nächte rächen sich dann natürlich tagsüber. An solchen Tagen ist er alles andere als ein Sonnenschein. Und das mittlerweile fast jeden Tag... :-(

Der Kinderarzt meinte, da muss ich durch. Es gibt eben Kinder, die kommen durch bestimmte Wachphasen nachts nicht müde durch sondern wachen richtig auf.
Das Weinen konnte ich damals nicht ansprechen, war noch nicht soweit als wir beim Doc waren.

Bitte, bitte, melde sich doch jemand der mit mir mitfühlen kann! Ich habe das Gefühl, ich stehe ganz alleine da.
Vielleicht sind hier noch Mamas, deren Babys diese Weinphase auch hatten?
Vielleicht sogar jemand da, der Abhilfe weiß?

Er weint sowohl wenn er einen ruhigen Tag hatte als auch wenn etwas los war (z.B. PEKiP oder Besuch bei der Uroma usw.)

Und seit drei Tagen hat er seine erste Erkältung. Nur ein bißchen Schnupfen und leichter Husten. Kein Fieber.

Ganz liebe aber fast schon verzweifelte Grüße #zitter

Beitrag von sparrow1967 23.02.11 - 09:15 Uhr

>>Ich nehme ihn aber auch nicht immer sofort raus. Das habe ich noch nie gemacht und werde es auch nicht tun - bei jedem Winseln springen. So habe ich in mühevoller, anstrengender Zeit auch den Mittagsschlaf eingeführt. Und das Alleine-Einschlafen. Kein Stress - ich lasse meinen Lütten nicht bis zur Ohnmacht schreien, aber wie gesagt, nicht bei jedem Schniefen renne ich seine Tür ein. <<




Um den 8.Monat rum machen die Kleinen nochmal einen großen Sprung - man spricht auch oft von der 8 Monats-Angst.

Ich finde ja, du solltest jetzt mal bei jedem "winseln seine Tür einrennen" - denn er zeigt dir ja, dass er dich im Moment sehr braucht:

>>er weint auf alle Fälle immer weiter und wenn's dann schlimmer wird, nehme ich ihn natürlich raus und schaukel ihn in den Schlaf. Ab da schläft er auch bis morgens, <<


sparrow