mal ne frage

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von frank72 26.02.11 - 09:34 Uhr

Hallo,
nach ca 8,5 Jahren Beziehung hat meine Partnerin den Schlussstrich gezogen.Gekriselt hat es schon letzten Sommer,wo wir es nochmal versuchen wollten.Wir haben in unserer Beziehung beide viele Fehler gemacht und viele Höhen und Tiefen überwunden.Ich möchte diese Jahre nicht einfach so wegwerfen und komme damit nicht einfach so klar.Das weiss sie auch.Ich denke,sie hat schon einen neuen Partner,bzw ist da wohl was am entstehen,wo sie mir sagt,dass da nix wäre.
Wir haben einen gemeinsamen Sohn,der Unterhaltanspruch hat.
Nun meine Frage.Würde ihr auch Unterhalt zustehen?Wir bekommen "Hilfe zum Lebensunterhalt",da sie nicht arbeitet (1x die Woche ne Zeitung austragen)und ich nicht das große Geld verdiene.
DANKE für eure antworten.

Beitrag von sonnenkind1977 26.02.11 - 09:53 Uhr

Also, grundsätzlich ist es mal so: Die Mutter eines Kindes, die mit dem Vater nicht verheiratet ist, kann vom Vater des Kindes bis zu drei Jahre Unterhalt für die Betreuung des Kindes verlangen. Dies gilt allerdings nur für den Fall, dass die Mutter infolge der Schwangerschaft erkrankt ist und nicht einer Erwerbstätigkeit nachgehen kann, oder weil wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes eine solche von ihr nicht erwartet werden kann.

Dazu kommt, dass Dir ein Selbstbehalt von ca. 900 Euro bleiben muss. Wenn ihr jetzt schon Hilfe zum Lebensunterhalt bekommt, wirst Du nicht genug verdienen, um für beide zu zahlen, vielleicht nichtmal für Euren Kleinen. Sie kann aber beim JA Unterhaltsvorschuss und Hartz IV beantragen, dazu Wohngeld etc. Da muss sie sich einfach mal schlau machen, sie wird dann ein paar Papiere mitkriegen, die Du teilweise auch ausfüllen musst. Der Vorschuss wird meist recht schnell bezahlt, die endgültige Berechnung dauert etwas.

Alles Gute Dir!

Beitrag von frank72 26.02.11 - 10:33 Uhr

DANKE für deine antwort.Unser Sohn wird 4 und geht schon in den Kindi.Sie hat einen Sohn mit in die Beziehung gebracht,den ich wie meinen eigenen liebe.Er ist Autist (d.h. Schwerbehindert)hat aber keine Pflegestufe und denke daher,dass das Amt daher meint,sie könne wohl einen Halbtagsjob aufnehmen.

Beitrag von nadineriemer 26.02.11 - 22:55 Uhr

Hallo,
ich habe zwei Herzkranke Kinder und auch keine Pflegestufe,weil das leider in Deutschland bei Kindern sehr schwer ist die zu bekommen.Trotzdem muß ich auch nicht halbtags arbeiten aufgrund der Erkrankung der Kinder.Berichte vom kinderkardiologen u.s.w liegen vor.Also mit der Pflegestufe hat das nicht viel zu tuen.
Aber ich fange jetzt meine Umschulung an,weil ich endlich eine Tagesmutter gefunden habe,die auch meine Herzkinder betreut und weil ich das einfach auch für mich brauche.

Nadine

Beitrag von frank72 27.02.11 - 09:26 Uhr

Hallo,
Du kannst Herzkranke Kinder nicht mit Autisten vergleichen.Warum Du da keine Pflegestufe hast,versteh ich nicht.Bei uns war der MDK und wegen 5minuten haben wir keine Pflegestufe bekommen.Sie klemmt sich aber auch nicht richtig dahinter,zweks arbeit.Hat sich den Austragsjob (1x die Woche Zeitung)besorgt und meint damit Willen zu zeigen.

Beitrag von nadineriemer 27.02.11 - 17:08 Uhr

Ja leider ist es bei Herzkranken Kindern nicht so einfach mit einer Pflegestufe,obwohl es eigentlich einfach sein müsste.Wir haben ein Kind bei uns im Verein mit einem halben Herzen und vielen Op´s,aber auch er bekommt keine Pflegestufe.Es ist nicht so einfach.Wie schlimm ist es den mit eurem Zwerg?Kommt er gut im Alltag zu Recht und wo genau braucht er Hilfe?Wenn ein Arzt bescheinigt,das die Mutter ihn betreuen muß geht es noch mal zum Gesundheitsamt,wo mit der Mutter gesprochen wird und sich die Berichte angeschaut werden und dann kann sie nicht zum Arbeiten gezwungen werden.
Ich meine wenn sie eine liebe Tagesmutter sucht die auch bereit ist mit einem besonderen Kind klar kommen zu wollen,dann hätte sie ja die möglichkeit in Ruhe zu arbeiten.Aber Tagesmutter und Kind gerade bei einem besonderem Kind,das muß wirklich gut passen.

Nadine

Beitrag von frank72 27.02.11 - 20:26 Uhr

Hallo,
der Autist bei uns ist 8Jahre und wird 9 im Sommer.Unser gemeinsamer Sohn wird im Sommer 4Jahre,geht in den Kindi und will Zuhause seine Grenzen austesten.Er akzeptiert seinen Bruder nicht und ist so auch etwas schwierig.Es gibt Tage,da können beide zusammen wunderbar miteinander spielen und 5 minuten später gibt es wieder streit zwischen beiden.Sie sagt ja zu anderen Leuten,dass ich dafür quasi ausschlaggebend sei,d.h.wenn ich nicht Zuhause bin,wäre alles super.Zu mir hat sie es noch nie so richtig gesagt,aber naja,bin eh an allem schuld.