Beschäftigungsverbot fallen die Zulagen weg?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von wunschkindnr.2 24.02.11 - 17:53 Uhr

Habe ein BV jetzt sagte mir mein AG das dann die Zulagen wie Sonntags und Nachtschichtzulagen wegfallen. Stimmt das?

Habe gedacht es muss das durchnittliche Gehalt der letzten 3 Monate gezahlt werden.

Beitrag von kaka86 24.02.11 - 17:56 Uhr

Beim letzten Mal habe ich mein Durchschnittesgehalt weiter bekommen.
halt nich direkt die Zulagen, sondern dafür höheres Grundgehalt,so das es gepasst hat!

Du darfst durch die SS ja KEINE finanziellen Einschränkungen haben!

Wie es diesmal bei mir ist weiß ich erst in ein paar Tagen!

LG
Carina

Beitrag von 19katharina90 24.02.11 - 17:58 Uhr

ja man bekommt im endeffekt mehr weil das Urlaubsgeld aufgeteilt wird ...

Beitrag von kaka86 24.02.11 - 18:01 Uhr

Soweit ich weiß werden die einmahlzahlungen wie Ulraubs und weihnachtsgeld nicht mir einberechnet!

Dafür hab ich mein Urlaubs- und WEihnachtsgeld ganz normal ausgezahlt bekommen!

Beitrag von 19katharina90 24.02.11 - 18:10 Uhr

achso ok vll ist das bei mir anders

Beitrag von 19katharina90 24.02.11 - 17:57 Uhr

also meine Zulagen sind nun weg .. z.B. Computerzulage

was aber eh klar ist "g"

Beitrag von susannea 24.02.11 - 23:31 Uhr

Nee, ist nicht klar, ist eine Verstoß gegen das MuSchG!

Beitrag von themetaljessy 24.02.11 - 17:58 Uhr

Hey!
Also ich weiß ja nicht,wie das bei dir gemacht wird aber bei uns gibt's nur für gearbeitete zuschlagspflichtige Zeiten geld. Bekommst du etwa Zuschläge,ohne gearbeitet zu haben?! Wo ist das,da will ich hin! :-D
Lg jessy

Beitrag von susannea 24.02.11 - 23:31 Uhr

Während eines BVs oder einer Schwangerschaft nmuss es die geben, ja, steht so im MuSchG!

Beitrag von little2007 24.02.11 - 18:03 Uhr

Ich bekomme weiterhin meine durchschnittlichen Zulagen der letzten 3 Monate vor dem BV gezahlt!

Darunter Nachtzulagen, Wochenendzulagen, Überstundenzulagen und Schichtzulagen!

LG little2007 23SSW

Beitrag von madamelilo 24.02.11 - 18:04 Uhr

Also ich weiß, dass der Arbeitgeber das Durchschnittsgehalt der letzten 3 Monate vor Feststellung der Schwangerschaft zahlen muss. Da sind alle Zulagen wie Provisionen, Überstunden usw. inkl.
Unsere Firma wußte das auch erst nicht, aber muss es jetzt auch zahlen. Egal ob du BV hast oder von deiner Ärztin von den Stunden runtergesetzt wirst.
Da würde ich also nochmal nachhaken.

Beitrag von pegsi 24.02.11 - 18:05 Uhr

feste zu lagen wie z.b. eine heimzulage oder eine schichtzulage müssen weiter gezahlt werden.

flexible beträge z.b. für sonntags- und nachtarbeit nicht

Beitrag von little2007 24.02.11 - 18:08 Uhr

Doch die müssen auch weiter gezahlt werden, da einem durch ein BV oder auch generell den Mutterschutzbedingungen kein finanzieller Nachteil entstehen darf!

Beitrag von pegsi 24.02.11 - 18:09 Uhr

Ich glaube, da bist Du falsch informiert. Du hast ja auch im Schichtdienst mal Monate, in denen Du kaum nachts oder feiertags eingesetzt wirst.

Beitrag von little2007 24.02.11 - 18:13 Uhr

Daher bekomme ich den Durchschnitt der ganzen Zulagen von 3 Monaten vor dem BV! Also dann bin nicht nur ich falsch informiert, sondern der komplette Landschaftsverband Westfalen lippe;-)

Aber dann kann es mir auch wurscht sein, solange ich die Zulagen weiterhin bekomme!:-D

LG

Beitrag von little2007 24.02.11 - 18:15 Uhr

Edit, also die 3 Monate vor Bekanntgabe der SS!

