gibts Nachteile an der gebundenen Ganztagesklasse?Diskussion erwünscht

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von anro 23.02.11 - 11:06 Uhr

Hallo...

Sohnemann wird im Herbst '11 eingeschult und gestern war ein Infoabend für die gebundene Ganztagesklasse.

Eigentlich ging ich da nur hin um Mal die Schule und paar Lehrer kennen zu lernen. Denn ich war mir sicher, dass mein Kind in die "klassische" 1.Klasse bis Mittags geht und dann nach Hause kommt.

Ich muss fast schon sagen, es wurde gestern "manipuliert", so dass am Schluss fast jeder davon überzeugt war, diese Ganztagesklasse muss eine super Sache sein.

Die G-klasse geht bis jeden Tag bis 15:30 Uhr außer am Freitag, da bis 12:15Uhr.
Ich finde es toll was sie da von externen Kräften (VHS) anbieten: Schach, Tanzen, Theater, Sport, Percussion, musik.Frühföderung. und das alles zum Nulltarif, außer dem Mittagessen kostet die G-Klasse nichts (Anmerk.: da würde ich ja dann nie mein Kind in den Hort oder Mittagsbetreuung geben, die ja was kosten)

Die Kinder kommen dann wohl ohne Hausis nach Hause, sind quasi um 15:30 Uhr fix und fertig was Schule angeht.

So wie gestern argumentiert wurde, ist es fast schon "unpädagogisch", sein Kind in die reguläre Halbtagesklasse zu geben.

MEINE FRAGE:

1.) Was ist denn so schlecht dran sein Kind bis 11:15 oder 12:15 Uhr in die Halbtagesklassen zu geben und es dann ab Mittag selbst zu "Versorgen"?
ich muss dazu sagen, ich bin sowieso zu Hause, da ich noch ein kl. Kind habe und voraussichtlich die nächsten Jahre nicht arbeiten gehen werde.

2.) Gibt es denn auch nachteile für das Ganztagesmodell? Es muss doch Unterschiede geben zwischen den Kindern, die sowas besuchen und denen die Mittags heim gehen.
Was findet ihr nicht so toll am Ganztagesmodell

ich würde mich über eine Diskussion echt sehr freuen.
Ende März müssen wir uns entschieden haben.

LG Anro

Beitrag von hannah1010 23.02.11 - 11:14 Uhr

Hallo!

Lustig...ich sitz grad hier und mach mir genau die gleichen Gedanken.

'Meine Tochter wird heuer eingeschult und wir hatten gestern unseren 1. Elterninfoabend.
Da wurde auch die Ganztagesklasse regelrecht angepriesen.
Für mich klang das Ganze ertsmal gar nicht so schlecht.Es war auch eine Mama da, deren 2 Kinder in Ganztagesklassen gehen und die konnte man mit Fragen löchern.

Das einzig "negative", was ich für mich gefunden hab, ist zum einen, dass von den ganzen Freunden meiner Tochter kein einziges Kind in die Ganztagesklasse gehen wird und da wär meine Kleine suuuuper enttäuscht.

Der zweite Punkt ist, dass zumindest hier bei uns recht viele "Problemkinder" automatisch in die Ganztagesklasse kommen und da weiss ich auch net, ob das dann so toll ist.

Ansonsten weigesagt, find ich das Ganze hört sich gut an, zumal meine Tochter so oder so bis 15.30 in den Hort gehen müsste.

Ach...ich weiss auch nicht...schwierig!!!!!


lg tina

Beitrag von anro 23.02.11 - 11:27 Uhr

Hallo,

ging mein Sohn so oder so bis 15:30 Uhr in den Hort würde ich mich ganz klar für die Ganztagesklasse entscheiden.
Im Hort wird ja dageben fast nichts gemacht, eben Mittagessen und dann m.o.w Hausis und dann können die Kinder selber entscheiden was sie machen wollen
wieso kommen bei euch automatisch "problemkinder" in die G-klasse?
Bei uns dürfen nur 24 rein, wenn es mehr Anmeldungen gibt wird "aussortiert", also per Schnuppertag entschieden welches Kind besser ins Konzept passt.

