Außerklinische Geburt beim 1.Kind??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von saraya32 25.02.11 - 18:16 Uhr

Liebe Babybäuche,
ich bin mir noch immer unsicher, ob ich mein erstes Kind zuhause, im Geburtshaus oder in der Klinik bekommen soll.
Vorteil Zuhause/Geburtshaus: Mehr Entspannung #tasse durch vertraute Umgebung, Hebamme die ich gut kenne und die mich gut kennt...,man ist danach direkt zuhause oder hängt nicht erst tagelang im Krhs...die Babies sollen es auch entspannter finden und ruhiger sein...
Nachteil: Ganz klar: Schaffe ich es ohne PDA? Was ist, wenn das Kind wegen Komplikationen schnell geholt werden muss?#zitter
Ich kenne viele Frauen, die von ihrer Hausgeburt schwärmen und es nie bereut haben...aber ich weiss nicht, ob ich mutig genug bin
Wie ist das mit Euch...? Wo habt Ihr Euer erstes Kind bekommen?
Vielleicht auch im Geburtshaus? Hattet Ihr Angst vor den Schmerzen/Komplikationen?
Bin neugierig...so als Neu-Mami kann man so eine Geburt ja gar nicht einschätzen.

Beitrag von orchidee84 25.02.11 - 18:23 Uhr

Die Frage habe ich mir vor ein paar Tagen auch gestellt #kratz und bin gespannt auf die Antworten

Beitrag von kaka86 25.02.11 - 18:24 Uhr

Ich bin für eine Hausgeburt auch zu ängstlich, obwohl ich das total toll finde!

Ich habe mich bei meiner Tochter für eine Beleghebamme entschieden!
Wir haben uns gut verstanden und kannten uns zur geburt auch durch die ganzen Vorsorgen und GVK gut!
Es war sehr entspannend und ich wusste, dass ich ihr vertrauen kann!!!

Leider macht sie keine Beleggeburten mehr und ich werde diesmal so in die Klinik gehen.
Wenn es aber irgendwie möglich ist, werde ich ambulant entbinden!
Das habe ich bei meiner Tochter leider nich (weil der blöde KiA im Urlaub war und die einen dann nicht entlassen) und bereue es noch heute!

Besprich dich doch mal mit deiner Hebamme.
Viell kann sie dir ja deine Änsgte nehmen!?

LG
Carina

Beitrag von kaka86 25.02.11 - 18:37 Uhr

Hoffe, du liest das hier!

Hab grad gesehen, dass du auch aus Oldenburg kommst!

welche Hebamme hast du denn?
Hast du dir schon ein Geburtshaus ausgesucht?
E.V. und Pius haben ja Beleghebammen...hast du dir darüber schon Gedanken gemacht?

Beitrag von uta27 25.02.11 - 18:30 Uhr

Hallo!
Ich kann Dir berichten, dass ich bereits 3 Kinder habe.
Meine erste fand in einem großen Universitätsklinikum statt und es war ganz furchtbar!
Ich hatte immer das Gefühl, ich muss vor dem Personal flüchten, wollte nur weglaufen! Das ging da völlig gegen die Natur!
Kind 2 kam zuhause! War die schönste Geburt!
Kind 3 kam nach vorz. Blasensprung auf eigenem Wunsch nach abgebr. Hausgeburt in einem antroposophischen Krhs zur Welt, auch eine sehr schöne Geburt!
Und ja, es geht ohne PDA!
Ich hatte nie eine und würde auch keine verlangen.
Es ist eine riesengroße gewaltige Kraft, so eine Geburt! Mit einer gut bekannten Hebamme, die dich gut kennt, kannst Du das gut meistern.
Das Vertrauen ist so wichtig!
Mein jetziges Kind kommt auch geplant daheim zur Welt.
Ich würde freiwillig nicht in eine Klinik gehen, wo man schnell unter die Räder der modernen Geburtsmedizin kommt.
Vielleicht ist ein Geburtshaus eine gute Wahl für Dich?
Du solltest dich schnellstmöglich darum bemühen, damit Du eine tolle Hebamme findest, mit der Du all Deine Sorgen und Ängste besprechen kannst!
Wenn sich Komplikationen abzeichnen, kannst Du jederzeit in eine Klinik verlegt werden, die Frauen, die mit TatüTata in die Klinik müssen, der Prozentsatz ist in unserem Geburtshaus 1 von 100 Frauen!
Du kannst auch jederzeit unter der Geburt sagen, nö, ick will hier weg, ick will in die Klinik, ick will ne PDA!

