Rufbereitschaft Beleghebamme

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von nadinsche77 24.02.11 - 10:22 Uhr

Hallo ihr,

ich habe gerade erfahren, dass es jetzt auch für unsere Klinik eine Beleghebamme gibt #huepf
Das könnte ich mir total gut vorstellen für die Geburt, weil man eben die betreuende Hebamme schon kennt, mit ihr vorher durchsprechen kann, wie man sich die Geburt vorstellt, keinen Schichtwechsel hat, etc.

Jetzt habe ich beim Durchstöbern des urbia-Archivs gelesen, dass manche Hebammen bis zu 500 Euro für die Rufbereitschaft verlangen #schock
Das ist natürlich schon recht viel.

Bestimmt die Hebamme eigentlich selber die Höhe der Rufbereitschaft? Oder richtet sich das nach anderen Kriterien? Wie könnte ich meine KK überzeugen, dass die die Rufbereitschaft übernimmt?

Lg
Nadine

Beitrag von little2007 24.02.11 - 11:00 Uhr

Hallo,

also die KK übernehmen die Kosten nicht, da kannst auch alles versuchen! Juckt die nicht! Ich glaube eine Kasse gibt es bisher, die eine Pauschale bis 250,-- übernehmen!
Meine Beleghebamme hatte damals 120,-- genommen!
Jetzt sind wir umgezogen und hier in der Region nehmen die ziemlich genau alle 300,--

Die Gebühr legen die Hebammen selber fest!
Davor stehen sie aber ab 14 Tage vorher bis zur Geburt (teilweise eher) rund um die Uhr für dich abrufbereit!

300,-- waren mir jetzt auch zuviel und ich werde diesmal normal mit der Diensthabenden Hebamme entbinden!

LG little2007 23SSW

Beitrag von stefannette 24.02.11 - 12:45 Uhr

DAdurch,dass die Versicherungen für die Hebammen so enorm gestiegen sind,steigt auch der PReis für die Rufbereitschaft. Leider wird das,glaube ich, nicht übernommen:-( Es ist so gemein,gerade da so auszuschlagen,aber die Hebammen können nichts dafür!!

Beitrag von diana1101 24.02.11 - 12:52 Uhr

Hi,

500€ finde ich auch viel.

Aber warum sollten die Kassen dies übernehmen?
Es ist eine "private" Leistung, eine "Verschönerung" der Geburt.
Man muss ja keine Beleghebamme nehmen.

Es ist wie mit dem 1-Bett-Zimmer/Chefarzt - entweder man bezahlt es selber oder man muss es mit versichern. (Zusatzversicherung)

MfG Diana

Beitrag von seikon 24.02.11 - 13:44 Uhr

Auf den ersten Blick mag das sehr viel erscheinen. Aber wenn man mal ein wenig die Hintergrundinformationen betrachtet, dann ist das eigentlich immer noch zu wenig.

Eine Hebamme ohne "Vorschaden" zahlt fast 4000 Euro im Jahr für die Haftpflichtversicherung. Mit Vorschaden sind es sogar 5000 Euro. Also rund 350 Euro im Monat nur für die Versicherung.
Für eine Geburt, inkl. 10 Stunden Betreuung bekommt eine Hebamme gerade mal 237 Euro brutto.

Wenn man mal davon ausgeht, dass die Hebamme bei der Rufbereitschaft wirklich 4 Wochen lang rund um die Uhr für die Frau auf Abruf steht, dann sind das 28 Tage, oder 672 Stunden. Und wenn eine Hebamme dafür 500 Euro verlangt, dann sind das gerade mal 75 Cent pro Stunde brutto.
Du musst es ja mal so sehen, dass sie alles stehen und liegen lässt, wenn du anrufst. Das heißt, sie muss dann ggf. Kurse absagen (= Einkommensausfall) um nach dir zu sehen. Sie hat die Kosten für die Anfahrt und im Zweifel ist es falscher Alarm. Und vorallem kann sie ja nichts planen. Sie hat da quasi keinen Feierabend.

Und da finde ich 75 Cent pro Stunde eigentlich noch einen Witz.

Beitrag von minnie85 24.02.11 - 16:28 Uhr

Hi!

Die Hebamme bestimmt sie selbst. Und da die Situation für die Hebammen immer mieser wird, steigen die RB natürlich an. Meist sind es aktuell um die 300,- Euro.

Ich würde die KK einfach wechseln, die Securvita und die BKK Mobil Oil übernehmen sie nämlich fest. Meine private KK hat sie auch bezahlt.

Beitrag von bunny2204 25.02.11 - 06:31 Uhr

bei uns kostet die Rufbereitschaft 200, 00 Euro, müssen wir selber tragen.

Die Kosten werden von der Hebi selbst festgelegt.

LG BUNNY