gläschen oder selber kochen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von anico 23.02.11 - 10:44 Uhr

was macht am anfang mehr sinn?? was ist gesünder?? besser für´s kind?? hat jemand die internetseite für mich von stiftung warentest oder ökotest, wo drin stand, dass fast alle gläschen schlecht sind? oder hat sich das schon wieder gebessert?

danke für die antworten #winke

Beitrag von meandco 23.02.11 - 10:54 Uhr

also gläser sind allgemein hocherhitzt und somit mit künstlichen vitaminen versetzt, da ja alles beim erhitzen vernichtet wird ...

ich hab bei der großen nur selber gekocht - und werd es wieder machen. alle haben immer gefragt wegen des riesenaufwands ... so ein blödsinn ... gemüse kommt bei uns ohnehin immer in den dampfgarer, von daher kein thema. im übrigen kann man einfrieren und dann nach bedarf rausholen und im wasserbad erwärmen ...

ich kann die anderen nicht verstehen - ich find die gläser viel mehr aufwand und auch viel viel teurer #cool

lg
me

Beitrag von incredible-baby1979 23.02.11 - 11:08 Uhr

Hallo,

da wir auch keine Fertigpampe essen, war es sonnenklar, dass ich auch fürs Kind selber koche - schmeckt sowieso besser und man weiß, was drin ist :-).

LG,
incredible mit Julian (knapp 23 Monate), der gerade Siesta macht

Beitrag von mariju 23.02.11 - 11:21 Uhr

Ich koche selber.
1. es macht Spaß
2. ich weiß was drin ist und wenn unser Sohn auf irgendwas reagiert weiß ich wenigstens woher es kam
3. später muss er auch essen was ich koche
4. es ist billiger

Das die Gläschen alle schlecht sein sollen kann ich mir zwar ehrlich gesagt nicht vorstellen, aber ich habe mich für das Kochen entschieden.

LG

Beitrag von thalia.81 23.02.11 - 11:26 Uhr

Bei uns gibt es heute zum 1. Mal Kürbisbrei.

Da ich davon ausgehe, dass mein Kleiner nur ein paar wenige Löffel voll isst, koche ich diese mit Sicherheit nicht selber. Ich habe ein Gläschen gekauft. Wenn Paul dann später richtig "Mittag isst", möchte ich schons elber kochen, aber für den anfang tun's meiner Meinung auch Gläschen :-p

Beitrag von caitlynn 23.02.11 - 11:28 Uhr

Tjaaa ich hatte auch mal vor alles selbst zu kochen.
Ich habe mir einen abgebrochen, habe verschiedenste Breie kreiert mal stückiger mal matschig ojeoje.
Endeffekt: er fand es alles furchtbar also habe ich mal ein Gläschen getestet und siehe da Nachwuchs mampfte sofort nen komplettes Glas Möhrenpampe leer...
Aha!- nagut also hat Mama ihre Kochpläne erstmal begraben und Gläschen gegeben.
Die Phase war dann irgendwann auch vorbei so mit hm 8 Monaten und da wollte Keks dann gar keinen Matsch mehr essen sondern Fingerfood und - man staune - Mamas selbstgekochtes wurde nichtmehr verschmäht.

Seitdem mampft er vom Tisch mit und ich mach mir über Gläschen keinen Kopf mehr. Was er allerdings liebte und nach wie vor liebt sind Obstgläschen (gibt da von Bebivita Fruchtbrei in joghurtbechern die sind nen supertoller nachtisch) und Getreide-Obstgläschen die futtert er gerne wenn er grade mal wieder Zahnt und kauen weh tut.


Äh lange Rede kurzer Sinn: Wenn du gerne selber kochen möchtest, dann tu das doch.
Kann sein dass das für euch beide genau das Richtige ist, kann auch sein dass du genauso verzweifelt vor deinem bockenden kind und deinem selbstgeschnippelten, gekochten und püriertem essen stehst und alles selber essen darfst :-D :-D

Gesünder ist wohl selberkochen es kommt immer auf die Inhaltsstoffe an aber man kann nciht sagen dass Gläschen deswegen ungesund sind. Und besser fürs Kind kann dir keiner beantworten denn das wird dir dein Kind schon mitteilen was es für besser hält.

hihi lg cait mit john 13 mon

Beitrag von yozevin 23.02.11 - 11:40 Uhr

Huhu

Für unseren Großen haben wir selber gekocht, meist in größeren Mengen, dann püriert, eingefroren und bei Bedarf erwärmt.... War etwas mehr Aufwand, hat aber Spaß gemacht und ich wusste, was drin war....