Würde Ich nochmal entscheiden dürfen, wo ich mein 1,Kind bekomme, würde ich es daheim bekommen!
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von .mondlicht.4 25.02.11 - 18:39 Uhr

Also momentan möchte ich noch gern in Krankenhaus in dem beim FA Belegarzt ist. Einfach, weil ich mich da sicherer fühle. Ansonsten haben wir im Ort ein sehr gutes Geburtshaus mit netten Hebammen, die auch bei meinen FA in der Praxis mit drin sind und mich mit betreuen. Bei jeder Entbindung dort ist mein FA auch dabei.
Anschauen werde ich mir zu gegebenener Zeit beides und wenn ich der Ansicht bin, das KK geht gar nicht, wäre das wohl eine Alternative für mich.

Eine Hausgeburt dagegen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

lg mondlicht (13. SSW)

Beitrag von supermutti8 25.02.11 - 19:11 Uhr

ich kann mich Uta27 nur anschließen (daher wiederhole ich nicht nochmal,ist haargenau das gleiche) .....

unsere Kinder sind daheim geboren, die Zwillinge sogar ambulant (nach 3std.waren wir wieder zuhause)...aber das wichtigste an eine Haus- oder Geburtshausgeburt (ne Geburtshausgeburt ist nichts anderes als ne Hausgeburt) ist das vollste Vertrauen in die Hebi UND in sich selbst ...die Natur hat es so eingerichtet,das eine Geburt - wenn die Umgebung udn die Harmonie stimmt- durchaus sehr gut und ohne PDA von einer Frau gemeistert werden kann.

Hab bisher zu keiner Geburt ne PDA gebraucht, aber sicher gibt es Geburtsverläufe,wo diese angebracht und sinnvoll ist.

Such dir ziemlich zeitig ne Hebi, viell. eine die Haus-/Geburtshaus-/Beleghebamme ist ..dann hast du lange Zeit dir alles anzuschauen, dich über alle 3 Varianten genau zu informeiren und vor allem, ein vertrauen zu deiner Hebi aufzubauen :-)

Lg Annett 38.ssw

Beitrag von kati543 25.02.11 - 19:17 Uhr

Ich hatte 2 Geburten im KH, weil ich immer Risikoschwanger war. Von daher stellt sich bei mir die Frage nicht. Aber was mich etwas verblüfft - warum gehst du von Anfang an von einer PDA aus? Mir waren die möglichen Komplikationen viel zu schwerwiegend, als das ich das je in Erwägung gezogen habe. Die Frauen, die ich kenne und die mit PDA entbunden haben, haben es schwer bereut. Schmerzen nach der geburt waren sehr extrem. Teilweise gingen sie vorüber, aber manche haben jetzt noch Probleme - Jahre später.
Ich habe generell nichts gegen PDA - aber überlege doch mal...eine PDA unter Wehen??? Du musst dabei absolut still liegen.
Wenn ich die Wahl gehabt hätte, ich würde immer zu Hause bzw. im geburtshaus entbinden. Die Schmerzen einer Geburt sind zwar extrem, aber mit einer guten Hebi (die die entsprechenden Tricks und Kniffe kennt und nicht verlangt, dass man im Bett liegt), lässt es sich aushalten. Du hast so viele Möglichkeiten, die Geburt "angenehm zu gestalten, Aber mit einer PDA bist du wirklich zur Passivität verurteilt.

Beitrag von kati543 25.02.11 - 19:27 Uhr

Ich denke, keine Frau braucht normalerweise eine PDA. Sicherlich gibt es Fälle, wo sie sinnvoll ist, aber das ist dann genauso selten, wie ein KS aus medizinischen Gründen.

