am grübeln ob ich stillen soll

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von lilasoeckchen84 25.02.11 - 14:50 Uhr

eigentlich war ich die ganze zeit davon überzeugt das ich stillen werde. da ich nicht ausserhalb meiner 4 wände stillen will (ist halt so) dachte ich mir das ich ja für tagsüber abpumpen könnte. da wurde mir aber gesagt das es zu saugverwirrung führen könnte. deshalb überlege ich jetzt ob ich mir den stress gleich sparen soll und zu fläschchen greifen soll. bin grad so durcheinander. sind sicher die hormone ;-)
liebe grüße
socke mit kleinem kickboxer 22ssw

Beitrag von goldie99999 25.02.11 - 14:55 Uhr

Du bist also tagsüber nie innerhalb deiner 4 wände, oder wie ist das zu verstehen?

Beitrag von lilasoeckchen84 25.02.11 - 14:59 Uhr

bin gerne und viel drauße im sommer.und ich habe eine suuuuper parkanlage mehr oder weniger vor der tür. und will nicht zuhause versauern mit dem kleinen.

Beitrag von goldie99999 25.02.11 - 15:12 Uhr

Ich hab ein Sommerbaby und ein Winterbaby vollgestillt und "musste" niemals in der "Öffentlichkeit" stillen. Du stillst doch im Normalfall nicht halbstündlich (okay, kann auch mal sein :-) ) .

Ich fände es schade, wenn Du Dir allein aufgrund solcher Komplexe das Stillen selbst vermiest. Deinem Baby natürlich in erster Linie, aber auch Dir entgeht so eine schöne Erfahrung UND vor allem viel Gemache mit Fläschchen und Co.

Wenn Du stundenlang außer Haus bist, wirst Du auch mit der Flasche Probleme kriegen. Milch muß man auch frisch zubereiten.

Beitrag von jumarie1982 25.02.11 - 14:59 Uhr

Huhu!

Sprich doch mit einer Stillberaterin, vielleicht findet ihr einen Weg, mit dem du besser zurecht kommst.
Es wäre SEHR schade für dich und dein Baby, wenn du aus solchen einem Grund komplett aufs Stillen verzichten würdest.

Übrigens habe ich die ersten 3 oder 4 Monate auch vermieden auswärts zu stillen. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass es ÜBERALL Stillräume oder Umkleidekabinen oder mein Auto gibt, wo ich ungestört stillen konnte, ohne dass alle mir scheinbar auf die Brust glotzen.

Inzwischen ist das Kind 21 Monate und es ist mir sowas von egal, wer mich stillen sieht oder nicht ;-)

Stillberaterinnen findest du hier:
http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93
http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=83

Die arbeiten ehrenamtlich ;-)

LG, eine schöne Restschwangerschaft, eine tolle Geburt und eine wundervolle Stillzeit wünsche ich dir!

Jumarie

Beitrag von lilly7686 25.02.11 - 15:07 Uhr

Hallo!

Weitß du, ich war auch davon überzeugt, nicht in der Öffentlichkeit stillen zu wollen ;-) Äh, ja... Anfangs hab ich mich "versteckt". Am Klo und so...
Heute? Stille ich ÜBERALL. War mir einfach zu doof, da immer nen Platz zu suchen.
Es wär mir ehrlichgesagt auch zu doof, ab zu pumpen und die Milch mit der Flasche zu geben.

Aber meine Große war ein Flaschenkind und ich kann dir sagen: nie mehr wieder werde ich Flasche geben! Echt, das war so anstrengend!
Egal, wann du weg gehst und wie lange. Du musst immer folgendes dabei haben: Milchpulver, ne saubere Flasche (oder zwei, wenn du länger weg bist), ne Thermoskanne mit abgekochtem Wasser, und wenn du irgendwo bist, wo du kein fließend kaltes Wasser hast, brauchst du auch noch ne Flasche stilles Babywasser mit (sonst braucht es eeeeewig, bis das Fläschchen Trinktemperatur hat).


