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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von guivera 25.02.11 - 17:01 Uhr

Hallo,
unser kleiner ist zwei Jahre alt. Eigentlich ist er ein völlig unkomplizierter schläfer. Geht ohne großes"tamtam" ins Bett und freut sich eigtentlich das er schlafen kann.
Das klappt auch immer noch sehr gut. Nur dann wird es momentan zur Katastrophe. Es begann vor zwei drei Wochen das er nachts wach wurde und sich dann nur bei uns im Bett beruhigte. Ich dachte er bekommt die Eckzähne und habe ihn dann auch mit zu uns ins Bett genommen. Da schläft er dann auch ohne Probleme.
Dann kam vor einer Woche eine Magen Darm Grippe dazu und er schlief wieder bei uns im Bett.
Nun ist eigentlich alles wieder gut, aber er weigert sich weiterhin nachts in seinem Bett wieder einzuschlafen.
Das blöde ist das es auch mit dem beruhigen in seinem Bbett überhaupt nicht klappt. Er will einfach in "Mamas Bett" und nichts anderes. Bisher lief es so das wir mit größeren Abständen zu ihm rein sind um ihn zu beruhigen. Das hat es aber echt nur noch schlimmer gemacht. Vorgestern nacht haben wir ihn dann weinen lassen (ganz schrecklich für mich) und er ist nach 30 Minuten eingeschlafen. Gestern nacht fing er dann schon um 22:30Uhr an zu weinen. Ich dachte Ok er bekommt sicher doch die Eckzähne hab ihn zu mir aufs Sofa geholt unsd ihm ein Schmerzzäpfchen gegeben. Nach ca. 30 Minuten konnte ich ihn mit kurzem Protest in sein Bett legen. Dann ging es aber im Stundentakt wieder weiter. Er ließ sich zwar beruhigen aber wurde halt immer wieder wach. Bis ich ihn dann um zwei völlig entnervt mit in unser Bett genommen hab. Da hat er dann super geschlafen. Das spricht doch gegen Zähne oder?
Nun bitte ich Euch um Eure Meinung dazu. Hat er wirklich schmerzen?? Oder hat er sich nur an unser Bett gewöhnt? Was würdet ihr tun?
Danke fürs Lesen und für Eure Antworten!

Beitrag von tragemama 25.02.11 - 17:38 Uhr

Wo genau ist jetzt das Problem? Lasst ihn doch bei Euch schlafen, wenn er gerade - warum auch immer - Eure körperliche Nähe braucht.

Andrea
(mit 2 Familienbettkindern, 3 und 1 Jahr/e alt)

Beitrag von guivera 25.02.11 - 18:33 Uhr

Andrea das Problem ist das ich keine Familienbettlerin bin. Auf dauer sollte das Bett mir und meinem Mann gehören.
In Ausnahmesituationen wie Krankheit, Schmerzen schlecht geträumt... kann er natürlich gerne zu uns ins Bett kommen.
Aber ansonsten möchte ich das er in seinem Bett schläft was er ja auch in den letzten zwei Jahren überwiegend konnte. Natürlich bin ich immer direkt bei ihm wenn er wach wird und weint. Das mit dem weinen lassen war eine absolute ausnahme. Daher bin ich mir sicher das er weiß das wir da sind.
Meine Gedanke ist jetzt ob das bei uns im Bett schlafen für ihn nun einfach zur liebgewonnenen Gewohnheit geworden ist?? Denn natürlich ist es bei uns ja viel kuscheliger als in seinem Bett. Und natürlich gennieße auch ich ab und an die Nähe aber eben nicht auf dauer.

Beitrag von tragemama 25.02.11 - 20:06 Uhr

Dann ist die einzige Lösung, ihn schreien zu lassen. Einen Mittelweg gibts da nicht.

Ich finde es krass, als Mutter zu sagen, dass man eben nicht "der Typ" sei, die Bedürfnisse eines Kindes zu erfüllen.

Andrea

Beitrag von guivera 25.02.11 - 20:18 Uhr

Und ich finde es echt Krass von dir zu behaupten ich wüßrde die Bedürfnisse meines Kindes nicht erfüllen!
Dann würde ich mir ja wohl nicht so viele Gedanken darum machen und meinen weg einfach durchziehen.
Und falls du es nicht gelesn hast das mit dem Schreienlassen war eine AUSNAHME und ist nicht die Regel.
Es ist sicher kein Bedürfniss von meinem Kind das ich mich für ihn völlig aufgebe. Was hat er bitte davon wenn er zwar bei mir im Bett schläft ich dafür aber unausgeschlafen gestresst und genervt bin???

Beitrag von tragemama 25.02.11 - 20:35 Uhr

Wie war das mit den getroffenen Hunden? Dafür, dass Du so überzeugt sein möchtest von dem, was Du tust, reagierst Du ziemlich aggressiv.

