Freund hat nicht so guten Einfluß

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von ines0407 26.02.11 - 10:03 Uhr

Hallo zusammen!

Ich bin Mutter von 2 Kindern (6 Jahre und fast 4 Jahre). Der4-jährige ist seit Sommer im Kindergarten. Er hat einen "besten" Freund, der ihm meiner Meinung nach nicht so gut tut. Dieser stiftet oft Blödsinn, zum Kämpfen usw. an. (Wurde mir auch schon bestätigt, dass es nicht von meinem ausgeht).

Wie verhalte ich mich am besten. Ich möchte natürlich nicht, dass es in diese Richtung geht, und es mit beiden zusammen zu Ärger kommt (auch privat). Eher distanzieren oder Kind immer wieder erklären, das ich so ein Verhalten nicht möchte. Er ist mit Sicherheit kein Engel (meiner) ich erlebe ihn aber sonst nicht so aufgedreht und wild, wenn er mit anderen spielt.

Es wäre auch so, dass die beiden später zusammen in die Schule kämen und ich mich frage, ob, wenn das so weiter geht, wirklich gut wäre.

Danke

Beitrag von zaubertroll1972 26.02.11 - 10:29 Uhr

Hallo,

ich würde da ehrlich gesagt nicht so ein Faß aufmachen.
KInder spielen und sie kämpfen auch oft. Jungs spielen meist anders als Mädchen und auch wenn es den Müttern nicht gefällt so schauen sie sich doch vieles oft ab.
Das Spielen mit dem Kind zu verbieten oder zu unterbinden halte ich für flalsch und unnötig. Es wird sowieso nicht klappen denn Kinder suchen sich im Kindergarten und auch in der Schule ihre Freunde selber aus.
Ich verstehe jetzt gerade nicht was schlimmes passiert ist oder worüber Du Dich aufregst.
Wenn sich Dein Kind einmal unangemessen verhält natürlich erklären daß Du so ein Verhalten nicht möchtest aber alles nur von einem anderen Kind abhängig zu machen ist doch unsinnig.
Zumal Dein Kind gerade 4 Jahre alt ist.
Mir hat das Raufen und Kämpfen auch ofgt nicht gefallen und ich habe oft nur darauf gewartet daß einer anfängt zu heulen aber Jungs brauchen das Kräfte messen wohl einfach und wenn`s zu bunt wird kann man immer noch eingreifen.
Wichtig ist daß Kinder die Grenzen kennen und ein NEIN des anderen akzeptieren.
LG Z.

Beitrag von clautsches 28.02.11 - 08:31 Uhr

Ich hab selbst so einen kleinen Kämpfer zuhaus, der gerne mal Unsinn macht.
Was genau findest du daran schlimm?

LG Claudi

Beitrag von h-m 28.02.11 - 09:58 Uhr

Hm, also für mich klingt das auch erstmal normal - wild sein, aufgedreht sein, "kämpfen",...

Andererseits kann ich Dich schon etwas verstehen. (Bei uns ist es ein Mädchen aus der Nachbarschaft.) Im Kiga-Alter kann man schon noch etwas Einfluss einnehmen und das habe ich auch gemacht, indem ich Kontakte zu anderen Kindern bewusst gefördert habe. Wollte dieses Mädchen sich mit meiner Tochter verabreden, hatten wir leider schon was anderes vor. Bin dann auch häufig ausgewichen, das geht gut, da wir in einer Großstadt leben - also sah ich das Mädchen im Hof spielen, gingen wir auf den Spielplatz; erzählte die Mutter, dass sie ins XY-Freibad wollen, fuhr ich in ein anderes; usw.

Die Kinder gehen auch auf unterschiedliche Grundschulen und waren auch in verschiedenen Kindergärten. Ich hab mich dann öfters auch Verabredungen mit anderen Kita-Kids getroffen, daraus sind dann auch zwei tolle Freundschaften geworden.

Wir wohnen immer noch nebeneinander, aber mittlerweile haben die beiden Mädels ganz unterschiedliche Interessen entwickelt und spielen auch draußen kaum zusammen.

Beitrag von schnegge456 01.03.11 - 19:00 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat sich auch so einen Racker als Freund ausgesucht,was mir nicht wirklich gepasst hat.Zu 80 Prozent kam mein Sohn weinend nach Hause,weil sein Freund extrem grob ist.Das habe ich mir zwei Jahre angeschaut.Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt.Ich bin dann zu dem Jungen hin,hab ihm nicht wirklich nett die Meinung gesagt.Seit dem spielen die zwei super zusammen,es gibt keine Tränen mehr.Ich bin eigentlich immer dafür,daß Kinder Sachen unter sich ausmachen,aber wenn es ständig Tränen gibt,greife ich auch mal ein.Es kann doch nicht sein,daß eins von den Spielkindern immer die A-Karte hat.