Probleme mit Hundebesitzern

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von salome25 24.02.11 - 10:29 Uhr

Guten Morgen zusammen


in meiner Familie ist die "Hundekrankheit" ausgebrochen. Meine Schwester hat einen seit fast 2 Jahren und mein Bruder hat auch einen seit ca. einem Jahr. Mein Neffe hat auch zwei noch nicht stubenreine Hunde...Jetzt kommt am Sonntag die Familie bei mir in der Wohnung zusammen. Ich mag Hunde, ganz klar, das wissen die auch alle, trotzdem möchte ich eigentlich nicht, dass die Hunde mitgebracht werden, weil ich meine Wohnung mit Teppich ausgelegt habe. Der Hund meiner Schwester ist ein superruhiger, der einfach still in der Ecke liegt und nicht mal bellt. Der andere aber ist so unruhig, der geht über Tisch, Stühle, über die Couch und geht auch ans Essen bei Tisch. Das weiß ich, weil ich die vor 4 Wochen schon mal da hatte und der Hund vom Tisch gefressen hatte. Ich konnte hinterher die Reste alle in Müll schmeißen. Ich habe meinen Teppich gerade gereinigt, war saumäßige Arbeit, sehr anstrengend und vor allem teuer. Der Teppich ist hellgrau #schock Tapsen da jetzt Hunde mit ihren Pfoten drauf rum, kann ich diesen Reinigungsvorgang wiederholen. Die nicht stubenreinen Hunde werde ich sowieso nicht rein lassen, aber ich kann mir vorstellen, dass mein Bruder und meine Schwägerin total angesäuert reagieren werden, wenn ich denen dann sage, dass der Hund bitte zu Hause bleiben muss. Meine Tochter hat eh totale Angst vor diesem Hund, weil er sie anspringt und auch schon geschnappt hat. Das ist aber nur einmal passiert. Trotzdem passt es mir gar nicht....wie würdet ihr nett und freundlich darum bitten, die Hunde zu Hause zu lassen? Ich meine, ich sag denen ja wie es ist, und wenn die sich dann persönlich angegriffen fühlen, kann ich es ja auch nicht ändern....finde einfach nicht die passenden Worte #schwitz

lg
salome

Beitrag von schullek 24.02.11 - 10:45 Uhr

hallo,

ich kenne es überhaupt nicht, dass hunde mit zu feiern gebracht werden. schon gar nicht, wenn die feier in einer wohnung stattfindet. und wenn, dann sollte gefragt werden udn die antwort akzeptiert werden.

meine cousine hat zu meiner hochzeit ihren hund mitgebracht. süß udn ruhgi war er zwar, aber ehrlich, ich hab mir bei meiner trauung keinen hund als gast vorgestellt. im raum!
ich habs an dem tag mit humor genommen, was blieb mir auch übrig. aber im nachhinein hab ich mich auch gefragt, was sie sich wohlk dabei dachten!

lg

Beitrag von bensu1 24.02.11 - 10:46 Uhr

hallo,

zuallererst wegen deinem teppich: hunde haben keinen dreck auf den pfoten, außer es ist schlammig draussen, dann kann man ihnen die pfoten abwischen. haare, die vom hund runterfallen, können mit dem staubsauger entfernt werden.

hunde, die nicht stubenrein sind, würden bei mir auch nicht willkommen sein.

außerdem finde ich es bedenklich, wenn hunde, die nicht ständig beisammen sind, in einer wohnung frei herumrennen zu lassen, wenn dort auch noch kinder sind, die angst haben.

zu mir dürfte ausschließlich der hund deiner schwester, der des bruders nur dann, wenn er liegen bleibt. alle anderen tiere müssten zu hause bleiben.

lg
karin

Beitrag von deinemudder 26.02.11 - 16:33 Uhr

"hunde haben keinen dreck auf den pfoten, außer es ist schlammig draussen"

Ach? Das ist ja auch mal eine interessante theorie. Sind hundefüße selbstreinigend?? Das wäre dann ja schon eine wissenschaftliche sensation ;-)

Gruß
Alex
die hunde übrigens mag - auch dreckige, stinkende

Beitrag von pupsismum 24.02.11 - 10:46 Uhr

Wohnt deine Familie in der Nähe? Dann dürfte es doch kein Problem sein, für ein paar Stunden die Hunde zu Hause zu lassen, macht man während der Arbeitszeit doch auch so.

