Termin zur Eileiterdurchlässigkeitsprüfung

Archiv des urbia-Forums Unterstützter Kiwu.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen Frauen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen und Unterstützung finden. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen.

Beitrag von schweineschatz 23.02.11 - 14:23 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

hatte gestern einen Termin in der Kiwu Klinik. Sie hat uns jetzt diese vaginale Untersuchung empfohlen um eine Verklebung der Eileiter auszuschließen und danach, wenn alles ok ist mit einer IUI (Insemination glaub ich) zu beginnen. Was kommt bei dieser Untersuchung auf mich zu? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Ist es schmerzhaft? Ist sonst noch jemand in Aalen in der Kiwu Klinik? Hatte eigentlich einen ganz guten Eindruck und habe mich soweit wohlgefühlt, ich denke das ist schon mal ein guter Anfang.

Freue mich über jede Antwort.

Liebe Grüße Bettina

Beitrag von kmaya 23.02.11 - 14:37 Uhr

Liebe Bettina,
genau so lief es bei uns auch: Nach mehreren erfolglosen Clomi-Zyklen waren wir Anfang des Jahres zum ersten Mal in der KiWu-Klinik. Mein Bluttest ergab keine Auffälligkeiten, das SG meines Freundes ist leicht eingeschränkt wegen einem leicht erhöhten MAR-Wert (Antikörper im Spermium, die die Beweglichkeit beeinträchtigen können). Bei mir wurde eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung per Echovist angeordnet, die nach der Mens, aber vor dem ES stattfinden muss. Vorher musste ich vier Tage lang Jodzäpfchen zur Desinfektion nehmen, damit es keine Infektionen gibt. Bei der Untersuchung wurde ein Kathether in die Gebärmutter eingeführt, was einen kurzen Schmerz verursacht hat. Dann wurde ein Kontrastmittel eingespritzt und über den Ultraschall konnte der Arzt beobachten, dass diese Flüssigkeit durch die Eileiter in die Eierstöcke und wieder heraus trat - beide Eileiter sind frei, zum Glück. Erst dann war klar, dass eine IUI sinnvoll ist. Dabei handelt es sich nicht um eine Methode der künstlichen Befruchtung, sondern um ein unterstützende Maßnahme, mit der einige Hürden überwunden werden können: wenn zum Beispiel der Zervixschleim nicht gut ist oder die Spermien aus anderen Gründen nicht in die Gebärmutter gelangen können. Das Vorgehen war so: Am 13. ZT musste ich zum Ultraschall, dabei war ein 20mm-Follikel zu erkennen. Zuhause musste ich mir dann selbst eine HCG-Auslösespritze setzen (nicht schlimm). Am nächsten Morgen musste mein Freund eine Spermaprobe im Labor abgeben, die dann "gewaschen" und aufbereitet wurde, d.h. die besten und schnellsten Schwimmer werden extrahiert. Um 12 Uhr hatte ich dann die IUI. Auch dabei wird ein Katheter in die Gebärmutter eingeführt, die aufbereiteten Spermien werden darüber direkt in die GM eingespritzt und wandern den Eileiter hinauf. Ab IUI+1 musste ich 4 Kapseln Utrogest täglich vaginal nehmen, um die mögliche Einnistung zu unterstützen. Und dann heißt es warten wie in einem normalen Zyklus - genau das tue ich gerade, bin IUI+12...
Bei uns war es diesmal ein Spontanzyklus ohne hormonelle Stimulation, in den meisten Fällen wird aber mit Clomifen, Puregon oder GonalF stimuliert, damit mehrere Eizellen heranreifen.
Ich hoffe, das hilft Dir schon ein bisschen! Viel Glück erstmal #klee
kmaya

Beitrag von sanni2105 23.02.11 - 17:31 Uhr

hi
die eileiter untersuchung ist zwar etwas unangenehm aber auszuhalten. hatte auch danach keinerlei schmerzenn oder probleme.

lg