"In den Schlaf begleiten" - Wie macht ihr das?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von miss-strawberry 23.02.11 - 19:08 Uhr

Hallo.

Mich würde interessieren, was ihr unter "in den Schlaf begleiten" versteht.

Die ersten 2 Monate war es bei uns so, dass ich Julian ins Beistellbettchen gelegt habe, Spieluhr an und so lange Köpfchen oder Wange gestreichelt habe bis er einschlief. Meist ging es recht schnell, manchmal dauerte es bis zu einer Stunde.

Seit er 8 Wochen alt war hat er auch durchgeschlafen.

Schleichend kam es dann dazu, dass die Zeiten bis er einschlief, sich immer länger hinzogen und ich zum Teil 2 Stunden am Bett saß. #schock

In den Augen meines Freundes fing ich dann an "inkonsequent" zu werden, ihn nähmlich auf meinem Arm einschlafen zu lassen (maximal 15 Minuten, dann fielen die Augen zu) und Julian dann ins Bett zu legen.

Aus dem Auf dem Arm einschlafen lassen wurde dann ein "ich lege mich auf die Couch mit dem kleinen Muck im Arm bis er einschläft und bringe ihn dann ins Bett.

Irgendwann in der Zeit fing er auch an nachts wach zu werden und es reichte ihm nicht mehr wenn ich ihm die Hand oder das Köpfchen streichelte, sondern er wollte zu mir in den Arm. Inzwischen haben wir ein 2x2m Bett und es war kein Problem mehr ihn zu uns zu holen.

Jetzt ist es so, dass das Beistellbett rausgeflogen ist, weil er nur noch bei uns schläft. Abends (und auch tagsüber) schläft er meist nur in meinem Arm ein, tagsüber kann ich ihn ablegen (auf die Couch oder ins KiZi) aber Nachts schläft er wirklich nur in meinem Arm. Neben mich legen geht gar nicht, er quängelt so lange bis ich ihn ganz nah an mich rankuschel und schwupps schläft er wieder.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich sehe darin überhaupt kein Problem. Ich denke mir er braucht diese Nähe und die bekommt er selbstverständlich.

Bei meinem Freund stoße ich allerdings langsam auf leichtes Unverständnis. Er lässt mich zwar machen wie ich es für richtig halte, möchte aber das FB nicht mehr allzu lang praktizieren. Vom 1. Geburtstag habe ich ihn inzwischen abbgekommen, aber er hat Angst, dass wir Julian "nie wieder aus unserem Bett kriegen". Was Blödsinn ist, wie ich ihm schon mehrfach erklärt habe.

Puh, ist jetzt ganz schön lang geworden. #schwitz
Eigentlich wollte ich doch nur wissen wie ihr die Mäuse in den schlaf begleitet. Ist die Tatsache, dass ich den Kleinen IN meinem Arm einschlafen lasse der Grund, dass ich ihn auch nachts in den Arm nehmen muß? Bin ich selbst schuld? Weil wirklich bequem schlafen ist da ja jetzt nicht mehr...

#herzlichliche Grüße Nadine #blume



Beitrag von haese86 23.02.11 - 19:37 Uhr

hallo.
also mein sohn ist 8 monate und er hat die ersten 8 - 10 wochen in seinem eigenem bett geschlafen.
hab ihn gestillt und dann ins bett gebracht. hat super funktioniert.
naja bis er es rausbekommen hat dass es besser ist wenn mama dabei liegt.:-p
ja und mittlerweile schläft er immer bei uns im bett.
nachmittag schläft er wenn er einen guten tag hat in seinem bett ein aber normal nur mir meiner hilfe.

mach dir bitte da keinen kopf. es ist doch so was schönes in der früh wach zu werden und die kinder augen lachen dich an und er sagt auf seine weise .. guten morgen meine mama ...
und ich denke dass es ganz von selbst kommt dass die kleinen bereit sind selber einzuschlafen.