Im 2. KH bei meiner 2. Entbindung wollten die mir auch eine PDA aufdrängen. Boah...was musste ich diskutieren. Meine 1. Hebi bei meiner ersten Geburt hat mir viel beigebracht in den 2 Stunden. Du musst die Wehen einfach als etwas positives sehen. Du darfst nicht dagegen ankämpfen. Dein Körper ist für die Geburt bestens ausgestattet und gerüstet. Überlaß deinen Körper die Leitung und versuche nicht mit deinem rationellen Denken dazwischenzufunken. Höre einfach auf dein Gefühl. Dann wird dir die Geburt "leicht" vonstattengehen. Niemand bestreitet die Schmerzen. Aber du kannst machen, was du willst. Mir hat das Seil am Anfang sehr geholfen. So richtig reinhängen. Da merkt man fast keine Wehe mehr (es tun nur mit der Zeit die Hände weh ;-) ). Im Bad habe ich bei meinem Großen während der Wehen gelegen (nicht mehr bei der Entbindung). Das war auch sehr angenehm. Du musst dich nicht schämen. Schreie wenn du willst - besser ist zwar tönen, aber wenn du schreien willst, dann tu es. Denke nicht an die anderen. Geburt ist ein Ausnahmezustand und etwas sehr, sehr schönes. Denn dadurch bekommst du dein Kind.

Beitrag von uta27 25.02.11 - 19:43 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von puppenclub 25.02.11 - 19:31 Uhr

#winke,

für mich steht diese Entscheidung auch noch aus. Bzw. will und kann ich sie noch garnicht treffen. Bin mit dem 1.Kind in der 16.SSW schwanger

Bisher schlägt mein Herz für das Geburthaus (ich würde auch gerne zuhaus entbinden, aber das ist meinem Mann zuviel und das respektiere ich).
Ich habe aber die Möglichkeit, meine Geburtshaushebammen mit in 2 Kliniken als Beleghebammen zunehmen, so dass ich mich bis zuletzt umentscheiden kann ohne auf meine vertrauten Hebis zu verzichten.

Also haben einen langen Vertrag bekommen, indem auch nochmal schriftlich steht, was dir auch erzählt wird, dass du bei geringsten Anzeichen einer nicht mehr "normalen" Geburt ins KH verlegt wirst.

Man muss aber letztendlich der Typ Mensch dafür sein. Ich verstehe jeden, der ins KH geht, schade finde ich oft, dass man SEHR HÄUFIG angegriffen wird von Bekannten, wenn man vom Geburtshaus erzählt, von wegen Öko, Esoteriksch***, TOTAL gefährlich, "habt ihr euch mal Gedanken gemacht, wenn...blabla"!

Ich bin eigentlich ein unglaublich ängstlicher Mensch, aber seit dem ich schwanger bin, bin ich überrascht, dass ich mir so sicher bin, dass ich die Geburt (mit ein wenig Hilfe der Hebi) allein hinbekomme, klar mit Schmerzen, aber in Ruhe, natürlich.

#herzlich

Beitrag von glimmerofhope 25.02.11 - 19:55 Uhr

Hallo,

ich bin mit dem 3.Baby schwanger und überlege auch zuhause zu gebären. Also beim 1. Kind ging das gar nicht weil es per NotKS in der 33.SSW geholt wurde. Durch die Angst von der ersten Geburt hatte ich dann mein 2.Kind auch in dem selben KH bekommen. War einfach nur schrecklich! Ich hatte eine PDA allerdings hat die nichts gebracht weil sie falsch gelegt wurde und ich somit zwar die Gefahr möglicher Komplikationen eingegangen bin und trotzdem nichts davon hatte. Im Endeffekt habe ich auch ohne schmerzmittel die Geburt überstanden.

Ich habe zwar keine Angst vor der nächsten Geburt aber mir graut es schon an den Gedanken wieder in eine Klinik zu müssen. Mal sehen, ich bin mir da einfach noch nicht sicher.