Ich finde - und ich mag Hunde -, es ist dein Zuhause und du darfst entscheiden, ob da nun Hunde willkommen sind oder nicht. Allerdings solltest du alle Hunde gleich behandeln und keine Unterschiede machen. Das könnte dann tatsächlich zu familieninternem Stress führen und das ist die Sache ja auch nicht wert. Als Hundehalter muss man die Wünsche anderer respektieren, ich kann ja nicht von allen anderen erwarten, dass sei meine Tiere genauso mögen, wie ich.

Sag ihnen einfach, dass du nicht so eine "pflegeleichte" Wohnung hast und deswegen nicht möchtest, dass die Hunde mitkommen. Ist eben doch ein Unterschied, ob man Parkett, Laminat oder Fliesen liegen hat oder eben Teppich (egal welche Farbe ;-)).

Grüßle
p

Beitrag von frischerduft 24.02.11 - 10:48 Uhr

Hallo,

ich hatte bis vor 10 Jahren (eine Kerze für meinen lieben Hund Benny) immer Hunde in meinem Leben und wäre nie - aber auch wirklich niemals - auf die Idee gekommen, meinen Hund zu irgendeinem Verwandten mit in die Wohnung zu nehmen, wenn ich ihn besuche. Außer zu meinen Eltern-da war es aber von Anfang an abgesprochen und er war 1000%ig erwünscht.


Weil ich weiß, dass Hunde eben auch mal schmutzige Pfoten haben, Dinge kaputt machen, laut sein können etc. Und nicht jeder mag Hundehaare staubsaugen nach meinem Besuch. Mal davon ganz abgesehen, dass viele Menschen eben keine Hunde in ihrer Nähe tolerieren, weil sie Angst haben.
M. E. kannst du vor dem Treffen in deiner Wohnung die Hundebesitzer höflich darauf hinweisen, dass der Hund in deiner Wohnung nichts zu suchen hat.
Wer dann beleidigt ist, hat eben Pech.

Alles Gute

Nici

Beitrag von salome25 24.02.11 - 10:54 Uhr

Ja es geht auch einfach nicht, dass der eine hund hier über tische und bänke springt, ist ja kein kleiner fifi sondern ein riesen hund, bellt laut, meinen exmann hätte er beinahe das letzte mal gebissen und wollte ihn nicht in die wohnung lassen. der hund hat die eingangstür versperrt und war total am knurren und am kleffen. ich war schockiert...

Beitrag von bensu1 24.02.11 - 10:57 Uhr

und was machen dann die hundebesitzer? #schock

Beitrag von salome25 24.02.11 - 11:05 Uhr

Stehen daneben und schreien dem Hund seinen Namen ins Ohr und dass er aufhören soll. Darum will ich ja, dass die Hunde zu Hause bleiben. Das ist immer nur ein Geschrei und Gemotze hier....#schock

Beitrag von bensu1 24.02.11 - 11:23 Uhr

verständlich, dass du nicht willst, dass sie mit dem hund kommen.

deine wohnung, deine regeln!

Beitrag von redrose123 24.02.11 - 14:10 Uhr

Schreien ist ne Art von Panik oder? Ich kenn meinen Hund und wenn der Knurrt weis ich Ihn in die Schranken auweia

Beitrag von alpenbaby711 24.02.11 - 11:05 Uhr

Also ganz ehrlich wir haben auch einen Hund aber bei so nem blöden Köter hätte ich das Herrchen samt Hund hinaus geschmissen. Der Hund hat in meiner Wohnung nichts zu sagen und schon gar nicht über Tische und Bänke. Wobei das dreckige Essen hätte ich vielleicht dann auch dem betreffenden BEsitzer untergejubelt mit seinem Wissen. Schließlich wird er das dann doch gerne wollen.
Ela

