Wieso muss man immer mehr Tiere züchten oder....

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von redrose123 24.02.11 - 08:57 Uhr

schwängern lasse, vor allem bei Katzen find ich das übel wenn man sieht wieviele Tiere im Heim sitzen oder wieder abgegeben werden müssen. Ich kann das nicht verstehen.

Unsere #Katze Lilly ist aus dem TH und bekommt sicher keinen Nachwuchs nie im Leben nicht. Kann sowas null nachvollziehen und hoffe das die Kitten Beitrag weiter unten ein gutes Zuhause finden werden wo sie bleiben können....

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 09:00 Uhr

Dann dürfte keiner mehr bewusst züchten.

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 09:04 Uhr

Jepp.....

Beitrag von windsbraut69 24.02.11 - 10:23 Uhr

Warum schreibst Du "ganz sicher nicht"?
Ist sie nicht kastriert?

Um Deine Frage zu beantworten: Es wird u. a. deshalb gezüchtet und vermehrt, weil es Abnehmer gibt, ob Rassehund oder auch Mix.
Die Frage darf man m. E. nur dann kritisch stellen, wenn man konsequent nur Tierschutztiere hält.

Gruß,

W

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 10:32 Uhr

:-pSie kann keine bekommen, ich meinte damit das sie ganz sicher KEINE bekommen wird ;-) Bei Züchtern die ich kenne, wird nur dann gezüchtet wenn auch abnehmer da sind.

Selbst züchten würd ich nicht, und Katzen hab ich immer aus dem TH auch schon einen Hund aber da haben sie mich angelogen und der Hund mochte doch keine Kinder, wie sie mir zugesichert haben und somit ist das Thema Hund aus dem TH erst wieder drin wenn die Kinder gross sind....Wobei die Hunde die wir haben nicht im TH zu finden sind....

Sicher ist es sinnvoll das es Züchter gibt, habs dumm geschrieben sondern vermehrer find ich kacke und in den letzten 2 Threads hatten die Leute ja kaum ahnung davon wie lange das Tier trächtig ist usw. Wäre wie wenn ich nun anfange zu Züchten....

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 12:27 Uhr

Es gibt aber auch Privatleute die ich genug Gedanken machen und es auch richtig machen und trotzdem keine Züchter im professionellen Sinn sind.

Vostellen könnte ich mir aber z.b. Nachzucht nur mit Zuchterlaubnis wie es beispielsweise bei Papageien ist.

Da darf man garnicht so einfach mal Nachziehen, sondern braucht ne Zuchtgenehmigung.

Dazu wäre ich noch für eine Kennzeichnungspflicht (1) mit Microchip und wie bei Vögeln auch ein Nachzucht/Nachweisbuch -Weitergabe nur mit meldung der neuen Besitzer etc..


Ach ja, nicht zu vergessen die Zuchterlaubnis vom Tierarzt.

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 12:38 Uhr

Aber wohin mit den Tieren dann? Hat man da abnehmer?

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 12:46 Uhr

Hat man doch jetzt auch.

Also entweder darf keiner Züchten oder eben alle sozusagen.


Wenn es nie wieder Nachwuchs gibt sind die Tierheime ja auch irgendwann leer, was jetzt nicht heisst dass man munter weiter vermehren soll.

ich wäre halt für gewisse EInschränkungen.

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 12:57 Uhr

Ja oder so, aber immer wild drauf losmachen lassen weil die Kitten/Welpen wie auch immer so süss sind naja, sie bleiben ja nicht so klein und süss und billig wird sowas auch nicht...

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 13:01 Uhr

Ja aber daist es egal ob Vermehrermischling oder Rassehund.

Wie viele Rassehunde werden ins Tierheim gegeben, ausgesetzt oder gar beim Tierarzt eingeschläfert!!

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 13:06 Uhr

Ich find hier bei uns keine haben einen Jagdhund gesucht und wollten erst in den TH schauen aber da gabs keine......

