Kinderzuschlag und Wohngeld oder ergänz. ALGII

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von johanna1972 25.02.11 - 09:22 Uhr

Guten Morgen,

ich hoffe ihr könnt mir helfen denn im Netz blicke ich nicht wirklich durch. Ich kümmere mich ein wenig um eine Familie aus der Kita, da weder Vater noch Mutter mit dem Papierkram zurecht kommen und auch nicht wirklich die Bildung haben (beide haben eine schreib- und leseschwäche) um da alleine duchzublicken.

Nun ist folgendes - heute morgen erzählte mir die Mutter, dass sie finanzielle Probleme haben und sie absolut nicht weiss wie sie über die Runden kommen sollen - folgende Eckdaten.

Beide Eltern arbeiten - sie in der Gebäudereinigung er im Lager - er verdient ca. 950 Euro netto jeden Monat - sie zwischen 750 - 900 Euro netto. Sie bekommen für zwei Kinder Kindergeld und beide tragen noch Zeitungen aus - läuft auf ihn und er bekommt ca. 300 Euro im Monat dafür.
Ich denke für 4 Personen ist dass eigentlich genug zum Leben. Jetzt kommt hinzu, dass die Wohnungen wo sie drinnen Leben verkauft wurden und moderenisiert und sie eine saftige Mieterhöhung bekommen haben - sie zahlen jetzt für 96 qm - 924 Euro warm (vorher 700). Müssen noch einen Kredit abzahlen und für die Kinder jeden Monat 120 Euro Essensgeld in der Kita (für beide zusammen). Bei uns zahlt man für über 3 jährige keine Kitagebühren diese sind beitragsfrei.

So nun zu meiner Frage - würde den beiden Kinderzuschlag / Wohngeld zustehen oder sogar ergänz. ALGII? Ich bin da ziemlich unwissend und würde gerne mit ihr schon die richtige Stelle aufsuchen und die Formulare ausfüllen - dabei bin ich der Meinung bei dem Verdienst würden die beiden wohl nichts bekommen. Denn ich finde für eine 4 köpfige Familie müsste das Einkommen reichen - manche haben viel weniger - wobei die Miete ja schon ganz schön heftig ist. Ich rechne einfach den beiden hoch an, dass sie auch wenn sie nicht die beste Bildung haben beide ihren Hintern hochbekommen und arbeiten gehen und versuchen ihren Kindern gute Vorbilder zu sein.

Vielleicht kann ja eine helfen -

Vielen Dank schon mal -

LG Johanna

Beitrag von bruchetta 25.02.11 - 09:29 Uhr

Nein, sie werden wohl nichts bekommen bei einem Einkommen von € 2000,-- und mehr!

Das Problem mit der Wohnung ist nicht das der Ämter, wenn die Wohnung zu teuer geworden ist, müssen sie umziehen.
Kredite und sonstige Ausgaben sind auch nicht Sache der Ämter.

Es geht hier nur um das Einkommen, die Ausgaben müssen die Betreffenden schon selbst organisieren.

Beitrag von johanna1972 25.02.11 - 09:37 Uhr

Danke für Deine Antwort - sowas hab ich mir schon gedacht - ich wollte der Mutter ja schon vorschlagen mal ihre Ausgaben zu überprüfen - ich denke mit einem Haushaltsbuch wird sie nicht zurechtkommen - aber vielleicht ihre Quittungen mal zu sammeln - oder halt wirklich umzuziehen - nur hier in Düsseldorf eine entsprechende bezahlbare Wohnung zu finden wird wohl schwierig werden zumal die beiden dann wohl auch keinen Anspruch auf WBS haben werden. Hier zahlt man im Schnitt für eine 4 Zimmerwohnung um die 750 KM. Die beiden haben kein Auto und kein Führerschein, so dass sie schon schauen müssen, dass sie irgendwie zur Arbeit kommen.

Beitrag von bruchetta 25.02.11 - 09:47 Uhr

Ich würde vielleicht mal prüfen, ob diese doch recht deutliche Mieterhöhung in diesem Umfang überhaupt zulässig ist.

Ansonsten ggfs. versuchen, die Kreditraten zu senken bzw. zu strecken.



Beitrag von windsbraut69 25.02.11 - 09:49 Uhr

Dann sollten sie mal nach einer etwas kleineren Wohnung schauen, es muß ja nicht die Maximalgrenze sein.

Gruß,

W