wieviel freie Zeit?

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Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von 473x 24.02.11 - 11:00 Uhr

Hallo,
ich hätte mal eine Frage an alle Väter da draußen.

Wieviel freie Zeit, also Zeit in der allein ihr bestimmt, was ihr tut, habt ihr pro Woche?

Meine Frau und ich haben einen 6 jährigen Sohn, der in die 1. Klasse geht und seit heute genau 4 Wochen eine kleine Tochter. Die letzten Monate der SChwangerschaft und die vergangenen 4 Wochen habe ich so gut wie alle Pflichten im Haushalt (Großputz am Wochenende, Einkäufe, am Abend nach der Arbeit aufräumen und kochen, sonstige Besorgungen Kind von der Schule abholen) übernommen. Bei mir gibt es Tage, da schufte ich von früh bis spät und habe null Zeit für mich. Wie gesagt, ich meine Zeit die nur für mich da ist. Ansonsten würde ich von durchschnittlich 0,5- 1 Stunde pro Tag ausgehen.
Achja bis zur Geburt habe ich auch 40 Stunden gearbeitet. Aktuelle arbeite ich Halbtags sozusagen in Teilelternzeit.

Ist das bei euch ähnlich?



Beitrag von lena1309 24.02.11 - 13:01 Uhr

Hallo,

das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich musste gerade lachen.
Das was du da gerade beschreibst, ist der Alltag einer ganz normalen Mutter.
Lustig, dass nun auch ein Vater sich auf diese Art beschwert.

Aber ich will dir natürlich auch eine Antwort geben.
Mein Mann kann am Abend, wenn die Kinder im Bett sind (so ab ca 19.30)
komplett frei über seine Zeit verfügen. Das sind dann so 2 bis 3 Stunden.
Wenn er dann also seine Ruhe haben will, lass ich ihm seinen Freiraum. Das gilt für mich genauso.

Am Wochenende verzieht er sich meist mal für eine 1 Stunde an den PC und spielt oder liest, wenn die Kinder ihn denn lassen.

Und um uns beiden mal ganz freie Zeit zu schenken, fährt immer nur ein Elternteil mit den Kindern zur Oma, der andere hat Freizeit.

LG
M.

Beitrag von 473x 24.02.11 - 14:49 Uhr

keine Sorge, ich fass das nicht als Angriff auf.

Ich stelle die Frage eigentlich nur, weil ich mich im Moment überfordert fühle.

mein Tag beginnt um 6:30 und endet um 21:30 wenn ich mich (sofern die kleine schläft) ins Bett lege und nach 10-30 Minuten während dem lesen oder gemeinsam DVD schaun einschlafe.

und dazwischen gab es einfach keine Pause. Und das geht seit Monaten so. Gut, vor der Geburt war was Kinder betrifft um acht Uhr schluss, aber dann viel eben noch Haushalt an.

Und am Wochenende putze ich komplett alleine die ganze Wohnung. Letzten Endes beschwer ich mich hier natürlich ein wenig. Aber mir geht es hier letztlich um eine Einschätzung, ob ich mich einfach aus meiner persönlichen Warte überfordert fühle und das einfach nur eine Phase ist, oder ob da irgendwas falsch läuft.

Beitrag von zaubertroll1972 26.02.11 - 18:30 Uhr

Hallo,

was macht denn Deine Frau den ganzen Tag?

LG z.

Beitrag von borstie2000 24.02.11 - 15:03 Uhr

Hallo,

ich kann Dich da schon verstehen ! Wenn ein Neugeborenes in die Familie hinzukommt, steht vieles hinten an, v.a. die eigene Freizeit.

Daß Du Dich momentan überfordert fühlst ist völlig normal. Kein Wunder, die Kleine ist ja auch erst seit 4 Wochen bei Euch und diese Situation fordert ihren Tribut.

Aber glaub mir - es wird besser ! In ein paar Wochen ist der Alltag eingespielt und die Eltern haben auch wieder etwas mehr Freiraum.

