Was soll ich nur machen? (stillen)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von rose1980 23.02.11 - 20:43 Uhr

Hallo ihr lieben

Ich bin ja zum Glück noch am anfang meiner Schwangerschaft....
mache mir aber jetzt schon grosse Gedanken darum, ob ich stillen soll oder nicht.

Mein erstes Kind habe ich gestillt..naja, zumindest versucht. Habe eine schlimme Entzündung bekommen, und als dann auch noch Blut aus meiner Brust kam, habe ich sofort abgestillt. (hatte auch so gut wie keine Milch)

Mein 2.Kind habe ich deswegen von anfang an nicht gestillt.
Beim 3. Kind dachte ich mir, ok ich versuch es mal wieder.
Es klappte wieder nicht.... so gut wie keine Milch, es ging mir sehr schlecht, Kreislaufprobleme, bin ein paar mal umgekippt etc... wie ich dann abstillte, ging es mir wieder besser.
Mein 4. Kind habe ich dann wieder nicht gestillt, aus Angst.

Tja, und jetzt bin ich wieder am überlegen, was ich machen soll.
Würde es gerne wieder probieren, aber wenn ich meinem Mann das sage, wird er kreidebleich, und bittet mich es nicht zu tun.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen??
Vielen dank schon mal und liebe Grüsse
Tanja

Beitrag von bjerla 23.02.11 - 20:47 Uhr

Bei der Vorgeschichte würde ich wohl nicht stillen.

LG B. (8.ssw)

Beitrag von funkeline1976 23.02.11 - 20:47 Uhr

Huhu,

ich glaube ich würde es nach den vielen Versuchen nicht noch einmal probieren.

Alles Liebe

funkeline

Beitrag von kleener_drache 23.02.11 - 20:48 Uhr

Hallöle!!!

Ich würde es, an deiner Stelle, trotzdem probieren. Mehr als schiefgehen kann es ja nicht.
Vielleicht holst du dir eine Stillberaterin zur Hilfe. Die kann dir bestimmt auch noch einige Tipps geben.

LG

Beitrag von puenktchens.mama 23.02.11 - 20:51 Uhr

Hallo Tanja,

vielleicht würdest Du Dich im Nachinein ärgern, wenn Du es nicht wenigstens versucht hast?! Ich kann mich ein klitze kleines bißchen in Dich hineinversetzen. Bin mit dem zweiten schwanger - beim ersten hat es nicht geklappt. das war nicht leicht für mich. Jetzt könnte ich es mir direkt einfach machen: Habe auch überlegt, ob ich mir solch einen (eventuellen) Stress überhaupt noch mal antun soll....Aber ich will es versuchen. Ich habe mir eine ganz tolle Hebamme gesucht, die mich jetzt, aber vor allem auch nach der Entbindung bestimmt ganz toll betreuen und unterstützen wird. Vielleicht, vielleicht, vielleicht fällt einem das Aufgeben nach mehreren Misserfolgen ja ein bißchen leichter und man tut sich nicht so schwer mit dem aufhören?!

Du musst Dich ja noch nicht sofort entscheiden - Dein Mann jedenfalls sollte hinter Dir stehen, egal wie Deine Entscheidung ausfällt.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Beitrag von knuddl777 23.02.11 - 20:51 Uhr

Hallo,

vielleicht solltest du das alles ezwas lockerer angehen? Ich habe das GEfühl, du verkrampfst schon jetzt total. Probier es doch einfach und wenn du merkst, dass du keine Milch kriegst oder es dir nicht gut tut, dann kriegt das Kleine halt die Flasche. In der heutigen Zeit ist das doch echt kein Problem mehr. Du hast schlie0lich noch mehr Kinder, die dich brauchen, da kann man nicht den ganzen Tag im Bettliegen und relxen, damit die Milch kommt... so steht das ja oft in Büchern geschrieben.

Ne... geh das alles ganz locker an, und nehm es so an wie es kommt. Das wird schon.

Ich habe auch bei meinen 2 nicht so viel Milch bekommen, dass ich voll stillen konnte. Beim ersten hat es 5 Wochen, beim Zweiten 9 Wochen geklappt, und hinten drauf immer die Flasche. Im KH meinten sie, dass es nicht wichtig ist, dass man voll stillt, sondern dass man es tut. Auch schon in den wenigen Mengen seien die Abwehstoffe usw. drin.
Also keep cool.

Wichtig ist der Kopf... mach dich frei, nehm es wies kommt und erzweinge nichts, dann klappr es bestimmt nicht.