LG

Beitrag von kati543 23.02.11 - 11:34 Uhr

"Bei uns dürfen nur 24 rein, wenn es mehr Anmeldungen gibt wird "aussortiert", also per Schnuppertag entschieden welches Kind besser ins Konzept passt. "

Ist das eine Privatschule? Ansonsten haben Härtefälle nach dem Gesetz Vorrang. Und von daher kommen schon in eine Ganztagsschule auch kinder, deren Elternhaus problematisch ist oder wo eben beide Elternteile arbeiten. Falls dann noch Plätze frei sind, bekommen die die Kinder, die besser ins Konzept passen.

Beitrag von anro 23.02.11 - 11:39 Uhr

Nein keine Privatschule.

die génauen Kriterien würde gestern nicht genannt, aber es wurde betont dass nicht soziale Punkte ausschlaggebend sind.

Bei der Auswahl wird eher drauf geschaut, wie das Kind mit dem Ganztagesmodell zurecht kommt, also z.b. wie sozialfähig es ist, wie selbstständig

Aber wer weiß schon genau was hinter den Kulissen sich alles abspielt!

LG

Beitrag von kati543 23.02.11 - 11:31 Uhr

Ich bin früher selber mal in eine Ganztagsschule gegangen. Der Nachteil ist der, dass die Kinder eben nicht zu Hause sind. Wobei die Eltern meistens zu Hause sowieso nicht die Zeit haben und investieren, die den Kindern in der Schule entgegengebracht wird. Bei uns war es damals wirklich so, dass alle Kinder irgendwelche AG's hatten. Gegessen haben die Kinder wirklich in der Gruppe wesentlich besser als zu Hause. Es gab ganz feste Tagesablaufregeln. Hausaufgaben wurden auch in der Gruppe gemacht. Die Erzieherin ist herumgegangen und hat ab und an geholfen und Tipps gegeben. Am Ende hat sie es abgezeichnet. Zu Hause war das kind dann wirklich nur in der Freizeit. Also die Diskussionen, die viele Eltern führen wegen den Hausaufgaben, gab es dort nicht. Hat sich ein Kind vergessen, die Hausaufg. aufzuschreiben, die anderen wußten es.
Mein Sohn geht definitiv in eine Ganztagsschule. Nach einem Ganztagskiga würde ich auch eine Halbtagsschule als Rückschritt ansehen.

Beitrag von arthurmama 23.02.11 - 11:52 Uhr

Hallo,

Sohn geht in die Ganztagsschule mit Programm von 8:15 - 15:00 inkl. Mittagessen.
Das Konzept ist allerdings so, dass die Kinder dann um 15:00 die Schule i.d.R. verlassen und die HAs sind erledigt. HAs gibt es nur in Form von Freiarbeit in der Klasse. Was als HAs nach hause gebracht wird, sind Dinge, die sie in der Schule nicht geschafft haben, wobei dann offensichtlich ist, dass sie wirklich in der Stunde geträumt haben, ansonsten wirklich nur individuell zu lernende Dinge, wie Lesen, Gedichte lernen.

Eine Ganztagsschule, wo die Kinder mit Unterhaltung von 11:15/12:15 bis 15:0 ausgepowert werden und dann noch ab 15:00 HAs haben, würde ich nicht nehmen. Wo bleibt der Freiraum um eigene Aktivitäten, Interessen zu entwickeln?

LG, I.

Beitrag von graupapagei4 23.02.11 - 12:09 Uhr

Meine Kinder dürfen mittags nach Hause gehen, damit sie am Nachmittag die Möglichkeit haben, sich ihren Intereesen und Neigungen zu widmen.

Und ich finde es schön, am Leben der Kinder teilzuhaben, genieße es, dass wir mittags gemeinsam am Tisch sitzen und über den Tag plaudern können.