aber ich verstehr deine sorge total...
glg häse

Beitrag von mimilotta1976 23.02.11 - 19:40 Uhr

Hallo,
du machst das absolut richtig:-D
Ich habe noch keinen 18 jährigen gesehen, der noch
bei seinen Eltern schläft#rofl
Deine Maus ist doch noch so klein, da muss er
doch nicht alleine schlafen. Und so wie du das machst,
kommt ihr zwei doch super klar.
Dann muss dein Freund wohl auf die Couch;-)
Ich begleite meine Maus (7 Monate) immer in den Schlaf.
Meistens schläft sie beim Stillen ein, wenn nicht, streichel
ich ihren Kopf und wir kuscheln uns ganz fest aneinander.
Sie legt dann immer ihr Gesicht ganz nah an mein Gesicht #verliebt
Liebe Grüße
Mimi

Beitrag von romance 23.02.11 - 19:52 Uhr

Huhu,

unsere ist noch bis vor Weihnachten bei uns ABends geblieben, auf dem Arm oder Bauch. Und das schlaucht und es macht kein Spaß.

Die Nähe wird sie auch so im FB bekommen. Wir haben es dann geschafft, das ich sie in unserem Bett abgelegt habe, tagsüber. Dann auch abends, wie oft sind wir am laufen gewesen. Dann holten wir im Januar ihr Bettchen her, eine Seite ist offen und nun schläft sie dort. So kann ich mcih an sie bucken, sie bekommt die Nähe wenn sie mal weint, Schnuller ist raus oder was ich noch. Und ich habe noch ein Angelcare an, eingentlich sollte er Alarm schlagen wenn sie nicht atmet aber ach wenn sie aus dem Bett will. Da sie vor zwei Wochen aus dem Bett gefallen ist.

Nun schläft sie, weil sie krank ist. Sonst würde sie jetzt ins Bett gehen.

Er hat sich dran gewöhnt, er will das bekommen was du ihm gibst. NIcht ide Nähe, sondern dein Arm. Und wenn er Nachts wach wird (bis zu 8mal) kann er ohne dich nicht einschlafen. Und somit schreit er nach deinem Arm. Es wird auch Phasen geben wo sie halt Nachts wach sind und dir was erzählen. Meine war bis zu zwei Stunden wach und sogar heute noch.

Ich habe mir das Buch das hier viel empfehlen gekauft und einiges durchgelesen. Bin noch nicht durch und im Moment nicth die Muse, da es sich um Emma dreht und da sie krank ist.

Schlafen statt Schreien, das liebevolle Einschlafbuch.

Es sind nur Kleinigkeiten die dazu bringen, das das Kind nicht schlafen kann.

Wir merken mehr, da sEmma nicht mehr auf dem Arm einschlafen will, auf dem Bauch noch selten. Sie will liegen udn icht mal die Hand haben...sie will alleine einschlafen. Und das ist Top! Vor 10 wochen war sie jeden Abend bei uns.

Familienbett sollten ihr weiter machen, wenn ihr es beide wollt. Sowas kommt nicht mehr wieder und so bekommt er noch seine Nähe die er braucht. Aber das Kind wird raus gehen. Ganz sicher ! Ich habe viel mit anderen mich unterhalten, die kein FB praktizieren und sehr viele Kinder kamen dann Nachts mit 3-4 jahren. Das was sie früher nicht bekamen holen sie sich jetzt!!! Und es sind verschiedene Generationen darunter. Denke es muß was wahres dran sein. Und das Kinderzimmer besteht erst seit 150 Jahren. Wie lange leben wir? Dann erübrigt sich es doch, darüber nachzudenken.

LG Netti

Beitrag von silbermandel 23.02.11 - 22:32 Uhr

"Ich habe viel mit anderen mich unterhalten, die kein FB praktizieren und sehr viele Kinder kamen dann Nachts mit 3-4 jahren. Das was sie früher nicht bekamen holen sie sich jetzt!!! Und es sind verschiedene Generationen darunter. Denke es muß was wahres dran sein. Und das Kinderzimmer besteht erst seit 150 Jahren. Wie lange leben wir? Dann erübrigt sich es doch, darüber nachzudenken."

:

#pro#pro#pro

Beitrag von jessie27 23.02.11 - 19:54 Uhr

Luna, 5 Monate alt, schläft IMMER bei mir auf dem Arm ein, meistens beim Stillen.
Wenn sie eingeschlafen ist, lege ich sie zur Seite ins Bett, wir schlafen zusammen, und dann schleiche ich mich raus.

