Abends weint sie viel?

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von iris.s 26.02.11 - 10:20 Uhr

Hallo!

Meine kleine Maus wird nä. Dienstag 8 Wochen alt. Sie ist total brav, schläft tagsüber viel u. wenn sie wach ist, ist sie sehr freundlich.

Allerdings weint sie seit ca. 2 Wochen abends immer sehr viel. Hat sie Bauchweh, oder sonst was, ich weiß es nicht.
Die Zähne einschießen spüren kann sie doch noch nicht, oder? Also ich tippe eher auf Bauchweh. Da sie auch viel pubst während des Weinens. Ich trag sie dann viel rum, klopfe ihr auf den Popo u. lege ihr ein Rapssamenkissen auf den Bauch (warm).
Der Arzt meint, sie sei gesund. Ist wohl normal, wenn sie abends unruhiger sind, als tagsüber. Sie müssen da wohl das tagsüber Geschehene verarbeiten.
Trotzdem tut sie mir soo leid u. könnte jedesmal mitheulen.

Ich stille voll u. achte schon drauf, was ich esse.
Das einzige was mir einfällt (meine Ernährung) ist, ich mache mir tägl. ein Müsli (Haferflocken, mit einer Banane, u. Buttermilch). Heute noch nicht. Könnte die Buttermilch die Ursache sein?

Danke!

Lg

Iris

Beitrag von jiny84 26.02.11 - 10:49 Uhr

Ob Buttermilch stopft,keine Ahnung,Banane stopft,aber weiss nicht,ob sich die Stopfende Wirkung auf die Mutterlich auswirkt.

Mein kleiner verträgt zb keine Banane,da bekommt er Verstopfung von,also jetzt bei der Beikost,gestillt habe ich nicht

Beitrag von zwei-erdmaennchen 26.02.11 - 10:53 Uhr

Hi Iris,

wie sieht denn euer Tagesablauf aus??? Die meisten Kinder die speziell abends schreien sind schlichtweg überfordert damit das Geschehene zu verarbeiten. Das schlägt ihnen dann auch schnell auf den Magen bzw. die Verdauung. Daher wird das oft mit Bauchschmerzen und Koliken gleichgesetzt bzw. verwechselt. Doch die Ursache ist eine völlig andere.

Unsere Große war so ein Schreikind - bis zu dem Tag als wir sie konsequent von so vielen fremden Eindrücken wie möglich abgeschirmt haben. Also es gab kaum fremde Arme auf die sie kam, Besuche wurden eingeschränkt bzw. kamen die Leute nur zu uns. Es durfte auch nicht jeder seinen Kopf in den KiWa stecken (aus der Ferne schauen war schon okay aber die meinen ja immer gleich fast hineinkriechen und an dem Kind rumfummeln zu müssen). Einkaufen ging meist nur einer alleine oder wenn es nicht anders ging sind wir dann los wenn wenig Trubel in den Geschäften war. So im Alter von etwa drei Monaten haben wir das dann systematisch gesteigert. Und da war es dann auch okay.

Die Kleine haben wir gleich ziemlich abgeschirmt und sie hatte nie Probleme. Allerdings hat sie es schon früher verkraftet mehr verarbeiten zu müssen. Sie war etwa zwei Monate alt.

Je sensibler das Kind desto sensibler reagiert es auf äussere Einflüsse und umso mehr sollte es seine Ruhe haben. In Kulturen wo die Babies konsequent sechs Wochen komplett abgeschirmt werden und die ersten Monate nur wenig Trubel um sie herrscht sind Koliken und Schreibabies nahezu unbekannt. Und das obwohl dort häufig die Dinge gegessen werden, die angeblich so blähungsauslösend sein sollen.

Probier erstmal aus dich etwas zurückzuziehen. An der Buttermilch liegt es meiner Meinung nach nicht.

Wenn es dann nicht besser wird kann man immer noch andere Ursachen suchen. Aber meiner Erfahrung nach (habe das auch schon oft - auch hier bei Urbia - empfohlen und bekam ausschließlich positive Resonanz) bekommt man es mit etwas Ruhe ganz gut in den Griff.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von festus14 26.02.11 - 12:44 Uhr

Liebe Iris,

mach dich nicht verrückt, es ist ganz normal, dass Babys abends viel weinen. Selten sind wirklich Blähungen Schuld, viel häufiger sind die Kleinen von den vielen Eindrücken des Tages gestresst und angespannt. Das Weinen hilft deiner Maus, die Spannungen abzubauen. Auch wenn es für dich schlimm ist, weil man sich so hilflos fühlt, deiner Kleinen tut es gut.

Ein Buchtipp für dich: Auch kleine Kinder haben großen Kummer - Über Tränen, Wut und andere starke Gefühle.


Die Autorin vermittelt einfühlsam eine ganz andere Sichtweise auf das Weinen, nämlich eine sehr positive. Uns hat das Buch sehr geholfen, denn ich kann viel entspannter mit meinem Sohn umgehen, wenn er brüllt und er ist viel ausgeglichener geworden. #huepf Vielleicht fühlt er sich mit seinem Kummer einfach besser angenommen, denn wir Großen sind es ja, die mit dem Weinen das Problem haben.

Vielleicht ist das auch etwas für dich, wenn du gesundheitliche Beschwerden bei deiner Maus ausschließen kannst und auch sonst nichts richtig hilft.

Viele liebe Grüße und alles Gute! #winke
Alina & Max (11 Monate)

Beitrag von tosse10 26.02.11 - 13:37 Uhr

Hallo,

meine Hebi sagte die Tage das abendliche weinen haben fast alle Babys. Das wäre normal und die Ursachen seien nur unzureichend geklärt. Die derzeitige Tendenz ist, das es mit der Hirnreife zu tun hat (wie so vieles). Sie konnte mir die Theorie der Reizüberflutung nicht bestätigen, da die Babys ja noch keinen rechten Tag und Nacht Rythmus haben und auch zu Nachtzeiten Reizen ausgesetzt sind.

LG