KiGa wechseln?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von wirsindvier 24.02.11 - 09:30 Uhr

Guten Morgen,

würdet Ihr auf persönlichen Gründen den KiGa wechseln? Oder habt Ihr? Wie ging Euer Kind / Kinder damit um?
Wie hat der "alte" Kiga reagiert auf die Kündigung?

Meine Zwerge gehen seit Sept. 2010 in einen städischen Kindergarten / Krippe.
Leider gab es nun paar mal einen Vorfall, der mir nicht zugesagt hat ( hat nichts mit meinen Kindern zu tun )

Die kleinen fühlen sich wohl und gehen gerne hin, freuen sich aber natürlich auch, wenn man sie abholt ;-)

Ich hätte jetzt die Möglichkeit im Juli die Kids in einen privaten Kindergarten zu geben.
Wegstrecke ist in etwa die gleiche, jedoch in entgegengesetzter Richtung ( also ca 2x 20 min mehr täglich )
War jedoch noch nicht im KiGa dort um mir alles anzusehen.
Besichtigungstermin ist aber für Montag schon ausgemacht.

Einerseits will ich Sie nicht rausnehmen, weil sie sich wohl fühlen.
Andererseits "fühlen" sich mein Mann und ich nicht wohl damit ( ich hab das Gefühl das ich immer eine Rechenschaft abgeben muß / war auch schon anfangs als die Kids angefangen haben so bsp. ich arbeite täglich bis 15h - kann also frühestens um 15:30h dort sein und da wurde ich schon sehr eigen behandelt und "von oben" angesehen auf die art: wie kann ich das den kleinen antun - tja nicht jeder hat nun mal die möglichkeit nicht arbeiten zu gehen oder nur auf 20std basis - das geld wächst nun mal nicht auf bäumen )

Desweiteren sagt mir auch nicht zu, daß Sie jederzeit die Stunden kürzen können wenn zb ein Elternteil arbeitslos wird / auf halbtagsschulungen ist etc ( ist so vertraglich festgehalten )

Ah ich weiß auch nicht.
Was würdet Ihr machen?

lg und #danke vorab
ws4



Beitrag von twins 24.02.11 - 09:53 Uhr

Hi,
die Kinder stecken das ganz gut weg. Unseren hat es sogar sehr gut getan zu wechseln, da sie echt viel ÄRger mit den Erzieher hatten.

Sie blühen regelrecht auf!!!!!

Denke dran, wenn Du nicht wechselt - der Ärger wird immer bleiben und das frißt sich immer tiefer rein. Irgendwann wird aus einem kleinen Problem ein großes. Und die Abneigung trägt sich auch auf die Kinder über - ob man will oder nicht, die bekommen echt viel mit.

ICh würde es machen....wir haben uns in den Popo gebissen, das wir es nicht viel früher gemacht haben...wir haben 3 Jahre gewartet!!!
Hätten wir den Mum gehabt dann wäre unseren Kindern viel erspart geblieben.....

Grüße
Lisa

Beitrag von wirsindvier 24.02.11 - 10:02 Uhr

Hallo Lisa

#danke für Deine Antwort #liebdrueck

Ich glaube Du hast wirklich recht.
Vorallem ist es echt im moment erschwert für mich, weil mein Mann die kleinen nicht mehr hinbringen bzw abholen will. ( sonst explodiert er - seine worte )

Ich schau mir auf alle Fälle den neuen Kiga am Montag an und nehm die kleinen mit :-)

#danke

lg

Beitrag von salome25 24.02.11 - 10:07 Uhr

IHR hab das Problem mit den Erziehern, aber den Kindern scheint es gut zu gehen. Was habt ihr großartig mit den Erziehern zutun, ausser dass ihr sie morgens und nachmittags beim Abholen seht? Mir passt das ein oder andere auch nicht in unserem KiGa, aber meine Tochter da raus nehmen??? Nie. Nur weil MIR das da nicht passt, dass meine Bezugserzieherin mir neulich sagte, ich solle doch bitte kurz vor 16 Uhr da sein, damit sie pünktlich Feierabend machen kann? Nee. Da lass ich mich gar nicht drauf ein, weil der KiGa bis 16 Uhr bezahlt ist. Und mir passt es auch nicht, dass ich immer wieder einen drauf bekomme, wenn ich meiner Tochter ein ganz kleines Stück Schokolade mit in ihre Frühstücksbox packe. Ich finde das Essen dort auch unter aller Sau. Absolut nur Bio, kaum bis gar kein Fleisch, nie mal Pommes oder mal ne Pizza, was Kinder gern mögen. Ich war neulich mal da zum "Elternfrühstück". Jeden Mittwoch ist im KiGa ein "Bufett" aufgebaut...ich da hin, voller Erwartung, dass jetzt lecker Brötchen warten oder auch mehrere Wurstsorten und Aufstriche...Pustekuchen. Ich habe meine Tochter zu Hause gefragt, ob das jeden Mittwoch so sei. Sie meinte ja. Es gab ein paar Gurkenscheiben, kleine Tomaten, Frischkäse und Marmelade. Dazu nur Knäckebrot. Boah!!! Ist das nicht etwas zu wenig? Das klingt so nach Diät. Mal ganz ehrlich. Seither gebe ich meiner Tochter Mittwochs dann auh noch Apfel, Banane und Butterbrot mit. Aber deswegen wechseln? Weg von den Freunden? Glaube, ich werde es gerade noch aushalten, nur noch 1,5 Jahre...

lg
salome

Beitrag von raleigh 24.02.11 - 11:45 Uhr

Witzigerweise ist Knäckebrot nahrhafter und kalorienreicher als Brötchen. Brötchen gibt's ja nun nicht als Vollkornversion (zumindest nicht überall und einfach so).

