Warum laufen kl. Kinder immer schnell bzw. rennen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sanny0606 24.02.11 - 08:29 Uhr

Hallo,

ist viell. `ne blöde Frage, aber:
ich beobachte unsere Tochter und auch andere kl. Kinder ( ab 2 oder 2,5 Jahre) immer wieder, das sie fast ausschließlich schnell laufen oder gar rennen. Ein langsam oder normales GEhen gibt es kaum. UNsere Tochter rennt fast immer den Flur hinter ins Kinderzimmer oder auch von da wieder zu uns. Steigt sie aus dem Auto aus- wird ins Haus gerannt und so weiter....

Machen das eure KInder auch?

LG Sanny

Beitrag von lieka 24.02.11 - 08:31 Uhr

Ich denke das liegt einer Seits am Tatendrang der kleinen und zum anderen daran das sie kürzere Beine haben und so "schnell" sein wollen wie wir.
Ich finde wenn wir erwachsenen normal laufen dann rennen die kleinen auch nebenher.

Beitrag von grinsekatze85 24.02.11 - 09:09 Uhr

Hallo!

Ich denke, wenn es solche Situationen sind wie in der Wohnung/ Hausflur oder der Weg zum Auto und zurück. Ist es wohl eher nur der Tatendrang ;-) Bzw. das Bedürfniss der Bewegung.

Mir ist das mal aufgefallen, meine Mama ist eine sehr schnelle Läuferin, so das ich da auch schon nach einiger Zeit meine Mama bremse, ich laufe eher gemütlich und nicht so schnell. Da kommt mein Sohn noch gut mit.
Müssen wir aber mal schneller unterwegs sein (Bus oder sowas) und ich laufe etwas schneller (für mich noch normal) rennt mein Sohn auch fast schon #schwitz denke das liegt an den kurzen Beinen #rofl

LG
grinse#katze

Beitrag von engelchen28 24.02.11 - 09:24 Uhr

-weil sie kurze beine haben, aber genauso schnell wie erwachsene sein wollen
-ungeduldig sind
-angst haben, etwas zu verpassen
-weil rennen spaß macht
-sie immer viel auf ihrer "to-do-liste" haben #;-)

und ja, meine kinder machen das auch.

Beitrag von zahnweh 24.02.11 - 10:05 Uhr

Hallo,

ja, meine macht das auch.

Dazu fällt mir vor allem ein Zitat von Reinhard Mey ein. Aus einem Lied:

"eigentlich musst du schon eher laufen als gehen,
denn auf einen meiner Schritte, kommen drei Schritte von dir"

Das überträgt sich denke ich dann auf den ganzen Alltag. Den halben Tag lang und sobald wir draußen sind, muss sie ständig versuchen mit mir Schritt zu halten. Auch wenn ich langsam schlendere, sie muss laufen/rennen um mithalten zu können.
Das überträgt sich dann auch auf zu Hause. Zumal sie sich in der Wohnung nicht so bewegen kann, wie sie gern würde (kein Kletterturm, kein Spielplatz), drinnen bleibt dann eben Rennen als einzig erlaubtes Sportmittel übrig, das sie ohne Aufsicht machen darf.

Beitrag von tagpfauenauge 24.02.11 - 11:08 Uhr

Hi,

ja, ich sehe das ähnlich wie meine Vorschreiber.

Ist noch hinzuzufügen, dass sie oft dabei lächeln oder lachen. Kinder brauchen nicht viel, um glücklich zu sein. Ich denke, das Laufen drückt auch Lebensfreude aus.

vg

Beitrag von jbw 24.02.11 - 12:54 Uhr

Hallo!

Gute Frage, und es sind auch schon gute Antworten dabei!
Ich kann noch hinzfügen: Kinder scheinen mir viel mehr zwischen Extremen zu schwanken als Erwachsene. Sie haben oft kein Mittelmaß. Entweder das Essen schmeckt SUPER oder ist Igitt. Entweder sie sind begeistert bei der Sache, oder gar nicht. Entweder, sie bewegen sich gar nicht (wollen getragen werden) oder sie rennen. Sie lachen mehr, aber sie heulen auch mehr.

Gruss, J.