Bei der Kleinen haben wir von Anfang an komplett auf Brei verzichtet, sie bekam Fingerfood vom Familientisch.... Auch ohne Zähne können Kinder kauen! Und das in meinen Augen lästige Füttern fällt weg...

Diesen Weg würde ich mittlerweile immer wieder wählen!

LG

Beitrag von modo 23.02.11 - 11:44 Uhr

Also ich würde rückblickend lieber selbst kochen!!!!!

Meine ist jetzt 11,5 Monate alt und ich hab jetzt angefangen zu kochen für uns alle, aber Babygerecht und Pustekuchen!!

Sie will Nur ihre Gläschen!!

Also wenn du selbst kochst hast du später nicht das Problem des umsteigens!

Beitrag von perserkater 23.02.11 - 11:49 Uhr

Da es Fingerfood nicht in Konserven (ein Gläschen ist ja nichts anderes) zu kaufen gibt koche ich ganz klar selbst. Und weils gesünder ist, besser schmeckt, keine künstlichen Vitamine hat, kein Einheitsbrei ist - jedes Mal anders schmeckt, es günstig ist und Spaß macht.

LG

Beitrag von schullek 23.02.11 - 12:03 Uhr

hallo,

ich kenne die testergebnisse nicht, interessiert mich momentan nicht. aber in meiner jetzigen lage würde ich immer selber kochen. das bissl, was baby braucht kostet in bio nicht die welt.
mein sohn hat erst spät wirklich mit appetit gegessen. so um die 10 monate dann. er hat beides bekommen, gläschen udn selbstgekocht. jetzt würde ich es wie gesagt nur noch alleine kochen. da er aber wie gsagt die ersten wochen nur wenig gegessen hat mach ich mir da keine gedanken. mit 10 monaten hat er dann richtig zugeschlagen udn dann auch mein selbstgekochtes nur noch. abends weiches brot, morgens einen getreidebrei und mittags meist gemüse.

lg

Beitrag von goldie99999 23.02.11 - 13:42 Uhr

Glaskost ist nicht per se "schlecht", ganz im Gegenteil.

Saisonal ist es sogar sinnvoller, Glaskost zu kaufen, als selbst überlagertes Frischgemüse zu verwenden. Dies gilt vor allem für Gemüsesorten, die man auch nicht als TK- Sorten kaufen kann, wie zB Kürbis oder Pastinaken, Zucchini oder ähnliches.

Selbst kochen macht Spaß, ist günstig und schmeckt eindeutig besser als Glaskost. Teste mal selbstgekochte Frühkarotten im Vergleich zu einem Gläschen von Onkel Hipp, es ist wirklich ein Unterschied! Von der Konsistenz oder ernährungsphysiologisch sinnfreien Gläschen wie "Tagliatelle Bambini" oder ähnlichem Mist mal ganz abgesehen.

Zumeist sind die als allergenarm gekennzeichneten Gläschen auch frei von Zusätzen und Gewürzen, so dass man am Anfang, saisonabhängig, auch guten Gewissens auf Glaskost ausweichen kann.

Ich koche alles selbst, mit Ausnahme von Birnen- und Pfirsichmus für den Milchbrei. Ich finde derzeit einfach kein geeignetes Obst dafür im Frischemarkt oder beim Biobauern, klar, ist ja keine Saison.

Wenn Du überwiegend frisch kochen möchtest, kann ich dir den Avent Dampfgarer empfehlen, damit läuft das Kochen quasi so nebenher ist ist fast kein Aufwand.

