Glaubenskriege in der Erziehung: Muss das wirklich sein?

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Beitrag von linagilmore80 23.02.11 - 12:01 Uhr

Mir geht gerade die Hutschnur hoch und ihr könnt mich gerne am Ende mit Steinen bewerfen, aber ich schwöre euch: Sie werden mich nicht treffen!

Müssen immer diese radikalen Glaubenskriege in der Erziehung sein? Es fängt in der Schwangerschaft an: Wie viele US sind okay, was darf gegessen und getrunken werden und ist die Hebamme besser als der FA?
Dann die Entbindung: Kranken- oder Geburtshaus? Ganz Daheim? Mit oder ohne Schmerzmittel? WKS? Wie kann man nur?
Das Baby ist da: Du musst stillen - um jeden Preis. Klapt es nicht (warum ist dem Steinewerfer meist egal) und man greift zu Flasche ist man selber eine.
Kindersitze, Beikost, Schlafritual, Krippenkinder oder Daheimbetreuung? Über alles wird ein Glaubenskrieg geführt.

Boah Leute, schön dass ihr eure Meinung habt, aber bitte zwingt sie nicht anderen auf! Dieser "Du MUSST"-Ton in diversen Beiträgen kotzt mich so an. Ich höre auf mein Bauchgefühl und spreche mit der Kinderärztin, wenn ich unsicher bin und bisher war das immer richtig.

LG,
Lina

Beitrag von ines7986 23.02.11 - 12:07 Uhr

#pro#pro Bin ganz deiner Meinung!

Klar gibt es verschiedene Meinungen und Möglichkeiten, aber der Ton, mit dem man hier mitunter wirklich verturteilt wird, wenn man es nicht so oder so macht kotzt mich auch an!!!

Beitrag von bs171175 23.02.11 - 12:17 Uhr

huhu
#winke
geb dir da sowas von recht.wollte echt schon paar mal gar nicht mehr zu urbia ,weil ich mich auch ärgere:-[.
man bekommt regelrecht ein schlechtes gewissen eingeredet#zitter.




hast aber noch vergessen urbianerinnen tragen ausschliesslich ,egal wie weh der rücken ist der kinderwagen ist tabu #rofl

Beitrag von gnommagier 23.02.11 - 12:17 Uhr

Da muss ich dir auch mal recht geben. Die meisten sind hier, weil sie eine Frage haben oder andere Meinungen hören wollen und nicht um sich die Meinung anderer aufdrängen zu lassen.

Am besten hört man immer noch auf sein Bauchgefühl. Ich denke mal, dass man das meiste richtig macht und in ein paar Sachen einfach ein bisschen Unterstützung braucht

Beitrag von hoffnung2011 23.02.11 - 19:56 Uhr

gnomamagier...grüßt untotemagier...auf welchem Server ?

Beitrag von deenchen 23.02.11 - 12:21 Uhr

Na ja, nicht alles ist eine "Glaubensfrage". Ich nenne jetzt bewusst keine Beispiele aber manches schadet dem Kind einfach, das hat dann auch nichts mehr mit Meinung aufzwingen zu tun sondern mit helfen.

Allerdings stört es mich persönlich gewaltig in welcher Art und Weise hier manche schreiben, sowas muss wirklich nicht sein... Egal um was es geht, man kann immer freundlich und sachlich bleiben.

Beitrag von nele27 23.02.11 - 12:24 Uhr

Das stimmt.

Beitrag von emmy06 23.02.11 - 12:22 Uhr

hinsichtlich der sache mit dem autositz handelst du absolut unverantwortlich und nur weil man dir das klipp und klar sagt nun dieses posting? ein baby mit 5 monaten vorwärtsgerichtet im auto zu transportieren ist fahrlässig! das hat nichts mit glaubenskrieg oder sonst etwas zu tun.

sorry, wer hier übertreibt bist eindeutig du...

Beitrag von nele27 23.02.11 - 12:24 Uhr

Link?

Beitrag von emmy06 23.02.11 - 12:25 Uhr

etwas weiter unten... ;-) wann der sitz gr. 1 oder so heißt er....