Ich finde es prima, daß Du soviel im Haushalt hilfst und Deine Frau dadurch entlastest. Daher kannst Du Dir auch mal 30 Minuten am Tag bzw. Abend für Dich rausnehmen. Mach es doch so -und rede mit Deiner Frau darüber - daß Du an einem normalen Arbeitstag (am bestens wenn Du heimkommst) mal eine kurze Auszeit brauchst.

Ich denke, wenn Du das auch hin und wieder Deiner Frau ermöglichst, daß sie ne halbe Stunde oder Stunde weder mit Kindern, noch mit Haushalt beschäftigt sein muss, dann wird sie Dir das auch zugestehen;-)

Mein Exmann hatte überhaupt keine Zeit für sowas - als Klinikarzt war er Nachts, am Wochenende und auch sonst nie Zuhause........ich hab das 4 Jahre alles alleine gemacht !! Neben Vollzeitjob!

LG

Borstie

Beitrag von marion2 24.02.11 - 14:37 Uhr

Hallo,

wie viel Zeit hat denn deine Frau nur für sich?

Ich meine, sie kümmert sich 24h pro Tag um ein Baby und sicher nebenbei um den 6jährigen. Nicht zu vergessen das bisschen Haushalt außerhalb des Großputzes....

Wenn mein Mann eines Tages wegen sowas jammert, setz ich ihn vor die Tür.

Gruß Marion

Beitrag von 473x 24.02.11 - 14:57 Uhr

warum ist das in allen Foren so, dass Menschen auf Beiträge antworten, die sie nicht vollständig gelesen haben?
Das bißchen Haushalt neben dem Großputz mache auch ich. Den 6 jährigen betreue auch ich, vor und nach der Schule. Dann koche ich noch und zwischen drin nehme ich die kleine. Einkaufen und sontige Besorgungen (Briefe verschicken, Ämter aufsuchen usw..) erledige ich auch.

Wenn man dann rausgeschmissen wird, wenn man sich beschwert, dass es einem zuviel wird, dann herzlichen Dank. Wer braucht da Familie?

Sonst bist du schon noch ganz frisch?

Beitrag von marion2 24.02.11 - 15:00 Uhr

Klar bin ich noch frisch.

Mein Mann jammert ja auch nicht.

Ich habs genau gelesen. Von Haushalt in der Woche stand nix da.

Außerdem hast du meine Frage nicht beantwortet.

Beitrag von 473x 24.02.11 - 15:20 Uhr

da du meine Frage auch nicht beantwortet hast, nämlich wieviel freie Zeit dein Mann zur Verfügung hat ( Das war die ursprüngliche Frage) sehe ich keinen Grund deine zu beantworten.

Aber gut:

Ich verlasse die Wohnung in dem Zustand in dem ich sie vorfinde, bzw. es liegt noch mehr rum. Das räume ich dann auf. Die kleine ist erst seit 4 Wochen auf der Welt, d.h. meine Frau befindet sich noch in der Zeit des Wochenbetts. Sie macht daher nichts im Haushalt und wenn die kleine schläft, hat sie Zeit für sich.
Wieviel das ist kann ich nicht genaus sagen, ist doch aber auch nicht von Belang oder? Meine Frau war hier nicht das Thema.
Frage beantwortet?

Beitrag von marion2 25.02.11 - 09:40 Uhr

Als unsere Zwillinge geboren wurden, hatte mein Mann noch weniger Freizeit als du. Er durfte sich nämlich auch nachts um jeweils einen Krümel kümmern und nach 2 Monaten Elternzeit Vollzeit arbeiten gehen. Seine Aufgabe war es, den Behördendschungel zu durchkämpfen, den Großen schulfertig zu machen, einzukaufen, mich im Haushalt zu entlasten etc.

2 x pro Woche hat er abends 2 h frei.

Beitrag von 1familie 28.03.11 - 13:29 Uhr

ui, der arme Mann - ist er noch da?

Beitrag von phili0979 24.02.11 - 16:27 Uhr

huhu!

ein Neugeboenes im Haus zu haben ist eine enorme Umstellung, dass ist klar und ja da kann man sich auch mal überfordert fühlen, nur dass das schon nach 4 Wochen einsetzt?? (Deine Frau ist im Wochenbett!!!!!)

