Gartenteich Schwie-eltern - stelle ich mich an?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mama-sein-ist-toll 25.02.11 - 13:11 Uhr

Hallo!

Ich bin an ehrlichen Meinungen interessiert.

Unser Kind ist diesen Sommer noch im Krabbelalter, danach im Winter gehts mit Laufen los, spätestens ab Frühjahr wird man viel Zeit draussen verbringen.

Während der Schwangerschaft kamen wir mal auf das Thema Teich, Brunnen und Hauptstraße bei Schwiegereltern. Das Grundstück ist nicht eingezäunt, direkt an einer stark befahrenen Hauptstraße, mitten drauf ein recht flacher, offener Brunnen und ein Teich, in den ich fast selbt schon mal reingefallen wäre. Man sieht ihn nicht! Wiese hügelig, Huckelpiste und auf einmal ein tiefer Teich, der sich scheinbar aus dem nichts auftut. Ohne Witz, saugefährlich. Daneben immer alles matschig. Der ist ganz komisch angelegt.

Schwiegermutter sagte, dass ihr jetzt schon ganz anders ist, wenn sie dran dächte, dass da mal unser Kind drin liegen könnte. Müsste ja nicht gleich tot sein, aber Hirnschäden wären ja auch schon schlimm. Ebenso mit Brunnen. Aber wir sollten uns keine Sorgen machen, sie würde schon achten.

Schwiegervater meint, man könne Kinder ja auch nicht von allem abschirmen.

Ich habe nichts gesagt, wel es da noch nicht akut war, aber ab nächsten Jahr wird das für die nächsten Jahre erstmal Thema sein.

Meine Eltern zäunen alles ein, Teich wird dort für ein paar Jahre still gelegt, Kies rein, Sandkiste drauf und gut.

Warum sind Schwiegereltern so stur, die wollen halt lieber aufpassen.

Ich denke, so gut kann keiner aufpassen. Und wollen die unser Kind mal gar nicht länger sehen? Wenn ich dran denke, wie oft ich früher bei Oma zum Spielen war...

Mein Standpunkt ist, dass er dann halt dort nicht alleine hinkommt, wenn die weiter zu stur sind. Haben Geld genug für Zaun und Co.

Mein Mann sieht das auch so, aber die beiden sagen, wir sollen nicht immer so ängstlich sein und denen vertrauen.

Beitrag von kyra01.01 25.02.11 - 13:18 Uhr

meine se haben einen pool im garten wo emilia rein klettern müsste!
da ist wohl noch nie jemand reingefallen aber ohne das ich nur irgendwas gesagt habe meinten die schon die kaufen so nen tramploin netzt und ziehen das um den pool damit da keiner reinfällt!

mein vermieter und onkel meines freundes hat auch ne teich im garten (also auch in unserem garten)
für emilia und sein enkel wird der auch eingezäunt !
DAS IST EIN MUSS !!!

ich würde dann sagen das das kind da nicht alleine bleibt weil es echt total gefährlich ist eine sekunde umgedreht und zack kind weg!!!!

ne ne ne es sind schon kinder in pfützen ertrunken!
sag denen das ganz klar!

lg kyra

Beitrag von frauke131 25.02.11 - 17:11 Uhr

Meine Eltern haben einen Pool und einen Teich und mittlerweile 5 Enkel, von denen 4 schon reingefallen sind, aber niemand zu schaden kam!
Wir sitzen IMMER dabei, die Kinder gingen nie allein raus!

Meine Eltern haben viel Geld und Zeit in die Gestaltung von Garten und Haus gesteckt und ich erwarte nicht, dass sie nochmehr Geld und Zeit investieren, um alles kindersicher zu machen, bloß weil wir alle paar Wochen mal kommen!

Kinder können in Pfützen und Regentonnen ertrinken. es ist eure Pflicht die ersten Jahre aufzupassen. Nicht die gesamte Umwelt muss sich auf Euch und Euer Kind einstellen, sondern ihr müsst Euer Verhalten auf Euer Kind einstellen.

Ich finde es unmöglich von allen zu erwarten, dass sie alles kindersicher machen. Das eigene Haus, ja, aber die ganze Umgebeng muss und kann nicht wegen eines Kindes geändert werden.

Beitrag von frischerduft 25.02.11 - 13:19 Uhr

Hallo,

du kannst ihnen nicht vorschreiben, was sie auf ihrem Grundstück machen.

Die Konsequenz für deine Schwiegies wird sein, dass du dein Kind dort nicht längere Zeit in deiner Abwesenheit lässt.
U. U. überlegen sich die Eltern deines Mannes die Sache noch einmal und zäunen doch ein.

