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Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von danja1983 25.02.11 - 07:35 Uhr

Morgen,

bin immer noch leicht angenervt#aerger
Mein Freund und ich hatten gestern Abend ein "Streitgespräch".
Bei dem er der Meinung war/ist ich wäre unfair zu unserer großen Tochter.
Wie es dazu kam:
Am Dienstag geht unsere Größere zum Kindergeburtstag(bis Abends). Ich habe vorgeschlagen das wir baden fahren könnten mit der Kleinen.
Dann kam dieser Satz. Dazu noch das es absolut gemein wäre ohne sie zu fahren. Ich müsste doch auch mal bedenken das ich zwei Kinder habe#klatsch
Es ist wirklich so das ich mich in letzter Zeit viel mehr um die Kleine als um die Große gekümmert habe(Krankheitsbedingt mit Krankenhausaufenthalten). Aber mir das vorzuwerfen finde ich ehrlich gesagt vollkommen gemein.
In dieser Zeit war unsere Große beim Papa und bei den Großeltern (sie durfte dort übernachten war mit zu einem großen Familienfest).
Das Wochenende nach ihrem Geburtstag ist sie mit den Großeltern Baden gefahren(die Kleine durfte nicht).
Da sie keinen richtigen Kindergeburtstag hatte haben wir gesagt wir gehen mit ihr und ihrer Freundin ins Kino(die Kleine geht zur Oma).
Außerdem wollen wir mit ihr ins Planetarium, die Vorführung ist ab 5, folglich bleibt die Kleine bei der Oma.
Ich finde eigentlich nicht das sie da zu kurz wegkommt.
Außerdem habe ich manchmal den Eindruck das eher die Kleine bei ihm hinten an steht, ich sage da aber nichts, weil ich es auch auf die Situation in letzter Zeit zurück führe.
Gestern wäre zum Beispiel ein gutes Beispiel:
Wir waren draußen, kurz vor dem Abendbrot habe ich gefragt ob er noch etwas einkaufen kann. Ich habe gesagt er könnte doch die Kleine mitnehmen. Er fragt stattdessen ob unsere Große mit dem Fahrrad mit möchte. Sie hatte aber keine Lust. Laufen wollte er nicht. Schlußendlich ist er mit dem Moped los, die Kleine war ganz schön traurig.

Eigentlich finde ich das ganze Thema blöd, komme mir schon vor wie im Kindergarten. Du machst das nicht und du das nicht#bla
Aber die Aussage wurmt mich.
Was sagt denn ihr dazu?

LG
Dani

Beitrag von zaubertroll1972 25.02.11 - 08:15 Uhr

Ich finde tatsächlich daß es alles ein wenig kindisch klingt :-)
Es gibnt sicherlich Dinge wo man eine 6 jährige mehr einbinden kann als eine 2 jährige aber ansonsten würde ich mit der Kleinen nicht zuhause bleiben und auf`s Baden verzichten nur weil die Große dann nicht mit kann. Das ist doch albern!
Ich finde es auch schwierig hier zu sagen wer Recht hat und wer nicht. Ihr solltet als Eltern einfach schauen daß Ihr auf einen Nenner kommt.

LG Z.

Beitrag von danja1983 25.02.11 - 08:30 Uhr

Ja, klingt wirklich kindisch.
Aber ich habe auch keine Lust die "unfaire Mama" darzustellen.
Ehrlich gesagt habe ich bei dem Baden gehen auch etwas egoistisch gedacht.
Wir gehen ja sonst nur als Familie, mit 2 Nichtschwimmern. Wir wechseln dann die Kids immer ab. Aber wirklich allein mal eine Bahn schwimmen ist kaum möglich. Mit einem Kind sieht das ja schon wieder anders aus#schein
Naja, wir werden das heute Abend nochmal auswerten.
Ich habe auch wirklich manchmal den Eindruck das er das immer so auslegt wie er es gerade brauch.
Männer#augen

Beitrag von nana141080 25.02.11 - 09:18 Uhr

#kratz Du hast einen komischen Mann....

Ich fahre JEDE Woche allein mit meinem Großen schwimmen. Ich fahre mit ihm alleine ins Kino, und wenn er auf einem Kindergeburtstag oder bei Oma ist, dann mache ich was mit dem Kleinen alleine!

JEDES Kind braucht es ab und an die Mama/Papa mal alleine zu haben bei einem Ausflug.(nicht weil man krank ist)

Laß dir nix einreden!