Beitrag von nele27 23.02.11 - 12:30 Uhr

#danke

Beitrag von susasummer 23.02.11 - 12:26 Uhr

Ja,ich bin die böse :-)
Aber ich stehe dazu,was ich geschrieben habe.
Und ich wollte ebenfalls sagen,das es gar nicht mit der Erziehung zu tun hat!

Beitrag von carana 23.02.11 - 12:29 Uhr

Ne, ich auch ;-) Können wir uns die Hand reichen...
Aber genau das ist ein Beispiel, da geht es nicht um Ansichtssache, sondern darum, dass manche Dinge eben lebensgefährlich sind.

Beitrag von linagilmore80 23.02.11 - 12:42 Uhr

Ihr übertreibt, denn Lebensgefährlich ist es OHNE Sitz!#klatsch Damit ist das Thema mit euch beiden vom Tisch!

Beitrag von carana 23.02.11 - 12:43 Uhr

Oh, Madame hat gesprochen - ja, du hast Recht, es ist vom Tisch, denn du WILLST es nicht verstehen.
Aber es bleibt einfach lebensgefährlich. Kannst dich ja mal von einem Physiker über Kräfte und deren Wirkung unterhalten. Nur so als Tipp.

Beitrag von muehlie 23.02.11 - 12:50 Uhr

Du hast wirklich absolut keine Ahnung, welche Kräfte bereits bei einem normalen Auffahrunfall auf den Körper wirken, oder? Während ein Erwachsener da mit einem simplen Schleudertrauma aus dem Auto aussteigt, erleidet ein Baby in einem vorwärts gerichteten Sitz mitunter schon einen Genickbruch.

Aber mach doch ruhig, wenn dir die Gesundheit und das Leben deines Kindes egal ist. Wenn das für dich eh alles nur eine Glaubensfrage ist, wird dein Glaube dein Kind schon beschützen. #schein

Beitrag von nele27 23.02.11 - 12:23 Uhr

Moin,

ich verstehe den Beitrag nicht ganz. Sicher hat jeder zu den genannten Themen eine Meinung. Warum auch nicht? Und dass man Werbung für die eigenen Ansichten macht (gerade wenn Experten das bestätigen wie beim Stillen zB) ist auch normal.

Wenn jeder auf seinen Bauch hört und keine Fragen hat brauchen wir auch kein Urbia :-)

Ich gebe auch mal einen Ratschlag (immer freundlich übrigens) und bekomme sehr oft entweder gar keine Antwort oder nur ein "ich will aber xyz". Da kommt dann dasselbe, was diejenige eh am Anfang geschrieben hat. Da frage ich mich oft, warum man dann hier fragt, wenn man nur eine Bestätigung der eigenen Sichtweise, aber keine Anregung haben will #kratz

LG, Nele

Beitrag von laucis 23.02.11 - 12:28 Uhr

Hallo Lina,

ich schreibe selten, aber jetzt muss ich es mal tun.

Ich denke, du spielst auf den Thread weiter unten an, indem es um die Kindersitze geht.

Ich gebe dir in vielen Punkten vollkommen Recht, es gibt Dinge über die sich wirklich streiten lässt. Sei es der Geburtsort, die Nahrung oder Kinderwägen vs. Tragetuch und noch einige mehr.
Aber in einem Punkt muss ich dir widersprechen: Ein Baby sitzt am sichersten rückwärtsgerichtet. Dies werden dir Stiftung Warentest, der ADAC und durchaus auch noch andere Institutionen bestätigen.
Es geht hier weniger um die Reboard Frage, die hier durchaus kontrovers diskutiert wird, sondern viel mehr um die Babyschale, die das sicherste Transportmittel für so einen Krümel ist.

In diesem Punkt solltest du deine Haltung vielleicht nochmals überdenken, denn es geht hier um das Leben deines Kindes.

VG

Laura

Beitrag von anjo94 23.02.11 - 12:29 Uhr

Hallo,
auch ich gebe dir recht.
Manchmal bekommt man voll doofe Antworten, und hat dann gleich mal das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein.