Selbstverständlich ist es ein (normales) Nähebedürfnis eines Kleinkinds, wenn es nachts Körperkontakt fordert. Du verlangst ernsthaft von einem 2jährigen, zu differenzieren, welches das kleinere Übel ist (nachts weinen oder morgens genervte Mutter)? Ähm... hast Du Dich überhaupt schon mal mit der psychologischen Entwicklung von Kindern beschäftigt?

Andrea

Beitrag von guivera 25.02.11 - 20:41 Uhr

Ich habe keineswegs geschrieben dass ich es von meinem Sohn verlange zu differenzieren was das kleinere Übel ist.
Diese Überlegungen habe ich für mich ganz allein getroffen.

Beitrag von blobundbohne 25.02.11 - 21:00 Uhr

Hmm, ich empfinde die Unterstellung, die Bedürfnisse des eigenen Kindes nicht erfüllen zu wollen, auch als beleidigend, übers Ziel hinausgeschossen und unterhalb der Gürtellinie.
(Ach, und wenn Du jetzt nochmal mit getroffenen Hunden kommst: Meine Tochter schläft in unserem Bett. :-p )

Beitrag von tragemama 25.02.11 - 22:06 Uhr

Wieso Unterstellung? Sie beschreibt doch exakt diesen Vorgang. Das Kind hat definitiv das Bedürfnis nach körperlicher Nähe, sie möchte das aber nicht erfüllen, weil sie kein "Familienbett-Typ" sei.

Beitrag von blobundbohne 25.02.11 - 20:56 Uhr

Hallo,
vielleicht hilft Dir der Kompromiss, eine Matratze für ihn neben Eurem Bett oder eine Matratze für Dich / den Papa neben seinem Bett zu legen, solange diese "Phase" (denn das sind sie ja alle #augen ) anhält.
Für mich klingt es auch nicht nach Zähnen, sondern nach einem aktuell erhöhten Nähebedürfnis - warum auch immer (Albträume, Veränderungen, neu Gelerntes... der Gründe gibt es viele).
Vielleicht gestaltest Du Euer Abendritual auch einfach etwas kuscheliger und bleibst eine Weile bei ihm, bis er tief schläft, falls Du das nicht schon machst. ;-)
Fakt ist: Je schneller Du sein Bedürfnis erfüllst, desto schneller verschwindet es wieder. :-)
LG und alles Gute,
die Bohne

Beitrag von guivera 25.02.11 - 21:05 Uhr

Danke dir für die Antwort!

Der Haken an der Idee mit der Matrtze ist das er sich ja auch so nicht beruhigt wenn ich oder mein Mann bei ihm im Zimmer sind um ihn mit streicheln,gut zureden zu beruhigen.

Das Abendritual bereitet uns überhaupt keine Probleme. Umziehen, Zähne putzen, Papa gute Nacht sagen, gemütlich kuschelnd ein Buch anschauen und ab ins Bett. Er schläft dann ohne Probleme ein. Es ist sogar manchmal so das er "ohne mit Buch" ins Bett möchte.

Außerdem ist es mir nochmal ein Bedürfniss zu betonen das ich bis auf vorgestern beim ersten Mucks bei ihm bin um ihm den Schhnuller wieder zu geben und ihn zu beruhigen. Es ist keinesfall die Regael das er alleine weinend im Bett liegt.

Beitrag von nana141080 25.02.11 - 21:17 Uhr

Crossposting!!!

Beitrag von darkbuffy 26.02.11 - 20:34 Uhr

Hallo,

also ich denke auch, dass er einfach nur lieber bei dir schlafen möchte als in seinem Bett. Ist für ihn ja auch gemütlicher.
Allerdings finde ich, dass du das nicht zur Gewohnheit machen solltest, wenn du dich dabei nicht wohlfühlst, denn dein Kind hat tatsächlich nichts davon, wenn du dann genervt und gestresst bist. Sagen übrigens auch die Psychologen immer wieder: Familienbett ist nur sinnvoll, wenn ausnahmslos alle damit einverstanden sind.
Ich kann dir allerdings auch nicht so recht sagen, wie du ihn wieder in dein Bett kriegst, da ich leider nur das durchhalten und weinen lassen kenne, was du ja nicht machen willst.

Liebe Grüße

Beitrag von guivera 27.02.11 - 11:05 Uhr

Danke dir für Deine vernünftige Antwort und dafür das du mich richtig verstanden hast. Genau die Aussage der Psychologen meinte ich.

Wie das mit so Phasen ist hat es sich hoffentlich (auf Holz Klopf) schon wieder erledigt. Er hat jetzt zwei nächte ohne Probleme in seinem Bett durchgeschlafen :-)