Was macht ihr mit Euren Vorschulkindern zu Hause an Übungen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von naddl29 23.02.11 - 14:46 Uhr

Hi,

Frage steht schon oben.

Gebt mir mal Tipps was man noch so alles machen kann.

Gruß,
Naddl

Beitrag von hannah1010 23.02.11 - 14:56 Uhr

Hallo!

Ich mach mit meinem Vorschulkind gar keine Übungen zu -hause....warum auch?

WEnn sie von sich aus will, kauf ich ihr so einen Vorschulblock mit so Aufgaben drin, aber ansonsten...NIX!


lg tina

Beitrag von momplonoel 23.02.11 - 15:24 Uhr

Mein Großer hat solche Blöcke.Außerdem bringt er sich gerade selber(!) das Lesen bei.

Von mir aus kommt da gar nix.Ich bin der Meinung,daß die Kinder in der Schule genug zu lernen haben.Nun ist es bei uns so,daß meiner schon 6 Jahre alt ist.Letztes Jahr wollte er noch ein Koga-Jahr machen.
Jetzt bereut er es...

Deswegen will er von sich aus selber lernen...
Ist zwar nicht verkehrt,aber ich hab Angst,daß er sich nachher in der Schule vielleicht langweilen könnte...


LG Mompi mit Aurel(der gerade den Busplan liest#augen)

Beitrag von twins 23.02.11 - 15:34 Uhr

Hi,
wir spielen viel zusammen. Unsere Kinder haben mit 3 Jahren schon Uno gespielt, jetzt mit 5 Jahren zocken die alle bei Uno Extrem ab. So haben sie Zahlen ganz spielerisch gelernt und logisches denken auch nebenher.

Dann haben wir recht früh Spiele mit Farben, Formen, Mengen, etc. gespielt und sie konnten vieles dadurch recht früh.

Nein - Einsteins sind sie nicht!!!!

Wir haben im Spielzimmer eine große Wandtafel und die Kinder spielen mit unserem Babysitter dann gerne "Schule" und so lernen sie nach und nach die Buchstaben schreiben. Sie können schon alle schreiben und Wörter nachschreiben, jedoch selber nur Namen und Mama oder so.

Dann spielen unsere gerne LÜK, sie puzzeln gerne (200 Teile), malen und zeichnen, schneiden gerne Dinge aus Zeitungen aus.....

Ich denke das ist schon viel Übung für die Schule und das alles im Spiel.
Sie wollen jetzt die Uhr lernen (volle Stunden können sie schon) weil sie gerne eine Armbanduhr haben möchten. Und die gibt es erst, wenn sie es können....also lernen sie dafür von alleine.

Beim Autofahren wollen sie wissen welche Schilder das sind und was sie bedeuten und rechnen lernen sie auch im altäglichen Leben...."Mama, wenn Anni davon noch zwei ißt, dann bleiben für mich ja nur noch drei übrig"...solche Aufgaben kann man immer wieder einbauen.

Bewußt lernen tue ich nichts mit den Kindern...doch eigentlich ab heute soll meine Tochter von der Logopädin aus noch Aussprache lernen...das ist das einzige, wo wir uns bewußt zum Lernen hinsetzen aber auch nur spielerisch.

Grüße
Lisa

Beitrag von sumsel81 23.02.11 - 15:36 Uhr

Mein Sohn geht in den Schulkindergarten und kommt dieses Jahr in die erste Klasse.
Er bekommt, ausser Freitags, immer Hausaufgaben auf. (Schwungübungen, Zahlen zur Zeit bis 6, Anlaute und Logikaufgaben)

Da er im 20er Zahlenbereich gerne rechnet mache ich ihm auf Wunsch selber ein Übungsblatt mit Exel. Ansonsten hat er die normalen Vorschulblöcke.
Manchmal schaue ich auch im Internet ob es kostenlose Arbeitsblätter gibt. Erst gestern bin ich auf die Seite Aduis.com gestossen. :)

Beitrag von curlysue1 24.02.11 - 14:05 Uhr

Ist Adius kostenlos??

LG

Beitrag von curlysue1 24.02.11 - 14:27 Uhr

Oh, sorry auch noch falsch geschrieben #klatsch

Beitrag von h-m 23.02.11 - 15:37 Uhr

Wir hatten auch einige Vorschulbücher, sowie einen Mini-LÜK-Kasten. Meine Tochter war phasenweise ganz wild darauf und dann wochenlang wieder gar nicht. Ich bin der Meinung, anbieten kann man es immer, wenn die Kids sich dafür interessieren, ist es toll, wenn nicht, auch gut...

Viel vorlesen war bei uns auch selbstverständlich.

Beitrag von sohnemann_max 23.02.11 - 15:38 Uhr

Hi,

nichts habe ich mit meinem Kind gemacht.

Zur Konzentration hat er ab und zu mal nen Lük gemacht, aber auch nur, weil er Lust dazu hatte.

