Ich kann kaum noch...

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Beitrag von 123456regina 25.02.11 - 07:37 Uhr

Hallo,

ich leide an einer Depression und war deswegen auch 8 Wochen stationär in Behandlung. Ich bin jetzt seit 6 Wochen wieder zuhause. Und es wird wieder richtig schlimm. Vor allem tut meine kleine Maus (5 Monate alt) im Moment so viel schreien. Ich kann langsam nicht mehr. Ich mit meinen Problemen und dann 2 Kinder, die kleine immer nur am schreien!!!

Jetzt hat mein Mann schon organisiert, dass die beiden Kinder (die große wird Ende März 3) das ganze Wochenende bei seinen Eltern sind. Ich bin da so unglaublich froh drum....

Könnt Ihr mir Tips geben wie ich das irgendwie besser hinbekommmen kann?? Ich sehe mich langsam schon wieder in der Klinik #heul

Beitrag von mausi6375 25.02.11 - 07:44 Uhr

Hallo,

Erkundige dich bei deiner krankenkasse mal nach einer Haushaltshilfe oder sprech mal mit dem Jugendamt.
Dann kuemmer dich am besten um eine gute Psychologin, normalerweise kann dir da deine hebi weiterhelfen.
Hast du keine gute Freundin, Mama, die dich jetzt unterstützen kann?

Lg
Maren mit leo

Beitrag von hardcorezicke 25.02.11 - 07:55 Uhr

ochjeeee du arme... ich kann dich gut verstehen... mit der psyche ist es nicht so leicht... ich kenne es von meiner ma... und meine ma hat uns auch groß bekommen.wo mein papa bis spät abends arbeiten war.. uns fehlte an nichts.

du wirst das auch hinbekommen,, die zeiten mit deiner tochter werden wieder besser

bekommst du denn medikamente? spritzen oder tabletten? das die depresion nicht so stark ist?

LG

Beitrag von electronical 25.02.11 - 08:27 Uhr

Hallo

Ich würde auch gern wissen, ob du Tabletten nimmst oä?
Lass dich hier nich runterziehen von blöden Kommentaren...
Ruh dich am We schön aus. Die Phase mit deiner Tochter wird auch wieder vorübergehen, sie is doch noch sooo klein...
Hast du schon immer Depressionen?

LG Jule
und Kopf hoch...#liebdrueck

Beitrag von 123456regina 25.02.11 - 08:43 Uhr

Ich nehme täglich Antidepressiva.

Nein ich hab die Depression 8 Wochen nach der Geburt bekommen.
Aber schon wegen Geschichten aus der Kindheit und Pubertät, hatte das aber alles verdrängt. Dann ist viel passiert und es ist alles hoch gekommen und ich bin zusammen gebrochen.

Ich hätte keine Kinder bekommen wenn ich schon immer Depressiv gewesen wäre, das würde ich keinem Kind antun! Wer das macht..., also da gehört viel Mut zu! Ich glaub auch das viele denken, dass es dadurch besser werden würde, doch dies ist definitiv ein irrglaube, da Kinder doch eine sehr große Belastung sind wenn man krank ist.

Ich hoffe wirklich das meine Tochter sich bald wieder beruhigt, sie war sonst sowas von pflegeleicht. Hatte schon immer 12 Std. nachts durchgeschlafen und immer ihre Flaschen leer gemacht. Und nun ist sie viel am schreien und isst schlecht. Schläft nicht mehr durch.. Das zerrt nun schon 5 Wochen an meinen Nerven.
Leider denke ich, dass ich daran Schuld bin, das ich was falsch mache. Oder sie vielleicht merkt wie schlecht es mir oft geht.
Dabei versuche ich beiden Kindern immer gerecht zu werden. Kuschel viel mit Ihnen und spiele auch viel mit Ihnen.

Na ja, hoffe echt das bald alles wieder normal sein wird....

LG

Beitrag von electronical 25.02.11 - 08:48 Uhr

Klar merkt sie, wenns der Mama schlecht geht.
Versuche trotz der Depressionen für sie da zu sein. Vielleicht fehlt ihr ein wenig Nähe momentan?
Babys sind oft anstrengend, vielleicht macht sie ja gerade einen Entwicklungssprung oder sie wächst? Kann ja alles möglich sein.
Gib nicht auf.
Mein Freund war auch mal depressiv und er hat es mit einer Therapie und guten Tabletten wieder hinbekommen und ist seit 4 Jahren "clean".
Du brauchst so viel unterstützung von außen wie nur geht.
Dein Mann, deine Mama, Schwiegermutter, Freunde oder vielleicht doch mal das Jugendamt kontaktieren? Scheu dich nicht davor. Ich finde es besser, wenn man sich rechtzeitig Hilfe holt, als wenn noch was passiert.