Manchmal muss ich noch kurz Händchenhalten.
Der ganze Vorgang dauert meist 30-60 Minuten.

Ich sehe da kein Problem. Sie braucht das und ich hätte keine Lust, ihr etwas anderes "anzutrainieren". Ich denke das ist etwas, wie so viele Sachen, die sich mit der Zeit verwachsen. Igendwann will sie bestimmt alleine schlafen, und wenn es mit 18 ist :-p

Mach das einfach nach Bauchgefühl.

LG, Jessie #sonne

Beitrag von chrissy2008 23.02.11 - 19:59 Uhr

Hallo Nadine,

wir hatten auch große Einschlafprobleme. Meine Tochte (7 Monate) hatte Koliken und wurde von Anfang an viel getragen. Sie konnte nur in meinem Arm und in unserem Bett schlafen.
Da sie schnell aus ihrem Stubenwagen heraus gewachsen war und eh nie darin geschlafen hat, haben wir dann die Kinderwagentasche bei uns in die Mitte ins Bett gestellt. So konnten wir sie immer streicheln, Schnuller schnell rein stecken und auch stillen.
Tagüber musste ich sie immer in der Kinderwagentasche in den Schlaf tragen, etwas anderes hat nicht geklappt und meistens hat sie nur 1/2 Stunde geschlafen.
Irgendwann haben wir uns nach Alternativen umgeschaut. Da sind wir auf das Nonomo (Federwiege) aufmerksam geworden. Seit wir diese gekauft haben schläft sie ohne große Mühe tagsüber auch mal 1-2 Stunden am Stück ohne großes rum tragen. Ich denke das liegt an der Federung und an der kuschligen Form.
Mit 4 Monaten haben wir einfach abends versucht die Kleine in ihrem eigenen Bett in ihrem Zimmer hinzulegen. Am Anfang hat das nur mit streicheln und singen funktioniert, aber seit sie sich daran gewöhnt hat, reicht sie hinzulegen noch kurz zu streicheln, Licht vom Mobile noch kurz laufen lassen und raus gehen. Nach 5-10 min. schläft sie von alleine ein.
Der Kinderarzt meinte auch das es besser so ist, da die Kinder meist nur die Nähe aus Gewohnheit suchen und es mit zunehmenden Alter schwer abzugewöhnen ist.
Man muss leider auch als Mutter manchmal konsequent sein, auch wenn es einem das Herz zerreißt. Dein Freund hat nicht ganz unrecht. ;-)

LG
Chrissy + Mäuschen (7 Monate)

Beitrag von perserkater 23.02.11 - 20:33 Uhr

Jetzt ist die Nähe schon ne Gewohnheit. Wird ja immer bunter. Dafür wird dein Kind auch noch älter...;-)

Beitrag von littlelight 23.02.11 - 20:53 Uhr

Ich kenne kein Kind, dem man das Bedürfnis nach Nähe angewöhnen musste. Dieses Bedürfnis ist von Anfang an da, es gehört zu den Grundbedürfnissen! Mit der Konsequenz, die du meinst, gewöhnt man dem Kind nicht das Bedürfnis nach Nähe ab, sondern man lehrt es, dass man sein Grundbedürfnis (!) nicht ernst nimmt und nicht für es da ist. So eine Erfahrung sollte eigentlich kein Kind machen müssen. Ich bin dann lieber "inoknsequent", mir ist wichtig, dass mein Sohn weiß, dass ich IMMER für ihn da bin, auch wenn es nacht ist und es mal anstrengend für mich ist, das gehört nämlich zum Mamasein dazu ;-)

Beitrag von muehlie 23.02.11 - 22:02 Uhr

"Der Kinderarzt meinte auch das es besser so ist, da die Kinder meist nur die Nähe aus Gewohnheit suchen und es mit zunehmenden Alter schwer abzugewöhnen ist."

