Nach Schilddrüsen OP, Stillen und Bisoprolol!

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Beitrag von steffi7j 26.02.11 - 07:33 Uhr

Hallo!

Ich bin am Montag operiert worden, die halbe SD ist draußen. Das Struma hatte auch die linke Seite verdeckt, so daß man erst alles entfernen wollte.
Aber kurz vor der OP meinte der operierende Arzt bei der Sono, daß er evtl doch links stehen lassen kann, was sich auch bei der Op heraustellte.

Am 2.Abend nach der Op fingen dann Kreislauf- und Blutdruckprobleme an, mir wurde übel. Ich sollte vorerst Bisoprolol 2,5 mg nehmen, da mein Blutdruck bei 150/100 lag. Ich kenne das garnicht, hatte noch nie zu hohen Blutdruck, eher niedrigeren und dementsprechend war mir dann auch schwummrig.

Nun nehme ich das Zeugs nur, wenn ich wirklich bei mehrfacher Messung am Tag feststelle, daß der Blutdruck höher ist oder mein Puls schneller schlägt. Nehme vorerst L-Thyroxin 50, werde dann wohl, wenn die Werte noch nicht stimmen hochgestuft. Wie lange hat es bei euch gedauert, eh es euch besser ging? Der Körper hat ja nun gemerkt, daß da was fehlt. So mies ging es mir eigentlich noch nicht. Klar hatte ich manchmal mächtige Unruhe, was bei derartigen Knoten nicht verwunderlich war, aber das...wau, das ist echt häßlich.

Ich stille noch, und wenn ich so einen Betablocker genommen habe, pumpe ich erstmal ab. Doch wie lange muß ich wirklich warten. Sonst habe ich immer 12 h gewartet und mehrere Mal abgepumpt, damit der Kram draußen ist. Leider ist meine Ärztin nicht so, daß sie bei embryotox anrufen mag und als Stillende bekommt man leider keine Auskunft mehr. Habe heute Nacht 4 Uhr was genommen und werde gegen 8 Uhr Milch abpumpen. Ich mag gern weiterstillen, nehme es ja nicht regelmäßig, nur, wenn es nicht mehr geht (waren bis jetzt 2 mal im Kh, da eh verworfen und 1 mal diese Nacht). Kennt sich da jemand von euch aus, mag meinem Kind nichts schlechtes antun!

Wäre dankbar über ein paar hilfreiche Antworten, gern auch von stillenden Müttern! Übrigens bei emryotox steht darunter, es geht trotzdem? Stimmt das?

LG Steffi mit Samira (7), Marian (6) und Emilian (11 Monate)



Beitrag von miau2 26.02.11 - 15:43 Uhr

Hi,
eine OP ist eine totale Stresssituation für das betroffene Organ. Sie produziert in dieser Situation oftmals erheblich mehr Hormone, als notwendig wären. Daher geraten viele Patienten nach einer SD-OP vorübergehend in eine SD-Überfunktion.

Und eine SD-Überfunktion kann auch Bluthochdruck auslösen. Und Herzrasen.

ich bin natürlich kein Arzt und habe auch keine Kristallkugel, aber das wäre eine logische Erklärung. Wobei es vermutlich nur eine von vielen ist.

Wurde denn mal eine 24h-Messung gemacht? Lass dich zu einem Facharzt überweisen, ich denke, da wärst du besser aufgehoben (das gleiche - allerdings anderer Facharzt - gilt auch für die Einstellung mit SD-Hormonen, meine Erfahrung ist die, dass Hausärzte da eher ungeeignet für sind).

Ich denke, Embryotox würde dir am Tel. auch keine andere Auskunft geben als die: weiterstillen ist zwar möglich, ein anderes Medikament wäre allerdings besser.

Ich bin chronisch krank und auf Medis angewiesen, bei mir haben sich meine Kinderärzte dann auch dahintergeklemmt, ob das so geht oder eben nicht. Vielleicht könnte dein KiA dir weiterhelfen.

Und vielleicht wäre eine Medikamentenumstellung eine sinnvolle Sache - warum nicht das Mittel erster Wahl nehmen, wenn es noch nicht probiert und aus therapeutischen Gründen verworfen wurde?

viele Grüße
miau2

Beitrag von steffi7j 26.02.11 - 16:05 Uhr

Hallo!

Meine Ärztin ist Internistin und Spezialistin auf dem Gebiet und betreut mich schon jahrelang wegen meiner Schilddrüse. Werde sie mal fragen. Die Werte überprüft sie ja eh ständig, da geschaut werden muß, ob ich mehr oder weniger Hormone benötige.

Werde sie auch mal wegen Metoprolol fragen, das ist angeblich besser untersucht. Außerdem rufe ich mal am Montag meine Kiä an, die weiß oft mehr bescheid. Im Januar meinte nämlich die HNO, daß ich kein Erythromycin bekomme, da es beim Kind eine Stenose beim Kind im Magenbereich auslösen kann.

Aber meine Kiä meinte, daß ich es ruhig nehmen kann, da er schon über das Alter, in dem dieses auftreten kann, drüber hin weg ist. Auch meine Freundin meinte dies und die ist Kinderkrankenschwester. Kinder mit solchen Dingen waren höchstens 0-6 Wochen alt. Ansonsten geht es mir mal gut, mal schlecht und letzte Nacht hatte ich eben mal hohen Blutdruck und mein Puls lag bei 85 im Ruhezustand, was ich aber zu schnell empfand, dafür, daß ich geschlafen habe. Sonst sank er immer auf um die 52-60. Bin ja wach geworden davon, daß er so schnell war. Das nervt mich natürlich, auch, daß das Dröhnen in meinen Ohren dann schlimmer ist. Meine eigentliche HNO sagte mal, daß dies bei mir vom Nacken oder vom Stress kommt. Hören tu ich sehr gut und auch die Tubenventilation stimmt. Ich habe mit HWS und BWS Syndromen zu kämpfen, besonders eben mit dem Cervikalsyndrom (Verspannungen in Schulter-Arm-Bereich).

LG Steffi