über Nacht ein anderes Baby... (1 monat alt)

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Beitrag von seluna 24.02.11 - 10:08 Uhr

Hallo,
meine lütte ist heute genau ein Monat alt, seit vorgestern erscheint sie mir total verändert und ich fühle mich trotz der Tatsache, das sie mein viertes Kind ist, irgendwie völlig hilflos.

Bis vorgestern war sie total ruhig, hat kaum geweint, gemeckert und sie lag gerne in der Wiege oder auf dem Sofa und schaute in der Gegend rum.

Sie hatte lange Ruhephasen bis sie an die Brust forderte, vergnügte sich auch mit dem Schnuller im Bedarfsfall, trank ordentlich bis sie satt war, lies die Brust dann los und schlief ein, ab und an passierte das in den letzten Trinzügen.
Ich konnte sie problemlos weglegen und sie schlief weiter.

Seit vorgestern sieht die Sache so aus.
Sie ist permanent unzufrieden. Sie möchte auf keinen Fall weggelegt werden, wacht sofort auf wenn ich sie weglege, fängt ohne Umschweife an zu meckern, schläft ständig ein beim Stillen und ist kaum weckbar.
Schläft sie zufällig auf dem Sofa ein (mit Schnuller und gemecker) wacht sie nach 10 min wieder auf, knurrt,meckert und schreit sogar (kannte ich vorher nicht von ihr)
Sie ist permanent am Suchen und den Schnuller hat sie nun auch durchschaut., der fliegt meist im hohen bogen.
Lege ich sie an die Brust, stürzt sie sich darauf als hätte sie den größten Hunger auf der Welt.
Sie trinkt dann 2 min, streckt sich, meckert, biegt sich ins Hohlkreuz....trinkt und meckert wieder.
Sie auf den Arm nehmen, heißt für mein Kind automatisch das sie auch an die Brust will, ansonsten wird gemeckert, sich durchgestreckt und im Endeffekt kann ich gar nicht mehr einschätzen ob sie wirklich noch Hunger hat.
Ich trage mich inzw. sogar mit dem Gedanken, ein Milchpaket zu kaufen und sie abzustillen.
Ich fühle mich echt hilflos.

Sie schläft auch kaum noch und wenn dann immer nur kurz auf meinem Arm und an der Brust und ansonsten möchte sie getragen werden.

Im grunde kenne ich das alles, ist ja nicht mein erstes Kind und meine beiden großen Mädchen waren auch Armkinder.


Trotzdem.. ich bin gerade so tief am Boden..... :-(
Ich überlege ständig was ich falsch gemacht habe..

Mag mich mal wer aufbauen?

Beitrag von piercinggirl 24.02.11 - 10:23 Uhr

Guten morgen!

Vielleicht hat sie grad einen Schub den sie einfach extrem zeigt!

Bei mir war das meckern die ersten 4 Lebenswochen und plötzlich umgekehrt wie deine kleine war.

Ruhig, beschäftigt sich plötzlich selbst und nahm seit Ewigkeiten das erste mal den Schnuller...

Ich weiß wie du dich fühlst...

Leider weiß ich nicht welchen Tipp ich dir geben könnte.

Ganz liebe grüße
Karin und klein Julia 3 monate

Beitrag von seluna 24.02.11 - 10:32 Uhr

Ich danke dir trotzdem, schon für deine liebe Antwort.
An Schub dachte ich auch schon, aber ich bin heute trotzdem am zweifeln....
Ach mensch...

Lg Sleuna

Beitrag von schokomuffin88 24.02.11 - 10:24 Uhr

Huhu...

Lass Dich erstmal ganz doll #liebdrueck..

Hat deine Püppi vllt. Bauchprobleme???

Als mein Muckel mit den Koliken angefangen hat, war es genauso wie Du es hier beschrieben hast. Er hat immer nur kurz Geschlafen, viel Geschrien und hing ständig an meiner Brust, aber immer nur kurz.

