Warum kommen manche Täter je wieder frei?????

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von maschm2579 26.02.11 - 08:30 Uhr

Gestern ist bei uns etwas schreckliches passiert...eine Frau wurde nach der Nachtschicht von Ihrem Ex Freund auf dem Parkplatz erstochen. Die Frau erlag nach 15 Minuten noch vor dem Auto Ihren Verletzungen, niemand konnte helfen.

Das schlimmste an der Sache ist das der Ex Freund sie schon einmal verschleppt und vergewaltigt hat, er saß dafür nur vier Jahre im Gefängnis.

Eine #paket mit Kraft für den 8jährigen Sohn
Eine #kerze für die Frau

und ein Kopfschütteln für unser Rechtssystem

PS: der Mann muss es geplant haben, er stellte sich danach mit gepackter Tasche bei der Polizei

Beitrag von holidaylover 26.02.11 - 11:19 Uhr

tja, das ist unser rechtssystem. :-(
50 neue chancen für täter, die opfer (und deren angehörige) bekommen lebenslänglich.

Beitrag von uebermammi 26.02.11 - 18:36 Uhr

Ja da muß ich Dir leider zustimmen !

Beitrag von muehlie 26.02.11 - 14:29 Uhr

So tragisch dieser Fall auch ist, aber deshalb kann man nicht einfach jeden Menschen, der einmal straffällig geworden ist, für den Rest seines Lebens einsperren. Sicherlich kann man über die Höhe des Strafmaßes in vielen Fällen streiten, aber dennoch kann man eine Vergewaltigung nicht genauso schwer bestrafen wie beispielsweise einen Mord.

Wenn er diese aktuelle Tat geplant hat und man ihm dies nachweisen kann, geht er auf jeden Fall lebenslänglich ins Gefängnis.

Beitrag von maschm2579 26.02.11 - 18:51 Uhr

Naja ein Mensch der straffällig geworden ist gehört auch bestrafft. Dieser Mann hat seine Ex über mehrere Stunden gefangen gehalten, misshandelt und vergewaltigt. Über Jahre hat er sie terrorisiert und Ihr gedroht sie umzubringen. Das sie bei der Entführung erlöst wurde war nur ein Zufall da der Dummkopf an einem bevölkerten See war.

Letzendlich war es abzusehen und das arme ist Kind jetzt Weise und alleine... ich denke solche menschen gehören sofort weggesperrt.

Beitrag von parzifal 27.02.11 - 23:39 Uhr

Wie lange hätte er denn für die Vergewaltigung etc. im Gefängnis sollen?

Beitrag von maschm2579 28.02.11 - 10:09 Uhr

Eier ab und lebenslang....

Er hat sie entführt, vergewaltigt und gefesselt an einem Teich festgehalten. Dann hat er Ihr und der Polizeit angekündigt das sie langsam und schmerzhaft durch verbluten und Kehle durchschneiden sterben wird... nach der Haft hat er sich durchgehend bedroht und letztendlich das wahr gemacht was er versprochen hat.

Langsames sterben durch Stiche mit einem Gemüsemesser in Hals, Gesicht und Brustgegebend....

Ich frage mich warum manchen Menschen verständnis für Vergewaltiger haben #kratz und denken 4 jahre würden reichen

Beitrag von parzifal 28.02.11 - 12:04 Uhr

Wieviel Personen (Anzahl) kennst Du denn die Verständnis für Vergewaltiger haben? Was für Menschen kennst Du?

Ich habe noch nie einen getroffen oder davon gehört!

Wenn der Täter so bestraft worden wäre wie von Dir vorgeschlagen bist Du also der Ansicht, dass es straftechnisch egal war, ob er die Androhungen auch tatsächlich wahr macht oder nicht?

Die Strafe hätte ja sowieso nicht schlimmer sein können.

Wenn die Strafe wie von Dir vorgeschlagen wäre:
Was passiert, wenn sich der Täter sagt
"strafrechtlich ist es jetzt sowieso egal, ob ich mein Opfer wie angedroht umbringe oder es bei den Morddrohungen belasse. Dann kann ich sie ja auch gleich wie angekündigt umbringen und damit noch die Chancen erhöhen davonzukommen, weil ich das Opfer als Zeuge aussschalte und beseitige."

Man kann sicher darüber streiten, wie hoch eine Strafe ausfallen sollte.

Wer aber Straftaten unterhalb eines Mordes genauso bestrafen will wie Mord selbst tut niemanden einen Gefallen.
Es wird nur drastisch die Gefahr erhöht Zeugen zu beseitigen.

Das in Deutschland ohnehin große Probleme bestehen, wie sich potentielle Opfer gegen wiederholt geäußerte Morddrohungen schützen können steht außer Frage.