Vor allem Thema Beikost und Stillen!
Manche Mamis können nicht nur aus geshundheitlicher sondern auch aus psychischer Sicht nicht stillen. Für meine Lina und mich war es das Beste, nach zwei Wochen mit dem Stillen aufzuhören.
So kann man auch mit etwas vermeindlich Guten dem Kind auch Schaden.

Ob es für das Kind gut ist oder nicht, kann die Mami am besten beurteilen.
Wenn sich rausstellt, dass es doch falsch war, ist das wieder ein ganz anderes Thema - und die Mutter hat es zu verantworten.
Ich denke ALLE Mamis hier in diesem Forum machen einiges falsch - auch wenn sie meinen, immer das Richtige zu tun.

LG

Beitrag von nele27 23.02.11 - 12:38 Uhr

Jetzt sehe ich, woher dieser Thread rührt: Du wurdest kritisiert, weil Du Dein Kind falschrum ins Auto setzt.

Das hat aber nichts mit Erziehung zu tun und erst recht nicht mit Bauchgefühl, sondern mit fahrlässigem Handeln!

Ich rate Dir, in dieser Frage mal den ADAC zu kontaktieren, wenn Du den Antwortenden hier nicht glaubst!

Beitrag von linagilmore80 23.02.11 - 12:43 Uhr

Das Thema ist für mich vom Tisch!

Beitrag von lauramarei 23.02.11 - 12:44 Uhr

Super, und wofür dann der erneute Thread?#augen

Beitrag von kleinemiggi 23.02.11 - 12:47 Uhr

Ich stimme dir jetzt mal zu. Jeder soll seine Meinung sagen, aber dennoch sachlich bleiben. Ich habe auch schon Diskussionen hinter mir (Zhema Beschneidung und Ohrringe, JKKSL) und was ich mir da anhören musste, war alles andere als lustig und sachlich.

Man sollte immer mal die Kirche im Dorf lassen und vor einer eigenen Türe kehren, bevor ich andere Menschen angreife. Niemand hier ist was besseres. Es kochen alle nur mit Wasser!

Zu dem Kindersitz (wo auch mir vorgeworfen wurde, ich bin verantwortungslis). Unsere Tochter bekam mit knapp 8 Monaten ihren 1. Sitz. MC Pearl, mit leichter Liegeppsotion. ANesa konnte selbstständig sitzen, war zu dem Zeitpunkt 9kg schwer und 75cm groß und wollte nicht mehr in die Schale... 5 Monate finde ich auch früh. Aber das ist für mich KEIN Grund jemanden anzugreifen (habe den Link leider nicht um nachzulesen was war).

Ich hatte auch einen (W)KS, konnte nur 8 Wochen stillen, trage mein Baby nicht den ganzen Tag, sie schläft nicht im FB, ich habe schonmit 4 Monaten mit Beikost angefangen, sie hat mit 9 Monaten Ohrringe bekommen und ich habe JKKSL angewendet. Der 1. Tag war schlimm (NEIN, sie hat nicht die ganze Zeit geschrien!) Dennoch bemühe ich mich immer um meine Tochter. Sie ist mein Leben, mein Herz, meine Seele und NIEMAND hat das Recht, einem etwas vorzuwerfen.

Es sei denn, es sind triftige Gründe. Wer die Medien verfolgt und in der Welt seine AUgen aufmacht, wird sehen, dass es Dinge gibt, die über solche lächerlichen Diskussionen hinausgehen. Die wirklich wichtig und nötg sind. Nur DARÜBER spricht keiner.

Beitrag von susasummer 23.02.11 - 12:53 Uhr

Ich habe sie nicht angegriffen!
lg Julia

Beitrag von kleinemiggi 23.02.11 - 12:56 Uhr

Ich habe dich auch gar nicht persönlich gemeint. Es ist aber hier schon öfter vorgekommen. Okay, ich habe letztens auch mal eine blöde Bemerkung gemacht, die als Angriff gewertet werden konnte.

Viele können Kritik auch nicht vom Angriff unterscheiden! Ich kann es leider nicht nachlesen. Aber auch ich habe meine Meinung zum Kindersitz gesagt. Und dass man dort bestimmt Dinge, wie die Sicherheit bedenken muss, ist ja selbstverständlich.

LG

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