Meine Tochter hat heute geheiratet

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von schnuffieundschmusie 25.02.11 - 14:23 Uhr

Hallo,
meine große Tochter (24) hat heute den Mann ihres 2. Kindes geheiratet. Mir hat sie es letzte Woche gesagt, ihrer Oma , zu der sie ein sehr gutes Verhältnis hat gestern.
Sie ist mit ihrem "Verlobten" zum Standesamt gegangen und gut ist.
Ich bin so unsagbar traurig darüber. Das ist so "kalt".
Ich habe mir die Hochzeit meiner Tochter immer anders vorgestellt. Eben die typischen Jungmädchenträume. Ich bin nicht sauer, dass ich nicht eingeladen war. Klar, wäre ich gerne hingegangen, aber ... Ach ich weiß nicht. Ich sitze hier und bin traurig und vergieße Tränen, die eigentlich beim Standesamt hätten vergossen werden sollen.
Machen das die jungen Leute heute? Warum heiratet man, wenn es so ohne Bedeutung ist?
Ich habe sie vorhin angerufen und gratuliert. Aber eigentlich war das für mich eher ein Pflichtanruf. Habe ihr gesagt, wie ich empfinde. Sie meinte, für sie hat die Ehe eine Bedeutung. Sie wollte mit ihrer Familie alleine sein.
Ok, werde ich akzeptieren, bin aber trotzdem traurig. Nicht sauer, einfach nur traurig. Ich habe auch nicht das Grfühl, dass ich mein "Baby" verloren habe.
Wahrscheinlich bin ich auch nur egoistisch. Jeder soll so heiraten, wie er es gerne möchte. Hauptsache, die Beiden werden glücklich. Das habe ich ihr auch gesagt und auch so gemeint. Und trotzdem weine ich.
Gruß
Karola

Beitrag von ajl138 25.02.11 - 14:39 Uhr

Hallo Karola.
Ich kann wirklich verstehen,dass du traurig bist.
Auch wenn man weißt,dass es die Hochzeit seiner Tochter ist,und man eigentlich nichts zu bestimmen hat,hat man doch seine Träume und Wünsche. ;-)
Hauptsache ist doch eigentlich,dass sie glücklich damit ist,wie sie geheiratet hat,das weißt du aber auch sicherlich selbst.

Ich könnte mir eine Hochzeit so ganz alleine auch nicht vorstellen (sollte ich denn jemals wieder heiraten)

Und jetzt wo ich so drüber nachdenke,wäre ich auch traurig,wenn meine eigene Tochter mal irgendwann so heiraten würde....(oh mein Gott,die Kleine wird jetzt gerade mal 4 #rofl)

Und wo wir gerade bei der Kleinen sind:

Nach 2 Jungs bekam ich "endlich" ein kleines Mädchen...
Ich wäre auch mit einem Jungen zufrieden gewesen,aber gefraut wie Bolle habe ich mich trotzdem.
Jede Menge rosa Sachen,Haarspangen,Klämmerchen usw....

Und was hab ich hier nun?

Ein kleines süßes "Zicklein" deren Lieblingsfarbe blau ist.
Die von Anfang an eine Krise bekommen hat,wenn man ihr ein Zöpfchen machen oder eine Klammer ins Haar stecken wollte.
Bis vor Kurzem hatte sie sogar nur einen kurzen Bob-Haarschnitt,denn Kamm und Bürste wurden mit Verachtung bestraft,und ausgebrüllt wenn sie auch nur in Nähe des Kopfes kamen....

;-)
Fühl dich gedrückt,und sei nicht weiter traurig...!

Beitrag von simone_2403 25.02.11 - 14:52 Uhr

Hallo Karola

Ich denke ich wäre auch traurig wenn meine Tochter(21) irgendwann so heiraten würde ABER.....es ist ihre Sache.Es ist eben nicht ihr Jungmädchentraum mit 50 Verwandten schluchzend auf dem Standesamt zu erscheinen,es ist im Grunde deine Vorstellung die du dir für sie gewünscht hättest.Ich kanns verstehen denn jede Mutter wünscht ihrem Kind nur das Beste,man möchte das es dem Kind gut geht.