Jedesmal wenn er denn was getrunken hatte, fing er wieder an zu Schreien, machte ein Hohlkreuz und war kaum zu beruhigen.

Am Ende ging es mir wie Dir und ich war kurz vor der Verzweiflung und wollte abstillen. Aber ich hab mich an meine Hebamme gewandt die mir einige nützliche Tipps gegeben hat.

Sonst fahr doch einfach mal zum Kinderarzt und lass den mal auf den Bauch gucken, oder ruf deine Hebamme an. Die können Dir am ehesten weiter helfen.

LG Schokomuffin88

Beitrag von seluna 24.02.11 - 10:37 Uhr

Hallo,
danke dir.
Die Idee hatte ich in der Tat auch schon.

Ich höre bzw. spüre es auch oft in ihrem Bauch gurgeln, sie pupst auch ab und an, aber demnach sitzt dann doch nichts fest, oder?

Meine anderen drei hatten so etwas nie, die waren frei von Bauchweh und daher fehlt mir da auch die Erfahrung.

Ich massiere ihr morgens den Bauch mit Bäuchlein Öl, gehört zum Ritual.
Ich habe festgestellt das sie dann mittags die Windel voll hat, gestern war das nicht so, erst heute morgen.
Muss natürlich nichts heißen.
Ich muss sowieso in kürze zur U3, ich werd mal anfragen wegen dem Bauch.

Lg Seluna

Beitrag von trieneh 24.02.11 - 10:27 Uhr

das kenn ich nur allzu gut...meine kleine war,bis sie 12 wochen alt war,das unproblematischste kind...habe sogar,da sie so leicht zu händeln war,mit dem gedanken gespielt,bald noch mehr kinder zu bekommen....aber von einem tag auf den anderen,wurde sie eine kleine diva ;-) das hat sich auch bis heute (pia ist jetzt 9monate) nicht geändert.

ich lass sie dann auch mal meckern und nörgeln...aber deine kleine ist ja erst 4 wochen,da würde ich einfach auf ihre bedürfnisse eingehen und versuchen die zeit so gut wie möglich durchzustehen...kann dir leider keinen anderen rat geben,nur dir sagen,dass ich das gleiche mitgemacht habe.

wünsche dir viel geduld und starke nerven ;-)

Beitrag von seluna 24.02.11 - 10:41 Uhr

Danke dir.
Ich nehme sie natürlich und gehe auch darauf ein, habe ich bei den anderen auch gemacht und ich finde es auch wichtig für das Kind.
Ich bin allerdings inzw. alleinerziehend und meine anderen drei wollen ja auch ein Stück von Mama haben, dieser Spagat fordert mich gerade etwas.. ich glaube deshalb bin ich auch z.Zt so am Boden.

Ich will jedem Kind gerecht werden und der lütten auch das geben was sie braucht.
Ich kann auch den Papa meiner Kinder nicht einbeziehen, der ist ausgewandert.

Alles doof.

Beitrag von soulcat1 24.02.11 - 10:30 Uhr

Ich denke, da müssten fast alle Mütter durch. Dein Kleine ist gerade mal 4 Wochen (!) alt.
Klar, dass da nicht alles so wuppt wie man das gerne hätte.

Boa, war ich nachts oft verzweifelt hilflos!!!

Aber Du wächst mit diesen Aufgaben und es werden (wenn auch im Moment unvorstellbar für Dich) Zeiten kommen, in denen alles ganz anders ist!!!

Du machst NICHTS falsch! ;-)

Augen zu und durch, was anderes kann ich dazu nicht sagen #liebdrueck

Liebe Grüße #winke

Petra & Joelina schon 7!!! #freu (wo ich gerne mal mit Dir tauschen wöllte - die Zeit war sooo anstrengend aber wunderschön...#hicks)

Beitrag von seluna 24.02.11 - 10:45 Uhr

Hallo Petra,
die große Schwester meine lütten ist auch gerade 7 geworden, die nächsten beiden sind 9 und 11.

