Neuling - Angst vor Behandlung

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von javi78 23.02.11 - 11:48 Uhr

Hallo ihr Lieben.

Ich muss wegen ausgeprägter PCO mit einem AMH Wert von 50 !! in die KiWu Klinik. Habe es mit Metformin versucht, da eine Insulinresistenz vorliegt, was ich aber übrhaupt nicht vertragen habe. Super krasse NW bekommen und wieder abgesetzt. Dann habe ich jetzt einen Clomizyklus gemacht, heute Folischau - Nichts! Jetzt soll ich ab heute Puregon spritzen und bin gerade in der Apotheke fast umgefallen bei dem preis. Die Klinik hatte mich nicht vorgewarnt und das auch noch bei meinen Kollegen (arbeite als Hebamme in der Klinik). Na ja aber es hilft ja nichts, irgendwie muss ja ein ES her. Also Puregon bestellt. Jetzt habe ich eine riesen Angst vor diesem ganzen prozedere. Also nicht vor dem Spritzen an sich sondern einfach vor dem großen Ganzen. Versteht mich da jemand? Ich habe früher immer gesagt: Hormontherapie mache ich nicht, dann soll es nicht so sein. So ein Quatsch, sehe ich jetzt natürlich ganz anders. Aber ich habe Bammel. Was ist, wenn das Puregon auch nicht hilft, was dann? Wie geht es weiter?

Sorry fürs bla bla, aber ich muss meine Angst gerade einfach mal los werden, vielleicht wird es dann besser.....

GlG

Beitrag von shiningstar 23.02.11 - 12:23 Uhr

Wie viel musstest Du denn zahlen für das Puregon?!
Wenn es GV nach Plan ist, zahlt es die Krankenkasse und man muss lediglich 10 € Rezeptgebühr zahlen....

Beitrag von javi78 23.02.11 - 13:26 Uhr

Ich habe die KK schon angerufen, die wollen sich zurück melden, wenn die Sachbearbeiterin dafür wieder im haus ist heute nachmittag.

Denn es wäre für GV nach Plan und ich habe 180 Euro gezahlt. Ein großer Unterschied zu 10 Euro. Wahnsinn!
Das muss ich unbedingt klären heute. Danke für die Info!

Beitrag von jefferson 23.02.11 - 18:00 Uhr

Hallo, ich hab auch eine Weile Puregon genommen auf Rezept, der Eigenanteil lag meine ich auch so bei € 10.-

Was das Spritzen betrifft, ich hatte überhaupt keine Nebenwirkungen oder so etwas, das ging eigentlich ganz gut. Erst hat es mein Freund gemacht, aber als er mal nicht da war, hab ich mich selbst überwinden können und festgestellt, dass es super klappt! Angst davor musst du eigentlich nicht haben, wie gesagt, ich habe keine schlechten Erfahrungen damit gemacht, außer, dass es leider nicht geholfen hat. :-(

Es ist ja aber nur die paar Tage am Zyklusanfang notwendig, danach hast du wieder Ruhe... also zumindest was das angeht. ;-)
Ich fand diese Prozedur mit der Crinone-Salbe in der 2. ZH fast schlimmer.

Beitrag von javi78 24.02.11 - 14:06 Uhr

Hey ihr zwei,
danke für eure Antworten.
Ich habe es nochmal mit der Klinik klären können und muss nun nur 10 Euro zahlen, dank euch, sonst hätte ich nicht gefragt, danke!!!

Meine Angst ist auch schon wieder etwas besser. Jetzt ist es nur so, dass ich Angst habe, dass es nicht klappt. Furchtbar, echt. Geht es denn nicht ohne Angst?? Bei mir scheinbar nicht .....

GlG und danke nochmal!

Beitrag von jefferson 24.02.11 - 18:09 Uhr

Ja, die Angst hat man immer und mich hat die Behandlung irgendwann verrückt gemacht. Also insgesamt meine ich, wobei das Puregon nur ein kleiner Teil davon war, es waren mehr die vielen Termine (Rezept holen, Apotheke vorbestellen, abholen, Kontrolluntersuchung, #sex auf Kommando, Crinone holen, testen, usw.).
Ich hatte das Gefühl, dass mich der ganze Ablauf unheimlich stresst und habe irgendwann nach einem halben Jahr die Entscheidung getroffen, es auf dem normalen Weg erstmal weiterzuprobieren. Es hat zwar immer noch nicht geklappt, aber ich denke, ich hatte auch eine Blockade, die ich mitlerweile hoffentlich gelöst habe.
Ich bin mir aber sicher, ein Behandlungserfolg hängt extrem davon an, ob es biologisch gesehen nicht mehr ohne Hilfe geht, oder ob vom Körper her alles okay ist. Wenn es nämlich, wie bei mir, vermutlich nur eine Kopfsache ist, dann muss erstmal das aus dem Weg geschafft werden, da helfen Hormonbehandlungen auch nichts. Naja, das ist auch nur meine eigene Theorie, ich bin ja auch kein Fachmann... ;-)