LG glimmerofhope 18.SSW

Beitrag von yvi68 25.02.11 - 20:58 Uhr

Hallo,

ich habe alle vier Kinder im Krankenhaus zur Welt gebracht und bereue es auch nicht. Sicher mag eine Hausgeburt etwas sehr schönes sein, wenn da das Wörtchen "wenn" nicht wäre! Ich werde auch mein 5. Kind in der Klinik zur Welt bringen (wenn es nicht zu schnell geht!#rofl). Für mich steht dabei einfach die Frage im Vordergrund, was passiert, wenn es zu plötzlichen unvorhersehbaren Komplikationen kommt. Dann würde es unter Umständen zu spät sein, mit tatütata Richtung Klinik zu fahren und dazu müsste es in so einem Fall auch eine gute Klinik mit erfahrener Neonatologie sein. Ich könnte mir nie verzeihen, wenn mein Baby in so einem Fall einen bleibenden Schaden davonträgt oder sogar noch schlimmeres passiert, blos weil ich eine Geburt zu Hause wollte.
Bei der Geburt meines dritten Kindes wäre eine Hausgeburt wohl fatal verlaufen...
Ich möchte Dir hier aber keine Angst machen, viele Frauen habens auch getan und alles ist gut verlaufen.In bezug auf eine PDA kann ich nur sagen, lieber nicht!!! Wenn Du Pech hast, verzögert sich dadurch der Geburtsvorgang enorm und Du landest anschließend zur Notsectio unterm Messer! Mein Mann ist Anästhesist und hat das schon ganz oft erlebt.

Eine schöne ss und eine angenehme Geburt wünscht Dir

Yvi, 24.SSW

Beitrag von tinkerine 25.02.11 - 21:58 Uhr

Hallo!
Meine erste Tochter kam zu hause auf die Welt, ich habe mich vorher gut informiert und es ist so, dass eine Hausgeburt genauso sicher ist wie eine Krankenhausgeburt.

Von daher kann man das einfach entscheiden, wo man hin möchte. Ich fand es zu hause großartig und kann mir vorstellen, dass ich vermutlich im Krankenhaus eher Komplikationen bekommen hätte, weil mich die ganzen fremden Menschen einfach gestört hätten. So hatte ich alles vertraut, war die ganze Zeit sicher, dass es mir und meinem Baby gut geht und hatte sowieso eine großartige Hebamme, der ich hundertprozentig vertraut habe.

Wenn in der Schwangerschaft keine Gründe auftauchen, dass das Baby sofort nach der Geburt behandlungsbedürftig ist (schwerer Herzfehler oder sowas), Du gesund bist, dann gibt es keinen Grund, in die Klinik zu gehen. Denn da hast Du eben andere Risikofaktoren, die Du zu hause nicht hast.

PDA - hab ich nicht gebraucht, obwohl ich zwischendurch während der Geburt dachte - ach PDA wäre vielleicht doch ganz nett, aber dann war es eh fast geschafft. Und das ist wohl oft das Anzeichen, dass es nicht mehr lange dauert...

Alles Gute bei Deiner Entscheidung, wichtig ist, dass Du das machst, was Du richtig findest und eine gute Hebamme hast, die erfahren mit Hausgeburten ist.

Liebe Grüße von

Tinkerine, deren zweites Kind hoffentlich auch bald zu hause *schlüpft*

Beitrag von blinksternchen 25.02.11 - 22:19 Uhr

Hi, die ideale Zwischenlösung ist für mich auch beim 2. Kind wieder die Version mit Beleghebamme in ein stillfreundliches Krankenhaus, das auch mit Homöopathie und Akupunktur arbeitet. Bis direkt nach der Geburt kannst du entscheiden, ob du heim willst oder da bleiben.
Du kannst dir die Hebi vorher aussuchen und hast die Sicherheit einer Klinik im Idealfall mit Neantologie.
Die Rufbereitschaft für die Hebi wird von einigen Kassen übernommen.
Vielleicht ist das was für dich,
BL