Die Hilflosigkeit und Verzweiflung hatte ich natürlich bei jedem Kind und im Endeffekt überrascht es mich nicht, trotzdem fühle ich mich hilflos.
Im grunde weiss ich das doch alles und habe das schon alles durch und trotzdem ist da diese Hilflosigkeit.

Ist sie satt, hat sie doch noch Hunger?
Hat sie Bauchweh, mache ich was falsch?

Man....



Beitrag von soulcat1 24.02.11 - 11:54 Uhr

Hach... ich glaub ich muss auch nochmal ;-)

Beitrag von extravagance 24.02.11 - 10:35 Uhr

Huhu,

ich kenne mich zwar net so aus da ich nur 1 Kind habe mit 11 Wochen, aber das klingt mir sehr nach nem Schub.Wenn es das ist geht es vorbeu, aber das wirst du wissen.Falsch hast du bestimmt nichts gemacht.

lg

Beitrag von seluna 24.02.11 - 10:46 Uhr

Danke.. ich werd es halt weiter beobachten und zu sehen das ich ruhiger werde.

Beitrag von vonnimama 24.02.11 - 11:02 Uhr

Hallo,

pack sie doch einfach ins Tragebuch. Dann hast du zumindest die Hände frei für die anderen Kids und Haushalt.

Bei uns war es auch nur eine Phase (die Motte ist unser 3. Kind). Das Tragetuch hat Wunder gewirkt. Darin schlief sie süß und selig und war einfach nur zufrieden, so nah bei Mama zu sein. Denn mehr wollen sie nicht. Sie wollen nur die Mama riechen, fühlen, spüren. ;-)

LG Yvonne

Beitrag von seluna 24.02.11 - 11:10 Uhr

Hallo Yvonne,
würde ich ja gerne, habe ich bei meinen anderen auch getan.
Leider hat mein Orthopäde mir das gerade verboten. :-(

Rücken und Hüfte machen Probleme und ich würde mir mehr schaden als alles andere.

Beitrag von vonnimama 24.02.11 - 11:18 Uhr

Hmm, das ist natürlich nicht so toll. Was ich alternativ immer noch gemacht habe, dass ich sie in die Wippe dazugestellt hab, wenn ich gekocht habe, gebügelt, gespielt oder bei den Hausaufgaben der anderen Kids. Ich weiß, dass viele sich aufregen darüber, sein Kind oft in die Wippe zu legen, aber manchmal geht es eben nicht anders und die Motte war zufrieden, dass sie in der Nähe war. Haben die Wippe von Baby Björn ( so eine Art Freischwinger), die ist wirklich klasse! Meine "Große" (6 Jahre) hat sie auch öfter auf dem Arm gehalten (im Stillkissen), wenn ich mal was schaffen musste, hat auch gut geklappt.

Ansonsten: Augen zu und durch! Es ist eine Phase und bald ist sie wieder das liebe Babylein, das du kennst ... :-)

Beitrag von kimberly86 24.02.11 - 11:25 Uhr

Hey,
ich kenne das Problem zu gut, nur dass ich ein Flaschenkind habe.
Da es mein erstes Kind ist dachte ich immer ich mache was falsch. Dann hat mir eine Freundin das Buch Oje ich wachse empfohlen. Darin werden die verschiedenen Wachstumsphase (auch gerne Schub genannt) beschrieben. Mir hat es geholfen mein Kind besser zu verstehen. Wir haben das ganze dann mit festen Ritualen in den Griff bekommen, allerdings abgelegt möchte er immer noch nicht werden, außer in die elektrische Wiege von seinem "Freund";-)

Ich hoffe dass es bei dir auch wieder besser wird.
Drücke dir ganz fest die Daumen#winke

Lg Kimberly