wer kennt sich ein bisschen mit krebs aus?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von janikluca 25.02.11 - 17:05 Uhr

meine oma hat vor ca 6 moanten die diagnose bekommen darmkrebs hat sich einer chemo und bestralung unterschlagen weil es so gut aussah das sie ganz gesund wird nun hat sie alles durch und hat sich rausgestellt das die lunge angegriffen ist die leber angegrifen ist die bauchdrüssen angegriffen sind alles mit metastasen nun möchte ich mich ca drauf einstellen wie lange sie noch bei mir ist, sollte ich ihr schon tschüss sagen mich verabschieden ?

vielleicht hat ja jemand änliche erfahrrungen gemacht:-(

Beitrag von tauchmaus01 25.02.11 - 17:29 Uhr

Ja, ich habe schon mehrmals Verwandet oder Bekannte mit Krebs gehabt. Aber was willst Du nun hören? Dass Deine Oma noch 12 Monate, 3 Tage und 4 Stunden zu Leben hat?
Man kann es echt nicht sagen, nur anhand der Diagnose eine Lebenserwartung auszusprechen ist kaum möglich, fremden aus dem Forum sowiso nicht.
Und es macht auch keinen Sinn Dir zu sagen wie lange es bei anderen Leuten gedauert hat. Vielleicht hat der Arzt ja schon was sagen können? Am besten redet ihr mit dem Arzt....

Ich wünsche Deiner Oma noch ein lebenswertes Leben soweit es möglich ist. Genießt einfach die Zeit die ihr habt.....

:-(Mona

Beitrag von peanutbutter 25.02.11 - 17:45 Uhr

Hallo,

tut mir leid mit deiner Oma.

Mein Opa ist vor einem Jahr gestorben. Heute in einer Woche jährt es sich zum ersten Mal.

Mein Opa hatte Lungenkrebs. Ist bei Ihm auch sehr spät entdeckt worden und er hatte schon überall Metastasen. Er hat dann ziemlich schnell abgebaut. Anfang Februar Diagnose und ich habe ihn im Krankenhaus noch mal gesehen und drücken können. Keine 4 Wochen später war er schon nicht mehr ansprechbar (auch durch Morphium betäubt) und ich habe ich nicht mehr wieder erkannt, als ich ihn dann gesehen habe. Muß dazu sagen, daß er sich dann auch schnell aufgeben hat und kaum mehr was gegessen oder getrunken hat.

Wir haben alle den letzten Tag mit ihm zusammen im Krankhaus verbracht. Und als wir uns alle verabschiedet haben ist er dann abends verstorben.

Ich würde mich an deiner Stelle innerlich darauf einstellen, daß es sehr schnell gehen kann. Ich würde die Zeit mit Ihr bewußt genießen und schließt euch nochmal in die Arme solange sie es bewußt miterlebt.

Viel Kraft für die nächste Zeit.

Peanut

Beitrag von schwilis1 25.02.11 - 21:17 Uhr

Menschen die sterben, merken ganz oft selber dass es soweit ist und versammeln noch mal alle um sich. geh deine oma besuchen so oft du kannst.

ich hab im oktober meine mom verloren an einen hirntumor (naja im endeffekt hat meine mom doch gewonnen, nach 20jahren leben mit krebs, hat sie ihm gezeigt wo der frosch die locken hat;-) )
und ich saß bei ihr als sie starb.

Schaut dass deine oma gut versorgt ist, wenn das nicht bei euch geht, dann sucht ihr ne palliativ station oder ein hospiz. da wird sie in den tod begleitet und nicht in den tod gepflegt. (den unterschied wirst du irgnedwann verstehen)

alles gute

Beitrag von corinna2202 26.02.11 - 18:26 Uhr

hi

bei meiner oma hat es noch 3 monate gedauert, davon ein monat mit schweren schmerzmedis, da wußten wir alle dass es nicht mehr lange dauern wird. die letzte woche lag sie in einer art koma, und ist dann zuhause eingeschlafen, es war nicht schön, aber trotzdem hatte wir als familie die zeit sich von unserer oma zu verabschieden und auch mit ihr darüber zu sprechen, ihre ängste, ihre gefühle, ihre vorfreude dem tod gegenüber. wir haben oft gemeinsam geweint, und doch war es so schön meine oma da begleiten zu dürfen.
ich hab auch schon ein familienmitglied ohne jede vorwarnung verloren, und damit umzugehen ist sooooooo viel schwerer :-(

ich wünsch dir viel kraft und genieße die zeit die dir mit deiner omi noch bleibt, denn wenn sie mal gegangen ist kommt sie nicht mehr zurück (so schön es auch wäre)

lg
corinna