Aber jetzt zu deiner Frage wie es anderen Väte geht. Mein Mann ist selbstädiger Tontechniker für diverse Bands etc. Das bedeutet er arbeitet manchmal 14 Tage am Stück und manchmal "nur" 6 Tage und hat dann mal 1-2 Tage frei.
Mittags gegen 12 Uhr muss er los z.B. in den Club (wo die Konzerte stattfinden) und kommt nicht vor 2 Uhr Nachts nach Hause! Er schläft dann bis morgens um 9 Uhr und "übernimmt" dann 1-2 Stunden die Aufsicht für unseren Sohn. Ergo Zeit für sich hat er höchstens wenn er mal nen Tag frei hat und das dann auch nur am Abend wenn der Kleine im Bett liegt! Klar hat er sich 2-3 mal beschwert und gejammert aber was soll ich sagen: Das ist FAMMILIE! Da müssen wir beide durch! Ich kann auch nicht meinem Sohn wenn er nachts um 3 weint sagen "Sorry Mama ist jetzt ausser Dienst!" Eltern ist ein "Full- Time-Job"! Da gibts nunmal keine geregelten Arbeitszeiten!

Ist hart-ist aber so!!!!!

lg

Beitrag von wemauchimmer 24.02.11 - 17:11 Uhr

Ja, bei mir ist es ähnlich.
Im normalen Alltag bleibt sehr wenig Zeit für mich über. Morgens mach ich die Kids fertig, bring sie zum Kindi, geh arbeiten, hole sie wieder ab, beschäftige sie bis zum Schlafengehen. Danach muß meist noch meine Frau ihre 3000 Worte, die jede Frau nunmal am Tag sprechen muß ;-), loswerden. Nebenher muß ich mich um den Haushalt und den Garten irgendwie kümmern und Papierkram erledigen. Zeit für mich alleine gibt es sehr wenig. Der Tagesablauf sah vor der Geburt unseres 3. Babies zwar etwas anders aus, aber nicht grundsätzlich anders. Seit wir Kinder haben, kann ich die Abende, wo ich mal ohne Frau und Familie und Kinderbezug was gemacht habe, sicherlich an den Fingern einer Hand abzählen.

Erholsam sind i.a. Urlaube bei Verwandten, wo die Kids anderweitig beschäftigt sind.

Nur ich denke mir, was soll's, die Zeit, wo die Kinder noch so klein und "zeitintensiv" sind, geht doch rasend schnell vorbei. Ich mach das beste draus genieße die Momente mit den Kindern. Also wir machen auch viel Blödsinn zusammen und so. Das ist etwas, was jemand ohne Kinder nie haben kann. Und bald sind sie groß und selbständig und gehen ihre Wege und dann kann ich mir wieder Zeit für mich selber und für meine Frau nehmen. Nur möchte ich dann eben auch ein Urvertrauen meiner Kinder zu mir haben, das laß ich mir sozusagen jetzt ein paar Jahre kosten. Ich denke, diese Vertrauensbasis kann man(n) später nicht mehr wirklich kitten, falls sie nicht da ist.

LG

Beitrag von bleathel 24.02.11 - 17:48 Uhr

Hi,

Ich bin Alleinverdienerin, mein Mann ist mit den Kindern (4 und 2)
Zuhause.



Ich habe eigentlich gar keine Zeit für mich wenn ich "in der Stadt" bin, wenn ich aus der Arbeit komme stürzen sich die Kinder auf mich, dann kochen, Kinder ins Bett bringen, danach bin ich eh schon selber müde.
Meist geh ich kurz danach selber schlafen.
Allerdings bin ich meist 1-2 tage pro Woche auf Dienstreise, das nutze ich dann, um mal abends in die Sauna, ins Kino oder so zu gehen.
Mein Mann geht nie weg, von mir aus könnte er das gerne mal machen, aber tragen kann ich ih auch nicht.
Mehr als kochen oder ab und an die Spülmaschine ausräumen mache ich im Haushalt allerdings nicht.

Als die Kinder frisch waren hatten wir natürlich den Vorteil, dass wir während des Mutterschutzes beide zu hause waren.

