Erstklässlerin ist nur am Weinen jeden Tag!!!Hilfe!

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von yve771 24.02.11 - 09:16 Uhr

hallo!

wir haben derzeit kummer mit unserer 6 jährigen tochter,und wissen nicht mehr weiter.
kim ist jetzt in der 1. klasse. sie war ein kann-kind, wäre sie 3 tage früher geboren gewesen wäre sie letztes jahr muss- kind gewesen. wir haben uns aber für eine einschulung entschieden, die drei tage.. und ausserdem war es auch ihr wunsch, sie war schon sehr interessiert am lesen und rechnen usw.
es lief auch erstmal alles sehr gut. ihre schulischen leistungen sind auch immernoch sehr gut, aber sie hat irgendwelche probleme wohl in der schule über die sie mit uns nicht sprechen will.Das geht etwa seit anfang dieses jahres so.
sie weint jeden morgen, hat bauchschmerzen, wacht manchmal schon nachts mit bauchschmerzen auf, und das alles nur weil sie zur schule muss!
wir bekommen aus ihr nicht raus was los ist. die lehrerin sagt auch in der schule ist alles okay, ihr sei noch nix aufgefallen.
kim selbst sagt auf nachfragen nur sie weiss nicht warum sie weint, es ist nix.

wie können wir ihr nur helfen?
sie macht sich so einen stress jeden morgen, bauchweh, hundert mal zum klo rennen, heulen , heulen, heulen.
die kinder in der schule werden sie bald als heulsuse betiteln!


gruss yve
doch wie können wir ihr nur helfen?

Beitrag von delfinchen 24.02.11 - 09:28 Uhr

hallo,

ohjeh, deine arme maus. vielleicht war es doch zu früh, sie einzuschulen. entscheidend ist ja nicht das lesen, schreiben, rechnen - das lernen sie in der schule - sondern die emotionale reife, die frustrationstoleranz, usw.

in bayern hätte man das noch bis zum 30.11 rückgängig machen können...

aber das hilft jetzt auch nix.

vielleicht wird sie in der schule von älteren schülern unter druck gesetzt und angehalten, nix zu sagen, weil es sonst noch schlimmer wird.

wenn sie wirklich nicht weiß, warum sie so traurig ist, dass sie weinen muss und wenn ds jetzt schon über monate so geht, dass sie weint und nicht wirklich nicht weiß, warum, dann würde ich mal zum kinderpsychologen gehen, nicht, dass eine kindliche depression vorliegt.

ich würde aber eher zu dem ersteren tendieren, weil sie bauchschmerzen hat. aus irgendeinem grund scheint sie angst vor der schule zu haben und wenn die lehrerin sich das nicht erklären kann und ihre noten passen, bleibt eigentlich nur die angst vor mitschülern oder schülern höherer jahrgangstufen, sie sie sich vielleicht aufgrund ihres zarten alters rausgesucht haben und mobben ....

sucht immer wieder da gespräch, sagt ihr, dass es vorkommt, dass einem andere was böses wollen, obwohl man ihnen nix getan hat und dass es da nur hilft, darüber zu sprechen. gebt ihr das gefühl, dass ihr 100% für sie da seid, egal, was ist.

redet noch mal mit der lehrerin, bittet sie, ein soziogramm zu erstellen um ausschließen zu können, dass sie innerhalb der klasse eine außenseiterrolle einnimmt, unter der sie leiden könnte. oft fällt das erst durch ein soziogramm auf und im alltag nicht.

alles gute und liebe grüße,
delfinchen

Beitrag von arienne41 24.02.11 - 09:34 Uhr

Hallo

Ich denke deiner Tochter ist das alles zu viel.
Wir haben ein Kind im Kiga was wieder aus der Schule genommen wurde (kann Kind-ein paar Tage drüber) weil es ihr zu viel war.

Es geht ja nicht nur darum das sie intresse am lesen, schreiben und rechnet hat sondern das ganze drum rum.