Aber mal ganz ehrlich, du machst dir echt jetzt schon Gedanken drum, was im nächsten Frühjahr sein könnte. #kratz
Ich würde meine Energie nicht auf ungelegte Eier verschwenden.

Grüße

Nici

Beitrag von mama-sein-ist-toll 25.02.11 - 13:22 Uhr

Schwiegervater pflastert sein 3 Jahren seine 2 qm Terrasse :-)

Von daher sollte man solche Projekte frühzeitig ansprechen.

Beitrag von windsbraut69 25.02.11 - 13:24 Uhr

Ich verstehe Dein Problem nicht.
Du möchtest das Kind nicht bei ihnen lassen, solange Teich und Brunnen nicht gesichert sind und hast ihnen das gesagt, oder?
Dann werdet Ihr doch sehen, ob sie den Garten umbauen, um ihr Enkelkind auch mal ohne Euch bei sich zu haben oder nicht.

Gruß,

W

Beitrag von una75 25.02.11 - 13:27 Uhr

Hallo

Meine Grosseltern hatten eine ganz kleinen Teich, der auch gut sichtbar war. Da waren Frösche und Molche drin, so richtig interessant.

Doch als eines Tages mein Cousin (damals 1,5 Jahre) dort drinn sass, hat mein Grossvater den Teich zugemacht. Ich fand das zwar damals sehr schade, heute bin ich froh das der Teich nicht mehr ist, da ich jetzt selber Kinder habe:-p und diese auch ab und zu bei der Urgrossmutter sind.

Ich finde dein Mann sollte nochmals mit seinen Eltern reden und ihnen das klar machen wie gefährlich das sein kann. Auch das mit dem Zaun fände ich eine sehr gute Sache. Der Brunnen muss ja nicht weg, da würde es doch schon reichen wenn kein Wasser drinn ist, wenn das Kind kommt.

lg, una

Beitrag von finchen85 25.02.11 - 13:29 Uhr

So gut kann KEINER aufpassen! Die Kleinen sind so flink...#augen

Beitrag von rmwib 25.02.11 - 13:31 Uhr

Also mal ehrlich, erwartest Du jetzt im Ernst, dass die ihren Teich zuschütten oder einzäunen nur weil Du alle Nase lang mal Dein Kind zu Besuch kommt? #kratz

ICH würd das auch nicht machen, ganz sicher nicht.

Wenn Dir das nicht passt und Du nicht vertrauen kannst, dann musst Du eben wegbleiben oder mit dabei bleiben.

Beitrag von alkesh 25.02.11 - 18:25 Uhr

Ganz meine Meinung!

Ziemlich dreiste Erwartungshaltung!

Beitrag von tritratrullalala 26.02.11 - 19:19 Uhr

Bei Freunden von mir hat sogar der Vermieter unaufgefordert (und auf seine Kosten!) einen Zaun gezogen, als das Kind in das Alter kam, wo es zum Wasser laufen konnte.

Beitrag von docmartin 25.02.11 - 13:38 Uhr

Warum findest du deine SE stur!? Es ist ihr Garten ud ihre Entscheidung was sie damit machen!

Dementsprechend ist es deine Entscheidung ob du dein Kind ohne Aufsicht dort lässt.

Fall du dir um die Zeit Gedanken machst in der du gemeinsam mit dem Kind dort bist kann ich nur sagen: e ist deine AUfsichtspflicht.

Damit sollte doch alles geklärt sein, oder!?

Du als Mutter/ihr als Eltern habt die Aufgabe, eure direkte Wohnumgebung kindersicher zu gestalten udn alle anderen Gefahren im Auge zu haben, einzuschätzen und euer Verhalten anzupassen.

Was eure Nachbarn/Schwiegereltern/Freunde machen ist eigentlich egal, ihr müsst nur euer Verhalten darauf abstimmen.