Klar ich kenne Züchter, und die planen erst einen Wurf wenn sie genug Interessenten haben....

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 13:14 Uhr

Was genau für einer sollte es sein?

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 13:22 Uhr

Die Rasse an sich wäre erstmal hintergründig gewessen solange er Jagdtauglich gewessen wäre, Deutsch Kurzhaar Drahthaar, Weimaraner oder auch einen Vizla .....

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 13:17 Uhr

2 sekunden gegooglet


http://www.jagdhunde-in-not.de/002/index.html




;-)

Ich find einfach so klasse:-)sorry nix gegen dich


http://www.igtfy.com/?q=jagdhund+in+not

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 13:24 Uhr

Ja die Seite kenn ich, damals als wir suchten hatten die Hunde nicht die Züge die wichtig waren für uns, entweder waren sie nicht Kinderlieb, einer konnte nicht von einem Mann geführt werden wehe vom Jäger weil er misshandelt wurde, mein Mann ist Jäger wäre kacke wenn er dann so nen Hund bekommt....Andere wieder konnten nicht alleine bleiben oder waren mit anderen Hunden nicht verträglich #schmoll

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 13:25 Uhr

Ja das ist eben das Problem bei Abgabehunden. Da ist es egalob Rasse oder Mix

Beitrag von germany 24.02.11 - 14:36 Uhr

Hey,

also meine Freundin ist auch so eine gewesen. Sie hatte eine Katze, hat sich einen Kater dazu geholt und wozu kastrieren? Kostet ja Geld! So Katze war trächtig, abnehmer gefunden, aber direkt wenige Tage nach der Geburt starb eines der Kitten und die anderen sahen alle sehr seltsam aus. Ich weiß nicht, also für mich sehen so keine gesunden Katzen aus.

Jedenfalls hat sie die kleinen bereits mit 6 Wochen weggegeben und ich wette, dass sämtliche Katzen bereits wieder Nachwuchs haben, weil die eben zu Leuten gekommen sind die alle so denken wie sie.

Sie nervt mich seit 2 Jahren das sie einen Welpen bekommt wenn unsere Emmely mal tragend wird, dabei hab ich schon tausend mal gesagt das unsere Hündin mit Sicherheit keine Welpen bekommen wird.

Die meisten machen das nur wiel die Welpen so süß sind und weil eine Kastration nun mal Geld kostet.

Und gerade bei Katzen mahct sich keiner Gedanken, weil die ja schnell aus dem Haus sind und "keine Arbeit" machen. Bei Hunden verstehe ich es genauso wenig, denn wenn ich das Risiko eingehe, dass meine Hündin stirbt oder was weiß ich, dann fehlt mir einfach das Hirn. Sorry ist so.


Richtige (!!) Züchter müssen mehr drauf haben als einen Rüden bzw. eine Hündin miteinander zu verpaaren und ein guter Züchter weiß über die Risiken Bescheid und kann im Notfall eingreifen und führt auch notwendige Untersuchungen durch usw. was garantiert keiner tut, der einfach die Kohle sieht. Wobei impfen bei 6-8 Welpen und entwurmen usw. sicher nicht billig ist und das Geld muss auch erstmal da sein. Das sieht nur irgendwie keiner glaube ich. Und an Komplikationen denkt keiner und wenn, dann passiert es einem selbst ja nicht.


Man muss einfach mal nachdenken und sich klar darüber sein, was man seinem Tier an tut wnen was schief geht und außerdem sollte man mal überlegen wie man die Tiere sozialisieren will ect. Die meisten Menschen leben in einer Wohnung ohne Garten o.ä. und da frage ich mich doch, wie man dann so blöde sein kann und seine Hündin werfen lässt, wo man nichtmal mit dne Welpen in den Garten kann o.ä.


