Ebay...etwas komisches passiert

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Beitrag von kloos 25.02.11 - 19:58 Uhr

Hallo zusammen,

nun ist mir auch bei ebay etwas komisches passiert.

Am 18.12.2010 wurde bei mir ein Buch ersteigert für 2,01€ ..Portokosten habe ich als Brief angegeben 2,-€. Ich hatte das Buch vorher bei der Post abgewogen. Es hat mich keiner vorher gefragt, ob ich es als Buch versenden möchten. Nun hat einer die Auktion gewonnen und hat mir eine Nachricht geschickt, das Buchsendung 0,85 Cent kostete. Ich habe daraufin geantwortet, das ich 2 Euro angegeben habe und es war auch deutlich zu lesen und man es vielleicht vorher abklären sollte, bevor man bietet. Von dem Typen habe ich nichts mehr gehört. Ich habe es weiter an Ebay geleitet und der Fall war geschloßen.

Heute hatte ich die Kontoauszüge abgeholt und sehe da, das am 20.01.2011 mir die 2,01 überwiesen wurden mit der Angabe ohne Portokosten. Was soll das jetzt? Ich habe heute dem Typen geschrieben, entweder er bezahlt die 2 Euro Portokosten oder er gibt mir die Bankdaten und ich überweise ihm das Geld zurück.

Ich habe den Brief blöderweise schon frankiert und kann die Briefmarke nicht ohne Beschädigung entfehrnen. Aber das er noch so dreist ist und mir GAR keine Portokosten bezahlt....ist mir ehrlich gesagt zu blöd. Ich habe keine Zeit mich mit solchen Menschen zu beschäftigen.


Die Überweisung liegt ja schon einen Monat zurück, er hat sich noch nicht gemeldet, zwecks Versand.#kratz

Was mache ich jetzt? Ich habe bei ebay nichts gefunden, was ich in diesem Fall machen soll.#schwitz

Grüße,

kloos

Beitrag von maddi2704 25.02.11 - 20:06 Uhr

Also das Buch würde ich auf jeden fall noch nicht versenden.
Melde doch einfach einen nicht bezahlten Artikel,denn den vollen Betrag hat er ja auch (noch) nicht gezahlt.

Beitrag von kloos 25.02.11 - 20:11 Uhr

Danke.

Noch mal? Ich hatte das ja schon mal gemeldet und der Fall war ja geschloßen...und jetzt das.

Beitrag von maddi2704 25.02.11 - 20:19 Uhr

Na dann schreib ihn an und setze ihm eine Frist und sollte er sich bis dahin nicht melden,hat er keinen Anspruch mehr auf diesen Artikel (ob das rechtens ist weiß ich nicht).
Wenn er dann sein Geld zurück fordert würde ich die ebay Gebühren abziehen (so würde ich das machen).

Versteh nicht,warum der Käufer wegen so einem Betrag so eine Szene machen muss.

Beitrag von gaeltarra 26.02.11 - 15:46 Uhr

Hi,

der Fall ist geschlossen. Sprich du hast die Gebühren von ebay zurück?

Dann setzt du jetzt dem Käufer eine Frist bis zum xyz das Porto nachzuzahlen und und schreibst dazu, dass du nach Ablauf der Frist vom Kaufvertrag zurücktrittst. In dem Fall bittest du ihn um seine Kontodaten, damit du dem Käufer das Geld zurückzahlen kannst.

VG
Gael

Beitrag von kloos 26.02.11 - 16:17 Uhr

Danke.

Beitrag von parzifal 28.02.11 - 10:32 Uhr

Du versendest also als Brief und nicht als Büchersendung?

Hast Du denn mitgeteilt, dass eine Marke schon verklebt ist und es daher bei der vereinbarten Versandart Brief bleibt?

Auch wenn Du letztlich im Recht bist, ist m.E. ansonsten schwer für den Käufer zu verstehen warum Du nicht die kostengünstigere Versandart wählst.

Gruß
parzifal

Beitrag von nadeschka 28.02.11 - 12:31 Uhr

Stimmt zwar, aber es ist trotzdem auch schwer für den Verkäufer zu verstehen, wieso der Käufer dann nur den reinen Kaufbetrag überweist und überhaupt keinen cent für die Versandkosten.

LG
Nady

Beitrag von kloos 28.02.11 - 13:01 Uhr

Ja, ich habe angegeben, dass die Sendung als Brief verschickt wird. Es ist wohl mir überlassen, ob ich es als Brief oder Büchersendung verschicken möchte, oder?!


Der Käufer hätte es mit mir vor dem Bieten abklären müssen und nicht erst bieten und anschließen ein paar Tage später mir eine Nachricht zu schicken, dass die Büchersendung bis 3 kg 0,85 Cent kostet. Da er aber geboten hat, war für mich klar, das er mit der Sendungsart einverstanden war und ich die Marke auf den Briefumschlag klebte und alles für den Versand vorbereitete.



Jetzt hat er das Geld für das Buch überwiesen......nur ohne Porto!! Und ich bin die Bu-Frau, weil ich nicht die kostengünstigte Variante angeboten habe?!


Danke für Deine Antwort.


Gruß,

kloos

Beitrag von parzifal 28.02.11 - 15:31 Uhr

Du verstehstbnicht worauf ich hinaus will.

Du argumentierst nur auf der rechtlichen Schiene.

Die habe ich doch nie angezweifelt. Du kannst auf diese zurückziehen und wirst Recht bekommen.

Es ist aber nicht verboten zu fragen, ob man nicht von einer Regelung abweichen kann, wenn gute Gründe vorhanden sind. Billigerer Versand ist ein guter Grund.