Ich denke darum geht es bei der Sache,das es ihr gut geht auch wenn das Mamaherz blutet ;-) Sie hat für sich beschlossen das eine formlose Hochzeit das beste für sie ist und sie fühlt sich wohl damit.Versuch es zu akzeptieren auch wenn "dein" Traum davon etwas abweicht ;-) Lieb hat sie dich trotzdem und siehs mal so...man verliert weder seine Tochter noch seinen Sohn denn man gewinnt damit einen Schwiegersohn oder eine Schwiegertochter dazu ;-)

#winke

Beitrag von schnuffieundschmusie 25.02.11 - 14:56 Uhr

Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten.
Vom Kopf her habt ihr alle recht. Natürlich ist es das Wichtigste, dass alle glücklich sind.

Ich bin ja auch schon groß. Ich werde das überstehen.
Dafür hat sie mir ja 2 tolle Enkelkinder "geschenkt".

Ich habe ja noch ein Mädchen. Sie ist zwar erst 9, will nieeeeeeee Kinder und Jungs sind sowieso doof. Aber vielleicht ändert sie ja ihre Meinung. Dann werde ich da beim Standesamt weinen und nicht vor dem Computer.

Aber vielen Dank. Eure Worte haben mir geholfen.

Gruß
Karola

Beitrag von gh1954 25.02.11 - 14:58 Uhr

Ich kann gut verstehen, dass du traurig bist.

Du bist ihre Mutter und hast bis jetzt alle größeren Ereignisse in ihrem Leben begleitet und ausgerichtet: Taufe, Geburtstage, 1. Schultag, Kommunion/Konfirmation....

Und bei dem ersten wichtigen Ereignis, das deine Tochter selbständig plant, wirst du ausgeschlossen. Das tut weh.

Sicher soll jeder so heiraten, wie er sich am wohlsten fühlt, aber deswegen muss man nicht auf den Gefühlen der Menschen, die einem am nächsten stehen, rumtrampeln.

Es hätte ja kein Großereignis werden müssen.

Beitrag von maschm2579 25.02.11 - 15:27 Uhr

Hallo,

meine Mutter hat das schon 2x gebracht. 1x mit meinem Erzeuger. Sie gingen zum Standesamt und haben dann auf dem Geb meiner Uroma mitgeteilt das sie gerade geheiratet haben.

Dann mir Ihrem jetztzigen Mann vor ca 5 Jahren. Ich war im Urlaub und sie hat mich angerufen und mir das nebenbei erzählt. Ihc habe 3 Monate nicht mit Ihr geredet da ich nur an der Ostsee war und nicht in Afrika. Wäre also gerne mitgegangen.

Mit meinem Papa (der mich großgezogen hat) hat sie ien riesen Fest gefeiert...

Kann verstehen da Du traurig bist, ich war es auch.

lg Maren

Beitrag von asimbonanga 25.02.11 - 15:51 Uhr

Hallo,
ich kann dich gut verstehen.
Ich hätte z.B. mit einer Auslandshochzeit am Strand ,ohne Familie kein Problem.Wenn meine Tochter aber hier in der Nähe heiraten würde schon.
Allerdings habe ich drei Kinder, eines wird schon mit Familie Hochzeit feiern-damit würde ich mich trösten.

L.G.

Beitrag von aberalleachtung 25.02.11 - 16:03 Uhr

hallo karola #winke

vielleicht kann ich dich ein bisschen trösten: ich bin nämlich auch so eine tochter, die mit anfang 20 allein geheiratet hat- nur ich und mein exmann...

ich hab mir damals nix böses dabei gedacht und auch nicht daran gedacht, wie da meine eltern empfinden.

besonders meine mama war sehr traurig und im nachhinein tut mir das auch sehr leid....

aber wie es halt so ist mit der jugend ;-) man ist einfach sehr egoistisch und denkt da weniger an die anderen,

ärger dich nicht zusehr, liebe grüsse #herzlich andrea

Beitrag von loonis 25.02.11 - 16:13 Uhr




Wir haben auch ganz alleine geheiratet ....nur Männe & ich u. unser damals 9 Tage alter Sohnemann ....
Wir wohnen auch 300 km weiter weg von der Family.
Es war UNSER Tag ,unser Wunsch ...
Wir sind anschl. nett Essen gegangen.

