Nervt euch das auch so??? Frag ob das Kind gestillt wird oder die.....

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von seluna 24.02.11 - 12:13 Uhr

Hallo,
ich sollte beim vierten Kind dran gewöhnt sein, bin es aber nicht.
Diese Fragerei.... "Stillst du" oder gibst du die Flasche"?


Was bringt die Antwort den fragenden?
Ich bekomme nichtmal ne gescheite Antwort, dafür aber zwei weitere Fragen, wenn ich sage das ich stille.

Hast du viel Milch? Pumpst du ab und fütterst mit der Flasche oder gibst du die Brust"?


Ne Mensch, ich geb ihr meinen kleinen Zeh zum nuckeln.#schwitz

Warum interessiert es eigentlich wildfremde Menschen wie man sein Kind ernährt und vor allem was geht es sie an? Ich verstehe es nicht.
Gibt es da irgendwelche geheimen Statistiken oder Forschungsprojekte von denen ich nichts weiß?

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, eine Mutter mit Neugeborenen zu fragen wie sie ihr Kind ernährt, ehrlich gesagt ist es mir auch egal und die frage nach der Milchmenge in der Brust finde ich schon fast etwas intim.

Ich stelle mich echt nicht an, antworte auch höflich aber ich frage mich wirklich warum manche Leute das fragen, welche Erkenntnis bringt denen das?

Ist es nicht schnurzpiepegal ob das Kind Muttermilch oder Flaschennahrung bekommt und vor allem wie? Heutzutage verhungern so viele Kinder, ich finde es wesentlich wichtiger das die Kinder überhaupt Nahrung bekommen.


Wie ist das bei euch??



Beitrag von woelkchen1 24.02.11 - 12:17 Uhr

#rofl

Recht hast du! Und gestern durfte ich mich fragen lassen, wie lange ich stillen werde, weil ich die Große lange gestillt habe! Als ob ich jetzt wüßte, wie lange ich stillen werde!#augen

Beitrag von binipuh 24.02.11 - 12:25 Uhr

#rofl

Genauso ist es.

Ich werde immer angeguckt, als würde ich meinem Kind die Pest an den Hals wünschen, wenn ich sage, dass es ein "zum Teil Falschenkind" ist.
Ich pumpe ab, das reicht aber nicht, deshalb gibts Pulvermilch dazu.

Mit dem Stillen hat es überhaupt nicht geklappt, da er ein Frühchen und zu schwach war.
Ich frage dann immer, ob die Alternative "verhungern lassen" besser sei.
Danach ist Ruhe.

Aber es ist eh völlig egal was man macht, es ist ja ohnehin falsch.
Also mache ich einfach "falsch" weiter.
Bisher habe ich ein sehr zufriedenes Baby.
:-)

Beitrag von karra005 24.02.11 - 12:25 Uhr

das ist mir auch schon aufgefallen dass man von jemand , wirklich jedem gefragt wird ob man stillt. Und wenn man noch stillt, dann wird immer mal wieder nachgefragt obs noch klappt und ob die Milch noch satt macht oder reicht. Selbst als ich schon lange abgestellt habe, wird nachgefragt wie lange ich gestillt habe und wie es war.
Ich denke das ist genauso so eine allg. Gesprächsanfrage wie "wie gehts dir?" was macht die arbeit/schule?"
Diese Fragen kommen auch oft immer wenn jemand ein Gespräch anfangen will. Wo ich mich dann auch frage, was soll denn schon die Arbeit machen??? sie arbeitet oder was???
Und generell antwortet man immer auf die frage "wie gehts dir?" mit "gut". Selbst wenns einem nicht so gut geht. Denn was ich gar nicht leider kann ist, wenn Menschen die man nicht wirklich kennt oder mag einen fragen aus Höflichkeit wies einem geht und wenn man dann sagt, nö geht nicht so gut, dann fragen die wieso und dann muss man sich erklären.

Ich frage deshalb nur "wie gehts?" wenn ich es wirklich wissen will. Und genauso verhält sich das mit anderen smalltalkfragen wie "stillst du?"

Beitrag von berry26 24.02.11 - 12:27 Uhr

Selber Schuld wenn du darauf antwortest!

So wirst du garantiert nichts mehr gefragt:
Antworte einfach:

"Kümmer dich um deinen eigenen Kram"

oder

"Das ist Privatsache und geht dich nichts an!"

LG

Judith

Beitrag von seluna 24.02.11 - 20:10 Uhr

Naja, die Antwort "Kümmere dich um deinen Kram", finde ich schon etwas unhöflich.

Ich antworte dann ehr "Warum fragst du"?
Meist reicht das schon, allerdings nur bis zum nächsten mal.

