Medikamente und Blutspenden

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Beitrag von chipsy84 23.02.11 - 21:33 Uhr

Schönen guten Abend Mädels,#winke

also...ich bin heute TF+6 mit einem Eisbärchen. :-D

Wir haben unserer Familie nichts von unserem dritten Versuch erzählt und heute hat mich meine Schwägerin gefragt, ob ich morgen mit Blutspenden gehe. Wir machen das ganz oft zusammen.

Jetzt wollte ich nur wissen, ob es überhaupt sinnvoll wäre, wenn ich jetzt Blutspenden gehen würde? Vorallem wegen den ganzen Medis (3x2 Utrogest, 2x Lafol und 2x2 Gynokadin) und eventuellen Auswirkungen auf die eventuelle Schwangerschaft.

Lange Rede - Kurzer Sinn...Kann ich ruhigen Gewissens Blutspenden gehen, oder muss ich mir ne Ausrede einfallen lassen?

glg Anja

Beitrag von laluna20 23.02.11 - 21:37 Uhr

Hallo Anja,

also ss darf man es nicht und ich denke auch mit dem Verdacht auf eine ss sollte man es besser lassen, ist ja für den Körper so schon anstrengend genug mit den Medis und dann auch noch der Blutverlust der entsteht #gruebel
Auch wenn es eine tolle Sache ist Blut zu spenden (machen ja leider viel zu wenige) ich würde da wohl kein Risiko eingehen.

lg und ganz viele gedrückte Daumen für dich und dein Eisbärchen #klee

Beitrag von zicklein80 23.02.11 - 21:39 Uhr

Hallo,

ich war auch regelmäßige Blutspenderin.
Der Frauenarzt hat auch gesagt, dass es während der Kiwu Phase ok wäre, nur bei eingetretener SS dann nicht.

Das Deutsche Rote Kreuz lässt mich aber leider während KIWU Behandlung nicht spenden. Nicht nur wegen der Medikamente, auch weil es ja doch ein Blutverlust ist, wo z.B. die Einnistung gestört werden kann oder anderes. Das Risko wollen die wohl nicht eingehen.

Hatte auch gesagt, dass der Gyn sein ok gab, aber die sagen NÖ!
Das will was heissen, denn ich hab die seltenste Blutgruppe und sonst haben die mich quasi auch mit Fieber spenden lassen nur um meinen Saft zu bekommen;-)

Also überleg Dir ne Ausrede!!!!

LG

Beitrag von madigaa 23.02.11 - 21:56 Uhr

He chipsy,
ich spende auch regelmäßig. Aber wegen den ganzen Medis zur Stimu haben die mich auch zumindest für die Zeit disqualifiziert..
Erzähl irendwas von Halsweh oder Infekt oder nimmst Antibiotika...wenn wir Alk angeboten bekommen, fällt uns doch auch was ein ;-)

für die Behandlung natürlich viiel Erfolg #klee#klee#pro#pro#klee#klee
und dass du bald für länger nicht spenden darfst wegen #schwanger

glg madigaa

Beitrag von chipsy84 23.02.11 - 22:00 Uhr

Hallo madigaa,

vielen Dank für die Ideen!!! Ich stand grad echt auf der Leitung aber jetz wo du´s sagst!!! #kratz#schock;-)
Ich glaub da ist ne Erkältung im Anmarsch...#schein

Vielen Dank für deine Antwort!!!

glg Anja

Beitrag von madigaa 23.02.11 - 22:16 Uhr

Jepp, gut, und die ist dann zum Glück nicht ausgebrochen...aber erst nach dem Spende-termin..#rofl#rofl#rofl

madigaa

Beitrag von lucccy 23.02.11 - 21:53 Uhr

Hallo,

ich hab während der Behandlungen und auch für einen gewissen Zeitraum nach der Stimulation gar nicht Blutspenden dürfen in unserer Uni-Klinik.

