Katzen kloppen sich plötzlich nur noch

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von mokli 24.02.11 - 09:50 Uhr

Hallo!

Unsere Katzen Katze (4Jahre) und Kater (6Jahre) keifen sich plötzlich nur noch an.
Keine Ahnung warum, es kam von jetzt auf gleich.
Sie waren noch zusammen auf der Terasse, da war alles ok.
Ca eine halbe Stunde später höre ich plötzlich ein fürchterliches Geschrei, Geknurre und Maunzen.
Seitdem geht hier gar nichts mehr!
Emma macht sofort Theater wenn sie unseren Dicken näher kommen sieht, der scheint total irritiert zu sein und versucht immer wieder zu ihr hin zu gehen.
Wenn sie sich dann in die Ecke gedrängt fühlt flippt sie völlig aus, geht auf Ronny los und ergreift danach die Flucht.

Ich hab sogar schon mehrfach kontrolliert ob ich hier die beiden richtigen Katzen habe #klatsch#hicks

Hat jemand eine Idee was da los sein kann und wie ich die Beiden dazu bekomme wieder Frieden zu schließen? Sie waren immer ein Herz und eine Seele.

LG, Monika

Beitrag von julianstantchen 24.02.11 - 10:56 Uhr

Hallo Monika!

Hat sich bei euch was geändert?
Ich hatte diese Situation, als meine zwei Katzen damals Freigänger wurden. Auf ein Mal ging die eine auf die andere los. Echt interessant.

Abgesehen davon, sollte man Schmerzen ausschließen. Hat vielleicht eine von den beiden Schmerzen und wird von der anderen gemobbt?

Ansonsten würde ich das vorläufig mal ignorieren oder vielleicht einen Feliway Stecker besorgen und probieren.

LG

PS: Wie geht's den Hundeplänen? ;-)

Beitrag von mokli 24.02.11 - 14:59 Uhr

Hallo!

Bei uns ist absolut alles beim Alten, geändert hat sich nichts.

Ich habe bei beiden Katzen geschaut ob irgendwas auffälliges ist, nichts deutet auf Schmerzen hin.
Wenn sich nichts tut am WE werde ich allerdings beide Mietzen vorsichtshalber beim Tierarzt vorstellen.

Jetzt halten sich die Beiden zumindest schon mal wieder in einem Raum auf ohne dass das Gekeife anfängt.
Allerdings beäugt Emma den Dicken recht mißtrauisch...

Mit meinen Plänen wegen eines Hundes komme ich nicht so wirklich voran.
Irgendwie sind die Würfe alle zu früh #schmoll

LG, Monika

Beitrag von julianstantchen 24.02.11 - 16:35 Uhr

Aber mit Decktermin März kommt das doch gut hin, wenn ihr so nach dem Urlaub einen Welpen wollt. März + 63 Tage Tragezeit + 8 Wochen...bis zur Abgabe.

Wann wolltet ihr denn genau einen Hund?

Meine Züchterin (leider keine Homepage) beabsichtigt ihre Hündin im Mai (wenn die Läufigkeit geplant kommt) die Hündin zu decken und ...

Wäre das was für euch?

LG

PS: Ansonsten kann ich euch das Retriever Forum wirklcih empfehlen, da sind auch Unmengen an tollen Züchtern dabei.

Beitrag von mokli 24.02.11 - 17:40 Uhr

Stimmt, der eine Link den du mir gegeben hast, da wäre Abgabe Ende August.
Da bin ich am überlegen ob ich da mal hin schreibe, da schreckt mich ein wenig ab dass sie schreibt sie gibt die Hunde bevorzugt an Jäger ab.
Ich weiß nicht ob reine Arbeitslinie das richtige für uns ist #schwitz

Düsseldorf wäre ca 110km von uns weg, das ginge...
Vielleicht sollte ich einfach mal eine Mail hin schreiben.

LG, Monika

Beitrag von julianstantchen 24.02.11 - 18:42 Uhr

Hallo,

ich würde mir einfach mal überlegen, in welche Verhältnisse der Hund kommt.
AL soll ein wenig "gelehriger" sein, da mehr Will to Please. Optik ist halt anders usw.

Wollt ihr Dummyarbeit, Fährte, Therapiehund etc. machen?

Wollt ihr mehr einen Zeitgenossen, der auch ein wenig mit euch mitlebt und nicht noch Sonderauslastungen etc. sucht.

Was schwebt euch denn so generell vor? Andere Rassen oder so?

ANSCHREIBEN kannst du jeden Züchter. Verlieren kannst du ja eh nichts oder noch besser anrufen, da können ggf. gleich aufkommende Gegenfragen auch gestellt werden.

L#G

Beitrag von mokli 24.02.11 - 19:25 Uhr

Weißt du wie die sich in der Optik unterscheiden?