Vielleicht hast Du gar nicht die Möglichkeit gesehen, dass der Bücheversand billiger angeboten werden kann?

Verstehst Du nicht, dass es auch eine Frage ist wie man beim Gegenüber ankommt?

Du hast leider nicht beantwortet, ob Du dem Käufer mitgeteilt hast, dass das Buch bereits fertig verpackt und als Brief frankiert ist.

Eine solche Antwort ist doch für den Käufer wesentlich verständlicher als:

"Herr Käufer. Ich könnte zwar billiger versenden ohne jeden Nachteil für mich ich mache es aber allein deshalb nicht, weil ich es nicht muss.
Es war etwas anderes vereinbart und daran halte wir uns auch wenn es gar nicht sachlich notwendig ist.
Warum sollte ich Ihnen entgegenkommen? Sie haben einfach Pech gehabt dies nicht vorher abzuklären. Hinterher läuft bei mir aus reinem Prinzip nichts".

Du bist im Recht wenn Du auf Briefversand bestehst. Darum geht es aber gar nicht.

Hier geht es um Kundenfreundlichkeit.

Wenn es dem Käufer keinen nachvollziehbaren Grund nennst warum Du partout nicht billiger versenden willst, darfst Du dich nicht wundern, wenn der Käufer mit Unverständnis reagiert.

Und wenn nachfolgend eine schlechte Bewertung kommt mit der Begründung "Verkäufer besteht auf teurerem unversicherten Versand obwohl billigerer unversicherter Versand möglich ist" darfst Du dich nicht wundern.

Der Käufer handelt natürlich rechtlich nicht richtig, wenn er die 2,-- Versandkosten nicht zahlt, da du ja ersichtlich auf sie bestehst (wenn auch für ihn ohne sachlich sondern nur rechtlich nachvollziehbaren Grund).


Gruß
parzifal




Beitrag von birkae 28.02.11 - 11:22 Uhr

Du kannst mit dem Umschlag zur Post gehen und die geklebte Briefmarke gegen eine neue eintauschen. Die geklebte wird dann sozusagen umgetauscht - so unser Briefträger.

Wenn der Fall abgeschlossen ist, kannst du doch das Buch neu verkaufen, oder?

Geh zur Bank und frage an, ob man das Geld zurückbuchen lassen kann (wegen Falschbuchung), die müssten doch sehen, woher das Geld gekommen ist.

LG
Birgit

Beitrag von kloos 28.02.11 - 13:03 Uhr

Toll! Ich habe jetzt die Lauferei.....als ob ich sonst keine wieter Probleme hätte.

Er soll mir erst die Portokosten überweisen, dann sehen wir weiter.

Danke für Deine Antwort.

Gruß,

kloos

Beitrag von nadeschka 28.02.11 - 12:39 Uhr

"ich habe heute dem Typen geschrieben, entweder er bezahlt die 2 Euro Portokosten oder er gibt mir die Bankdaten und ich überweise ihm das Geld zurück."

Ich denke, im Moment brauchst du gar nichts weiter zu tun. Du hast ihm die nötigen Fakten ja schon gemailt. Er muss noch die Portokosten zahlen, bevor du versendest. Jetzt ist er am Zug. Wenn er sich nicht meldet, würde ich gar nichts mehr machen.

Aber eine andere Frage - wieso schaust du so spät erst auf deine Kontoauszüge? Wenn du schon am 20.1. Geld von ihm auf dem Konto hattest, ist das ja 5-6 Wochen her und der Käufer wartet ewig auf sein Buch. Hätte ja sein können, dass du die €4,05 schon längst auf dem Konto hast. Vielleicht hat er auch nur versehentlich zu wenig überwiesen?



PS:
Übrigens - wenn ich wirklich WILL - kriege ich eine gebrauchte Briefmarke immer noch irgendwie halbwegs vom Umschlag abgekratzt/ausgeschnitten, so dass ich sie anderweitig benutzen kann. Oder du lässt sie auf dem Umschlag und machst einen neuen Adressaufkleber drüber, wenn du wieder mal was verschickst. Also notfalls kannst du ihm das Buch auch noch als BS schicken.

Beitrag von kloos 28.02.11 - 12:57 Uhr

Danke für Deine Antwort.

Ja, ich werde erst abwarten. Nein er hat nicht mehr überwiesen, als die 2,01 €. Keine Portokosten, sei es für Bücher oder Briefsendnung. Nix.

Ich habe auf das Geld auch seit dem Dezember gewartet, da habe ich auch regelmäßig die Kontodaten überprüft. Nachdem der Fall abgeschloßen war, war für mich klar, dass da nichts mehr kommen wird.


Es ist ja alles schön und gut....wenn man will kriegt man auch die Briefmarke ab, ja. Nur, warum kann man es nicht vor dem Bieten klären......jetzt habe ICH die Arbeit. Hätte er vorher gefragt, ob ich Büchersendung mache, hätte ich es ohne Probleme gemacht.......


Gruß,

kloos

Beitrag von nadeschka 28.02.11 - 13:06 Uhr

Ach Gott, seit Dezember geht das schon?

Naja, aber hast schon Recht, er hat den 2 Euro zugestimmt und es ist ziemlich strange, dass er dann nur den reinen Preis ohne jegliche Portokosten überwiesen hat.

Wenn er sich nun gar nicht mehr meldet, dann vergiss die Sache. Du hast ihm ja angeboten, zurück zu überweisen. Wenn er dann seine Bankdaten nicht durchgibt, kannst du ja nichts dafür.

LG