Beitrag von berry26 25.02.11 - 08:30 Uhr

Naja ich würde so auch nicht antworten, weil mich sowas auch nicht im geringsten nervt ABER bei Fragen die mich nerven darf der Fragende auch gerne mitbekommen das es mir nicht in den Kram passt.

Ich kann eh nicht verstehen warum sich hier die meisten Muttis bei jeder Frage oder Anmerkung die ihr Kind betreffen gleich angegangen fühlen oder "genervt" sind.

Beitrag von ayshe 25.02.11 - 08:45 Uhr

Also ich kann für mich sagen, daß manches damals zu Babyzeiten einfach deshalb nervte, weil immer und immer dieselben Fragen gestellt werden.
Es ist dann eben die Häufigkeit, die ewige Wiederhlung der immer gleichen Fragen, zum Stillen, zum Schlafen und dann zur Beikost.
Und wenn das dann von der Verwandtschft, den Kollegen und womöglich noch Fremden beim einkaufen kommt, dann will man es einfach niht mehr beantworten.
So ging es mir jedenfalls.

Beitrag von berry26 25.02.11 - 08:54 Uhr

Na wenn es immer von verschiedenen Leuten kommt, so sehe ich das doch sehr locker. Klar fragt mich an der Kasse auch Hinz und Kunz ob der Kleine denn schon durchschläft (SIE ist ein Mädchen und trägt meist rosa...).

Ganz ehrlich... Darüber kann ich lachen! Ich finde es eher lustig das erwachsene wildfremde Leute sich lullend in den MaxiCosi beugen und nur noch Schwachsinn verzapfen...;-)

Ich hab auch noch nie hier gelesen, das es jemanden aufregt, wenn man sich nach dem Befinden der Oma erkundigt oder sich nach dem Baufortschritt des Eigenheims fragt. Nur beim Thema "Baby" ist die Reizschwelle hier anscheinend schon extrem niedrig.

Beitrag von ayshe 25.02.11 - 09:01 Uhr

Ja, da hast du recht.

Aber vllt hängt diese niedrige Reizschwelle mit dem Mutterinstinkt zusammen. Man neigt vllt eher dazu, sein Baby irgendwie vor Fremden oder zu vielen Leuten fernzuhalten.
Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll #kratz

Beitrag von perserkater 24.02.11 - 13:42 Uhr

Hallo

Ich stelle die Frage auch mit der "Gehts dir gut?" Frage gleich. Ist halt was für den Einstieg wenn das Thema selber auch etwas sensibler ist.

Ich selber muss mich immer zurück halten um genau die Frage einer frisch gebackenen Mama nicht zu stellen. Dabei interessiert es mich tatsächlich aber egal ob stillen oder Flasche, das warum will ich gar nicht wissen sondern es ist reine Neugier.

Wenn mich jemand fragt antworte ich wahrheitsgemäß. Wenn derjenige meint mich daraufhin blöd anzumachen stelle ich gleich klar, dass es meine private Sache ist die nicht zur Diskussion ansteht. Drüber reden gerne aber im vernünftigen, sachlichen Ton.

LG von einer Mama die schon beide Varianten durch hat und egal wie, man macht es eh falsch#augen;-)

Beitrag von seluna 24.02.11 - 20:14 Uhr

Ich habe auch beide Varianten durch.
Mein erstes Kind, mein Sohn, bekam nach vier Wochen die Flasche.
Die Mädchen wurden Langzeit gestillt.

Beim ersten Kind war ich einfach zu naiv, hatte die falsche Beratung und es gab zuviel Druck aus der Familie, dem ich damals nciht gewachsen war.
Für mich war die Flasche die Rettung.

Groß geworden ist er trotzdem, er wird im Sommer 12.
Gefragt werde ich bis heute und wenn ich sage das er die Flasche bekommen hat und die Mädels gestillt wurden... ja ja..was gab das schon für Kommentare

Ich bin übrigens auch ein Flaschenkind und lebe noch ;-)

Beitrag von perserkater 24.02.11 - 20:52 Uhr

Hätte 1:1 von mir kommen können.;-)

Allerdings war ich ein Stillkind, wenn auch mit Mörenbrei intus ab 6 Wochen. Überlebt habe ich es offensichtlich auch#zitter.

Beitrag von mamafant 24.02.11 - 13:56 Uhr

Hallo,

nö mich nervt es nicht.
Meist kommt die Frage ja eher von flüchtigen Bekannten. Die wollen halt das Baby ein bisschen bewundern und wissen nicht, über was sie mit der frischgebackenen Mama in der Zeit sprechen sollen. Ne Frage zum Wetter wäre ja auch irgendwie unpassend.