Davon mal abgesehen, mag eine Ganztagsschule viele Aktivitäten bieten, aber eben keinen instrumentalen Einzelunterricht, noch die Möglichkeit seinen Lieblingssport leistungsorientiert zu betreibe. Das käme auch bei der Ganztagsschule am Nachmittag dazu und dann bleibt eben keine Freizeit mehr.

Beitrag von hannah1010 23.02.11 - 12:14 Uhr

Hallo!

Naja...das stimmt schon....aber wenn beide Eltern arbeiten und das Kind eh in Hort oder Mittagsbetreuung gehen würde, machts ja keinen Unterschied.

lg tina

Beitrag von anja1968bonn 23.02.11 - 12:57 Uhr

Na nicht ganz ... die Kinder werden ja auch älter und können zu bestimmten Aktivitäten außerhalb der Schule auch ohne Begleitung ...

Mein Sohn (8) geht in die OGS, in der es ein gutes Betreuungsangebot gibt, aber auch viel Möglichkeit, einfach nur zu spielen - ein Rundum-Beschäftigungsprogramm braucht mein Sohn nicht. Donnerstags geht mein Sohn allein zum Schwimmen, wir holen ihn dann von da ab. Mittwochs geht er zur Musikschule, und wenn mein Mann es zeitlich mal nicht schafft, ihn hinzubringen, geht er auch alleine hin und von da nach Hause.

Bei einem Ganztagsschulangebot wird der Platz für Aktivitäten außerhalb der Schule halt knapp, und auch bei einem vielfältigen Angebot kann die Schule halt nicht alles bieten.

LG

Anja

Beitrag von hannah1010 23.02.11 - 13:00 Uhr

Hallo!

Ich meinte nur, dass der Zeitfaktor der gleiche ist.

Also ob mein Kind bis 15.30 in die GTK geht oder bis 15.30 inden Hort macht keinen Unterschied.
In beiden Fällen ist die Zeit danach knapp für sportl. oder sonstige Aktivitäten.

lg tina

Beitrag von graupapagei4 25.02.11 - 06:57 Uhr

Das stimmt, wir sind allerdings in der glücklichen Situation, dass ich mittags für die Kinder da bin (arbeite 28h die Woche), da ich meine Arbeitszeit sehr flexibel gestalten kann.

Insofern waren die Kinder auch nie im Hort.

Beitrag von jono 23.02.11 - 12:40 Uhr

Hallo,

mein Kind war auf einer solchen Schule. Wir haben es dort wieder ab- und an einer normalen Grundschule angemeldet.
Die Ganztagesklasse macht aus meiner Sicht dann Sinn, wenn die soziale Struktur stimmt.
Stimmt sie nicht, ist das Kind den ganzen Tag quasi dazu verdammt, sich mit diesen Kindern zu beschäftigen bzw. keine Freunde zu haben. Nach der Schule bleibt kaum noch Zeit für Sport, Einzelunterricht (Musik oder Sport) oder Verabredungen. Das was in der Schule angepriesen wird, fällt super häufig aus (war bei uns so). Und, ich habe wirklich ein Problem damit, die Erziehung ganz in staatliche Hände zu geben. Ich möchte aussuchen, wer mein Kind den größten Teil des Tage betreut, wenn ich es nicht leisten kann. Ich möchte Einfluß auf die Entwicklung meines Kindes haben. Lieber gebe ich den Großteil meines Gehaltes für außerschulische Betreuung und Aktivitäten aus, als das ich etwas für lau annehme, auf das ich keinen Einfluss mehr habe.

LG
Jono

Beitrag von isaolemerle 23.02.11 - 12:46 Uhr

Hallo,
mein Sohn geht nicht in die Ganztagsklasse, weil

1. er seine Ruhezeiten zum Abschalten braucht, wo er alleine sein möchte, und nicht immer Horden von Kindern um sich hat

2. er seine Hobbies und Freizeitgestaltung freier wählen kann - freies Spielen auf der Straße ist schwierig, wenn man erst nach 16.00 nach Hause kommt und dann die Eltern noch nicht gesehen hat

3. die angepriesene Ganztagsschule bei uns zumindest nicht das hält, was versprochen wurde. Es ist mehr oder weniger eine Aufbewahrung durch überhaupt nicht pädagogisch vorgebildete Kräfte, AG's wie Musik oder Sport darf man nur eine belegen und muss Glück haben, dann auch reinzukommen...