Mich regen solche Idioten einfach nur auf und das gilt auch für das vermehren von Qualzuchten. Wenn ich schon lese Mops x Pekinese usw. dakönnte ich diesen Leuten echt eine rein kloppen. Auch das Tiere mit so extrem kurzen Nasen gezüchtet werden ist für mich Tierquälerei und da kann mir keiner kommen mit :Rassen erhalt usw.

Die Retro Möpse bspw. mit längerer Schnauze finde ich ok, aber warum muss man ein Tier mit Glubschaugen und so extrem kurzer Schnauze züchten, dass schon ein würdiges Leben kaum mehr möglich ist??



Also wie du siehst müsste es meiner Meinung nach verboten werden das Tiere so unkontrolliert verpaart werden und insbesondere das mit den Katzen finde ich heftig. Bei uns in der Nachbarstadt herrscht Kastrationspflicht seit diesem Jahr, weil die Millionen von Katzen die jährlich dazu kommen, einfach sämtliche Tierheime überfüllen und es werden ja immer mehr!


Ich persönlich halte nichts davon, wenn man sein Tier einfach so werfen lässt und wenn man dann noch keine Ahnung hat, dann fehlt mir einfach das Verständnis für diese Menschen.


Bei einer bekannten die ihre yorkie Hündin hat werfen lassen, ging es natürlich schief und die kleine starb wenige Tage später. Sie bekam hohes Fieber usw. und morgens war sie tod. Die Welpen mussten daraufhin mit der Flasche aufgezogen werden.


Achso, der Papa war angeblich der Yorkie meiner Schwiegermutter, dabei sehen die kleinen aus wie Dackel! Und ein rauhaardackel geht auch verdammt oft da spzieren wo die wohnt, also gehe ich mal davon aus das er der Vater ist. Ist ja auch egal, jedenfalls ist es schrecklich das die Hündin sterben musste, nur weil man einmal Welpen wollte.




Ich hab null verständinis dafür und wenn man seine Hunde shcon nicht kastriert, dann sollte man wenigstens aufpassen. Bei Hündinnen ist es ja nicht so schwer zu merken wann sie läufig sind und Katzen sollten unkastriert draußen überhaupt nicht rumlaufen.



Ok, genug aufgeregt.




lG germany

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 15:04 Uhr

>>>Ist ja auch egal, jedenfalls ist es schrecklich das die Hündin sterben musste, nur weil man einmal Welpen wollte. <<<<


Das kann Züchtern auch passieren.

Beitrag von germany 24.02.11 - 17:22 Uhr

Ja, aber die wissen was dann zu tun ist bzw. sind meist gut genug informiert um dem Hund zu helfen. Selbst für mich als laie ist es klar, dass Fieber nach der Geburt mit Sicherheit nichts gutes bedeutet. Und selbst wenn dann doch was passiert, hat ein Züchter meist mehr ahnung von Welpenaufzucht.

Und Dank guter Züchter werden viele Krankheiten bei Hunden und Katzen ausgemerzt und Rassen werden "verbessert". Ein Züchter hat ein Ziel, welches in den meisten Fällen eben nicht nur "einmal Welpen bekommen" ist.

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 17:39 Uhr

Das ist doch absoluter Blödsinn.

Ein Züchter hat auch mal angefangen und den ersten Wurf gehabt und hatte da sicher kaum/keine Erfahrung - wie auch beim ersten Wurf.


Glubschaugen, Plattnasen, HD/ED und sonstige Qualzuchten und Krankheiten sind also eine verbesserung der Rasse?

Beitrag von germany 24.02.11 - 17:53 Uhr

Glubschaugen, Plattnasen, HD/ED und sonstige Qualzuchten und Krankheiten sind also eine verbesserung der Rasse?

Und genau DAS steht in meinem ersten Beitrag. Also das ich SOWAS nicht verstehen bzw. nachvollziehen kann, wie man solche Rassen züchten kann.