Daher meine Empfehlungen für dich:
1. mehr Selbstbewusstsein
2. wie wärs mit so ner Still-Stola? Da sieht echt niemand, ob du stillst oder nicht.

Im Übrigen ist Stillen das Beste für dein Baby. Nicht nur jetzt. Auch für später.
Gestillte Kinder erkranken weniger an Mittelohrentzündungen, als Flaschenkinder. Stillkinder leiden sehr viel seltener an Diabetes und Übergewicht. Außerdem haben Stillkinder ein geringeres Risiko, an SIDS zu sterben. Generell sind Stillkinder einfach gesünder, als Flaschenkinder.
Was nicht heißen soll, dass Flaschenkinder generell krank sind. Meine Große ist ein kerngesundes Kind! Aber statistisch gesehen sind Stillkinder wesentlich gesünder als Flaschenkinder.

Allein deswegen würde ich immer wieder stillen.

Vielleicht hast du die Möglichkeit, schon in der Schwangerschaft eine Stillgruppe zu besuchen? Da kannst du dich übers Stillen informieren und dich mit anderen Stillenden austauschen.

Lg

Beitrag von gslehrerin 25.02.11 - 16:59 Uhr

Ich stimme dir voll zu, möchte aber noch ergänzen, dass das Stillen auch für die Mutter gut ist. es senkt das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, das wir d viel zu oft außer Acht gelassen.

LG
Susanne

Beitrag von fabricehanni 25.02.11 - 19:57 Uhr

Meine Mum hat mich über ein Jahr gestillt und wa sist wir haben anfang Januar die Diagnose Brustkrens bekommen#aerger auch stillen senkt nicht das risiko...

Beitrag von gslehrerin 25.02.11 - 20:37 Uhr

Doch, tut es.
Ein 100% Schutz ist es nicht, hab ich auch nicht behauptet...

Beitrag von gslehrerin 25.02.11 - 20:49 Uhr

Hier zum Nachlesen:
http://www.brustkrebs-web.de/vorsorge/1016_stillen.php

Beitrag von rmwib 25.02.11 - 18:03 Uhr

#pro

Beitrag von muehlie 25.02.11 - 15:19 Uhr

Also ich weiß ja nicht... wenn du es bereits als Stress empfindest, für die wenigen Anlässe, an denen du keine Gelegenheit zum Stillen (außer in der sichtbaren Öffentlichkeit) hast, Milch abzupumpen und in Flaschen abzufüllen, verstehe ich nicht ganz, wieso du stattdessen lieber die Flasche geben willst. Glaubst du tatsächlich, täglich Fläschchen waschen, sterilisieren, Wasser abkochen und alle paar Stunden ein Fläschchen frisch zubereiten ist irgendwie entspannter? ;-)

Man ist übrigens als Stillmama weder gezwungen, permanent das Haus zu hüten, noch, ständig vor allen Leuten seine Brüste auszupacken. Es lässt sich nach meiner Erfahrung eigentlich immer ein uneinsehbares, ruhiges Plätzchen finden, auch - oder gerade - in einem Park.
Aber letztendlich musst du es natürlich selbst wissen, ob du nicht einfach erst mal sehen willst, ob und wie es bei dir mit dem Stillen klappt oder ob du dir lieber den permanenten Aufwand mit den Fläschchen machst. :-)

Beitrag von muehlie 25.02.11 - 15:26 Uhr

Nachtrag, da deine größte Sorge ja die Saugverwirrung ist: sowas ist keinesfalls so häufig, wie es hier manchmal dargestellt wird. Wenn dein Kind erst einmal ein paar Wochen Zeit bekommen hat, sich an das Trinken aus der Brust zu gewöhnen, sinkt auch die Gefahr einer Saugverwirrung, auch wenn du dem Baby ab und zu eine Flasche mit abgepumpter Milch gibst. Bei vollgestillten Babys tritt eher das Problem auf, dass sie die Flasche gar nicht erst akzeptieren.