Mein Sohn war auch ein Kann- Kind und ich entschied mich dagegen.
Es war bei uns die richtige Entscheidung auch wenn er damals schon intresse am lesen, schreiben und rechnet hatte. Den Unterschied zum letzten Jahr seh ich ja.

Sprich mal mit der Lehrerin ob es besser wäre sie rauszunehmen.

LG

Beitrag von juki 24.02.11 - 12:53 Uhr

"Sprich mal mit der Lehrerin ob es besser wäre sie rauszunehmen. "

Je nachdem wo sie wohnen besteht diese Option nicht, zum Beispiel in Rheinland-Pfalz

LG

Beitrag von yve771 24.02.11 - 13:36 Uhr

hallo, das mit dem rausnehmen ist jetzt nicht mehr möglich. ihr würde dann auch kein kindergartenplatz mehr zustehen, die sind ja alle neu vergeben. somit hätten wir dann ein betreuungsproblem. ausserdem würde sich das ja jetz auch gar nicht mehr lohnen da sie im kommenden sommer dann als muss-kind eingeschult wird und wir vermutlich wieder vor dem selben problem stehen, evtl noch schlimmer da alle ihre bezugspersonen dann bereits in der 2. klasse sind.
das ist nicht die lösung für uns.
wäre das mit dem weinen schon gleich nach dem einschulen aufgetreten hätte ich sie allerdings wieder raus genommen, aber nun ist zu spät.

gruss

Beitrag von tina_31 24.02.11 - 09:36 Uhr

Hallo Yve,

ohje das hört sich ja schlimm. Sowohl für Euer Tochter als auch für Euch als Eltern, die da Recht hilflos daneben stehen.

Wie wäre es denn wenn Du Dich mal "heimlich" in Ihrer Pause umschaust??
Dort kannst Du vielleicht sehen, ob Sie alleine dort steht oder Probleme mit anderen Kindern hat!!

Drück Euch fest die Daumen!!

Viele Grüße #blume
Tina mit Lea die auch in die 1. Klasse geht

Beitrag von zaubertroll1972 24.02.11 - 10:22 Uhr

Am Anfang der erste Klasse hatte mein Sohn Angst in der Pause auf den Hof zu gehen. Er hat sich dann im Schulgebäude versteckt.
Die Lehrerin hat mich sofort zum Gespräch gerufen und wir haben ausgemacht daß er sich immer an die anderen Kinder hält und in der Pause in der Nähe der Aufsicht bleibt.
Mein Sohn hatte nämlich einen 2. Klässler mehrmals beobachtet mit dem es immer wieder Ärger gab in der Pause und er hatte Angst daß er ihm etwas tun könnte.
Es hat dann ein paar Wochen gedauert, immer ist er der Aufsicht nachgelaufen. Ich habe auch mal den Jungen angesprochen. Er hatte schon bemerkt daß mein Sohn Angst vor ihm hatte. Ich habe ihm gesagt daß ich nicht möchte daß er ihm mal etwas tut und er war ganz nett und hat es versprochen. Ich wollte einfach daß mein Sohn das sieht und von ihm hört. Das hat gut geklappt.
Er hat sich dann auch sehr gut eingelebt.
Ich würde mal heimlich die KInder in der Pause beobachten und auch die befreundeten KInder mal befragen ob sie was bemerkt haben.

LG Z.

Beitrag von mamavon2kindern 24.02.11 - 10:50 Uhr

Hallo Zaubertroll,

hat sie denn Freundinnen in der Klasse? Meine tochter z.B. hat ihre Beste Freundin in der Klasse. Meine erzählt mir fast nie, was alles so in der Schule passiert. Dann kann ich immer ihre beste Freundin fragen, die erzählt mir dann alles haarklein :-)

Grüße

Beitrag von zaubertroll1972 24.02.11 - 10:55 Uhr

Hallo,

mein Sohn erzählt mir eigentlich so gut wie jeden Tag was passiert. Ich weiß aber daß viele Kinder wenig bis gar nichts erzählen.
Ich finde das schon hilfreich. Gerade bei Problemen kann man ja gar nicht helfen wenn man nicht weiß was los ist.
Mein Sohn hat seine festen Freunde in der Klasse und auch in den anderen Klassen gibt es Kinder mit denen er spielt.

