logoppädische untersuchung Kindergarten

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von resal1 23.02.11 - 14:35 Uhr

bei meiner Tochter wuden Aussprachfehler (lispln, Falsche Vergangenheit...) und Auffälligkeiten bei der Mundmotorik festgestellt.
ausserdem soll ihr Aufnahmefähigkeit über das Gehör nicht so gut sein.
Lispln OK hat auch eine kleine Zahnfehlstellung, Vergangenheits Fehler bedingt durch unseren starken Dialekt - den ich Ihr nicht abgewöhnen werde, sie spricht auch sehr gut Hochdeuscht und wir lesen viel, ...
Das sie manchaml akustische Probleme hat ist mir auch aufgefallen, dachte aber eher an einen verstopften Gehörgang, hab auch schon eine HNO Termin, die Logopädin stellte es fast so dar als würde meine gerade mal 5JÄhrige Tochter mal Probleme in der Schule beim Lernen bekommen.
Wer hat ähnliche ERfahrung?

Beitrag von sunflower.1976 23.02.11 - 14:39 Uhr

Hallo!

besprich das auf jeden Fall mit dem HNO-Arzt und lass auch noch mal eine ausführliche Diagnostik bei einer Logopädin machen (ich weiß ja nicht, wie umfangreich dieser Test im KiGa war).

Es gibt Kinder, die zwar gut hören, also der Hörtest gut/normal ausfällt, aber trotzdem nicht "richtig" hören. Sie nehmen das Gesagte dann nicht so wahr, wie sie es sollten, können z.B. Aufträge nicht richtig umsetzen weil sie den Inhalt des Auftrages nicht richtig verstanden haben. Oder sie können Gesprochenes nicht "herausfiltern", wenn im Raum andere Geräusche sind bzw. auch andere Menschen sprechen. Sollte so etwas der Fall sein, kann das wirklich Probleme in der Schule ergeben, weil sich solche Sachen nicht unbedingt von alleine erledigen. Daher macht es Sinn, genauer nachschauen zu lassen und rechtzeitig Unterstützung zu suchen.

LG Silvia

Beitrag von kati543 23.02.11 - 15:37 Uhr

"die Logopädin stellte es fast so dar als würde meine gerade mal 5JÄhrige Tochter mal Probleme in der Schule beim Lernen bekommen. "

Es ist schon witzig. Mein Sohn ist 4 und die Schuleingangsuntersuchung im Bereich Sprache ist JETZT. Die Logopädin will deinem Kind nichts böses. Nur besser ist schon, wenn sie Probleme jetzt behebt anstatt dann eben in der Schule Probleme zu haben und gehänselt zu werden z.B. wegen dem Lispeln.
Ansonsten ist ein Test beim HNO gut, ein Pädaudiologe wäre aber besser. Kinder können mehrere Probleme mit dem Hören haben und nicht alle sind bedingt dadurch, dass sie "probleme" mit den Ohren haben. Mein Sohn hat z.B. eine auditive Wahrnehmungsstörung und gleichzeitig liegt seine Hörschwelle bei 40dB. Er kann also Normallaute Gespräche nur als Flüstern verstehen, aber gleichzeitig nimmt er alles als extrem laut wahr durch die Wahrnehmungsstörung. Manche Kinder können zwar gut hören, aber das gehörte eben nicht richtig oder gar nicht verarbeiten. Das ist Teil dieser auditiven Wahrnehmungsstörung.

Beitrag von risala 23.02.11 - 17:26 Uhr

Hi,

ich kann dir nur raten: lass beim HNO ein AUDIOGRAMM machen! alle anderen Untersuchungen können NICHT feststellen, ob eine Hörverarbeitungsstörung vorliegt.

Bei unserem Sohn hat das niemand gemacht - obwohl wir mehrfach beim HNO waren, beim Kinderarzt etc und darauf hingewiesen haben, dass wir den Eindruck haben, Fabian hört vieles nicht so, wie er sollte.

Seit gut zwei Monaten bekommt er Ergotherapie, weil er u.a. eine Hörverarbeitungsstörung hat. Und ja, er hat Probleme in der Schule - gerade bei Diktaten (er hört keine Doppelbuchstaben, äu/eu, etc kann er nicht unterscheiden, kann nicht "orten" WO die Lehrerin im Raum steht usw.). Hätte uns damals jemand gesagt, welche Untersuchung wir angeben müssen, hätten wir die Probleme vielleicht gar nicht, da die Therapie dann schon abgeschlossen wäre.

Gruß
Kim