Also: erst mal ausprobieren und sehen, ob du das mit dem Stillen in der Öffentlichkeit nachher wirklich als so schlimm empfindest. Zur Flasche wechseln kannst du immer noch.

Beitrag von maylu28 25.02.11 - 15:55 Uhr

Hallo Socke,

versuche es doch wenigstens....auf die Flasche umsteigen kannst Du doch immer noch.....

Abpumpen ist nicht immer leicht, bei manchen Frauen klappt das nicht so gut, aber vielleicht klappt das gut bei Dir...Bei meinem 1. Sohn hat das Abpumpen wunderbar funktioniert, er hat die Mumi zwar nicht getrunken, weil er die Flasche nicht wollte, aber ich hab immer leicht abgepumpt um immer genügend Milch zu haben...hat super geklappt...

Mumi ist so toll für das Kind, so wertvoll und ich weiss zwar nicht warum Du außerhalb nicht stillen möchtest, aber da kannst Du ja immer noch die Mumi mitnehmen (man kann auch super in Umziehkabinen stillen)

Glaub mir, ich kann beim 2. Kind nicht stillen aus verschiedenen unglücklichen Umständen...und es ist überhaupt nicht praktischer, stillen ist viel praktischer....gerade nachts ist es fürchtbar im Halbschlaf, diese Fläschen mischen zu müssen..und auch unterwegs, man muss so viel mitnehmen...
..überleg es Dir..ich bin generell nicht gegen das Flasche geben, aber man sollte stillen wenigstens versuchen, vielleicht empfindest Du es ja garnicht als so schlecht....

LG Maylu

Beitrag von berry26 25.02.11 - 16:09 Uhr

Hi,

du hast noch sooo viel Zeit.
Informier dich erst ein bisschen und entscheide dann!

http://www.uebersstillen.org/mappad.htm

Ich kenne beide Seiten und würde mich NIE bewusst gegen das Stillen entscheiden.

LG

Judith

Beitrag von zwillinge2005 25.02.11 - 16:42 Uhr

Hallo,

wenn Du jetzt berwits Stillen nur mit Stress verbindest hast Du bestimmt super Stillvorbilder im Familien- und Freundeskreis, stimmts?

Wahrscheinlich nicht ein einzigfes Kind, das länger als ´vielleicht max. 4-6 Monate stillen durfte, stimmts?

LG, Andrea

Beitrag von chaoskitty 25.02.11 - 16:56 Uhr

Hi,

ich habe Anfangs auch gedacht ich werde nicht vor anderen Leuten stillen, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Aber weisst du was, drauf gepfiffen.
Was angenehmeres als das Stillen gibt es doch gar nicht. Erstmal kannst du deinem Kind was schönes geben, ihr baut eine super Bindung auf und viel praktischer kannst du die Nahrung für´s Kind unterwegs gar nicht dabei haben.
Ich war neulich unterwegs zum Shoppen und mein Kleiner hatte Hunger. Da dachte ich auch, wo stille ich nur. Ich hatte auch ein wenig Hunger und da bin ich ab zu McDoof und hab mir mal nen Burger gegönnt. Ich hab den Manager gefragt, ob es jemanden stören würde, wenn ich hier jetzt stille und er sagte, der jenige, der sich beschweren sollte hat den Laden zu verlassen. Und dann haben sie mir noch einen Platz zurecht gemacht.
Glaub mir, da haben mehr Leute verständnis für als man denkt. Und eine Stillende Brust ist für die Leute was ganz anderes, als wenn man so einen Busenblitzer sieht ;-) Also nur Mut.

