Abstillen-Brust hart wie Stein und platzt bald:-(

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von darkangel1986 24.02.11 - 15:20 Uhr

Ich hatte ja gestern schonmal geschrieben,das ich nach über 14 Monaten jetzt aufhören möchte abzupumpen ( pumpe seid Geburt).
Nun hab ich gestern nicht mehr gepumpt und in der Nacht dachte ich mir platzen die Brüste. Waren hart wie Stein und so prall. Hab dann heute Morgen abgepumpt,weil ausstreichen gar nichts gebracht hat.
Es waren Schmerzen sag ich Euch und da kamm mehr als doppelt soviel raus wie sonst. Naja und nun tuen die schon den ganzen Tag weh. Kann man da auch eine Brustentzündung bekommen?

Trinke schon Pfefferminztee um dieMilch zu reduzieren.War von Anfang an eine Milchkuh und wollte eigentlich keine Tabletten oder so nehmen.
Habt Ihr ein paar Tipps wie das Abstillen auch ohne solcher Schmerzen geht?
Oder wäre es besser sich Tabletten zu holen?

Wollte jetzt viel Tee trinken und warten bis sich die Menge von alleine regelt.Und nur abpumpen wenns gar nicht mehr geht,aber regt sich die Milchbildung dadurch nicht wieder an?

Bin dagerade nen bissle planlos,dachte es wäre einfacher wenn man sich nur erstmal dafür entscheidet,was schon schwer genug für mich war.


Liebe Grüße und hoffe Ihr könnt mir helfen

Beitrag von mopsi2008 24.02.11 - 15:37 Uhr

Meine Hebi hat mir gesagt ich solle Salbeitee und Pfefferminztee trinken und bei jedem Abpumpen immer weniger abpumpen und so würde sich die Menge dann reduzieren. Denke wenn du sofort aufhörst zu pumpen dann ist das nicht gut für die Brust.

Hast du nicht noch eine Hebi die du fragen kannst? Solange man stillt hat man doch Anspruchh auf eine Hebi, zumindest hat mir das meine so gesagt.

LG

Beitrag von crumblemonster 24.02.11 - 15:49 Uhr

Hallo,

schlagartig aufhören mit dem Abpumpen ist nicht gut.

Was hilft ..... Salbeitee (noch besser als Pfeffi). Nach dem Abpumpen (kürzer und mit kleinerer Intensität) - kühlen. Einen engen BH tragen, wenig trinken.

Ausstreichen klappt übrigens unter der heißen Dusche besser, als 'einfach so'. Schön warmes Wasser über die Brust laufen lassen und ausstreichen. Und eben hinterher wieder kühlen und einen engen BH tragen.

Hut ab... 14 Monate pumpen. Ich würde gern weiterstillen, aber bei mir ist seit gestern die Milch weg :-( (da kommt nicht ein Tropfen mehr). Ich habe versucht es mit der Pumpe zu machen, merke aber, daß es mich viel zu sehr streßt.

LG und viel Erfolg.

Beitrag von berry26 24.02.11 - 16:02 Uhr

Hi,

also wenn du was gutes für deine Brüste tun willst, dann lass es langsam angehen! Das dauert dann zwar noch ein paar Wochen aber dafür ist es schonend.

Wie oft pumpst du denn noch? Ich würde einfach pro Woche oder zumindest alle 4-5 Tage einmal pumpen weglassen. Zusätzlich etwas Salbeitee trinken.

Wenn du dann nur noch bei einmal pumpen bist, würde ich dann nur noch ausstreichen, sollte sich noch zuviel Milch nachbilden. Generell solltest du darauf achten nicht zuviel zu trinken.

LG

Judith

Beitrag von darkangel1986 24.02.11 - 16:07 Uhr

Danke erstmal für Deine Antwort.

Ich pumpe noch Frühs und Abends ab,jeweils 15 Min.
Werd es einfach mal auf 5 Min. reduzieren und gucken was passiert oder?

Beitrag von berry26 24.02.11 - 16:13 Uhr

Pump einfach nur mal solang bis der erste Druck weg ist. Danach noch ne Tasse Salbeitee und gut.

Wie gesagt... Je langsamer du es angehst, desto besser ist es für deine Brüste und du riskierst keinen Milchstau.
Von jetzt auf gleich nur noch ausstreichen, würde ich nur im Notfall machen. Ich denke nach 14 Monaten kommt es auf die oder andere Woche hin oder her auch nicht an, oder?;-)

Beitrag von mama-sein-ist-toll 24.02.11 - 17:04 Uhr

Hallo!

Erstmal mein Respekt!!! 14 Monate pumpen..... Hut ab!

Mir hat ein homöopathisches Mittel geholfen. Phyto...nochirgendwas. Musst Du mal googlen.

Riskier bloß keine Entzündung, wenn Du auf eigene Faust abstillst. Zieh lieber eine Hebamme hinzu.

Alles Gute!

Beitrag von jessie78 24.02.11 - 17:11 Uhr

Phytolacca Globulis D12 helfen beim natürlichen abstillen habe ich bei den letzten Malen genommen...dauert etwas aber wirkt gut...

Sonst die Tee´s die hier erwähnt wurden und wenig Flüssigkeit kurz ab bzw. anpumpen...das sollte klappen schmerzen die Brüste aber oder werden rot gehe leiber zum FA ne Brustentzündung ist nicht so spaßig...

Alles #herzlich Jessie

Beitrag von steffi0413 24.02.11 - 17:25 Uhr

Hallo,

Du hast aber Ausdauer! #pro 14 Monate lang abpumpen? Huh! :-)#schwitz

Wie oft hast Du noch abgepumpt?

Ich würde nicht von heute auf morgen damit aufhören. Ich würde immer ein bisschen wenigere Menge abpumpen und mind. 1 Woche Zeit für Weglassen von einem Abpumpen lassen.

Wenn Dir jetzt die Brüste weh tun, sogar Knoten fühlst, wäre kurzfristig wichtig die Brüste zu entleeren. Auch wenn Du damit die Milchbildung wieder anregst. Sonst kann Du aber wirklich Brustentzündung bekommen.

Du kannst noch Salbei-, und Pfeffermintee trinken, die Brüste kühlen (mit kalten Waschlappen oder mit gefrorenen Kohlblättern) und wenn die zu voll sind, dann so viel abpumpen oder ausstreichen, dass Du dich erleichterst.

LG
Steffi

Beitrag von morrissa 24.02.11 - 21:56 Uhr

Hallo.
Wahnsinn! 14 Monate. WOW. Respekt.
Gut. Ich pumpstille jetzt seit 18 Wochen und habe jetzt schon die Nase voll....
Deshalb stille ich jetzt langsam ab. Hatte es so geplant nach 24 Wochen damit durch zu sein.
Ich habe bis vor ein paar Tagen 4x am Tag gepumpt, jeweils 10 min. Jetzt bin ich beigegangen und habe auf 7-8 min runtergekürzt, bei gleicher Pumpstärke.
klappt ganz gut. Jetzt nach 3 Tagen konnte ich schon einmal Pumpen weglassen, mal sehen wie es weiter geht...
Vielleicht hilft dir das ja weiter.
LG
Morrissa