Andere Rassen die wir noch toll fanden haben wir nach und nach ausgeschlossen weil ZU arbeitsintensiv bzw einfach nicht für uns geeignet.
Geblieben ist es dann halt irgendwann beim Labrador, der mir zum einen optisch sehr gut gefällt und den ich mir auch durchaus zutraue in der Haltung...


Auf den Labrador gekommen bin ich ursprünglich durch den Hund einer Bekannten und den Hund meiner Therapeutin, beides einfach tolle Tiere.

Dummyarbeit hab ich mich grade erst schlau gemacht als der Labrador in die engere Wahl kam, find ich total interessant, kenne ich mich aber nicht mit aus.
Ich denke auslasten muss man jeden Hund, da bin ich bereit mich auch nach dem Hund zu richten. Dabei bleiben wird man wohl nur wenn beide Spass dran haben.

Ich hätte auf jeden Fall gerne die Möglichkeit den Hund so auszubilden dass ich ihn evtl später mit zur Arbeit nehmen kann, ich arbeite auf einer Wohngruppe für geistig behinderte Kinder und Jugendliche.

Es ist halt ein bißchen blöd, ich weiß noch nicht wirklich viel über die verschiedenen Hundesportarten die es so gibt, mit meinem vorherigem Hund habe ich nur die Welpenschule besucht.
Jetzt möchte ich schon mehr machen, der Hund soll quasi mein Hobby werden.
Andererseits muss (m)ein Hund auch ein Familienhund werden und alltagstauglich sein.
Es wird vermutlich so laufen dass der Vormittag mir und dem Hund gehört, der Nachmittag dann der Familie (inklusive Hund).

Ursprünglich wollte ich mal einen Hund mit mehr Wach- und Schutztrieb, da bin ich aber mittlerweile ziemlich von ab. Ist mit Kindern und ständigem Besuch wohl eher nicht so prima.

So, ganz schön viel bla bla geworden :-)

LG, Monika

Beitrag von julianstantchen 24.02.11 - 19:46 Uhr

Na ich finde das klingt doch alles sehr gut.
Auslasten heißt ja auch nicht täglich Dummyarbeiten, Fährten etc. und wenn du den Hund mit zur Arbeit nehmen könntest, liegt es ja sogar nahe, dass er ggf. ein Therapiehund werden könnte. Ist ja auch eine Beschäftigung für den Hund.

Die Showlinie ist kompakter, also etwas schwerer und größer, hat einen wuchtigeren Kopf, kürzere Beine. Beispiel, die braunen Labbis. Die gibt es nur mit diesem Körperbau. Die Showlinie ist wie der Name schon gesagt, eher für Ausstellungen gezüchtet, da wird hinsichtlich des Körperbaus gezüchtet.

Die Arbeitslinie ist die zackiere der beiden, schlanker, kleiner, höhere Beine und nicht so ein "Dick"kopf. Mein Rüde wiegt zum Beispiel 27 kg (26,7 kg).

Es gibt dann aber auch Züchter, die Show- und Arbeitslinie verpaaren. Spontan fallen mir hier die Bothsides ein www.bothsides-labrador.de ein.
Ich hatte telefonisch und schriftlich vorletztes Jahr Kontakt mit denen. Ganz liebe Leute, die scheinbar ihre Welpen auch nur in gute Hände abgeben.

Auf jedem Fall ist der Labrador - egal ob Show oder Arbeitslinie - ein toller Hund. Total hübsch, intelligent, lernt schnell usw.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

LG Alex

Beitrag von -mell1982 24.02.11 - 11:11 Uhr

Hallo,
meine machen das auch ab und zu, ich versuche sie dann immer ein bischen zu trennen was natürlich bei Wohnungskatzen nicht so wirklich geht.
Weil wenn wir streiten versuchen wir auch dem anderen aus dem weg zu gehen und wenn der mit dem wir streiten uns ständig hinterherlaufen würde würde ich auch ärger machen...
Aber schließe mal aus ob sie eventuell schmerzen hat/haben.
Vielleicht war auch eine andere Katze am Balkonfenster und es ist eifersucht? das hat meine manchmal...

Beitrag von mokli 24.02.11 - 15:04 Uhr

Hallo!

Es ist ja schon beruhigend zu wissen dass deine auch manchmal solche Anwandlungen haben und es wieder normal wird.

Ich habe mir beide Katzen genauestens angeschaut, habe keinen Hinweis auf Schmerzen gefunden. Wenn sich am WE das Verhalten nicht normalisiert werde ich aber auf jeden Fall mit den beiden zum Tierarzt gehen!

Ich hatte die Beiden jetzt den Vormittag über voneinander getrennt, im Moment liegen sie mit Entfernung beide im Wohnzimmer und gucken sich mißtrauisch an...

LG, Monika