Beitrag von salome25 24.02.11 - 11:07 Uhr

Naja, aber es handelt sich immerhin um meinen Bruder und seine Familie. Die schmeisse ich ja nicht einfach aus der Wohnung. Nur meist ist es ja so, dass Hundebesitzer sich persönlich angegriffen fühlen, wenn man sagt, dass der hund nicht erwünscht ist. Vor allem meine Schwägerin ist da son bisschen sehr komisch mit #schock

Beitrag von alpenbaby711 24.02.11 - 12:21 Uhr

Eben weils dein Bruder ist sollte man meinen das du mit ihm reden kannst ohne das er gleich nen Kriese kriegt. Denn sorry wenn er nicht dafür sorgt das sein Hund sich benimmt oder er eben noch zu jung ist dann hat er seine Pfllichten nicht erfüllt. Dann kann er nicht erwarten das jeder den Hund haben will. Wir haben ja selbst einen Hund aber wenn mich jemand besucht und der Hund mir die ganze Bude vollmachen würde, ehrlich dann würde ich auch sagen lass dsa Tier draußen das möchte ich hier nicht haben. Ist derjenige dann beleidigt dann kann ich nicht helfen. Schließlich muß ich die Folgen entfernen.
Ela

Beitrag von harveypet 24.02.11 - 12:31 Uhr

dann soll deine Schwägerin sicjh die Bude vollkacken lassen . Du mußt das nicht dulden denn Deine Wohnung=Deine Regeln. Das gilt für fremde Kinder und eben auch Hunde und , jetzt lach das gilt auch für Sippschaft.

Beitrag von susasummer 24.02.11 - 11:15 Uhr

Ich würde es einfach erklären und begründen.
Ich kann das verstehen,gerade wenn man Teppich hat.Wir haben zum glück keinen und meine schwiegereltern können ihren Bernhardiner mitbringen zu Feiern.Aber sie liegt auch und darf natürlich nicht rum laufen.Dann könnte sich keiner mehr bewegen :-)
lg Julia

Beitrag von finchen85 24.02.11 - 11:43 Uhr

Wir haben selbst drei Hunde...ich würde aber nie auf die Idee kommen sie mit in eine fremde Wohnung zu nehmen....wozu auch?

Beitrag von mama.lina 24.02.11 - 12:05 Uhr

Ich denke dass vier (!) Hunde (zwei davon nicht Stubenrein!) in einer Wohnung echt nicht nötig sind :-) Erstens weißt du nicht, wie sich die Hunde verstehen und zum anderen "benehmen" sich ja auch nicht alle :-)

Ich würde es einfach ansprechen und freundlich darum bitten, ohne die hunde zu kommen, da du bedenken hast, wie es mit den vieren in einer Wohnung klappt. Und dass deine Tochter auch ängstlich ist und du ihr vier Hunde auf einmal nicht wirklich "zumuten" willst.

Und wenns ihnen nicht passt, sorry PECH GEHABT! Ich finde es auch ein wenig unverschämt, von einem Gastgeber zu "erwarten" dass dieser Besuch mit Hund zu tolerieren hat. Wir haben auch einen Hund, aber wir nehmen unseren wenn überhaupt nur mit, wenn der Gastgeber dies auch will. (Unserer ist SEHR ruhig, liegt nur in der Ecke).

LG

Beitrag von alkesh 24.02.11 - 12:34 Uhr

Ich als Hundebesitzerin nehme meinen Hund nach Möglichkeit mit, aber natürlich nur dorthin wo er erwünscht ist und wo es auch für ihn streßfrei abläuft. Das wäre bei Dir keinesfalls gegeben, also würde ich es akzeptieren oder Zuhause bleiben.

Deine Wohnung, Deine Regeln!