Gruß dm

Beitrag von kyra01.01 25.02.11 - 13:44 Uhr

naja...das stimmt ja nicht ganz!
sollte ein fremdes kind bei meinen SE in den pool fallen weil es in den garten rennt dann sind meine SE schuld weil sie den pool nicht eingezäunt haben!

ich würde mit meinem kind dann nur hinfahren wenn ich muss bei meinen eltern genauso das wäre mir einfach zu stressig ständig hinter dm kind her zu sein und für deine sm wäre das auch zu stressig!

man bin ich froh das meine eltern und schwiegereltern so vernünftig sind und das garnicht zur zur sprache kommt die machen das und ferig!!!

lg kyra

Beitrag von docmartin 25.02.11 - 20:48 Uhr

Ein bisschen differenzierter ist es schon...läuft ein fremdes Kind in den Garten deiner Eltern und ertrinkt im Pool sind nicht automatisch deine Eltern Schuld. Es wird geschaut, wie leicht der Garten an sich zugänglich war, ob eventuell die Eltern die Aufsichtspflicht verletzte haben, ob es ein Kind ist, dass häufiger im Garten spielte so dass deine Eltern hätten damit rechnen müssen,d ss irgendwann einmal das Kind von Bekannten dorthin läuft...das alles sind Kriterien die zur Beurteilung einer Schuldfrage herangezogen werden.

Wenn es dein Kind ist udn du die Gefahr im Hause der SE kennst, nimmst du eing ewisses Risiko billigend in Kauf wenn du dein Kind dort lässt ohne deine Aufsicht bzw. müsstest eine besondere Aufmerksamkeit einplanen wenn due mit deinem Kind gemeinsam dort Zeit verbringst. Grundsätzlich liegt eben die Aufsichtspflicht bei den Eltern (sofern anwesend) und damit sind nicht automatisch Gartenteichbesitzer oder Poolbesitzer schuldig wenn auf ihrem Grundstück etwas passiert.
In diesem konkreten fall geht es ja auch nciht darum dass etwas passiert ist und wer die Schuld trägt, sondern darum, wie mit der Situation umgegangen wird.
Und hier finde ihc kann von den SE nicht erwartet werden, dass das Grundstück verändert wird weil in der Familie ein Kleinkind auftaucht sondern die Eltern des Kindes kennen das Risiko und müssen sich in ihrem Verhalten darauf einstellen.

Und nur damit kein Missverständnis aufkommt: wäre es mein Teich ich würd' ihn zuschütten. Aber das sollte nciht die Erwartungshaltung sein.
Gruß dm

Beitrag von muckel1204 25.02.11 - 13:46 Uhr

Meine Se und auch meine Eltern haben einen großen Pool im Garten, der nicht eingezäunt wurde, nur weilwir Kinder bekommen haben. Sollten die Kinder täglich dort sein, ist es etwas anderes, aber so ist es ihr Garten und in dem solle sie machen, was sie wollen.
Unser Großer ist nun 5 und der Kleine 2,5. Keiner von beiden ist jemals in den Pol gefallen. Als der Große noch nicht schwimmen konnte da bekam er eine Schwimmweste an, als das Wasser zu nteressant wurde. Diese Phase ging aber vorbei. Außerdem sind die Kinder niemals allein im Garten und die Pools von allen Seiten ersichtlich.
Meine Schwiegermutter würde sich lieber ein bein abhacken, als die Kinder allein im Garten zu lassen, oder sie nimmt sie immer mit. Was denkst du wie panisch sie wird, wenn ein Kind mal ums Haus rennt, dabei sieht sie ja, das keiner am Pool ist ;-)
Wir thematisieren das auch vor den Kindern nicht, reden nicht ständig darüber, haben aber erklärt was passieren kann und erklären das auch immer mal zwischendurch. Wir haben großen Wert drauf gelegt, das der Große einen Kurs macht und der Kleine wird diesen zu gegebener Zeit auch bekommen, solange bekommt er seine Schwimmweste an, wenn wir mal nicht so aufmerksam sind, oder sein können.
Wir haben keinen Pool, aber wenn wir einen hätten, wäre er eingezäunt, denn die Kinder sind hier ja täglich draußen und ich bin nicht immer anwesend, da finde ich es notwendig.

LG

Beitrag von simone_2403 25.02.11 - 13:48 Uhr

Hallo

Meine Schwiegereltern waren ähnlich drauf,bis irgendwann mal ein 3.jähriges Mädchen zu meiner Schwima auf Intensiv kam...im Gartenteich von Oma und Opa fast ertrunken.Die Selbstvorwürfe die sich diese Frau damals gemacht hat,bewirkten den völligen Wechsel ihres ansonsten auch ehr "lockeren" denkens von wegen "man kann ja aufpassen".

Natürlich kann man aufpassen,natürlich lässt man ein Kind nicht unbeaufsichtig man vergisst aber all zu schnell das Kinder flink und unberechnbar sind.