Und nee so wars nich gemeint... Habe nicht Pro Kind bei Depressionen gesagt :-D

LG

Beitrag von hardcorezicke 25.02.11 - 09:14 Uhr

Hallo

warum sollte eine depresive frau keine kinder bekommen.. klar gehört da mut zu.. eine depresive mama kann ihre kinder genau so lieben wie eine gesunde mama.. und kinder geben auch stärke..

ich kann nur aus eigene erfahrung sprechen..

meine mama war von kind an depresiv..sie hatte ne schlechte kindheit.. war die älteste und wurde immer hinten angeschoben.. meine mutter hatte sogar klinik aufenthalte....

meine mutter war zeitweise so depresiv, das sie heulanfälle und starre blicke hatte.. so wusste man sie war reif für die klinik...

sie hatte die letzten 8 jahre ruhe.. hatte sind mit den medikamenten sogar super runtergearbeitet blühte auf als vor 3 jahren die erste enkeltochter kam und jetzt auch unsere.. sie beschäftigt sich super mit denen...und dann machte es wieder klick und sie hatte ein tief ihr geht es wieder besser...aber sie ist momentan wieder zurückhaltent und muss ihr alles aus der nase ziehen.. gesrpäche ect..

und ich muss sagen.. ich bin stolz auf meinen papa... das er das jahrelang mitmacht.. ich denke andere sind geflüchtet...

du hast 2 wunderbare kinder die dich lieben und dich brauchen du hast nen tollen mann der zu dir hält und dich unterstützt... halt die das vor die augen.. versuch stark zu sein... ich weiß es ist einfach als gesunde person so was zu sagen... aber du musst gegen anlkämpfen.. deine kinder brauchen und wollendich.. und da kannst du die klinik nicht gebrauchen..

als meine mama letztens geweint hat habe ich ihr auch gesagt.. sie soll gegen reden.. sich nicht einreden das sie krank sei... sie hat 2 tolle enkel.. zuhause läuft es super...das sie die klinik jetzt nicht gebrauchen kann.. und dann lächelte sie wieder ein wenig..

sorry für mein kauderwelch
LG

Beitrag von mellj 25.02.11 - 10:01 Uhr

hi

ich kann dir nur von mir erzählen ich wurde so krank da war meine grosse (jetzt dann 7) damals ein jahr alt,mein opa starb plötzlich und damit kam ich nicht klar.

ich hatte angstzustände konnte nimmer raus der körper reagierte ganz schlimm drauf.

tabletten wollte ich nie nehmen weil ich angst hatte nicht mehr herr der lage zu sein,meine tochter wurde mir damals auch viel von meinem papa abgenommen er ging mit ihr spazieren etc

mir half eine therapie war auch 12 wochen stationär in münchen und danach einmal die woche bei mir zuhause im ort bei nem psychologen das tat gut und ein jahr später war alles wieder toll!!!ohne medikamente tc muss aber dazu sagen ich konnte mich in der zeit trotzdem gut um meine tochter kümmern sie gab mir kraft!

an machen tage wusste ich nicht was passiert wäre hätte ich sie als halt nicht gehabt.

hol dir bitte hilfe ruf bei der kassenärztlichen vereinigung an in deiner umgebung die geben dir ganzz viele nummer von paychologen die kannst du dann alle durchrufen da wo du am schnellsten platz bekommst gehst hin!!!!

lg mellj

Beitrag von nudelmaus27 25.02.11 - 13:12 Uhr

Hallo!

Ich würde dir empfehlen eine Psychotherapie ambulant zu machen, ne Überweisung dafür kannst du vom Hausarzt bekommen.

Ich habe das vor Jahren mal gemacht und ich muss sagen es hat mir total geholfen. Da kannst du jede Woche einmal hin, deine Probleme sagen (da wirst du das bei einer außenstehenden Person los) und du lernst zu erkennen, wieso es so ist und was du ändern kannst.

Ich würde es immer wieder so machen :-D.

Achso und nimmst du eventuell ne Pille? Davon kann man auch Depressionen bekommen. Ich habe z. B. die Valette genommen und wurde total depressiv, meine Freundin übrigens auch.

Gruß und alles Gute, Nudelmaus