Meine Hündin hat Bauchschmerzen

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Beitrag von cosmicdoodle 26.02.11 - 09:16 Uhr

Guten Morgen!

Ich habe mal eine Frage bzw. vielleicht hat ja jemand ähnlich Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps geben.

Meine Hündin (Grosspudel, fast 4 Jahre alt, im Grunde kerngesund) hat hin und wieder mal - tja, ich denke mal es sind Bauchschmerzen. Die Situtuation läuft wie folgt ab. Sie frisst morgens ganz normal (bzw. schlingt für ihre Verhältnisse ganz normal), geht dann raus zum Pipi und Häufchen machen, kommt wieder rein und wird dann plötzlich ganz steif, läuft hinter mir her und sieht mich verzweifelt an. Sie zittert am ganzen Körper, ich kann sie nicht beruhigen. Ich lasse sie sich dann hinlegen und kraule ihren Bauch, der dann auch kolikartig ganz hart ist. Unter dem Kraulen wird es besser. Nach 10 bis 20 Minuten ist dieser "Anfall" vorbei und sie ist wieder ganz die Alte!

Sie hat das zum ersten Mal Anfang November gehabt und seitdem im Abstand von 5 bis 6 Wochen - heute zum 4. mal.

Zum Tierarzt fahren bringt in dem Moment nichts, weil es ja nach höchstens 20 Minuten vorbei ist. Als ich kürzlich wegen einer anderen Sache beim TA war und es schilderte, meinte sie, es könne an zu viel Magensäure liegen, die durch das Schlingen hervorgerufen wird.

Ich kann mir das eigentlich nicht so vorstellen, weil ihr Unterbauch (also mehr Darm) betroffen zu sein scheint.

Wir haben nichts verändert - sie bekommt genau so ihr Futter wie die Jahre zuvor auch. Beim ersten mal hatte ich total Angst, dass es eine Magendrehung ist, aber das hat sich ja zum Glück nicht bestätigt. Was kann es sein, wie kann ich ihr helfen?

Danke schon mal für Eure Antworten.

LG,
Cosmic

Beitrag von minimal2006 26.02.11 - 09:28 Uhr

Hallo Cosmic

Was du hier schilderst, habe ich von einer Bekannten auch schon mal erfahren.
Gott sei Dank hab ich selbst damit keine Erfahrung.

Sie hat ihrer Hündin die Futterportionen in mehrere kleine Mengen gefüttert.
Sie bekam i.d. R. zwei mal am Tag, aber nach den Beschwerden vier kleine Portionen.

Vielleicht hilft das bei deiner Hündin auch.
Die Abstände sind ja doch recht groß.
Gut, das sie das nicht täglich hat... die arme Maus.

Ist sie auch gebläht?
Oder hast du das Gefühl, das alles soweit ok ist?

Könnte unter Umständen auch am Futter liegen.
Das hatte ich auch schon und musste wieder umstellen.
Jetzt hab ich das richtige...

LG mini

Beitrag von cosmicdoodle 26.02.11 - 09:38 Uhr

Hallo Mini!

Danke für Deine Antwort. Nein, gebläht kommt sie mir nicht vor. Ich höre auch keine Darmgeräusche und pupsen muss sie auch nicht.

Das mit den kleineren Futterportionen hat die TÄ auch vorgeschlagen, aber habe ich bisher noch nicht probiert. Sollte ich mal machen. Und die TÄ hat gesagt, dass es ganz gut wäre, ihr Hindernisse in den Napf zu legen, damit sie nicht so schlingen kann. Ich denke, ich werde mal so einen Napf kaufen mit so kleinen Hügelchen drin (gibt's ja für viel Geld), damit sie langsamer fressen muss. Vielleicht ist es das ja schon. Wobei mich da wundert, dass sie das ja nur alle paar Wochen hat. Sie schlingt ja immer! Wenn sie ihren Napf leer hat, hat mein Rüde noch mind. die Hälfte drin - wobei er auch sehr gemütlich frisst. Sie muss auch sehr oft aufstoßen nach dem Fressen. Also, nicht nur ein kleines Bäuerchen, sondern die rülpst (sorry), da wackeln die Wände! #schein

Wir müssen dann immer lachen, weil es echt der Hammer ist, aber wahrscheinlich ist es gar nicht so lustig.