Er ist jetzt in der ersten Klasse. Hat alles von Grund auf neu bzw. anders gelernt. Das Zwischenzeugnis ist der Hammer! Obwohl wir kaum etwas zu Hause machen - ausser notgedrungen die Hausaufgaben und abends noch 10 Minuten wiederholen. Alles in allem max. 30 Minuten pro Tag.

Aber als Vorschulkind - nein!

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 21 Monate

Beitrag von curlysue1 24.02.11 - 18:20 Uhr

Hi,

wie gehts Euch? Hoffentlich gut?

Das würde ich mir für meinen Max auch wünschen, hoffentlich geht im der Unterrichtsstoff auch so leicht von der Hand.

30 Min. am Tag das ist ja prima #huepf, mir wird schon soviel Angst vor der Schule gemacht #zitter , ein bischen Zeit haben wir ja noch ;-)

LG

Beitrag von mick 23.02.11 - 15:39 Uhr

NIX!
Hört das denn nie auf - dieser Druck schon im Kindergartenalte? Man tut den Kindern keinen Gefallen. In der Schule kommt das früh genug!

Beitrag von twins 23.02.11 - 16:35 Uhr

Hi,
was hat Spielen mit Druck zu tun?
Ich glaube nicht, das hier ein Kind gezwungen wird, am Nachmittag "üben" zu müssen. Und wenn man gleich gute Spiele kauft, wo Kinder nebenher auch noch lernen können - why not?

Meine Kids gehen auch zum reiten und nicht weil ich Olympioniken haben möchte, sondern weil sie Spaß dran haben.
Nebenher lernen sie noch reiten #rofl

Grüße
Lisa

Beitrag von mamavonyannick 23.02.11 - 16:06 Uhr

Hallo Naddl,

mein Sohn hat zwar noch ein Jahr länger zeit (4,5 Jahre alt), aber auch er interessiert sich sehr für Buchstaben und vor allem Zahlen. Und wenn er daran Interesse hat, dann unterstütze ich das auch. So haben wir von V-Tech ein elektronisches Spiel, das nennt sich "Buchstaben-Stadt". Hier gibt es ca 7. unterschiedliche Spiele, mit denen er Buchstaben "lernt" (Aussehen und Aussprache), die Uhr etc. Das spielt er sehr gern allein. Interesse am schreiben der Buchstaben hat er nicht.
Rechnen möchte er jetzt immer. D.h. wenn wir unterwegs sind, dann müssen wir ihm Aufgaben (bis 10) stellen. ansonsten haben wir ein Vorschulblock von duden gekauft, welches zur Zeit der absolute renner ist. Hier übt er das Schreiben der Zahlen und rechnet mit uns zusammen.

vg, m.

Beitrag von mick 24.02.11 - 10:27 Uhr

Hoffentlich ist es nicht so ein Teil von V-Tech wo die Buchstaben so genannt werden, wie wir Erwachsenen sie sprechen also: das B wird "Be" vorgesprochen oder das M wird als "EM" gesprochen.

Falls es so ein Teil ist, schmeiß es in den Müll! Ich weiß nicht ob V-Tech mittlerweile lautgetreu sprechende Geräte entwickelt. Dann wäre es OK.

Andereseits machst du dann mehr krumm als gerade, denn wie soll ein Kind beispielsweise MAMA lesen lernen, wenn die Buchstaben heißen "EM" - "A" - "EM" - "A"
würde Mama also "EMAEMA" gelesen werden - würde den Leselernprozess in der Schule völlig stören!

Mick

Beitrag von sunflower.1976 23.02.11 - 16:52 Uhr

Hallo!

Spezielle Übungen mache ich mit meinem Sohn nicht. Er hat einen Mini-Lük-Kasten und spielt ab und zu damit. Zudem hat er so ein Vorschul-Übungsheft, aber nicht weil damit üben soll sondern weil ihm solche Sachen Spaß machen und er es geschenkt bekommen hat.

Ich denke, wenn man im Alltag das Kind mit einbezieht, gemeinsam kocht, seine Neugier an allen möglichen Sachen weckt, Bücher liest/anschaut, puzzelt, Gesellschaftsspiele spielt usw., "übt" das Kind genug. Spaß am Lernen zu bekommen und zu erhalten finde ich viel wichtiger als irgendwelche konkreten Übungen als Schulvorbereitung.

Im Kindergarten treffen sich die zukünftigen Schulkinder ein Mal in der Woche und machen teilweise spielerische Übungen, die für die Schule vorbereiten sollen und zudem wird das "Würzburger Sprachprogramm" durchgeführt. Das reicht doch völlig aus.