LG Isa

Beitrag von babybaer4 23.02.11 - 15:35 Uhr

Hallo,

meine Tochter war im Kindergarten und auch in der Grundschule in keiner Betreuung.
Beide male hatten wir das Problem das kaum Verabredungen mit Freundinnen stattgefunden haben da sie ganztags dort waren.
Unsere Tochter ist nun auf der Realschule und dort auch in der Hausaufgabenbetreuung bis 14.30 Uhr.Jetzt muss ich allerdings sagen unsere Betreuung ist nicht gut ,da nicht auf die Richtigkeit und Sauberkeit geachtet wird,wenn sie dann zuhause ist ,ißt sie erstmal,dann werden Hausaufgaben kontrolliert und nachgearbeitet und eventuell für diverse Arbeiten gelernt.Danach noch Querflöte.Um ca 17.30 Uhr ist erst Freizeit #schock.
Wir haben uns wieder für das alte Modell entschieden.Sie kommt direkt nach der Schule nachhause.Wir essen wieder zusammen ....
Ich denke allerdings das sich mein Bericht so grauenhaft anhört ,weil die Hausaufgaben an unserer Schule nicht sorgfälltig kontrolliert werden und meine Tochter sie auch nicht sorgfälltig macht;-)
Meine Nichte ist in der Grundschule in der OGS und was sie da alles bieten ,können wir unseren Kindern nicht finanzieren.Tanzkurs,Schwimmen ....und ihre Freundinen sind auch dort.

Lg Sabine

Beitrag von sohnemann_max 23.02.11 - 16:06 Uhr

Hi,

also, ich kann Dir kurz von uns berichten.

Max ist jetzt in der 1ten Klasse. Seine Unterrichtszeiten sind 3 mal bis 12 Uhr und 2 mal bis 11.15 Uhr.

So, wir haben eine Modellklasse, was es in dem Stil in Bayern noch nicht gibt. Es ist eine Integrativklasse mit 13 nicht behinderten Regelschülern und 7 geistig Behinderten Kindern. Das ganze findet in einer Schule für Behinderte statt.

Es wird hauptsächlich auch als Ganztagesmodell angeboten. Wir haben einen inkludierten Fahrdienst, was heisst, dass Max morgens um 7.30 Uhr vor dem Haus abgeholt wird.

Unsere Nachmittagsbetreuung hat von speziell geschulten Personal direkt nach der Schule begonnen. Essen, Spielzeit, Hausaufgaben, verschiedene Nachmittagsangebote. Um 15.30 Uhr war Schulende. Bis er dann mit dem Bus nach Hause kam, war es immer gegen 16 Uhr - beim heftigen Schneesturm war es ein Mal 17.45 Uhr....

Das haben wir 6 Monate gemacht. Unser Sohn wurde immer ruhiger, lachte kaum noch und hat an Gewicht verloren, er ist eh schon ein Leichtgewicht. Wir wussten lange nicht wieso! Durch Zufall und immer wieder nach haken haben wir herausgefunden, dass es ihm einfach zu viel war. Er hat die Zeit zu Hause vermisst. Die Zeit für private Nachmittagsaktivitäten wie Tennis, Fussball oder Judo oder Kindergartenfreunde bzw. Nachbarsfreundschaften.

Das alles war so nicht mehr möglich, weil wir es von den Zeiten nicht geschafft hätten.

Es ist richtig, dass sie ohne Hausaufgaben nach Hause kommen. Dennoch sollte man abends noch ein Mal kontrollieren und auch kurz wiederholen. Das nimmt dennoch wieder gut 30 Minuten in Anspruch...