Ach, Mensch, das ist doch schon wieder so ein gequirlter Mist von jemandem, der zwar Experte ist, aber auf einem völlig anderen Fachgebiet. Befrag doch gleich einfach deinen Klempner zu den Schlaf- und Nähebedürfnissen von Säuglingen. Seine Antwort ist mindestens genauso fundiert. ;-)

Ich habe meinen Sohn von Anfang an alleine einschlafen lassen, und stell dir mal vor, er hat sich NICHT daran gewöhnt, sondern wollte nach knapp 4 Monaten immer in den Schlaf gestillt werden. Und auch daran hat er sich auf Dauer NICHT gewöhnt, sondern wollte mit etwas über einem Jahr in den Schlaf gesungen werden. Und auch das war irgendwann nicht mehr nötig.

Übrigens: suchst du nachts (oder tagsüber) die Nähe zu deinem Mann auch aus purer Gewohnheit? ;-)

Beitrag von littlelight 23.02.11 - 20:17 Uhr

Nein, ich denke nicht, dass du Schuld daran trägst, dass dein Sohn deinen Arm braucht. Das Streicheln ist momentan nicht genug Nähe, er braucht dich einfach näher, daher will er in deinen Arm.

Mein Sohn ist heute ein Jahr alt geworden und wird auch in den Schlaf begleitet. Das war im ganzen ersten Jahr sehr unterschiedlich. Anfangs ist er immer bei uns eingeschlafen, in unsern Armen oder auf unsern Oberlörpern liegend. Es gab Phasen, da ist er einfach beim Stillen eingeschlafen. Da habe ich mich einfach mit ihm in unser Bett gelegt und ihn dann da gelassen, bis wir nachkamen. Dann hatten wir eine Zeit, in der Junior lange brauchte um runter zu kommen. Er hat abends geweint, wenn wir ihn nicht rechtzeitig ins Bett gebracht haben. Im Bett hat er aber mindestens eine Stunde, oft sogar 2 gebraucht um einzuschlafen. Wir haben das als Familienzeit genutzt. Junior ist durchs Bett gerobbt, hat gekuschelt, zwischendurch gestillt, wir haben geredet, ich habe manchmal gelesen - wir waren dabei alle im Bett, bei gedämmtem Licht, irgendwann ist er dann eingeschlafen. Seit längerem geht er jetzt immer mit uns zusammen ins Bett, nur manchmal schläft er schon eher. Manchmal wird er in den Schlaf getragen, manchmal gestillt, manchmal albert er noch im Bett mit uns rum, manchmal kuschelt er einfach nach dem Stillen und schläft dann ein.

Egal wie die Einschlafbegleitung war und ist, wenn Junior nachts wach wird, lege ich ihn an und er schläft weiter. Nuckel, Streicheln, Kuscheln würden nicht ausreichen und haben noch nie ausgereicht.

LG littlelight

Beitrag von miss-strawberry 23.02.11 - 21:11 Uhr

Hui, schon Antworten.

Also ich möchte nochmal betonen, dass mir die Schlafgewohnheiten von meinem Sohn überhaupt nichts ausmachen. Der halbausgekugelte Arm morgens ist völlig vergessen wenn ich das Strahlen sehe wenn wir uns nach dem Aufwachen in die Augen schauen.

Ich genieße die gemeinsame Zeit und Nähe doppelt und dreifach, auch weil er wahrscheinlich unser einziges Kind bleiben wird. Julian bekommt alle Nähe und Geborgenheit die er braucht.

Aber da sind halt die kleinen Zweifel die an mir nagen, ob das, was ich tue auch richtig ist. Mein Freund hält sich ja mit seinen Aussagen noch zurück, ich wünschte das würden unsere Mütter auch tun.

Lange Rede, kurzer Sinn... ich muß mir dringend ein dickeres Fell anlegen und vor allem weiterhin auf meinen Instinkt hören.

Danke euch für eure Antworten! #blume


Beitrag von thalia.81 23.02.11 - 21:15 Uhr

Ich glaube nicht, dass euer Sohn direkt aus dem FB in seiner erste eigene Wohnung zieht. Sag deinem Mann, dass ihr halt in 13 Jahren (oder so) auch noch seine Freundin mit ins bett nehmt. Das sage ich allen, denen unser FB nicht gefällt. Dann diskutiert keiner mehr mit mir.

Mich nervt das nämlich auch total.