Klingt nicht, als sei das zuwenig.

Beitrag von michi0512 24.02.11 - 10:28 Uhr

Ich ahbe auch das ein oder andere Problem mit dem KiGa - Dinge die mir halt etwas gegen den Strich gehen.

Da aber für mein Kind keine Gefahr oder irgendwas negatives besteht bleibt er da. Er fühlt sich wohl.

Und warum soll ich meinem Kind vorleben dass man vor Problemen einfach weglaufen kann?

Beitrag von silbermond65 24.02.11 - 11:00 Uhr

Sorry,aber ich finde du bzw. ihr seid ziemlich egoistisch.
Nur weil ihr Probleme mit dem Kindergartten oder den Erziehern habt,sollen eure Kinder wechseln?
Du schreibst,die Kinder fühlen sich wohl dort,sie gehen gerne hin........Dann lass sie doch da und mach nicht so ein Theater um nichts.

Beitrag von danyela25 24.02.11 - 11:00 Uhr

Hallo!
Wenn es meinem Kind gefallen würde ,würde ich es mir schon sehr gut überlegen.Wir haben momentan auch Probleme mit dem KIndi und lassen dem ganzen noch bis Sommer Zeit,wenn sich nichts ändert nehme ich ihn da raus.

LG dany

Beitrag von evbe 24.02.11 - 11:31 Uhr

Huhu,


ich habs dir ja schonmal gesagt ;-) : wechselt. Tut deinen Jungs auch nicht gut, wenn sie merken dass Mama und Papa sich da nicht wohlfühlen. Und so wie die sich benommen haben, wird das auch nicht mehr besser werden.

Mit den Personen die meine Kinder (also das wertvollste was ich habe) betreuen, möchte ich klarkommen.

Da sind mal Gespräche nötig weil TwinA im Sandkasten ein anderes Kind geschubst hat oder weil TwinB sein Mittagessen nicht essen will - wenn ihr dann nicht mit denen klarkommt, wie bitte sollen dann ordentliche Gespräche geführt werden ?

Und die anderen die hier meinen sie sehen die Leute dort ja nur beim abholen und hinbringen : Ja wie bitte ? Ihr seid nicht im Gespräch mit den Erzieherinnen eurer Kinder ? Ihr haltet keinen Kontakt ? Ihr seid bei Übernachtungen, Frühstücken, gemeinsamen Ausflügen, schwimmen gehen usw nicht anwesend ? #nanana

Ich denke wir wissen alle dass es wichtig ist mit den Betreuungspersonen im Dialog zu bleiben. Und zwar in GUTEM Dialog und nicht in "ich spreche nur das nötigste mit denen". Ein Interesse an den Aktivitäten der Kinder auch wenn sie nicht zuhause sind ist doch selbstverständlich.

Die Jungs sollen sich wohlfühlen, logisch. Aber die Eltern genauso. Und wenn es nicht passt, dann bringt da alles hängen und würgen nichts. Was soll das denn Kindern denn bitte zeigen ? Die kriegen doch irgendwann mit dass der Wurm drin ist.

Doch ganz schön lang geworden ;-)

LG
evbe

Beitrag von twins 25.02.11 - 09:38 Uhr

#pro

Und im Zweifelsfall behandeln die Erzieher die Kinder genauso wie die Erwachsenen. ...oder lassen es raushängen, wenn sie mit den Eltern nicht können sind die Kinder die leidtragenen.

Grüße
Lisa

Beitrag von cassidy 24.02.11 - 11:45 Uhr

Hi,

in einer ähnlichen Situation sind wir zur Zeit auch und ich kann deine Überlegung durchaus verstehen. Unser Großer ist seit letztem Sommer in der Schule und nur noch unsere Tochter ist im Kiga. Leider haben sie das pädagogische Programm geändert und vieles läuft nicht mehr so rund. (Am aktuellen Programm hab ich grundsätzlich nichts, aber die Umsetzung ist nicht so toll)

Dazu kommt, dass im Moment auch die Stimmung nicht so toll ist und uns manche Dinge massiv stören. Nun haben wir überlegt, ob wir unsere Tochter weiterhin in den Kiga geben sollen oder ob wir die Möglichkeit nutzen, dass sie im Sommer in eine andere Einrichtung wechseln soll.

Unsere Tochter geht gern in den Kiga und hat dort auch ihre Freunde. Wir müssen uns also überlegen, ob wir über unsere "Probleme" hinwegsehen oder eben nicht. Zu einem Entschluss sind wir noch nicht gekommen.

Was ist denn bei euch los? Du sagst, deine Kinder betrifft es nicht direkt?

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von raleigh 24.02.11 - 11:48 Uhr

Dass sie die Stunden nicht kürzen können, liegt am Betreuungsschlüssel. Fehlt ein Kind den halben Tag, muss alles neu berechnet werden, weil es könnte ja sein, dass 0,4 Erzieher weniger gebraucht werden.

Nicht, dass ich einen Wechsel jetzt dramatisch finde. Man kann aus allen möglichen Gründen wechseln und muss das auch nicht rechtfertigen.

Aber mir scheint doch das grundlegende Problem Kommunikationsmangel zu sein. Das kann dir auch im neuen Kindergarten passieren (muss nicht, kann auch sein, dass ihr automatisch auf der richtigen Wellenlänge liegt und Gespräche nicht nötig sein werden).