LG Nina mit Lennard (7Wochen) die kleine Fressmaschine :-p

Beitrag von hoffnung2010 25.02.11 - 20:38 Uhr

hi nina,

...also ich frag bei mc´es nie nach obs recht is (darauf wär ich gar nich gekommen *g*), dass ich stille..... ich machs einfach... :-) am liebsten ehrlich gesagt (wenn ich in der stadt unterwegs bin) bei mc donalds.... ich trink nen latte und die kleine kann auch nachtanken :-)

ich hab mir da von anfang keinen kopp gemacht!

lg

Beitrag von gslehrerin 25.02.11 - 17:02 Uhr

Es gibt wirklich genug Möglichkeiten, "draußen" unbeobachtet zu stillen. Das siehst du jetzt noch nicht so, aber man entwickelt den Blick dafür.
Ich finde es echt traurig, dass so viele Angst haben, jemand könnte sich dran stören, dass öffentlich gestillt wird. Niemand hat Angst, öffentlich ne Flasche zu füttern:-(

LG
Susanne

Beitrag von berry26 25.02.11 - 18:15 Uhr

Denkst du!?
Was meinste wie blöde mich die Leute teilweise angeschaut haben, als ich meine riesige Wickeltasche mit Termoskanne, Fläschchen etc. ausgepackt habe um ein Fläschchen zuzubereiten...

Wenn ich draussen stille, schaut mich kein Mensch blöde an. Gut..., die meisten schauen demonstrativ weg, aber das ist mir immer noch lieber als das dümmliche Angaffen des Fläschchens..#klatsch

LG

Judith

Beitrag von gslehrerin 25.02.11 - 20:53 Uhr

Und da hast du dir schon vorher drüber Sorgen gemacht, ob dich jemand blöd anschaut, wenn du ne Flasche fütterst??? Dann bist du die erste, von der ich das höre;-)

Beitrag von berry26 26.02.11 - 08:16 Uhr

Nö natürlich nicht. Hab mir vorher über nichts Gedanken gemacht, deshalb bin ich ja bei der Flasche gelandet.:-p

Wollte nur sagen das mit Flasche sogar noch blöder angegafft wird.

Beitrag von seluna 25.02.11 - 17:26 Uhr

Bevor du dir so viele Gedanken machst, probiere es doch erstmal.

Ich stille mein drittes Kind und ich stille auch nicht in der Öffentlichkeit.
Ich suche mein Auto, örtliche saubere Toiletten oder Umkleidekabinen auf, dort kann man auch gut stillen und niemand starrt dir auf die Brust.
Abgesehen davon packt man beim Stillen nicht die ganze Brust aus :-)

Beitrag von tragemama 25.02.11 - 17:29 Uhr

Ich habe den Vergleich zwischen einem Flaschen- und einem Stillbaby. Das Stillen ist viel entspannter, schöner und weniger aufwändig - finde ich.

Andrea

Beitrag von rmwib 25.02.11 - 18:02 Uhr

Also ich war in der Schwangerschaft auch ziemlich verwirrt (ja, das sind wahrscheinlich die Hormone...) und zum Ende hin war ich mir sicher, dass ich nicht stillen will.

Natürlich hab ich gestillt und das auch noch eine halbe Ewigkeit #rofl im Nachhinein hab ich oft über mich gelacht, dafür dass ich erst gar nicht wollte.

Stillen ist das Beste für Dein Baby und jede Mama will doch nur das Beste für ihr Baby, hm ;-) wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht, würde ich es an Deiner Stelle wenigstens versuchen und wenn Du Dich absolut nicht wohlfühlst damit, kannst Du immernoch zeitig wieder abstillen- aber jeder Tropfen Muttermilch ist gut für's Kind und auch wenn es nur die ersten 2-3 Wochen sind ;-)

Und Stillen ist kein Stress ;-)

Du hast noch die halbe Schwangerschaft vor Dir, an Deiner Stelle würd ich mich erstmal zurücklehnen und die Zeit genießen und der Rest findet sich dann nachher schon. Aber von vorneherein irgendwas ausschließen würde ich an Deiner Stelle nicht.

#winke