Erst mal die ersten Wochen abwarten, bis die körperlichen Wunden der Entbindung verheilt sind, dann muss man versuchen einen gerechten Ausgleich für alle zu finden.


Gruss
julia


Ihr solltet versuchen wenn sich deine Frau körperlich erholt hat, entsprechend Kompromisse zu finden. Jeder hat mal einen Abend für sich, sowas in der Art.

Beitrag von alltagsphilosoph 25.02.11 - 01:13 Uhr

Liebe Julia,

wirklich ein super Beitrag. #pro

Alles Liebe,
Christian

Beitrag von zockerbabba 25.02.11 - 08:21 Uhr

Hallo!

So ähnlich war es bei mir auch aber mit nur einem Kind. 1-2 Stunden eigene Freizeit pro Tag wenn er tatsächlich mal geschlafen hat. Im Sommer kommt unser zweites dann wird es wahrscheinlich genauso aussehen wie bei dir aber sowas lockert sich ja glücklicherweise auch wieder.

Mehr kann ich dazu ja noch nicht schreiben, nach dem Sommer dann wenn ich weiß wie es mit zwei Kindern so ist :-)

Viele Grüße,

Achim

Beitrag von scrapie 25.02.11 - 09:58 Uhr

Huhu,

mein Mann geht in der Woche 40Std arbeiten. Er ist um halb 5 zu Hause. Richtig Freizeit hat er nur, wenn er ausser Haus ist, denn zu Hause kann man nicht von "Freizeit" reden... die Kinder wollen was, dann will die Frau nach Real kutschiert werden, dann muss noch was erledigt werden etc. Am Wochenende gehe ich arbeiten, dann passt er auf die Kinder auf.


Richtige Freizeit... also so, dass er mal alleine unterwegs ist... hat er vllt einen Abend in 1-2 Monaten.

Beitrag von cajun 25.02.11 - 10:20 Uhr

Hallo,

Ich finde es super, wie sehr du dich einbringst!

Um deine Frage ansatzweise zu beantworten: mein Mann "muss" im Haushalt/ im Garten/ mit den Kindern eigentlich nichts machen. Er arbeitet viel und ist seit einigen Monaten von Montag bis Donnerstag komplett weg. Theoretisch hat er während der Woche abends recht viel Freizeit, allerdings verbringt er die mit Kollegen, deshalb nehme ich an, da geht es dann auch nur um die Arbeit!?

Während der Woche mache ich eigentlich alles, ab und zu hilft er beim Einkaufen oder KinderInsBettBringen. Am Wochenende macht er manchmal Ausflüge allein mit den Kindern (2 und 6). Er hat jetzt auch ein paar Mal die Küche in Ordnung gebracht - das war toll :-)

Alles in allem: viel tun muss er nicht, aber so richtig viel Freizeit hat er auch nicht. Während der Woche wird abends über die Arbeit geredet, am Wochenende hat er wohl nicht die Energie was zu unternehmen!? (da stehen ja auch die Familienbesuche und so an)
Wenn Freizeit = Rumhängen ist, dann hat er es allerdings nicht allzu schlecht getroffen :-)

Grüße!

Beitrag von anarchie 25.02.11 - 10:28 Uhr

Willkommmen im normalen Familienleben!

Mein tag beginnt um 5Uhr, wenn mein 1. Kind aufsteht - um 20 Uhr schlafen die Kinder, dann mach ich noch haushalt bis etwa 22uhr, bespreche mit meinem Mann die Planung des nächsten tages und falle ins bett - manchmal nehm ich mir die nähsachen mit vor den Fernseher, oder bügel dort etc...
Selten gönne ich mir mal nen Feierabend gegen 20.15 um nen Film zu sehen...aber das muss ich dann bene morgens mehr machen.

Über den tag mache ich den haushalt(180m²), versorge die 4 Kinder, betreue hausaufgaben, kutschiere zu Hobbys und freunden, versorge Hund , hasen und Pferd , koche, kaufe ein, etc...

So läuft das seit knapp 9 Jahren.

mein Mann arbeitet etwa 45-50 Stunden die Woche, allerdings teils zuhause.
So haben wir nachmittags viel Familienzeit, abends arbeitet er meisst.