LG

Beitrag von knackundback 24.02.11 - 12:55 Uhr

Ich würde einfach allen Hundebesitzern vorher sagen das bitte generell keiner seinen Hund mitbringt weil 4 Hunde auf einen Haufen, noch dazu mit einem Kind das Angst hat, echt nicht sein müssen.
Ich denke wenn diese Regel für alle gilt wird sich auch keiner auf den Schlips getreten fühlen. Und wenn doch.. dann ist es halt so und Sie sollen zu Hause bleiben :-)

Beitrag von sillysilly 24.02.11 - 12:57 Uhr

Hallo

wir haben auch einen Hund -
normale Besuche oder so nehmen wir ihn nicht mit - Allagsbesuche am Nachmittag, oder ne kürzere Feier.
Und immer nur wenn es Ok ist. Fragen immer vorher nach - wobei ja alle unseren Hund gut kennen.

Aber schon wenn es über mehrere Stunden geht - dann muß man ja noch Hin-und Rückfahrt dazu rechnen.
Dann würden wir für jeden Samstagsbesuch bei Freunden einen Hundesitter brauchen.
Ist einfach eine logistische Sache.

Wo der Hund nicht erwünscht ist - völlig ok - aber dann fahren wir halt nach 3 - 4 Std. wieder.


Sogar Menschen die keinen Hund mögen, Angst haben - mögen nach einiger Zeit unseren Hund trotzdem ....... Gott sei Dank
er ist optisch sehr ansprechend, sehr lieb, wirkt gut und das erleichtert vieles.
Er ist gut erzogen, hört aufs Wort, bettelt nicht - hat noch nie was vom Tisch bekommen, ..... kann beim Grillen mit im Garten sein und ihm würde nie im Traum einfallen ans Fleisch zu gehen ....
läßt sich sogar von Anderen weg schicken und geht aus dem Raum wenn wir das sagen
Aber das er so ist erfordert eine sehr konsequente Hand - er mag Katzen und Kinder und ist ( wenn er nicht spielt ) sehr ruhig.
Schäferhund- Collie-Mischling.


Wir haben nur eine Familie die es nicht wollen - ist für uns total ok. Wenn es klappt organisieren wir einen Hundesitter oder sie müssen halt zu uns kommen. Denn für einen kurzen Besuch ist der Anfahrtsweg zu weit.

Und wir machen die Pfoten sauber bevor er bei Freunden, Familie in die Wohnung geht.


grüße Silly


Beitrag von redrose123 24.02.11 - 13:02 Uhr

Ich habe 3 Hunde und wenn mir jemand sagt er will keine Hunde in der Wohnung, dazu soviele wie bei dir es auch sind, wäre ich in keinster weise angesäuert. Es ist nicht meine Wohnung und ich kann es verstehen...

Beitrag von lisasimpson 24.02.11 - 13:16 Uhr

ich habe in aller regel kein problem mit Hunden- ich bin mit Hunden aufgewachsen, meine eltern sind immer herzlich willkommen mit hund.
ABER ich habe häufiger probleme mit Hundebesitzern.
Ich kann in keiner Weise akzeptieren, wenn Hunde unerzogen sind und mir es zugemutet wird das zu ertragen.

Ein Hund darf in keinem Fall einen menschen anspringen, anknurren oder nach einem Kind schnappen- ein solcher hund käme nicht in meine Nähe.

Und das würde ich ganz klar kommunizieren- abgesehen davon, daß selbst bei guterzogenen hunden die frage auftaucht, ob 4 davon während eienr feier in eienr wohnung angebracht wären.

lisasimpson

Beitrag von marion0689 24.02.11 - 13:49 Uhr

Bei uns kam noch nie jemand auf die Idee, seinen Hund auf eine Feier mitzubringen.
Ich hätte da als Gast auch keine einzige Minute, wenn ich immer darauf achten müsste, was der Hund tut.

Meine Eltern lassen ihren Hund immer zu Hause, wenn sie wohin gehen. Entweder fährt einer irgendwann zurück, um mit ihm rauszugehen oder ich nehme ihn zu mir.

Aber Hunde auf Feiern??? Neeeee

Und ich würde das auch direk so sagen.

LG

Beitrag von nochmal 24.02.11 - 14:08 Uhr

Hallo,

in mein Haus und auch in meinen Garten kommtmir kein Hund.
Ich mag einfach keine Hunde - das wissen bei uns alle Freunde und sie würden ihre Tiere nicht mitbringen.

ICh bring ja meine Katzen ja auch nicht überall mit hin.

LG

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