Ich hoffe nicht darauf das deine Schwiegereltern erst so etwas erleben müssen damit sie umdenken ich hoffe her darauf das sie die Gefahr die so ein Teich hat erkennen.Ich würde deshalb klipp und klar ansagen das wenn das Kind krabbelt die Besuche nur im Haus statt finden bei geschlossener Terrasentüre denn auch Krabbelkinder sind verflucht schnell ;-)


BTW.... es gibt hübsche Zäune für Teich und Brunnen die diese sogar noch optisch aufpeppen .Ob Holz oder Schmiedezaun ist dabei egal.

#winke

Beitrag von alocin1970 25.02.11 - 13:56 Uhr

Hallo,

meine ehrliche Meinung: Du kannst nicht von ihnen verlangen, dass sie auf ihrem Grundstück irgendwas verändern, es ist ihr Garten, und gut ist. Ich finde nicht, dass sie stur sind, sondern dass es ihr gutes Recht ist. Ich finde die Anspruchshaltung vieler Leute an die Eltern/Schwiegereltern, sobald sie Kinder haben, schon enorm.

Natürlich kann ich verstehen, dass du Angst hast, dass etwas passiert.
Vielleicht beruhigt dich das: Meine Eltern hatten in ihrem alten Haus vier Mini-Teiche (rund, einen halben Meter tief, wenn ein Kind da kopfüber reingefallen wäre, wäre es alleine niemals rausgekommen), und meine Nichte und mein Neffe haben zu zweit als Kleinkinder viele Urlaube bei ihnen verbracht, ohne dass jemals etwas passiert ist. Sie durften nie alleine in den Garten.

In ihrem jetzigen Haus haben meine Eltern einen etwas größeren und tieferen Teich, und meine Kinder (8, 5 und 2) sind mit diesem Teich aufgewachsen - und noch niemals hineingefallen, obwohl sie da sehr gerne sitzen und die Frösche beobachten. Ganz klar ist, dass sie niemals alleine in den Garten durften, als sie noch kleiner waren (die Kleinste darf jetzt auch noch nicht alleine bleiben). Meine Eltern passen akribisch auf, und ich vertraue ihnen da auch bedingungslos.

Dass sie aufpassen können, solltest du deinen Schwiegereltern auch zutrauen. Wenn nicht, könntest du dein Kind eben nicht alleine da lassen.
Viele Grüße, Nicola

Beitrag von kathrincat 25.02.11 - 14:07 Uhr

deine eltern übertreiben ja aber voll!

sorry, es kann überall was vorkommen, ich verstehe deine schwiegereltern.

Beitrag von zahnweh 25.02.11 - 14:46 Uhr

Hallo,

wir haben alles eingezäunt. So schnell konnten 3 Erwachsene nicht schauen, wie meine über Nachbars Grundstück drüber war.

Klar kann man aufpassen. Ist auch mit Zaun bitter notwendig. Aber mal ehrlich, es ist entspannter!

Ohne Zaun MUSSTE ein Erwachsener neben ihr stehen. 5 Schritte entfernt war maximum, denn mit ihren Haken (anders kann ich es nicht beschreiben) und plötzlichen Ideen, war sie schnell überall. Wer saß und aufsprang hatte bei meiner verloren. Dass der wackelnde Tisch beim Aufspringen nicht umgefallen ist, wundert mich im Nachhinein.

Seit dem Zaun können wir alle mal gleichzeitig sitzen oder wenn wir aufspringen, bleibt auch Zeit, den Stuhl zuerst nach hinten zu schieben.


Stimmt schon, man kann Kinder nicht vor allem Abschirmen. Aber man kann es versuchen und die gefährlichsten Möglichkeiten sichern.
Im besonderen dann, wenn du als Erwachsene schon Schwierigkeiten hast und selbst die Gefahr an sich und die Gefahr vor Ort kennst...

Wenn sie nicht wollen, lass sie. Dann bleibt ihr eben immer dabei und wirklich daneben oder ihr ladet sie öfter zu euch ein.

Freunde hatten - sehr viel früher - einen Pool. Da ist noch nichts passiert... prompt ist ein Kind reingefallen und seither steht ein Zaun drum rum.
Zumindest bei lebensgefährlichen Folgen oder Folgen mit schweren Schädigungen (bei denen es leichte Variaten so gut wie nicht gibt, wenn was passiert) kann man sichern.
Wo im Normalfall nichts schlimmeres passiert als eine Platzwunde oder ein Armbruch, bin ich selbst deutlich entspannter. Auch dann kann schlimmeres passieren, aber das kalkuliere ich nur am Rande ein, wenn überhaupt.

Beitrag von ajl138 25.02.11 - 14:55 Uhr

Ja,du stellst dich an.
Das beruht doch auf gar keiner Diskussion.