Bei uns sieht das In-Den-Schlaf-Begleiten so aus:

Ich stille Paul in Wiegeposition und lege ihn dann neben mich, mal wach, mal halb-wach, mal schlafend. Meistens schläft er dann sofort. Ach so, ich lege ihn auf die Seite, so schläft er deutlich besser. Wenn er noch nicht schlafen sollte, schaukel ich ihn ganz leicht am Po vor u zurück und kusche mich eng an ihn. So ist es mir eig am liebsten. Das kann ggf. auch mal der Papa machen, aber mit der Brust das klappt nicht so ;-)

Das alles klappt aber nur, wenn er müde ist. Ist er das nicht, oder schläft er nicht in den nächsten 15 Minuten ein, nehme ich ihn noch mal mit ins Wohnzimmer. Ich kämpfe ihn nicht in den Schlaf, wenn er das nicht will. Mich kann ja auch keiner zum Schlafen zwingen.

Beitrag von hoffnung2011 24.02.11 - 01:11 Uhr

Uf Nadine,

ich fand sehr interessant wie u das ganze beschrieben hast. ich stelle mir wirklich die Frage, ob ein kind im Arm einschlafen muss und es die einzige Nähe ist..oder ob man einem nah sein kann und es muss nicht extra sein, dass man sich aus dem Grund fast die hand verrenkt..oder wie du es später geschrieben hast..an sich gilt zumindest für mich die Regel: soweit mutter und kind zufrieden sind, ist alles bestens..

Jetzt ist aber auch ein Partner da und du willst dir dickes Fell zulegen..er hat auch ein Wort mitzureden..für mich ist mein Partner und mein baby wichtig...d.h. anstatt sich dickes Fell zuzulegen, würde ich mit meinem Partner eine Lösung suchen mit der alle am Ende zufrieden sind .

Dein Arzt spricht von Gewohnheit..ja klar, er ist ein Fachunspezifischer Idiot..klar..

Zu deiner Frage: In den Schlaf begleiten bedeutet für meine zwei Kinder für uns so einen Weg zu wählen, dass es für die kids und für mich ein Weg, der zum Einschlafen führen soll...er verändert sich sehr stark je nach Lebensetappe des kindes:

Beispiel:
Kind, 12 Wochen..er wird gebadet, dann kriegt er was zum trinken, wenn ich sehe, dass er hundemüde ist, dann geht er in seinen Weidenkorb auf dem Bauch und in einer Minute schläft er ein..wenn ich sehe, er ist noch nciht ganz müde (wie heute) beschäftige ich mich mit ihm bis zu dem Zeitpunkt, an dem er sich die Augen reibt und dann geht er in seinen Weidenkorb..

Kind, bald 3...eine aufwendigere Schlafbegleitung..bestehnd aus Ritualen: baden zur Entspannung, dann gemeinsames spielen, dann Lauras Stern und sandmänchen und je nachdem gemeinsames Singen und alleiniges spielen..alles führt zum Punkt. schlafen

ich habe ganz zum Anfang gesehen...klar, wollte mein Kind auf dem Bauch an mir schlafen, wie lange hätte ich es ausgehalten...geht es beim Einschlafen um Nähe oder um das EINSCHLAFEN..

ich glaube, wir vergessen es manchmal hier und machen das Thema: Nähe= Schlafen gleich..dem ist es aber nicht so.

Dein Partner hat zum Teil berechtigte Sorgen..und auf jeden Fall würde ich den mittelweg suchen anstatt zu sagen. ich lege mir ein dickes Fell zu..gut, wir sind unterschiedlich..meine Kinder schlafen aber weniger schlecht ...

Du schreibst, wikrlich bequem ist das jetzt nicht mehr...denkanstoß...k.a.

Beitrag von romance 24.02.11 - 07:28 Uhr

ich habe ganz zum Anfang gesehen...klar, wollte mein Kind auf dem Bauch an mir schlafen, wie lange hätte ich es ausgehalten...geht es beim Einschlafen um Nähe oder um das EINSCHLAFEN..

#pro

Die Nähe kann mann auch am Tag geben, mann muß nicht 24 Stunden das Kind auf dem Arm tragen. Damit es wohlig schlafen kann.