Steht aber auch im Gesetz recht deutlich drin:


(1) Den unter den Geltungsbereich des § 1 fallenden Frauen ist, soweit sie nicht Mutterschaftsgeld nach den Vorschriften der Reichsversicherungsordnung beziehen können, vom Arbeitgeber mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren, wenn sie wegen eines Beschäftigungsverbots nach § 3 Abs. 1, §§ 4, 6 Abs. 2 oder 3 oder wegen des Mehr-, Nacht- oder Sonntagsarbeitsverbots nach § 8 Abs. 1, 3 oder 5 teilweise oder völlig mit der Arbeit aussetzen. Dies gilt auch, wenn wegen dieser Verbote die Beschäftigung oder die Entlohnungsart wechselt. Wird das Arbeitsverhältnis erst nach Eintritt der Schwangerschaft begonnen, so ist der Durchschnittsverdienst aus dem Arbeitsentgelt der ersten 13 Wochen oder drei Monate der Beschäftigung zu berechnen. Hat das Arbeitsverhältnis nach Satz 1 oder 3 kürzer gedauert, so ist der kürzere Zeitraum der Berechnung zugrunde zu legen. Zeiten, in denen kein Arbeitsentgelt erzielt wurde, bleiben außer Betracht.



Beitrag von pegsi 24.02.11 - 18:20 Uhr

http://www.bvgd-online.de/1343_1381.php

ich zitiere:
Dieser notwendige Ursachenzusammenhang wird immer dann negiert werden müssen, wenn der Anlass für den reduzierten Verdienst auch bei anderen Arbeitnehmern zu einer Kürzung des Einkommens geführt hätte (also beispielsweise die Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Krankheit).

wenn du also bei krankheit keine zuschläge bekommen hättest, dann auch nicht bei bv, würde ich so verstehen

und:

http://jura-basic.de/aufruf.php?file=6&pp=3&art=6&lexi=&input=&find=Nachtzuschlag%20%3E%3ESonntagszuschlag

Für Arbeiten an Sonn- und Feiertagen haben Arbeitnehmer prinzipiell keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Lohnzuschlag. Eine gesetzliche Regelung für Zuschläge, wie bei der Nachtarbeit (§ 6 Abs. 5 ArbZG@), gibt es nicht.

vielleicht liegts ja daran?

Beitrag von little2007 24.02.11 - 18:22 Uhr

Kine Ahnung ehrlich gesagt! Ich finde da Gesetz schon recht eindeutig!

Vielleicht hab ich auch einfach nur Glück, aber mein Arbeitgeber zahlt die Zulagen alle komplett weiter!
Wir haben aber auch bei Krankheit immer eine durchschnittliche Zulagenzahlung bekommen!

LG

Beitrag von pegsi 24.02.11 - 18:23 Uhr

Daran wirds dann wohl liegen.

Beitrag von susannea 24.02.11 - 23:34 Uhr

Da interpretierst du falsch, das Gesetz ist wie little... sagte da ganz klar!

Beitrag von susannea 24.02.11 - 23:33 Uhr

Nein, 3 Monate vor dem EiNtreten der Schwangerschaft ;)

Beitrag von susannea 24.02.11 - 23:32 Uhr

DAs ist falsch, gerade die auch, denn das ist eine BV nach dem MuSchG und damit sind die zu zahlen, selbst wenn man keine BV hat sondern sonst normal weiter arbeitet!

LIes mal das MuSchG!

Beitrag von hessimaus33 24.02.11 - 20:03 Uhr

also ich bin im bv und hab an der tanke gearbeitet...war beim gewerbeaufsichtsamt ...und die sagen das bloss ein geringer prozentsatz von gewissen zuschlägen gezahlt werden muss.
urlaubs und weihnachtsgels muss gezahlt werden wenn es die anderen kollegen auch bekommen.
und provisionen oder so muss nicht gezahlt werden bzw.berücksichtigt werden auch nicht beim elterngeld berechnen.

das ist mein stand deswissens.

LG susi

Beitrag von jas82 24.02.11 - 20:45 Uhr

Ich habe auch ein BV und bekomme das Durchschnittsgehalt der letzten 3 Monate( inklusive dem Durchschnitt der Zulagen in den letzten 3 Monaten).