So ist das mit Kindern einfach...und euer baby ist ja noch winzig.

zeit für mich habe ich immer mal ein paar Minuten, so wie jetzt, allerdings unterhalte ich paralell meinen 3jährigen und sehe nach dem Kleinen.
manchmal halt auch nen abend...und ganz selten mal 2 Stunden, wenn mein mann da ist und ich was erledigen gehe oder so...und ich reite wieder, aber erst seit Kurzenm und mein kleinster ist jetzt 1,5...

mein mann geht 3 mal die Woche joggen und gönnt sich öfter mal nen freien Abend oder ich gehe mal mit den 4ren schwimmen alleine oder so...

lg

melanie und die Kurzen(8,7,3,1)

Beitrag von icebeary 25.02.11 - 10:31 Uhr

Hey!

Erstmal zur Beantwortung deiner Frage. :-) Mein Mann Vollzeitjob (Altenpfleger) mit Schichtdienst. Hat eigentlich nur Freizeit,wenn er zu den Eishockeyspielen geht und nicht mal da,weil da auch die Kids mitwollen. ;-) Und er nimmt sie auch mit,wenn sie wollen. Sonst geht er gern mal Angeln....aber auch da wollen die Kids dabei sein. Du siehst als Vater ist es mit der *richtigen * Freizeit dahin #schein Er geniesst diese *Freizeit* aber trotzdem sehr. :-)


Dann möchte ich dir sagen,das ich es sehr klasse finde wie du deine Frau im Wochenbett unterstützt!!!!!!! Genauso sollte es sein. Ich persönlich hatte auch das Glück so einen Mann zu haben. Kenne aber persönlich auch Gegenbeispiele,wo die Frau überhaupt kein Wochenbett hatte und total fertig war,weil der Mann es einfach nicht geschafft hat (trotz 24h am Tag zu Hause) ihr den Rücken frei zuhalten. Die Wochenbettzeit ist eine ganz besondere. Wenn diese Zeit um ist,dann wird es auch wieder anders laufen. :-) Dann kann deine Frau auch wieder mehr mithelfen im Haushalt. Und dadurch bleibt dann eben auch mehr Zeit für dich. :-)


Übrigens das was du gerade beschreibst ist mein Alltag und das schon seit Jahren ;-) Der Tag beginnt meist vor 5 Uhr und endet damit das ich völlig fertig gegen 21-22Uhr ins Bett falle und es meist nicht mal mehr schaffe 5min meine Augen offen zu halten. ;-) OBWOHL mein Mann mir trotz des Jobs und der Schichten viel abnimmt. Freizeit hab ich wohl wieder wenn die Kids aus dem Haus sind #schwitz Aber ich bin zufrieden mit meinem Leben. :-)


Lg ice:-)

Beitrag von jessie27 25.02.11 - 16:01 Uhr

Mein Mann hat jeden Tag die Freiheit zu machen, was er möchte. Ohne diese Freiräume würde er bestimmt eingehen...

Er kommt ca. 16 Uhr nach Hause. Dann wird kurz Kaffee getrunken, ein Stück Kuchen gegessen und dann gibts folgende Optionen:

-wir gehen mit unserer Kleinen, 5 Monate alten Tochter spazieren, danach hat er 1 Stunde Freizeit, weil ich sie ins Bett bringe. Danach gemeinsamer Abend...Essen, Fernsehen, Internet

-1x die Woche trifft er sich mit seinem Kumpel, Schwimmen und danach MCD oder BK

-1-2 x die Woche geht er Laufen

-1x die Woche zum Sport in den Verein.

Aber er macht auch viel im Haushalt. Er saugt 1 x die Woche staub und kümmert sich um die Getränkekisten. Ansonsten kann ich ihn immer losschicken, wenn noch was fehlt.

Wir kommen ganz gut klar mit unserem Leben und ich finde, dass sich ein Mann auch seine Freizeit verdient hat, wenn er schon das Geld nach Hause bringt. Aber, es muss auch noch genügend Zeit für die Familie übrig bleiben.