Wir haben aber ca. 8 Wo später alle am Heimatort zum Essen
eingeladen.

LG Kerstin

Beitrag von josili0208 25.02.11 - 17:14 Uhr

Ich verstehe Deine Tochter.
Wir haben in 15 Jahren unserer Beziehung NICHT geheiratet, weil wir wussten, dass unsere Eltern soviele Erwartungen haben würden bezüglich Feier, Einladungen etc. Irgendwann wird es eine richtige Feier, jeder wäre sauer wenn er nicht eingeladen werden würde, die Kosten steigen, die Eltern springen ein und verlangen dann natürlich das Mitbestimmungsrecht... usw.
WENN wir je heiraten wollten, dann allein.
Natürlich verstehe ich als Mutter auch dass Du traurig bist #liebdrueck

Liebe Grüsse, jo

Beitrag von eishaendchen80 25.02.11 - 17:25 Uhr

ich kann dich verstehen.

aber ich bin auch so eine Tochter.

Wir wollen heiraten, allein aus dem Grund das die in naher Vergangenheit vorgefallenen Ereignisse als Grund reichen.

Mein "Männe" kam am 07. Februar ins KH, die Diagnose die darauf folgte war niederschmetternd und hat mich sehr runtergerissen.
Mein Mann ist an einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung erkrankt und hätte die kommende Nacht ohne medizinische Hilfe nicht überlebt. Wenn er nicht gesagt hätte: "das ist meine Frau" dann hätten sie mich förmlich aus der ITS geschmissen und ich hätte nichts erfahren bzw. machen können.

Diese Diagnose hat uns dazu bewegt zu heiraten. Wir sind jetzt 13 Jahre zusammen und wir haben zwei Kinder, so langsam wird es Zeit.

Ich habe zu meiner Mutter gesagt das es sein kann das wir heiraten wollen und sie mir bitte nicht böse sein soll. Wir wollen das heimlich still und leise machen wollen und sollte es mal so sein das wir kirchlich heiraten dann mit der gesamten Familie.

Beitrag von bokatis 25.02.11 - 17:29 Uhr

Hallo,


mein Mann und ich sind 14 Jahre zusammen, nicht verheiratet. Meine Eltern und Familie haben RIESIGE Erwartungen an Hochzeit usw....so und so sollte es sein, tolles Fest, usw.....das wollen wir alles nicht. Wenn, dann werden wir auch genau so wie deine Tochter heiraten, nur wir, die Kinder und vielleicht zwei enge Freunde als Trauzeugen, danach essen gehen...und einige Wochen später vielleicht eine Feier für die Familie, wo wir es dann verkünden :-)

Ich kann sie also verstehen! Sie wollte dich damit ja nicht verletzen, es geht doch um sie selbst! Meine Mutter wäre super sauer auf mich, aber sie muss einfach verstehen, dass es meine Sache ist und eben nicht ihre....und in meinem Leben ist sie ja trotzdem ein wichtiger Teil...aber in Sachen Heiraten haben wir halt unterschiedliche Vorstellungen.

K.

Beitrag von sillysilly 25.02.11 - 17:42 Uhr

Hallo

ich wäre auch total traurig und enttäuscht .....

was ich aber ehrlich gesagt erwarten würde - ist eine anständige Erklärung

Jeder kann heiraten wie er will - auch ohne Eltern
aber dann würde ich mir eine schöne Erklärung wünschen

So was wie in der Art
du bist meine Mama, wir lieben dich aber aus den und den Gründen möchten wir es gerne alleine machen.

Dann könnte ich damit leben .........

Grüße Silly

Beitrag von schnuffieundschmusie 25.02.11 - 17:58 Uhr

Hallo,
ich bedanke mich nochmals für die vielen Antworten. Sie haben mir sehr geholfen.
Ich versuche mal zu antworten:
Ich erwarte keine große Feier. Eigentlich gar keine. Ich hätte mich gefreut, wenn ich zum Standesamt eingeladen werden würde. Danach hätte ich das Brautpaar zum Essen eingeladen. Und gut ist.
Unsere Familie ist nicht groß. Eigentlich nur meine Mutter mit Partner und ich mit Partner und Kind (also ihre Schwester).