Es ist ihr Grundstück ,und wenn sie das eben nicht umwandeln möchten,müssen sie damit klarkommen,dass du dann eben nicht willst,dass ein Kind dort alleine rumläuft.

Damit ist doch schon alles gesagt.

Verschiedene Meinungen bedarfen halt meist Kompromisse.

Deiner ist: du läßt dein Kind nicht aus den Augen,und tippelst überall auf diesem Grundstück hinter dem Fratz her.

Ihrer ist: Kind gibts bei ihnen halt nur mit aufgeschauchten Huhn von Mutter zusehen,die keine Zeit für Gespräche hat,denn sie muß ja hinter dem Kind her.

Mich würde an dieser Geschichte nun viel mehr interessieren,wer das länger mitmacht ....!

;-)
LG

Beitrag von mama-sein-ist-toll 25.02.11 - 15:07 Uhr

:-) Stimmt, das bleibt abzuwarten.....

Beitrag von imzadi 25.02.11 - 15:13 Uhr

Was würdest du machen wenn an ihrem Grundstück ein Fluss oder Bach vorbei gehen würde? Müsste dann der Flusslauf verändert werden?

Bei meinen Eltern neben den Grundstück ist ein See, da muss man halt die ersten Jahre aufpassen und das Kind nicht aus den Augen lassen.

Beitrag von rufinchen 25.02.11 - 15:26 Uhr

Hallo,

es zieht ja noch etwas Zeit ins Land, jetzt sind das wirklich noch ungelegte Eier.

Aber ich finde: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist gut.
Es gibt zu viele Situationen, in denen menschliches Versagen für Unglücksfälle sorgt: Ein wichtiges Telefonat, eine tratschende Nachbarin, ein Infarkt, ein Umknicken auf der Huckelpiste, das Alter ....
und dann lesen alle die Bild und schreien auf:"Wie konnte man das Kleinkind am ungesicherten Teich spielen lassen??"
Natürlich kann alles gut gehen, vielleicht ist auch davon auszugehen, aber warum gefährliche Situationen wissentlich herbeiführen?
Die Oma unseres Sohnes war mit ihm im Garten und ich habe mal ganz still auf dem Balkon zugeguckt...da wurde dann gequatscht und nicht gesehen, dass Sohnemann nach vorne vor das Haus gelaufen ist...ausser Sichtweite, da war er anderthalb... das geht so schnell. Jetzt ist da keine Straße direkt, aber ich hatte da schon Visionen, was alles in anderen Umgebungen passieren könnte.
Aber es kommt natürlich auch auf die Persönlichkeit der Großeltern an. Vertraust du ihnen bedingungslos, vertraust du ihrer Aufsicht?
Du kannst sicher nicht verlangen oder erwarten, dass sie ihren Garten umbauen. Aber du kannst entscheiden, ob du ihn alleine dort lässt. Ich würde es nicht machen....
Sicher kann man Kinder nicht vor allem bewahren, aber man kann Risiken minimieren und dies nicht zu tun, ist in meinen Augen verantwortungslos. Einer Freundin von mir geht es übrigens genauso wie dir, ihre Schwiegereltern wollen den Teich auch nicht umzäunen, aber sie wollten auch keine Treppengitter anschaffen und sind beide eher unfit bzw. einer von ihnen stark übergewichtig und nicht in der Lage sich die Schuhe zuzubinden...und wollen auch immer aufpassen...nee ist klar!
Sollte es ihnen um das Geld gehen, könnt ihr ja anbieten, die Sicherung zu bezahlen...

LG
Rufinchen

Beitrag von sallyy07 25.02.11 - 16:56 Uhr

Nein du stellst dich nicht an!

Meine Eltern haben einen Teich im Garten,und da haben wir alle auch schon zusammen gesessen und darüber gegrübelt das man dieses Frühjahr unbedingt den Teich irgendwie abdecken müssen,da unser kleiner Wirbelwind echt nicht zu bremsen ist.und so schnell wie er sein kann,so schnell kommt man manchmal nicht hinterher.und dann kann sowas sooo schnell passieren.

meine Mutter kennt eine Mutter wo das Kind in den Teich gefallen ist und Schäden davon getragen hat#schmoll

und deswegen werden wir da was machen


lg

Beitrag von anyca 25.02.11 - 17:03 Uhr

Da ich in meiner Familie tatsächlich ein Kind mit Ertrinkungsunfall im Garten und resultierendem schweren Hirnschaden habe, würde bei mir ohne Zaun da gar nichts gehen!