LG

Beitrag von seluna 24.02.11 - 20:15 Uhr

gibt doch soviele Fragen zu so einem Baby und mir begegenet die frage oft mitten im Gespräch
Vermutlich fragt jeder Mensch anders :-)

Beitrag von schnee-weisschen 24.02.11 - 14:15 Uhr

Hallo,

finde ich nicht schlimm.
Ich persönlich finde es auch absolut nicht egal, wie man sein Baby ernährt.
Natürlich ist es die Sache der Mutter, aber ich bilde mir meine Meinung, wenn mir jemand erzählt, dass er bzw. sie z.B. nicht stillen WILL.
Da sinkt bei mir der Sympathiefaktor gegen null.

VG

sw

Beitrag von seluna 24.02.11 - 20:18 Uhr

Über sowas sehe ich inzw hinweg, ich habe ehrenamtlich mit Kindern zu tun gehabt die sich über eine Packung Milchpulver gefreut hätten.
sicherlich ist es nicht egal wie ein Kind ernährt wird, aber in einer Gesellschaft, in der lieber Zigaretten gekauft werden und das Kind ne Scheibe trocken Toast bekommt, weil für mehr kein Geld da ist..... ganz ehrlich, hauptsache das Kind wird ernährt.

Beitrag von schnee-weisschen 25.02.11 - 09:38 Uhr

Es gibt auch genügend Mütter, die lieber weiter Kette rauchen, als ihrem Baby die Brust zur Verfügung zu stellen.
Darum kann ich nicht hinwegsehen, und mit solchen Personen möchte ich auch absolut nix zu tun haben.

Beitrag von nele27 24.02.11 - 14:59 Uhr

Hi,

nö, mich nervt es kein Stück. Wenn mich jemand fragt erzähle ich, wie ich das gemacht habe.
Mich interessiert auch der Austausch mit anderen, wobei ich diesen keinem aufzwinge.

Und nein, mir ists zumindest bei meinen eigenen Kindern überhaupt nicht egal, wie sie ernährt werden.

Intim finde ich die Frage nach der Milchmenge auch nicht... ganz im Gegenteil, es wird Zeit, dass das Stillen nicht mehr tabuisiert und als igittigitt dargestellt wird!
So ists nämlich größtenteils in unserer Elterngeneration.

LG, Nele

Beitrag von ayshe 24.02.11 - 18:51 Uhr

Du meinst, man sollte es gleich zu Werbezwecken für das Stillen nutzen?

Eigentlich eine gute Idee.

Beitrag von seluna 24.02.11 - 20:22 Uhr

Wenn meine Nachbarin mich das fragt, finde ich es schon intim und das hat nichts mit Tabu zu tun.
Ich frage auch nicht, wieviel Morgenurin sie morgens abgibt.
Klar, ist ein Vergleich wie zwischen Äppel und Birnen, aber mir geht es dabei ums Prinzip.


Ich stille mein Kind auch unterwegs, entweder mit einem Tuch über der Schulter oder im Auto, ich möchte meine Brust nicht jedem zur Schau stellen.
Ich stille zu Hause auch wenn Freunde dabei sind, aber eben ohne alles auszupacken, das geht auch dezent.

Beitrag von mama-sein-ist-toll 24.02.11 - 15:01 Uhr

Lach das kenne ich.
Anfangs war mir das egal, jeder fragte, scheinbar ist das unglaublich wichtig.
Mittllerweile ist mein Sohn 4 Monate alt und ich bin voll genervt, dass jeder fragt. Als nächstes kommt dann de Frage, warum ich nicht stille.
Ich bin jetzt ehrlich, fragt einer, sage ich kurz, knapp und ehrlich, nein!
Kommt danach die Frage nach dem Warum, sage ich freundlich,aber direkt:
"Du nimm´s mir bitte nicht übel, aber ich finde so was fragt man Fremde nicht."

Beitrag von seluna 24.02.11 - 20:22 Uhr

Das fiinde ich o.k, also die Antwort.

Beitrag von escada87 24.02.11 - 18:04 Uhr

mich hat es besonders beim 1. Kind extrem genervt vorallem weil ich total down war weil ich nicht gestillt habe oder es fortgesetzt habe, sagen wir es so ;-)


jetzt bin ich da um Einiges gelassener, die Leute fragen aus Neugierde, mach ich ja auch ;-) und ich antworte dann einfach ganz normal, erst wenn sie meinen mir kluge Ratschläge erteilen zu dürfen antworte ich dann auch schon mal: Du egal wie ich mich entscheide es ist MEINE Sache, ;-);-) und somit dürfte die Diskussion beendet sein;-)

Beitrag von seluna 24.02.11 - 20:23 Uhr


Mich nervt das komischerweise erst beim vierten Kind :-)

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