Hormone? Eigentlich ein Silopo...

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von klara4477 23.02.11 - 09:31 Uhr

Hallo zusammen!

Nachdem ich letzte Nacht viel Zeit hatte nachzudenken (konnte nicht schlafen) möchte ich hier mal eine etwas provokante Frage in den Raum werfen:

Sind wir als Schwangere wirklich Opfer unserer Hormone?

Ja, ich bin näher am Wasser gebaut als üblich, und ja, ich merke doch das ich manchesmal schneller gereizt bin als mit lieb ist. ABER, muss man das dann immer so rauslassen?

Wenn ich manchmal lese wie hier die Rede davon ist das Kinder dann von Mama schonmal was einstecken müssen (also verbal, nicht körperlich), sich Ehemänner am besten unterm nächsten dicken Stein verkriechen weil Frau regelrecht ausflippt weil der Gemahl während der Arbeit nicht Gewehr bei Fuss am Handy parat steht oder sich sonstige "Frechheiten" erlaubt...

Was immer hier so manche Frau schreibt kommt dann als Antwort oft milde lächelnd (so scheint es zumindest): "Och Du Ärmste, das sind die Hormone".
Aber ist das wirklich so? Klar, wir sind alles schwanger und demnach auch ein wenig im Ausnahmezustand, aber trotz allem auch erwachsene Menschen. Kann man sich als solche nicht auch manchmal ein wenig zusammenreissen?

Wenn eine Frau schreibt was sie manchesmal ihren Lieben "antut" ist das mehr oder weniger Ok, sind halt die Hormone. Würde sie sich aber darüber beklagen das ihr Mann sich ihr gegenüber so verhält wären die ersten Rufe "verlass ihn" wahrscheinlich garnicht weit weg.

Warum ist das so? Oder habe ich da nur eine falsche Wahrnehmung?

Sorry für dieses eigentlich sinnbefreite Posting, aber manchmal macht man sich halt über die seltsamsten Sachen Gedanken ;-).

Beitrag von supersand 23.02.11 - 10:20 Uhr

Ja, ich wundere mich auch manchmal, wie manche Leute ausrasten. Ich vermute aber, daß die generell auch einen anderen Ton haben (auch nicht-schwanger) als ich bzw. wir miteinander.

Klar, heule ich auch mal schneller oder zieh ne Flunsch. Gestern hab ich total geheult, weil ich mich plötzlich ganz allein gefühlt habe (also abgesehen von meinem Mann) und dachte, alle meine Freunde sind in andere Städten und die eine, die ich hier habe, teilt so wenig mein Leben mit mir... huäääh... #heul

Mein Mann tröstet mich dann immer ganz verständnisvoll (und denkt sich seinen Teil). Aber ich würde nie ihm gegenüber total ausfallend werden. Klar, man wird auch empfindlicher und mir ist bestimmt auch schon mal was Pampiges rausgerutscht, z.B. in der U-Bahn, wenn einfach KEINER aufsteht, obwohl denen der Babybauch quasi schon die Sicht versperrt...

Aber es gibt Überreaktion und Überreaktion... #cool

Ich versteh jedenfalls, was Du meinst.

LG,
Sandra

Beitrag von klara4477 23.02.11 - 10:44 Uhr

Da bin ich ja froh das ich mit meiner Denkweise scheinbar doch nicht ganz alleine dastehe.

Das was Du beschreibst habe ich manchmal auch, ich bin einfach empfindlicher als sonst, ist so.
Trotzdem bin ich der Meinung das, selbst wenn es mal in mir kocht, ich besser das ein oder andere runterschlucke bevor ich meine Umwelt damit malträtiere die in den meisten Fällen nämlich eben einfach mal grad garnichts dafür kann.

Und wenn ich dann hier oft lese was alles so mit "Hormonen" entschuldigt wird...