Ü35 - Welche Untersuchungen werden von KK bezahlt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von guddi2002 24.02.11 - 08:41 Uhr

Hallo,

bin 36 Jahre. Ab 35 werden doch einige Extrauntersuchungen von der Krankenkasse übernommen. Weiß jemand welche?

Danke für eure Antworten

Beitrag von sephora 24.02.11 - 08:46 Uhr

Also soweit ich weiss ist auf jeden Fall mal die Nackenfaltenmessung gratis..

Beitrag von maddish 24.02.11 - 09:34 Uhr

Nee, das stimmt nicht. Die muss von jedem bezahlt werden. Ich bin 39 und musste bezahlen...

Beitrag von ellewoods 24.02.11 - 09:10 Uhr

Diese Frage habe ich meiner KK auch zu Beginn meiner jetzigen SS gestellt.
Die Antwort: das Alter ist eigentlich unerheblich, es gibt keinen festen "Katalog" der ab 35 anzuwenden wäre.
Entscheidend ist immer die Begründung des Arztes.
Mag sein, daß diese dem Arzt ab 35 etwas leichter fällt, aber auch mit 34 kann er diverse eigentlich zusätzliche Untersuchungen mit der kassenärztlichen Vereinigung abrechnen.

Was die ganzen Extrauntersuchungen angeht:
Klar, ist schön, wenn man die Option dazu hat und ggf. nichts dafür zahlen muss. Aber man sollte sich schon im Vorfeld informieren und sich über die Konsequenzen Gedanken machen.

Wenn alles super ist: wunderbar
aber wir haben im unmittelbaren Bekanntenkreis auch mehrere Fälle, die zunächst mit falsch positiven, d.h. für sie negativen Ergebnissen aus diesen Untersuchungen gegangen sind und dann folgen oft Wochen voller Ängste bis sich final doch noch heraustellt, dass alles gut ist.

Mein Tipp deshalb: ausführlich im Internet (z.B. über die Unterschiede der Messmethoden wie z.B. FMF London oder FMF Deutschland) informieren, sich überlegen, wie man mit den Ergebnissen umgeht und dann eine bewusste Entscheidung für oder gegen einzelne Methoden der pränatalen Diagnostik treffen.

VG, ellewoods

Beitrag von maddish 24.02.11 - 09:35 Uhr

was ist FMF?

lg Tanja

Beitrag von ellewoods 24.02.11 - 10:50 Uhr

fetal medicine foundation - die Spezialisten für pränatale Diagnostik
Wer bei FMF London bzw. FMF Deutschland zertifiziert ist hat zumindest schon einmal diverse Zusatzausbildungen in diesem Bereich absolviert.
Kein Nachteil wie ich finde...

Nach meinem letzten Kenntnisstand ist die Risikoberechnung nach FMF London Standard aber immer noch die genauere, vor allem wenn der durchführende Arzt für mehrere Softmarker zertifiziert ist.

VG, ellewoods