Ich habe ein gutes Buch von Anne Iburg über die ersten Breie, sie berücksichtigt die neuen Empfehlungen zur Allergieprophylaxe und hat einige nette Rezepte, die über die 08/ 15 Gemüsebreie hinausgehen. Das Buch ist im Trias- Verlag erschienen und kostet weniger als 10 Euro, glaube ich.

LG, Goldie

Beitrag von tarosti 23.02.11 - 15:26 Uhr

Ich kann dieses Buch auch nur wärmstens empfehlen...

Kochen tu ich alles selber bis auf das Fleisch. Ich bin als Vegi aufgewachsen (obwohl ich heute auch Fleisch esse und koche), aber der Geruch von püriertem Fleisch haut mich fast um. Da habe ich mich für Gläschen entschieden.
Ansonsten muss ich auch sagen, dass ich beim Selbstgekochten immer weiss, was drin ist. Da ich sowieso der Meinung bin, man soll am besten prinzipiell saisonale Nahrungsmittel essen, stellt sich das Problem nicht, dass es jetzt z.B. keine frischen Pfirsiche gibt. Ich koche dann halt Äpfel oder Birnen (die es bei uns im Moment sehr wohl gibt).

Ich kann das selber Kochen nur empfehlen.

LG
Tarosti

Beitrag von maxi03 23.02.11 - 14:01 Uhr

Schwierige Frage - ich musste selbst kochen, da der Wurm nichts anderes akzeptierte. Habe sämtliche Gläschenmarken und sehr viele Inhalte durch und fast alles ist in die Tonne gewandert.

So, für das Selbstgekochte spricht, dass es mir persönlich einfach besser schmeckt und dem Kleinen auch. Die Gläschen, die ich probiert habe mochte ich nicht wirklich. Ich glaube, dass man später weniger Probleme hat die Kinder normal mitessen zu lassen.

Billiger? Nee, denn wenn man wirklich gesund kochen möchte, dann sollte es schon Bio sein und Bio ist nun mal halt teurer, auch wenn es gute Diskounterprodukte gibt. Zu dem Lebensmittelpreis muss man auch noch den Strom dazurechnen und streng genommen auch die Zeit. Das ist rechnerisch eine Nullnummer, vor allem, wenn man Fleisch oder Fisch in Bioqualität dazu nimmt. Dann ist es sogar teurer.

Gesünder? Ich weiß nicht, wie lange das Gemüse schon im Laden liegt. Da sind oft auch die Vitamine schon raus.

Gläschen werden wie alle Arten von Kindernahrung streng getestet. Ökotest und Warentest legen komplett andere Maßstäbe an. Ungesund sind die mit sicherheit nicht. Ökotest hat z. B. Milchpulver in Bioqulität mit sehr gut getestet aber den darin enthaltenen Zucker nicht erwähnt!

Also, letztendlich ist das eine Glaubensfrage. Ich war gezwungen selbst zu kochen und es hat mir auch Spaß gemacht und es hat geschmeckt. Aber ab und an hätte ich gerne mal auf ein Gläschen zurückgegriffen.

Seit unser 8 Monate ist, isst er ohnehin bei uns komplett mit, daher stellt sich für mich die Frage nicht mehr.

LG

Beitrag von escada87 23.02.11 - 17:29 Uhr

ich würde jedem Rat selber zu kochen

meistens gegügt dass was du sonst auch für den Rest der Familie kochst nur weniger bis gar nicht gewürzt

Biete dem Kind Fingerfood an,wie zB eine gekochte Kartoffeln, Möhren, Gurken, Brokkoli, Karfiol und und und

Beitrag von romance 23.02.11 - 19:57 Uhr

Huhu,

wenn bitte selber kochen. Ich habe damals auch mit Gläschen angefangen und ärger ich bis heute. Sie mag kein selbstgekochtes, nur Glas. Und das geht ins Geld, kann auch das günstige von DM sein. Aber sie will es nur und heute habe ich noch mit einiges andere 35 Euro bei DM gelassen. Für Obst und Abendbreie und ihre Milch.

Das umstellen ist wahnsinnig schwierig, sie war eh schon schwierig mit dem ESsen und fing mit 8 Monaten mit Beikost an. Sie ist nur das was sie kennt.

LG Netti