Ich finde aber das sinnlose vermehrern von zwei vollkommen verschiedenen Rassen genauso bescheuert. Lies doch mal in den Tieranzeigern was für kranke verpaarungen da vorgenommen werden. Da lässt man einen Labbi auf einen Dackel usw. und das ist absolut krank in meinen Augen.

Genau wie das verpaaren von safford und Rotti usw. ist einfach etwas, was in meinen Augen absolut bescheuert und gefährlich ist, weil so eine Person niemals die Charaktereigenschaften der Tiere berücksichtigt und das spielt bei der Zucht eine ebenso große Rolle wie die gesunden Gene.


Natürlich hat auch ein Züchter mal angefangen, aber deshalb muss man als Laie doch nicht hirnlos Welpen produzieren oder?

Beitrag von -0815- 24.02.11 - 18:50 Uhr

Ok, habs gerade gelesen.


Qualzuchten -dazu zählen für mich auch Mischlinge die absolut aus der Bahn geraten (Dackel+ Schäferhund etc)

Aber ich hab echt kein problem damit wenn sich jemand wirklich viel Mühe machtmit Aufzucht, Abgabe etc.

Ein Züchter war doch aber auch mal "Laie"?

Beitrag von icywater 24.02.11 - 19:39 Uhr

für mich ist allerdings ein guter züchter jemand der nicht als kompletter laie anfängt sondern sich vorher durch fachliteratur und bei anderen züchtern informiert...
eventuell dort auch bei einer oder mehreren geburten dabei ist bevor er selbst anfängt...

und auch beim mops, franz. oder englische bulldogge etc. geht es darum die rassen gesundheitlich zu verbessern und nicht das aussehen noch extremer zu gestalten...also ich weiß nicht ob man da von qualzucht sprechen kann, wenn zu erwarten ist, dass keine gesundheitlichen probleme auftreten weil laut stammbaum solche so gut wie ausgeschlossen werden können...immerhin weiß man bei der rassezucht ungefähr welch genetisches material in dem individuellen hund steckt...

im gegensatz zu den mischlingen...denn das diese gesünder sind ist genetisch gesehen ein absoluter irrtum

Beitrag von germany 24.02.11 - 20:58 Uhr

Genau das wollte ich damit sagen! Ich selber habe zwei Mischlinge, die jetzt 2 und 3 Jahre alt sind und bisher Gott sei Dank, kerngesund.

Mit meiner reinrassigen Spitzhündin war das leider anders. Sie war oft krank. Dennoch ist sie 16 1/2 Jahre alt geworden.

Ich denke einfach, ganz egal ob laie oder ob man rihctig züchten möchte, man muss sich echt informieren und belesen und da ist mal eben Welpen bekommen einfach fehl am Platz.

Ich würd emir niemals zutrauen Welpen aufzuziehen bzw. eine trächtige Hündin zu betreuen. Ich habe einmal Kaninchenbabys gehabt, weil die Häsin trächtig war als ich sie bekam und ich bin bald irre geworden vor Angst als die kleinen da waren. Ich hab das Internet stundenlang nach Infos durchsucht usw. und bis die kleinen groß genug waren, um ein neues zuhause zu bekommen, hab ich echt Angst gehabt das denen was passiert. Bei HUndewelpen bzw. Katzenwelpen würde ich erst recht irre werden. Zumal bei Hunden und Katzen ja echt viel hinter hängt an Arbeit. Man bedenke bei Hunden nur mal die Welpen, die die Hündin ab einem bestimmten Alter eben nicht mehr sauber leckt...

Schon alleine der ganze dreck und so... Und dann die ewige Angst das sie krank werden und ob man ein gutes, wirklich gutes zuhause findet usw. Ich könnte das nicht. Ich könnte kein Tier abgeben und ich hätte viel zu große Angst das die kleinen schlecht behandelt werden ect.



lG germany

Beitrag von -0815- 25.02.11 - 06:36 Uhr

Aber wenn du doch dagagen bist - warum unterstützt du dann Vermehrer?

Ist das nicht Ironie?

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