LG Silvia

Beitrag von schullek 23.02.11 - 18:22 Uhr

nichts, was er nicht von sich aus verlangt. hat er interesse an buchstaben, dann schreib iczh vior, er nach oder er schreibt sie in so einem übungsheft nach. ebeso zahlen. ansonsten haben wir schon immer viel gelesen und machen das weiterhin. wir singn gerne mal lieder. allerdings nicht unbedingt nur kinderlieder. yesterday von den beatles findet er ganz klasse, kann er schon fast ganz#schein

ich mache ergo nichts von mir aus, um ihn zu fördern, sondern reagiere, wenn er etwas einfordert.

lg

Beitrag von nana141080 23.02.11 - 19:04 Uhr

Hallo!

Also wir spielen Spiele (z:b. LÜK,Lotti Karotti, Rush Hour,Puzzle).
Wir lesen jeden Tag Bücher. Beide Jungs spielen viiiiel draußen im garten/Straße/Wald/Spielplatz.
Wir kneten und malen/basteln.
Mein Mann baut mit dem Großen Modelle und Lego Technik.
Louis liebt seinen elektrischen mini-Hubschrauber und sein (Papa`s)
Rennauto ;-)

2-3x die Woche gehen wir zum Sport. Kinderturnen, ballgewöhnung(demnächst Mini-Handballer) und schwimmen.

Mein Großer schnippelt am We. immer das Essen und macht mit mir GERNE kleine Hausarbeiten.

All das reicht völlig aus :-) Einfach den Alltag gut gestalten.

Und wenn er mag, dann kann er einen seiner geschenkten Vorschulblöcke machen. Die machen ihm zwischendurch Spaß!

VG Nana+Louis 6.3.05+Jamie 31.10.07

Beitrag von ceebee272 23.02.11 - 20:10 Uhr

Hallo
wir hatten letzte Woche die zukünftigen Klassenlehrerinnen von 2 Schulen der Kinder im Kindergarten und die meinten beide, dass man mit den Kindern GAR NIX vorher üben sollte -es sei denn sie haben Interesse daran aus freien Stücken und nicht weil Du als Mutter es willst!
Man sollte lieber mit seinen Kindern basteln, spielen, sie in den Haushalt mit einbeziehen (waschen, putzen, kochen etc), spazieren gehen, das Sozialverhalten fördern etc. Das wäre Lernen genug.
Sie sprach mir aus der Seele, denn viele Kinder können noch nicht mal ein Messer richtig halten bzw. Gemüse oder Obst schneiden, können sich nicht um andere kümmern oder gar hineinversetzen, kennen keine Schnecke, Baum oder Wurm, werden aber täglich von A nach B gebracht, da zum Englisch, hier zum Ballett, dann noch zur Kunstschule... Das Wichtigste aber, das KINDSEIN, wird ihnen nicht beigebracht. Meine Tochter hat auch Termine, liebt Zahlen und Buchstaben und fragt mir Löcher in den Bauch, kann vieles bereits lesen und auch Rechnen, aber sie macht es aus freien Stücken. Mir würde es im Leben nicht einfallen jeden Nachmittag mit ihr eine Stunde lang Vorschulhefte durchzuackern, damit sie ja schon lesend in die Schule kommt... diese Industrie hat wohl erkannt, dass die meisten Eltern Angst vor der Zukunft haben, Angst, dass ihre Kinder versagen, Angst nicht mindestens schon im Kindergarten Englisch zu lernen...und macht viel Geld.
Eine englische Mami hat ihrem Kind das englische Alphabet lautieren gelernt, der Papa das deutsche. In der 1. Klasse hatte dieses Kind dann massive Probleme mit dem Lautieren der Wörter, weil beide Sprachen gleichzeitig eingeflossen sind und so ein totalen Wirrwar verursacht haben. Es ging bis fast ans Ende des Schuljahres bis diese Fehler ausgemerzt waren...
Meine Meinung: sich mit den Kindern in Alltagssituationen zu beschäftigien ist viel lehrreicher und spielerischer als alles Büffeln vorher. Beim Waldspaziergang kan man nämlich auch was lernen...
Ceebee

Beitrag von naddl29 11.03.11 - 16:18 Uhr

Ich will doch nur Meinungen hören und werde angegriffen. Typisch Muttis ;-)

Ich will ihm auch gar nichts aufzwingen. Er macht das schon von sich aus alleine. Aber ich hatte auf irgendwelche Tipps gehofft, die man in Krankheitszeiten etc. mal anbieten könnte. LÜK etc. haben wir auch und er macht es mal mehr oder weniger...

Gruß,
naddl

Beitrag von coko20 12.03.11 - 18:31 Uhr

ich gucke das mika so viel wie möglich draußen ist, in matsch und schmodder, denn das ist sein element. in der schule muss er noch lang genug still sitzen. mir graut schon davor. er ist so wissbegierig und erforscht sich die welt auf seine weise, beobachtet eidechsen, sammelt frösche, experimentiert mit wasser... blöd das das alles in der schule nicht gewünscht wird! also lass ich ihn jetzt das noch so richtig genießen.