Man muss eben einen MITTELWEG finden und auch mal Kompromisse eingehen, nur so klappts....und natürlich Verständnis für den anderen aufbringen.


LG, Jessie

Beitrag von mick 25.02.11 - 18:53 Uhr

Ganz ehrlich? Meine Hebamme hat meinem Mann genau dieses Programm aufgetragen. Die Männer müssen nach der Geburt ran, so lange wie die Zeit mit dem Baby so sehr anstrengend ist (also 8-10 Wochen).

Es kommen auch wieder bessere Zeiten

Beitrag von wintersun 26.02.11 - 14:26 Uhr

entschuldige aber magst du nicht mal vorbei kommen und mit meinem man ein klaerendes gespraech fuehren???
ich muss mal ein lob aussprechen ( auch wenn ich jetzt gleich eine dafuer auf den deckel bekomme!!), ich finde es super wie du dich kuemmerst.
mein mann arbeitet 14 stunden am tag und muss in der nacht auch mal schlafen, also bleibt all das was du beschreibst an mir haengen und offiziell bin ich auch noch im wochenbett.
sprich mit deiner frau, nach 4 wochen kann sie auch langsam wieder anfangen zu helfen und teilt euch aufgaben auf, du kannst ja die schwerer dinge tun ( welche mit schwerem heben oder so verbunden sind) und sie faengt mit leichteren sachen an.

wieviel freizeit....kann ich dir leider nicht sagen, wir sind hier auch noch am testen wie was am besten klappt.

Beitrag von frau_e_aus_b 26.02.11 - 17:45 Uhr

Hallo....

wir haben seit 1,5jahren eine WE-Ehe (Mann beim Bund), das heißt das mein Mann jede Woche Mo-Do ab 16Uhr Freizeit hat. Diese Zeit kann er nutzen wofür er will - ich bin ja 250km weit weg ;-)

Ich bin unter der Woche mit meinem Sohn (3,5J) alleine.
Hab also alles alleine an der Backe + Teilzeitjob im KH (bin Krankenschwester, allerdings arbeite ich so gut wie nur im Nachtdienst).

Am WE hab ich dafür "Sendepause".
Da schmeißt mein Mann den Haushalt komplett alleine und ich hab Zeit für mich (auch wenn ich diese meist zu Hause verbringe), alle 2Wo muss ich Fr-So arbeiten, da halt mich mich noch mehr aus dem Alltag raus, da ich am WE nur Nachts arbeite.

Wenn mein Mann Urlaub hat, teilen wir uns den Haushalt mit allem was dazugehört.

Wenn einer von uns mal am WE (oder unter der Woche im Urlaub) was alleine machen wollen würde, kann er sich diese Zeit nehmen... aber bisher nutzen wir die wenige Zeit die wir haben für uns 3.

LG
Steffi

Beitrag von taenscher 04.03.11 - 22:36 Uhr

Bei mir ist das ähnlich. Kinder 4 und 7.
Morgens die Kids fertig machen, ab in die Schule und den Kindergarten.
Dann gehe ich arbeiten. Anschl. Sohn von Betreung abholen, Kleinigkeit essen, dann Hausaufgaben machen. Danach (15 Uhr) die Kleine von der Kita holen. Im Anschluss Programm für die Kinder: Sportunterricht, Musikschule etc. Jedes Kind geht 1x die Woche ins Turnen. Natürlich an unterschiedlichen Tagen. Kurzum: Nach dem frisch zubereiteten Abendessen gehen die Kinder um 20 Uhr ins Bett. Danach räume ich auf. Programmiere die Wäsche für den nächsten Tag etc. Putze das Bad etc.
2-3 die Woche gehe ich ab 20 Uhr abends! Joggen oder ins Fitness Studio.

Mein Mann arbeitet von ca. 6-18 Uhr. Bleibt nur ca. 2 Stunden gemeinsam. Am Wochenende unterstützt er mich beim Haushalt, wobei ich unter der Woche soweit alles im Griff habe, sodass wir das Wochenende Zeit für uns haben.

Also, wie du siehst - ist dein Tagesablauf ganz normaler Alltag einer Mutter.
#winke

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