Naja, wie gesagt, Danke für Deine Tipps, ich werde das mal so machen.

Schönes Wochenende,
Cosmic

Beitrag von cherymuffin80 26.02.11 - 09:50 Uhr

Wenn sie rülpsen muss chluckt sie ja uch Luft durch das schlingen, da kann schon die Ursache sein das diese Luft veleicht manchmal mit tiefer rutscht und sie daher dann Bauchweh bekommt.

Würde auch kleinere Rationen füttern und es reicht ja für den Anfang wenn du ihn den Napf nen größeren Stein (findet man ja beim gassi gehen) legst das die quasie um den rum fressen muss, da geht schlingen auch nicht so.

LG

Beitrag von cosmicdoodle 26.02.11 - 16:40 Uhr

Hi!

Danke für Deine Antwort. Wie schon geschrieben, ich werde es ausprobieren mit mehreren kleinen Mahlzeiten und einem Antischlingnapf. Das mit dem Stein ist 'ne gute Idee. Muss aber echt ein grosser sein, sonst habe ich Angst, dass sie den im Eifer des Gefechts mit futtert. Ich trau's ihr zu! ;-)

LG,
Cosmic

Beitrag von aberalleachtung 26.02.11 - 14:06 Uhr

mh...mal versuchen anders zu füttern, also die reihenfolge?

wir machen es mit unserem süssen anders: erst morgentliche gassirunde #hundmit häufchen und pipi und danach fresschen- einfach weil unserer auch gern mal im garten tobt und bällchen fängt.

sorum denke ich hat er dann ruhe zum verdauen- danach geht es ja nicht gleich wieder raus,

liebe grüsse andrea#winke

Beitrag von cosmicdoodle 26.02.11 - 16:37 Uhr

Hallo.

Nein, an der Reihenfolge liegt es eher nicht. Sie tobt nicht, sondern geht wirklich nur 3 Minuten raus um die Geschäfte zu machen. Ich mache das so, weil die Hunde morgens erst mal wirklich nur machen sollen und wenn sie vorher kein Fresschen hatten, dann machen sie ihre Häufchen nicht. Ist einfach so ein Ritual geworden bei uns. Ich habe es schon mal anders ausprobiert, aber da machen sie wie gesagt, ihre Häufchen nicht, weil sie wissen, dass es Fresschen gibt, sobald wir wieder drin sind. Da wird dann nur schnell Pipi gemacht. Und mehr Zeit habe ich morgens nicht... die erste richtige Gassirunde gibt es erst vormittags gegen 10 Uhr, also mind. 3 Stunden nach dem Fressen.

Danke Dir.

LG,
Cosmic

Beitrag von -0815- 26.02.11 - 20:14 Uhr

Evtl schluckt sie beim schlingen zu viel Luft und an den Tagen mit den Bauchschmerzen evtl zu viel.


Ich würde 1. mal versuchen vor dem füttern Gassi zu gehen und 2. wenn das nicht funktioniert die Mahlzeiten rationieren.


Eine Bekannte füllt den Napf (allerdings füttert Sie trocken) halbvoll mit Wasser und ihr Hund kann nicht mehr schlingen.


Allerdings ist es ja umstritten ob man Trockenfutter mit Wasser mischen soll.

Beitrag von cosmicdoodle 26.02.11 - 20:29 Uhr

Hallo!

Ich habe heute noch mal den ganzen Tag überlegt, ob und was anders war. Und ich glaube, ich weiß, was es ist. Normalerweise bekommt sie morgens 200 g Nassfutter und abends noch mal 200 g Nassfutter vermischt mit Trockenfutter. Ich kann zumindest für heute und für das erste mal als es passierte sagen, dass sie bereits morgens ihre komplette Nassfutterration (also 400g) bekommen hat. Und ich glaube ziemlich sicher, dass es bei den anderen beiden malen auch so war. Sprich: 400 g Nassfutter sind zu viel, denn Nassfutter schlingt sie besonders. Ich werde ihr also ihre Nassfutterration wieder auf 2 x 200 g geben... mal sehen, ob das klappt.

Danke für Deine Antwort.

LG,
Cosmic

Beitrag von -0815- 26.02.11 - 20:52 Uhr

Na das wär ja schonmal ein Grund.


LG :-)