LG

Beitrag von mamavon2kindern 24.02.11 - 11:05 Uhr

Sorry ging eigentlich an Yve, blicks hier nocht net so richtig :-)

Beitrag von mamavon2kindern 24.02.11 - 10:55 Uhr

blicks hier irgendwie noch net.... meinte nicht zaubertroll sondern yve
Hallo yve,

hat sie denn Freundinnen in der Klasse? Meine tochter z.B. hat ihre Beste Freundin in der Klasse. Meine erzählt mir fast nie, was alles so in der Schule passiert. Dann kann ich immer ihre beste Freundin fragen, die erzählt mir dann alles haarklein

Grüße

Beitrag von yve771 24.02.11 - 11:14 Uhr

hallo!

doch sie hat ihre beste freundin in der klasse. die beiden waren schon im kindergarten unzertrennlich. auch ein grund warum sie in de schule wollte, weil ihre freundin auch eingeschult wurde.
für kim ist es auch enorm wichtig ob ihre freundin da ist, ist sie mal krank, ist das ein weltuntergang für sie und sie ist fast gar nicht mehr zur schule zu bewegen.
ich weiss nicht ob ich die freundin ausquetschen kann... aber einen versuch wäre es wirklich wert!
ich danke dir für diesen tip!
das werd ich gleich bei nächster gelegenheit mal versuchen!

danke!

Beitrag von bobbylino1 24.02.11 - 20:54 Uhr

Klar sind für Kinder die Freunde ect wichtig. Aber als Eltern sollte man auf andere Dinge achten, bevor das Kind früher eingeschult wird. Finde es immer wieder fatal, nach welchen Kriterien das geschieht. Schon vierjährige rechnen oft gerne und interessieren sich, heißt aber noch lange nicht, das sie deshalb schon schulreif sind.
Meine Empfehlung wäre ein Gespräch mit der Schulpsychologin. Ihr solltet das nicht auf die leichte Schulter nehmen und deshalb Hilfe suchen.

Beitrag von juki 24.02.11 - 12:38 Uhr

Huhu...

das liegt wohl am Namen...meine Kim ist/war auch so;-)

Ich konnte meiner Maus nicht helfen...sie ist mit 5 zur schule gekommen und der anfang war echt schwer für sie...aber nach ein paar Wochen ging es dann!!Zwischen durch hatte sie im ersten nochmal so eine Phase wo auch keiner wusste wieso, weshalb, warum und ganz plötzlich(nach zwei Wochen)war alles wieder normal...
Im zweiten hatte sie eine Phase, da hat sie nicht vor der Schule geweint sondern jeden Tag in der Schule...sie hat sich dann so aufgeregt das sie sogar brechen musste...!!!
Das ging bis zu den Herbstferien und danach wieder ein vollkommen anderes Kind...!!
WIr haben mit unserem Kinderpsy. gesprochen, der meinte sie will austesten was sie tun muss damit Mama sie abholen kommt...und ich solle mal mit der Lehrerin darauf achten ob sie sich in solchen Phasen evtl. langweilt und tatsächlich ist so, dass sie in der Zeit in der sie immer so weinen musste nur Wiederholt haben...!!!
Geärgert haben die Kinder sie nicht deswegen(zumindest nicht ihre Freunde)...nur ab und zu haben wohl welche gesagt "gleich weint sie wieder"(aber sie hat solche Aussagen ignoriert)und von der Lehrerin weiß ich, dass den Kids aufgefallen ist als sie nicht mehr geweint hat und sie fanden es gut...!!