Bedenke auch, dass die PU ein operativer Eingriff ist: http://www.blutspende-plasmaspende.de/zulassung-ausschluss/zeitweilige-ruckstellung-vom-blutspenden-welche-grunde-fuhren-zu-einem-temporaren-ausschluss-fur-blustpender/
http://www.drk-blutspende.de/informationen_zur_blutspende/wer_darf_blut_spenden.php

Abgesehen davon hatte ich nach TF auch zu viel Sorge, dass ich im Falle einer Schwangerschaft mein Blut selber dringender brauchen würde.

Du siehst: es gibt viele Gründe für eine Ausrede. Wenn der Spendearzt Dich nicht lässt, kommst Du eventuell in noch größeren Ausredenbedarf...

Gruß Lucccy

Beitrag von chipsy84 23.02.11 - 21:53 Uhr

Vielen Dank für die schnellen Antworten!!!

Sowas hab ich mir schon fast gedacht. Und ich will ja auch absolut kein Risiko eingehen.

Joa...dann muss ich wohl in meinen wirren Gehirnwindungen nach einer guten Ausrede graben...#schwitz#rofl

Beitrag von leana-alissa 23.02.11 - 21:56 Uhr

Hallöchen Anja,
ich hatte mich vor einigen Wochen diesbezgl. informiert, da ich auch Blutspenden wollte und in der Frühschwangerschaft bin. Mir ist abgeraten worden. Ich denke, das ein Blutspenden nur mit Medikamenteneinnahme evtl. noch ok ist. Vorher musst Du ja immer noch zu einem Arzt rein, oder? Ich hatte einmal eine Paracetamol nehmen müssen und dann durfte mein Blut nicht mehr für Babys und Kinder genutzt werden. Das wurde vermerkt und ich konnte dennoch mein Blut für Erwachsene spenden :-).

Ich finde es übrigens toll, dass Du auch so gerne Blutspenden gehst und hoffe immer, dass noch mehr Leute dies tun. Wenigstens da kann man helfen :-)

Lass es aber dieses Mal besser sein :-). Ich kann jetzt ein Jahr lang nicht gehen und werde es aber sofort wieder machen, wenn ich wieder "darf".
LG, Silvia

Beitrag von chipsy84 23.02.11 - 22:04 Uhr

Hallo Silvia,

danke für deine Antwort.

Ja, die Entscheidung ist schon gefallen. Ich werd mir ne Ausrede ausdenken. Ich will ja auch nichts riskieren.

Was das Blutspenden selber angeht, hat mich erst meine Schwägerin drauf gebracht. Ich hatte mir schon oft überlegt mal hinzugehen, aber ich hab mich alleine irgendwie nie getraut.

Jetzt gehen wir schon seit zwei Jahren immer gemeinsam und es macht echt "Spass". Ohne viel Aufwand und Worte etwas gutes tun!!!

glg Anja

Beitrag von leana-alissa 23.02.11 - 22:22 Uhr

Huhu Anja,
ja - genau so sehe ich das auch: Ich habe danach das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben und die Leute vom roten Kreuz sind hier bei uns auch sehr, sehr nett! Danach gibts immer noch ein STück selbstgebackenen Kuchen oder belegte Brötchen.

Na, dann überleg Dir mal eine gute Ausrede. Da wird wohl nur die "Ich-bin-krank-Ausrede" passen, oder? Ich hoffe sehr für Dich, dass sich Dein Kinderwunsch bzw. Euer Traum bald erfüllt :-)

LG, Silvia

Beitrag von futzebummel 24.02.11 - 00:43 Uhr

Auch wenn ich mich nun unbeliebt mache, muss ich trotzdem kurz etwas zu dem Thema Blutspenden sagen!!!

Die Organisationen, die das veranstalten, VERKAUFEN das Blut für happige Preise an Krankenhäuser! Es wird vorher nicht kontrolliert!!! Die einzige, wirkliche gute Tat ist diese, dass man dem Roten-Kreuz o.ä. Geld bringt! Will man wirklich etwas Gutes tun, muss man direkt in ein Krankenhaus fahren und dort Blut spenden!!