VG Nana

Beitrag von rosalinde.x 25.02.11 - 09:30 Uhr

Hallo Dani,

so argumentieren bei mir oft die Kinder.
Meistens umgekehrt, wenn 1 Kind zum Kindergeburtstag eingeladen ist, das andere aber nicht - machmal sogar kurz hintereinander. Oder wenn sich Kind 1 öfter mit Freundin X treffen kann, als Kind 2 mit Freund Y. So ist das eben. Ich kann ja schlecht dem einen etwas verbieten nur weil das andere Kind nicht genau das gleich machen kann.
Ich sage dann immer, dass es mal für den einen, mal für den anderen "gemein" ist. Solange es ausgeglichen ist, ist es ok und die Kinder müssen damit leben.
Am "gemeinsten" ist es, alle Kinder exakt gleich zu behandeln.

Zu deinem aktuellen "Problem":
Warum sollst du mit dem anderen Kind nicht auch etwas schönes machen, wenn die Große beim Kindergeburstag ist?
Gerade beim Schwimmen ist es doch auch entspannt, sich auf nur 1 Kind konzentrieren zu können. Ich hatte als meine Kinder kleiner waren, gerade solche Situationen zum Schwimme gehen genutzt, weil ich nicht mit 2 Kleinkindern allein gehen wollte.

Wenn ein Partner das Gefühl hat, ein Kind kommt zu kurz, ist es ok, das anzusprechen und darüber zu reden. Aber wenn das so eskaliert, habt ihr ein Kommunikationsproblem. Könnt ihr darüber nochmal in Ruhe und ohne Vorwürfe sprechen.

Mein Mann hatte mir auch schon vorgehalten, dass der Kleine manche Dinge nicht bekommt, die die Große im selben Alter hatte. Ich habe ihm dann klar gemacht, dass der Kleine andere Bedürfnisse hat und z.B. mit 4 Jahren keine Massen von Rechen- und Leseaufgaben brauchte, nur weil die Große das in dem Alter wollte. Wir konnten das aber in Ruhe klären (und musste den Kleinen zum Glück nicht mit Buchstaben und Zahlen plagen).

Liebe Grüße

Beitrag von zahnweh 25.02.11 - 09:39 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt verstehe ich den Vorwurf nicht.

Ist doch schön, wenn jede mal Zeit mit den Eltern hat.
Wir sind 13 Jahre auseinander. Da konnte man gar nicht immer alles zur gleichen Zeit machen! Meine Mutter ging oft nur mit mir Baden. Die großen hatten keine Lust, eigene Freunde oder sonst was. Dafür hatten die großen den gleichen Spaß schon, eben Jahre früher.
Mit mir wurden Unternehmungen gemacht, die die Großen nicht kannten - weil es noch nicht gebaut war damals. Umgekehrt entgingen mir Aktivitäten, weil der Freizeitort inzwischen geschlossen hatte oder abgerissen wurde.
...

Man sollte nach den Interessen der Kinder schauen und für beide was finden.
Würdet ihr die Große zu Hause lassen, mit Babysitter und sagen: so jetzt gehen wir mit der Kleinen, damit sie Spaß hat. Das wäre gemein. So aber hat die Große Spaß und Action, die die Kleine (noch) nicht hat.
Irgendwann ist die Kleine auf dem Kindergeburtstag und die Große hat keine Lust zu Hause rumzusitzen. ...
Oder wie selbst schon geschrieben hast: die Kleine konnte auch schon mal nicht mit, da war nur die Große dabei.

Es ist schön mit der Familie gemeinsam zu machen. Es ist aber auch toll mit jedem Kind einzeln was zu machen.

Beitrag von chaoskati 25.02.11 - 09:40 Uhr

Hallo Dani...

Ich bin auch der Meinung, du solltest dir kein schlechtes Gewissen einreden lassen.
Deine Große wird doch auf dem Kindergeburtstag auch einen schönen Nachmittag haben, da kannst du doch mit der Kleinen zum Baden gehen.

Finde sogar, es ist sehr wichtig dass du das machst. Denn es gibt doch von Zeit zu Zeit nichts schöneres für ein Geschwisterkind wenn es mal die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern erfährt.
Und du brauchst dich da auch bestimmt nicht für rechtfertigen vor deinem Mann.

Gruß kati