Jetzt hab ich viel gesagt, aber geholfen hat es dir wahrscheinlich nicht...sorry

drück euch die Daumen das es bald besser wird

LG

Beitrag von luka22 24.02.11 - 14:02 Uhr

#liebdrueck
Uns geht es ähnlich :-(. Meine Tochter war Septembermusskind. Jeden Tag kommt sie aus der Schule und erzählt, dass die Kinder xy sie wieder getrietzt haben. Dabei ist sie ein wirklich liebes, aber schüchternes Mädchen. Ich habe sonst keinen Kummer mit ihr. Für die Schule scheint ihr jedoch die notwendige Härte zu fehlen. Bei uns ist es auch leider so, dass die Lehrerin ein reines Nervenwrack und für die Probleme der Kinder nicht zugänglich ist. Wenn sich meine Tochter mal beschwert, hieß es bisher immer: "Petz doch nicht!" Letzte Woche hat ihr ein Junge so mit dem Bleistift in die Hand gestochen, dass es geblutet hat. Der Kommentar der Lehrerin: es sei nicht so schlimm und sie solle sich nicht so anstellen. Ich dachte noch, meine Tochter übertreibt, aber ihre Freundin hat den Vorfall bei sich zu Hause genauso erzählt. Noch erschwerender für mich kommt dazu, dass die Lehrerin eine von der nachtragenden und wenig Kritik vertragenden Sorte ist - d.h. meine Schlachtfelder muss ich mir gut aussuchen, denn es gilt noch 1,5 Jahre mit der PErson auszukommen :-(. Mir tut meine Tochter einfach nur Leid. Es gibt so wenig Postives, was sie in der Schule erlebt. In der Klasse sind auch nur 5 Mädchen und es herrscht der reinste Zickenterror. Jeden TAg ist ein Mädchen nett, um am nächsten Tag wieder richtig fies zu sein. Ich merke, dass meine Tochter zu jung ist, um damit umzugehen. Schulisch kommt sie (noch) gut mit. Auch die Mutter der Freundnin erzählte mir, dass ihre Kleine (Augustkind) von Alpträumen geplagt wird, seid sie in der Schule ist. Jeden Abend geht sie zu den Eltern ins Bett, morgens hat sie Bauchweh. Dabei wollte sie unbedingt in die Schule und war eh auch ein Musskind. Ich finde das alles zusammen einfach nur tottraurig. Vor allem bist du als Mutter einfach nur machtlos und musst dein Kind jeden Morgen in die Höhle des Löwen schieben. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich meine Tochter ein Schuljahr wiederholen lassen. Das aber frühestens in einem Jahr. Da sie schulisch gut mitkommt, wäre es mehr als bitter das ganze erste Schuljahr noch einmal zu machen.
Deine Schilderungen hören sie noch einmal eine Stufe drastischer an. Auf jeden Fall würde ich sofort das GEspräch mit der Lehrerin suchen und sagen, dass sich nichts geändert hat. Wenn ihr nicht weiterkommt, würde ich es wirklich bei einem Kinderpsychologen probieren. Dieser Zustand ist doch für alle Beteiligten schlimm und nicht tragbar!

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von gluecksengel 24.02.11 - 16:42 Uhr

Hallo Yve,

handel kann ich nur sagen, da stimmt etwas nicht. Ich spreche aus Erfahrung, mein Sohn wurde letztes Jahr im August eingeschult und nach 3 Monaten die super liefen, fing mein Sohn dann auch mit Bauweh an, nur dann ging es weiter, er betrat noch nicht einmal die Klasse, es war wie eine Schranke, diese Angst in ihm, schrecklich so etwas zu sehen.
Wir haben das Gespräch mit Lehrerin, Ogata, Direktor gehabt, alle haben nichts gesehen :-(. Es wurde unmöglich ihn überhaupt noch in die Schule zu bekommen, er rannte weg, uns hinterher, stand nur im Schulflur, versteckte sich usw. Wir sind dann zum Kinderpsychologen und mittlerweile ist er in einer Tagesklinik+dazugehöriger Schule. Nach und nach kamen auch einige Dinge ans Licht, geschlagen, Toilette eingesperrt u.v.m.
Achte auf alle Dinge die sie macht, hinterfrage alles, beobachte Sie genau. Schule soll doch Spaß machen, es kann doch nicht so weiter gehen. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft,

gluecksengel

Beitrag von farina76 24.02.11 - 21:00 Uhr

Ich hatte auch ein solches Problem mit meiner Tochter und unsere Nachbarn mit ihrer.