Als Erklärung gab sie an, dass sie keine Feier machen wolle. Sie wollte nur mit ihrer Familie "feiern". Das heißt mit ihrem Mann und den 2 Kindern (16 Monate und 1 Monat), also eigentlich noch Babys.

Wir anderen gehören wohl nicht mehr dazu.

Im Sommer wollen sie kirchlich heiraten und dann sind wir alle eingeladen. Glaube aber nicht daran, dass sie überhaupt kirchlich heiraten. Sind beide keine großen Christen. Meine Tochter ist sogar aus der Kirche ausgetreten. Bei ihm weiß ich es nicht.

Aber jetzt am Abend geht es mir besser.

Gruß
Karola

Beitrag von sillysilly 25.02.11 - 18:08 Uhr

Hallo

also wie schon geschrieben kann ich es sehr gut verstehen.
Gerade beim Standesamt stört es doch nicht wenn hinten noch jemand sitzt ....
wenn jemand alleine an einem Traumstrand heiraten will, habe ich da irgendwie mehr Verständnis.


Aber wir haben auch unseren "Opa" verloren - den Vater meines Mannes -
weil meine Mutter zu ihrer Beerdigung keinen außer uns dabei haben wollte.
Man muß dazu sagen, daß keinerlei privater Kontakt zwischen dem Vater meines Mannes und meiner Mutter bestand.
Er mochte meine Mutter auch nicht besonders, wollte aber aus Anstand hingehen ....... Seine Aussage: weil man das halt so macht ....
Meine Mutter wollte aber nur die Menschen dabei haben die auch noch in den Jahren im Pflegeheim zu ihr Kontakt hatten.
Seitdem hat er den Kontakt zu uns abgebrochen

Grüße Silly

Beitrag von scotland 25.02.11 - 18:29 Uhr

Hallo Karola,

ich hatte damals meine Eltern und Onkel/ Tante zwei Tage vor dem Standesamt eingeladen - ich wollte mich einfach auf das Heiraten konzentrieren und nicht auf die Verwandtschaft. Ich habe es dann gemacht, weil ich wusste, dass Mama sonst traurig wäre.

Kirchlich haben wir dann im Urlaub geheiratet - nur wir beide + die Lütte. Als Trauzeugen hatten wir Fremde - Menschen, die gerade zufällig in der Kirche waren, um zu beten. Ich wollte mich wirklich auf das Ehesakrament konzentrieren und nicht auf x Verwandte.

Heute weiß ich, dass es meiner Mama sehr weh getan hat. Wir haben sie bei Taufen, Kommunionen etc. sehr eingebunden - und alles ist wieder im Lot. Ich würde es wieder so machen, weil es mein großer Tag war.

GLG
Scotland

Beitrag von mimi1410 25.02.11 - 19:03 Uhr

Hallo Karola,

viele hier habengeschrieben und dich getröstet, aus eigener Erfahrung berichtet .... ich persönlich finde es einfach unhöflich und unsozial, so zu heiraten. Sicherlich wärst du weniger enttäuscht gewesen, wenn dir deine Tochter gesagt hätte, sie wolle heiraten - ganz allein, ohne Eltern etc ... aber dies im Nachgang zu sagen - finde ich nicht in Ordnung!
Auch wenn dich das nicht tröstet - genieß deine Enkelkinder :-) und trag es deiner Tochter nicht nach

LG Mimi

Beitrag von ichclaudia 26.02.11 - 15:20 Uhr

Hallo,

sie hat von der Tochter bereits vor einer Woche erfahren, dass sie gestern geheiratet hat....

LG

Beitrag von cinderella2008 25.02.11 - 19:06 Uhr

Hallo,

da ich selber erwachsene Kinder haben, kann ich Deine Gefühle schon nachvollziehen.

