Homöopathie im Kindergartenalter

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schneefrau28 23.02.11 - 18:06 Uhr

Hallo,

wisst ihr was mir hier auffällt? Ich kann mich noch damals gut erinnern, dass damals im Forum Baby viel über Homöopathie debattiert, hochgelobt, verteufelt, ... wurde. Je älter unsere Kinder wurden desto weniger wurden die Beiträge über Homöopathie gestellt.

Warum ist das so? Blöde Frage aber es fiel mir nach langer Zeit wieder ein.

LG
schneefrau

Beitrag von miau2 23.02.11 - 18:17 Uhr

Hi,
hoffentlich, weil viele, die sich ernsthaft dafür interessieren DEN ultimativen tipp überhaupt befolgen - und jemanden fragen, der sich wirklich damit auskennt (und damit meine ich kein Internet-Forum). Das wäre natürlich wie bei allen gesundheitlichen Themen der allerbeste Grund.

Im Babyalter hat man diesen Tipp vielleicht einfach noch nicht bekommen und geht (wie ich früher auch) davon aus, dass Homöopathie bedeutet, einfach die richtigen Kügelchen einzuwerfen und alles ist gut. Na ja, so falsch ist es ja nicht, nur das nicht einfach Person X im Internet mir sagen kann, welche für mein Kind nun mal die richtigen Kügelchen sind - diese Erkenntnis kommt doch erst, wenn man sich damit beschäftigt.

Und dann hat man entweder (wie wir) jemanden, den man fragen kann - oder meint mit einem guten (?) Buch alles gelöst zu haben. Ich denke einfach, dass die Fragen, wo man meint hier im Forum Hilfe zu bekommen mit der Zeit weniger werden.

Genau so nehmen auch die Fragen nach dem Thema Impfen ab. Und viele weitere themen, die im Babyalter noch total oft erfragt werden, aber irgendwann dann einfach entweder Alltag oder aus anderen Gründen uninteressant werden.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von nana141080 23.02.11 - 18:46 Uhr

Hi,

ich denke weil man hier im Forum nur Antworten darauf bekmmt ala`:
" ist eh egal was du nimmst, wirken tun sie alle nicht ." ;-)

Ich denke mal wenn jemand eine Frage hat, stellt er die lieber persönlich.
Ich z.B. bekomme ein paar PN`s in der Woche mit Fragen zur Gesundheit des Kindes. Oder bei mir im Club werden Fragen gestellt ;-)

Es gibt ja auch einen Homöopathie Club!

VG nana

Beitrag von fusselchen. 23.02.11 - 22:33 Uhr

also ich bin in einem club da man hier wirklich nur gesagt bekommt, wirkt doch eh nicht und dein kind wird doch nie gesund werden usw...

mein kind nimmt seit sie auf der welt ist immer globuli original oder die von weleda, bachblüten, schüsslersalze und ich werd selbst im bekanntenkreis meist dumm angeschaut warum sollten sie dann heir auch anders reagieren,grins...

lg

Beitrag von wemauchimmer 24.02.11 - 08:32 Uhr

Na ich würde sagen, es gibt sicherlich viele Mamas, die an Homöopathie glauben und ihre Kinder auch im Kindergartenalter und darüber hinaus damit traktieren.

Aber ein Baby hat halt oft irgendwelche diffusen Beschwerden, es quakt herum, Du weißt nicht so recht warum, Du hast das Bedürfnis zu helfen, die Ärzte sagen alle: "Ist alles normal" und bieten eben nichts an. Da bist Du logischerweise anfällig für irgendwelche Mittelchen, die angeblich helfen sollen. Sie kosten einen Haufen Geld, was Dich in dem Glauben bestärkt, daß sie auch was nützen müssen. Und da Du sie gibst und die Beschwerden verschwinden, bist Du von der Wirksamkeit überzeugt und teilst es auch allen mit (Du hast ja auch Geld dafür ausgegeben!). Daß die Wehwehchen eben kommen und gehen und auch von alleine verschwunden wären, ist Dir nun entgangen.

Wenn die Kinder größer werden, werden die Beschwerden halt konkreter. Das Kind benennt sie und geht auch mit rein psychischen Problemen ganz anders um. Also ich denke, wenn z.B. ein Kindergartenkind weint, wenn es sich von der Mutter verabschiedet, dann ist die Situation relativ eindeutig und es würde kaum jemand vermuten, daß ein paar Globulis her müssen. (Außer natürlich Eltern, die sich den emotionalen Bedürfnissen ihrer Kinder absolut verschließen).
Tja und das dürfte wohl erklären, warum mit zunehmendem Kindsalter die Zahl der Globuli-Befürworter abnimmt, bis irgendwann halt die kritische Masse nicht mehr da ist und die negativen Stellungnahmen eben überwiegen.

Klingt das logisch?
LG

Beitrag von nana141080 24.02.11 - 11:20 Uhr

So ein Schwachsinn....

Aber danke für diesen Sinnfreien Beitrag einer Homöopathiegegnerin.#klatsch

Komisch übrigens, das in den Praxen der Heilpraktiker und Homöopathen meistens ältere Kinder und Erwachsene sind#aha

Nana

Beitrag von wemauchimmer 24.02.11 - 13:06 Uhr

"Komisch übrigens, das in den Praxen der Heilpraktiker und Homöopathen meistens ältere Kinder und Erwachsene sind"
Das ist nicht komisch, sondern eine Frage des Bevölkerungsanteils von Babies.