Nach 1 Jahr bin ich so fertig, dauermüde und warum? Weil mein Kind es so verlangt hatte, habe ich gedacht. Aber nein, Kinder können es lernen und sollten es lernen. Hier geht es ja nicht immer um das Kind. Da gibt es noch ein Partner, der auch Abends gerne mit seiner Partnerin kuscheln will. Aber das Kind schläft auf dem Arm ein. Ich verstehe die Sorge um den Partner.

Ich liebe mein Freiraum am Abend. Auch wenn ich bis zu 1 Stunde bei meiner Tochter liege, selbst fast einschlafe. Es ist immer noch was anders. Als auf dem Arm.

Ich hätte im 1. Babyjahr viel anders machen sollen. Am Anfang braucht es Nähe aber nicht mit 7 Monaten. Dann sollte er es gelernt haben.

Beitrag von muehlie 24.02.11 - 08:53 Uhr

"Hier geht es ja nicht immer um das Kind. Da gibt es noch ein Partner, der auch Abends gerne mit seiner Partnerin kuscheln will."

Na, dann sprich doch einfach rechtzeitig (so mit ca. 6 Monaten) mit dem Kind darüber, damit es einsichtiger und verständnisvoller wird. ;-)
Allerdings, wenn ein Baby mit 7 Monaten gelernt haben sollte, nachts ohne Nähe auszukommen, sollte ein erwachsener Mann doch eigentlich ohnehin schon viel, viel weiter sein und erst recht ohne Kuscheln und Nähe auskommen. #kratz Oder ist das bei ihm etwa auch alles nur eine Frage der Gewohnheit? #augen

Beitrag von perserkater 24.02.11 - 09:29 Uhr

"Ich hätte im 1. Babyjahr viel anders machen sollen. Am Anfang braucht es Nähe aber nicht mit 7 Monaten. Dann sollte er es gelernt haben."

Na hoffentlich suchst du nicht spontan die Nähe zu deinem Partner, ihr seid schließlich erwachsen und müsst es längst gelernt haben, dass kuscheln nur nach Stundenplan erlaubt ist.

Diese kleinen dreisten Säuglinge die hinterhältig Sachen einfordern die nicht gut für sie sind....#augen

Beitrag von hoffnung2011 24.02.11 - 11:23 Uhr

Man kann Sachen abscihtlich falsch intepretieren, so hat sie es nicht gemeint...genauso wie ich...ich frage mich, warum du es nötig hast, eigentlich ist es schade. :-(

Beitrag von perserkater 24.02.11 - 11:48 Uhr

Ich habe das glaube ich schon ganz richtig verstanden.

Nötig?#kratz

Beitrag von muehlie 24.02.11 - 13:15 Uhr

Na? Schon wieder Stress mit der Königin der leeren Worthülsen? ;-)

Beitrag von perserkater 24.02.11 - 13:29 Uhr

Ein paar bewährte Festigkeiten braucht der Mensch...#schein

Beitrag von hoffnung2011 24.02.11 - 17:31 Uhr

wie du siéhst, sagt die Dame, dass es nciht der Fall war...dann frage ich mich, war es eine Provokation ? Nein oder ?

Beitrag von romance 24.02.11 - 13:17 Uhr

Danke ich habe es wirklich nicht so gemeint, wie sie es schildert.

Ich denke das auch die Frauen daran Schuld sind, wenn die Partner im ersten Jahr sich jemand anders suchen. Wie oft trennen sich die Paare im ersten Babyjahr?

Beitrag von perserkater 24.02.11 - 13:46 Uhr

Da sollte Frau sich aber dankbar zeigen, stellt der Mann doch besser gleich zu Beginn klar, dass er überfordert ist und sein Single-Leben wieder haben will. Kommt halt nicht jeder damit zurecht, dass sich etwas ändert. So ein Baby ist aber auch unberechenbar verdammt.

Beitrag von hoffnung2011 24.02.11 - 17:32 Uhr

romance, die Dame ist gebildet, trotzdem hat sie es nötig andere zu verspotten...an sich finde ich es schade...aber gut, wir menschen sind halt unterschiedlich..

alles Gute, ich glaube hie wurde inhaltlich alles gesagt

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