Allerdings kann ich auch Deine Tochter verstehen. Als ich vor 26 Jahren geheiratet habe, wollten mein damaliger Mann und ich das eigentlich auch ganz alleine durchziehen. Danach wollten wir gleich wegfahren - in die Flitterwochen.

Wir haben es auch unseren Eltern erzählt. Für seine Eltern war es o.k. Meine Mutter aber war enttäuscht. Sie hat mir keine Vorwürfe gemacht, aber ich habe gemerkt, dass es ihr nicht gut bei dem Gedanken ging, dass keine "richtige" Hochzeit stattfinden sollte.

Ich bekam ein schlechtes Gewissen. So haben wir dann doch eine Hochzeit veranstaltet. Zwar kein sehr großes Fest, aber immerhin. Das Ende vom Lied war, die Verwandtschaft war zufrieden. Mein Angetrauter und ich fanden das Fest furchtbar. Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Wir haben uns sozusagen der Außenwelt gebeugt und im Nachhinein bereut.

Also tröste Dich damit, dass Deine Tochter wahrscheinlich vollkommen glücklich ist mit ihrer Hochzeit. Wahrscheinlich ist das genau das, was sie wollte. Und das ist gut so.

LG, Cinderella

Beitrag von dharma8 25.02.11 - 20:04 Uhr

Hallo!

Uns ging es ähnlich. Ich hätte meinen Mann am liebsten auch allein geheiratet. Aber wir wollten es der Familie recht machen... Also gabs dann noch eine Feier, die zwar nur im engsten Familienkries stattfand, aber viel länger als geplant ging. Im Nachhinein hätten wir es so machen sollen, wie wir wollten. Und eben später feiern oder zusammen essen sollen. Naja, zu spät...

LG

Beitrag von cinderella2008 25.02.11 - 21:56 Uhr

Genauso hatten wir es damals auch geplant. Zu zweit heiraten, dann wegfahren. Das Hotel war schon gebucht. Und hinterher wollten wir nur mit den beiden Elternpaaren schön essen gehen.

Ich habe es jahrelang bereut ... und die Ehe hat auch nicht gehalten, aber das ist ein anderes Thema.:-(

Beitrag von drele74 25.02.11 - 20:01 Uhr

Hallo Karola,

ich verstehe nicht ganz, warum Du meinst, dass die Heirat für die beide "ohne Bedeutung" ist.

Die Anzahl der Gäste, oder der pompöse Rahmen stehen doch nicht für die Bedeutung der Eheschliessung...

Ich hätte ohne weiteres meinen Freund im Mai ohne jeglichen Gast geheiratet, und zwar weil es mir soooo viel bedeutet - ich brauche keinen Gast ich brauche nur meinen Mann (und meine Tochter) das ist mir das Wichtigste - ihm in seine Augen schauen und ja sagen - er und ich - WIR!

"Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses"
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Lieben Gruss und freu Dich ein bisschen für die zwei

Andrea

Beitrag von bruchetta 25.02.11 - 20:26 Uhr

Wir haben damals zumindest mit dem Gedanken gespielt, auf Amrum allein zu heiraten, haben wir dann aber doch nicht.

Ich kann Dich verstehen, aber eine Hochzeit sollte so sein, wie das Brautpaar es sich wünscht.
Auch wenn man es selbst vielleicht als trostlos empfindet und es nicht nachvollziehen kann.

Beitrag von harveypet 25.02.11 - 20:38 Uhr

wenn du eine Hochzeit so feiern willst wie es deinen Träumen entspricht heirate doch einfach selbst, dann kannst du alle Heulereien und das große Schluchzen ausleben.

Beitrag von nochmal 25.02.11 - 20:39 Uhr

Hallo,

ganz echt - ich wäre sehr enttäuscht von meinem Kind.

Niemand sagt, man soll gross und überschwenglich heiraten und ne risen Party schmeissen, aber eine Mutter kann man wenigstens einladen.

Es ist doch ganz normal, das eine Mutter bei der Hochzeit ihres Kindes dabei sein möchte (wenn das Verhältnis stimmt).
Das hätte ich meine Mutter und auch meinem Vater nicht angetan.

Liebe Grüße

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