Vor einer OP im Krankenhaus wird übrigens oft genug dem Patienten Blut abgenommen, welches ihm nachher bei Bedarf wieder zugeführt wird! Bekommt man nur net mit ;-)!!!

Fühlt euch bitte nicht angegriffen, ich möchte euch damit nur informieren!

LG

Beitrag von leana-alissa 24.02.11 - 09:01 Uhr

Guten Morgen futzebummel,
ich fühle mich nicht angegriffen, da ich schon wusste, was Du schreibst :-). Dennoch wird mein Blut am Ende benutzt und wenn das rote Kreuz da Geld für bekommt: Gerne :-) Ich sehe das als Blut- und Geldspende, lach :-).
Und ja: Vor größeren Oparationen wird selbstverständlich vorher Eigenblut abgenommen - die Blutspenden reichen bei Weitem nicht aus, da ja kaum einer zum Spenden geht .... .
Lieben Gruß, Silvia

Beitrag von lucccy 24.02.11 - 10:32 Uhr

Hallo,

das ist mir nicht neu.

Wobei das DRK mit dem "Gewinn" dann andere unspektakulärere Dinge finanzieren kann - siehe auch DRK.de. Und das Blut kommt trotzdem in den Krankenhäusern und damit bei den Menschen an - ob nun als direkte Blutkonserve oder als aus Blut hergestelltes Medikament.
Übrigens: man kann eine OP nicht immer so gut planen, dass man Gelegenheit zu einer Eigenblutspende hat, ich war nach einem Unfall froh zu wissen, dass ich in den "Pool" der Blutspenden schon eingezahlt habe, aus dem ich eventuell was gebraucht hätte.

Fühl Du Dich bitte auch nicht angegriffen, aber erzähl dann doch bitte auch die ganze Wahrheit.

Gruß Lucccy,
die allerdings auch in einer Klinik gespendet hat und zeitweise sogar gerichtet für Krebspatienten einbestellt war

Beitrag von leana-alissa 24.02.11 - 13:34 Uhr

Hallo Lucccy,
ja - genau so sehe ich das auch! Ich glaube nicht, dass das DRK ein Vermögen mit meinem Blut schöffeln kann und ich eine Privatperson des DRK damit unterstütze :-)

Lieben Gruß und vielleicht frage ich nach meiner SChwangerschaft mal in einer Klinik nach... :-)

Silvia

Beitrag von futzebummel 24.02.11 - 20:11 Uhr

hey Lucccy,

welche Wahrheit habe ich denn verschwiegen?

Beitrag von lucccy 26.02.11 - 16:09 Uhr

Hallo,

die, wo das Geld von den Blutspenden hingeht.

Gruß Lucccy

Beitrag von futzebummel 26.02.11 - 22:46 Uhr

mmhh .. unter Anderem an die Angestellten von den Organisationen??? Die werden davon nämlich auch bezahlt!

Deswegen direkt im KH spenden, da gehts nämlich auch ohne Umwege an den Patienten!

Wenn ich unbedingt dem DRK etc. helfen will, kann ich dann auch Geld spenden und mein Blut im KH abgeben!

Meine Meinung!

Beitrag von lucccy 27.02.11 - 12:37 Uhr

Und dann bezahlst Du die Gehälter in den Krankenhäusern, deren Vorstände, ... und das alles von unseren Krankenkassenbeiträgen. ;)

Ich versteh nicht, warum das DRK so böse sein soll, nur weil sie mit den Blutspenden Geld einnehmen, das dann in andere Projekte fließt.

Beitrag von futzebummel 27.02.11 - 17:07 Uhr

Was hat das DRK für Dich getan?

Beitrag von lucccy 01.03.11 - 13:47 Uhr

Hab ich das irgendwo behauptet?