Drauf gekommen was es ist sind wir nur durch die anderen Kinder. Die eigenen Kinder haben den eigenen Eltern nichts gesagt.

Habt ihr nen Elternstammtisch? Versuch dich mal mit den anderen Eltern auszutauschen ob die auch Probleme haben. Frag mal die Mitschüler deiner Tochter ob die sich denken können warum es deiner Tochter so schlecht geht.

Bei uns war es so dass meine Tochter immer ruhiger wurde und auf einmal Nachts ins Bett gemacht hat. Ich habe sie mehrfach gefragt was denn los ist. Immer nix. Alle sind nett, Schule ist super, Mittagsbetreuung ist super, alles super!

Eines Tages ruft meine Freundin (Mutter der besten Freundin meiner Tochter) an und meint es sei was komisches passiert. Ihre Tochter hat auf die Mittagsbetreuungstante von meiner Tochter gezeigt und gemeint "das ist die böse Frau die die Kinder ins Klo sperrt wenn die nicht machen was sie sagt". Meine Freundin hat dann nachgefragt und es kam raus dass meine Tochter das erzählt hat. Auf dieses genaue ansprechen rückte dann meine Tochter mit der Sprache raus. Habe dann andere Mütter angerufen deren Kinder in der selben Mittagsbetreuung sind und die Kinder haben das dann auf neutrales nachfragen genauso erzählt wie meine Tochter. Wenn die Kinder nicht machen was die Tante will wird gedroht sie in ein kleines Altbauklo mit Minifenster für 10 Minuten einzusperren und nur rauszulassen wenn sie tun was ihnen gesagt wird. Ich hab sofort alles in Bewegung gesetzt und schwups war das Problem beseitigt.
Meine Tochter fand das im Nachhinein irre genial dass ihre Mama sich für sie so gewehrt hat und die böse Frau jetzt weg ist.

Traurig dass man als Eltern manchmal so hilflos ist. Nur Mut! Bleib dran! Ihr kriegt das schon raus!

LG Sabine

Beitrag von janamausi 27.02.11 - 00:06 Uhr

Hallo,

ich finde dieses "...3 Tage früher dann wäre sie ein Muss-Kind gewesen..." nicht gut. Das macht die Kinder auch nicht älter und wenn die Kinder 3 Tage älter wären, dann wären sie zwar Muss-Kinder, aber dennoch die Allerjüngsten.

Ich glaube, deiner Tochter wird es einfach zu viel. Am Anfang ist die Schule toll, aufregend und das Kind ist ja auch stolz in die Schule zu gehen. Dann kommt der Alltag und auch die Schule zieht mit dem Tempo etc. immer mehr an.

Vielleicht hilfst Du deiner Tochter, in dem Du immer wieder Klassenkameradinnen einlädst, so dass sich deine Tochter gut mit ihnen anfreundet und merkt, dass die anderen Kinder auch das gleiche Leisten müssen wie sie selbst.

Und wenn es die Möglichkeit gibt, würde ich auch einfach ein paar mal deine Tochter in den Pausen unbemerkt beobachten. Evtl. fällt dir ja da irgendetwas auf.

Oft bekommt man von den Kindern auch etwas raus, wenn man anfangt von der eigenen Schulzeit zu erzählen. Dann ergibt sich evtl. ein Gespräch in dem das Kind sich ein bißchen öffnet oder gar sagt, so ist das bei uns nicht, bei uns ist das so und so oder der macht das und das...

LG janamausi