Ne schöne SS

LG KErstin mit Hannah und Henrik

Beitrag von .-.-.- 23.02.11 - 20:53 Uhr

Such dir frühzeitig eine Stillberaterin! Sie arbeiten unentgeltlich und haben auch Verständnis, wenn du nicht stillen solltest, aber: sie haben vorallem unendlich viele Hilfsangebote rund um das Thema Stillen!

www.lalecheliga.de zum Beispiel

Vielleicht unterhälst du dich mir einer Beraterin und sie kann dir bei deiner Entscheidung helfen?

Beitrag von schachti2005 23.02.11 - 20:54 Uhr

Hallo!


Ich würde es auch nicht nochmal versuchen.
Bei meiner Tochter habe ich so ein halbes Jahr gestillt, dann bekam ich auch einen Milchstau in der linken Brust mit Schmerzen und Fieber.
Danach ging nix mehr.
Mein Sohn war von Anfang an ein Flaschenkind und es auch gut vertragen. (Er ist sogar seltener krank wie unsere Grosse. Soviel dazu, das Stillkinder ein besseres Immunsystem aufbauen...)
Von daher. Hab deswegen kein schlechtes Gewissen. Was bringt es dem Kind, wenn die Mutter leidet?
Auch unser 3.Kind wird ein Flaschenkind. :-)


LG Sandy

Beitrag von kaka86 23.02.11 - 20:54 Uhr

Ich würde es an deiner Stelle auch probieren!
Denn wenn es erstmal funktioniert, ist es einfach das beste und praktischste!

Die Idee mit der Stillberaterin finde ich auch sehr gut. Viell kannst du dich ja schon in der SS mit einer in Verbindung setzten, um dir und deinem mann die Angst zu nehmen!
Denn du psychische Komponente ist nicht zu unterschätzen!
Und DU musst es wirklich wollen und auch bereit sein, dafür etwas zu tun!

Wenn du da allerdings von Anfang an mit einem schlechten Gefühl ran gehst und nicht 100% dahinter stehst, ist es viell besser euch den Streß gar nicht erst zu probieren!

LG
Carina

Beitrag von kathrin19 23.02.11 - 20:57 Uhr

Ich würde es dann nicht probieren bei ich hätte dann auch wieder angst!

Ich werde unser 3 Kind auch nicht stillen! weil ich bei der ersten 4Wochen versuht habe zustillen und es kam nur sehr wenig Milch und hatte dann Milchstau mit Fieber! Und bei der 2 War es gleich das nach 3-4Tagen Fieber war und Milchstau so das ich nicht schlafen konnte und sehr starke schmerzen hatte! Auch wenn jeder sagt das seillen besser ist für die Kinder aber meine sind ja auch durch die Flaschennahrung groß und Gesund geworde!

Beitrag von xmama07x 23.02.11 - 22:16 Uhr

Hey...
also ich kann da ein bisschen aus Erfahrung sprechen. Meine Mutter macht Stillberatung und hat bisher jeder Frau irgendwie helfen können. An deiner Stelle würde ich mir eine gute Stillberaterin suchen und was manchmal auch helfen kann, ist die Brust mit einer Milchpumpe an zu regen. Meine Mutter hat mir damals bei einer Brustentzündung auch sehr geholfen. Man braucht dafür sehr viel Geduld, aber es lohnt sich, wenn man wirklich Stillen möchte. Habe meinen Sohn fast 2 Jahre gestillt... also der hat schon angefangen selber zu Essen und so, aber die Abendmalzeit wollte er immer an der Brust haben.

Bei der Milchpumpe würde ich aber sehr darauf achten das es eine gute ist. Die Pumpen aus dem Krankenhaus und aus Apotheken sind nicht immer die besten und machen die Brüste kaputt. Bei Fragen, kannst du mich gerne anschreiben und du kannst auch mit meiner Mutter telefonieren.

Liebe Grüße Eva und DU SCHAFFST DAS

Beitrag von gingerbun 23.02.11 - 22:31 Uhr

Hm ich würde mir ne gute Hebamme nehmen und es versuchen.
Alles Gute!
Britta

Beitrag von flugtier 24.02.11 - 09:32 Uhr

Ich würde mir eine vernünftige Hebamme besorgen!

Wenn du Hebis fragst, sagt man dir idR dass es überaus selten ist dass Frauen nicht stillen können.

Also ne Hebi suchen: auch vorher schon hingehen, von dem Problem erzählen und beraten lassen. Dann klappts sicher auch :-)