Umfrage: KiGa verändert negativ?!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schwarzesetwas 24.02.11 - 21:46 Uhr

Bevor meine Kinder in den KiGa gingen wurde mir von vielen Seiten gesagt, dass sie sich negativ verändern werden.
Schmipfwörter, Spucken usw.

Nun. NICHTS ist passiert.
Ganz im Gegenteil, ich bin hochzufrieden mit der Entwicklung meiner Kinder.
Sie wurden selbstständiger, trauen sich mehr zu, nehmen viele Spiele/Lieder mit nach Hause usw.
Sind einander gegenüber lieber. Helfen sich usw.

Wie ist das bei euch?

Lg
SE

Beitrag von sillysilly 24.02.11 - 21:54 Uhr

Hallo

nein gar nicht - sind total gerne da, lieben die Vielfalt an Angeboten, knüpfen Kontakte, bekommen Einladungen, erweitern ihr Blickfeld.

Natürlich kommen manchmal neue Aspekte mit nach Hause:
z.B. durch Drohungen der Kinder: ....... ich schicke dir einen Feuergeist nach Hause
z.B. durch fiese Drohungen wie ich lade dich nicht zu meinem Geburtstag ein
wie auch mal ein Schimpfwort

aber insgesamt kann ich nicht klagen.


in der ersten Zeit wird die Laune nach dem Kindergarten deutlich schlechter - aber es ist ja anstrengend immer nur die Schokoladenseite zu zeigen,
sich selbst anzuziehen, ....... und in einer Gruppe zu bestehen.


Aber ich wußte ja das, daß nicht passieren wird - daß sich mein Kind negativ verändert. :-D


Grüße Silly

Beitrag von schwarzesetwas 24.02.11 - 22:18 Uhr

Ich wusste nicht, was passiert.
Aber Schokoladenseite da: JA.
Die Kinder können wunderbar essen, sauen sich kaum ein. Können auf einmal Schuhe anziehen, Jacke zu machen usw.
Zu Hause dann wiederum nicht mehr. Komisch. ;-)

War etwas negativ geprägt, weil die Kinder 3 Monate bei einer TaMu waren. Und danach waren sie einfach nur unausstehlich.
Abgeholt und nur Theater. Und das, obwohl ich mich sooo auf sie freute. War frustrierend.


Beitrag von girl08041983 24.02.11 - 22:25 Uhr

Huhu,

bei uns war der erste Kita eine negative Erfahrung, mein Sohn wurde nicht anständig gefördert, es gab nur Probleme mit Erziehern und der Leiterin.

Im neuen Kita ist das total anders und die Jungs entwickeln sich super


Lg

Beitrag von golm1512 25.02.11 - 06:24 Uhr

Oh, die Kinder in unserem Kiga drohen sich brutalste Dinge an. Folgendes ergab sich zwischen meinem Sohn und seinem besten Freund:

"Wenn du weiter so doof zu mir bist, dann schenke ich dir zum Geburtstag eine Barbie!"

Okay, der Schimpfwortschatz hat sich ein bischen erweitert, aber über "blöde Kacka-Mama, ich werfe dich auf den Müll" sind wir noch nicht hinaus gekommen. (Abends wird dann erwähnt, das es doch ganz gut gewesen wäre, dass die Müllbfuhr mich nicht mitgenommen hat.)

Nee, sie werden nicht negativ beeinflusst dort. Warum auch? Dort sind Kinder, keine Monster. Und Erzieher(innen) sind auch noch da, die das Ganze in kreative Bahnen lenken.

Gruß
Susanne

Beitrag von qayw 25.02.11 - 12:18 Uhr

Hallo,

bei uns ist es so, daß meine Tochter sich einige Unsitten beim Essen angewöhnt hat, die sie vorher nicht hatte, wie den Mund am Ärmel abzuwischen und herumzumatschen.
Das mit dem Ärmel hatte sich aber erledigt, als sie das mit Tomatensauce an einem weißen Oberteil machte, was dann erstmal in der Waschmaschine nicht mehr richtig sauber wurde. Davon war sie doch recht entsetzt. ;-) (Gallseife hat es aber dann geschafft.)

Sie fing auch mit dem Thema "Ich esse XY nicht." an, weil andere Kinder im Kindergarten XY schlecht gemacht hatten. Aber da wir da recht gut gegengesteuert haben, hat sich das nach kurzer Zeit wieder gegeben.

Außerdem finde ich, daß sie mehr Schimpfworte benutzt (die aber immer noch recht harmlos sind) und eher droht (daß sie nie mehr mit mir kuschelt oder sowas). Allerdings denke ich, daß das auch allgemein eine Weiterentwicklung darstellen könnte.

Ich denke, ob und wie sich die Kinder verändern, hängt stark vom Kindergarten ab. Wir haben einen sehr guten erwischt, wo sich intensiv mit den Kindern beschäftigt wird und wo keine Kinder aus schlechten sozialen Verhältnissen sind, von denen sich die anderen wirklich extreme Verhaltensweisen abgucken könnten.

LG
Heike