Also war er gegen 16 Uhr zu Hause, dann erzählen wie der Tag war. Kurz spielen, dann noch ein Mal wiederholen und kontrollieren. Dann war schon wieder Essenszeit und anschließend auch schon fast wieder Bettgehzeit.

Wir haben ihn sofort aus der Betreuung herausgenommen. Nun ist es so, dass er jeden Tag pünktlich um 12.10 Uhr mit dem Bus nach Hause kommt. Dann Essen wir gemeinsam und machen anschließend Hausaufgaben. Spätestens um 13.30 Uhr sind wir fix und fertig. Wir haben wieder Zeit wegzugehen, Sport zu machen oder auch mal Freunde einzuladen. Abends kurz vor dem Zubettgehen wiederholen wir noch ein Mal 10 Minuten.

Er ist ein ganz anderer Kerl geworden. Er isst wieder, LACHT wieder und uns geht es allen gut! Er kann wieder in seinen heissgeliebten Sport gehen!

Wenn es irgendwie möglich ist, würde ich einen ABC-Schützen nicht mehr wieder in eine Ganz-Tages-Betreuung geben. Wie es in 1 oder 2 Jahren aussieht, weiss ich nicht. Mag sein, dass es dann kein Thema mehr ist. Momentan jedenfalls tut es unserem Kind nicht wirklich gut. Obwohl er es vom Kindergarten her gewohnt war. Er ist immer erst gegen 15 Uhr geholt worden. Dennoch ist es eine gewaltige Umstellung von Kindergarten auf Schule.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 21 Monate

Beitrag von delfinchen 23.02.11 - 19:05 Uhr

Hallo,

es sprich NIX dagegen, dein kind in eine "normale" grundschule bis 12.15 zu geben. rein gar nix. wenn es dir finanziell und zeitlich möglich ist, dein kind in die halbtagesklasse zu geben, würde ich das machen

ich hab jahrelang eine g-klasse unterrichtet und sehe deutlich die nachteile. wenns vorgestellt wird, klingt es immer gaaaaaanz toll, aber nicht immer glänzt gold auch.
für die kinder aus den sogenannten bildungfernen schichten ist eine g-klasse ein segen, klar, will ich nicht abstreiten.
für kinder aus den "normalen" familien seh ich besonders in der grundschule keinen grund dafür, das kind in eine g-klasse zu geben.
gerade, weil ich es selbst erlebt habe, aus sicht eines lehrers, würde ich meine kinder nie in eine g-klasse geben, wenns nicht unbedingt sein muss. also nur, wenn mein mann arbeitslos werden sollte und ich das geld verdienen müsste.

kannst mich gerne per pn anschreiben, wenn du mehr wissen möchtest. ich wills hier nicht allzu öffentlich schreiben. zudem muss ich mich um mein weinendes zwergl kümmern.


lg,
delfinchen

Beitrag von meringue 24.02.11 - 16:15 Uhr

Die Sache mit den Hausaufgaben bleibt haarig. Ein 6-8jähriges Kind ist nach einem 8-Stunden-Tag, vollgepackt mit Aktionen, durch! Das ist so wie ein Fernstudium nach einem Vollzeitjob.

Da täte mir mein Kind leid.

PS.: Kennst du die zukünftigen Mitschüler und möchtest du TATSÄCHLICH, dass dein Sohn den ganzen Tag mit ihnen verbringt....?!:-p

Beitrag von woodgo 24.02.11 - 17:17 Uhr

Hallo,

meine Tochter geht in eine "klassische" Schule, 1. Klasse. Sie besucht danach den Hort. Das heißt, im Hort werden die Hausaufgaben erledigt, es werden Aktivitäten angeboten, die Kinder können üben, wenn sie möchten.
ABER: Ich kann meine Tochter abholen, wenn ich möchte. Ich muß nicht abwarten, bis die Schulzeit am Nachmittag zu Ende ist.
Ansonsten würde ich meinen, Hort und Ganztagsschule nehmen sich nicht so sehr viel, bis auf die Abholzeiten eben und die freie Zeit, die ein Kind nach dem Hort VIELLEICHT mehr hat.

LG