Pflegestufe 1 beantragen für krebskranken Vater...brauche Hilfe...

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von novembersonne2010 26.02.11 - 00:25 Uhr

kennt sich jmd damit aus...worauf muss ich hier beim Antrag genau achten um keinen Fehler zu begehen? Mein Vater wird von meiner Mutter versorgt und hat 2 künstliche Ausgänge...er kriegt auch Chemotherapie...

Beitrag von gh1954 26.02.11 - 00:29 Uhr

Kommt da nicht normalerweise jemand vom medizinischen Dienst, um das festzulegen? Ich musste damals nichts ausfüllen.

Beitrag von kati543 26.02.11 - 00:56 Uhr

Na klar kommen die. Aber erst einmal muß man es beantragen und dann geben die einen nichts freiwillig ;-)

Beitrag von gh1954 26.02.11 - 01:08 Uhr

Ich habe damals nichts beantragt, das hat vielleicht das Krankenhaus geregelt.
Jedenfalls kam jemand, hat Fragen gestellt, Notizen gemacht und das wars.

Beitrag von kati543 26.02.11 - 00:54 Uhr

Alles was du hier genannt hast, zählt nicht für die Pflegestufe ;-) Wichtig ist ausschließlich die GRUNDpflege und nicht die BEHANDLUNGSpflege.

Dein vater schreibt seiner Pflegekasse einen Brief sehr simpel: "ich beantrage die Pflegestufe für mich." Dein Vater unterschreibt. Die Kasse wird daraufhin einen Brief schicken und vom Arzt eine entsprechende Stellungnahme verlangen. Das schickst du wieder an die Kasse und irgendwann kommt der Anruf vom MdK, dass sie einen Gutachter an Tag X vorbeischicken.
Deine Mutter sollte ein Pflegetagebuch führen. Das ist zwar anstrengend, lohnt sich aber. Im Internet gibt es entsprechende Vorlagen. Sie sollte sich immer an die Zeitkorridore halten. Wenn etwas länger braucht, dann muß sie es begründen mit den Erkrankungen und besonderen Bedürfnissen deines Vaters und nicht mit ihren Schwierigkeiten (also z.B. eigene Rückenprobleme). Ansonsten zählen ausschließlich Mobilität, Körperpflege und Nahrungsaufnahme. Da muß er mindestens Hilfebedarf von 46 Minuten täglich haben. Die restlichen 45 Minuten können aus der hauswirtschaftlichen Versorgung kommen. Es zählen nur die Minuten, die deine Mutter wirklich helfen muß. Alles was er noch selber tun kann, zählt nicht.

Beitrag von bobbel77 26.02.11 - 07:38 Uhr

PDL? ;-)

An die TE: http://www.dak.de/content/dakpflege/anspruch.html

Und such Dir einen guten Pflegedienst, der einen Widerspruch für dich erstellt (in deinem Namen), denn oft wird vom MDK erstmal abgelehnt...

Grundsätzlich: Nie der Kasse oder dem MDK vertrauen, ist auch nur eine Versicherung....ok?

Viel Erfolg!