Baby Im KH nicht besuchen dürfen?

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Beitrag von melina2010 26.02.11 - 12:12 Uhr

Hallo,meiner Freundin ihr Sohn (fast 6M) musste gestern wegen ein Fieberkrampf ins Krankenhaus!
Er ist ein Frühchen gewesen (34+1)

Habt ihr schon mal gehört das man sein Kind nicht im Krankenhaus besuchen darf?
Sie meinte sie drüfte ihn erst am Mittwoch besuchen gehen,da es ihr wohl nicht erlaubt ist so hin zu gehen?

Wenn ich nur daran denke mein Kind 5tage nicht Besuchen zu dürfen würde ich am Rad drehen! Kinder brauchen doch die Mutter und den Vater?!

Was meint ihr dazu,hat jemand von euch schon sowas erlebt?
Meine Motte hatte mit 3 monaten ein Rotavierus gehabt und ich drufte sie besuchen nur über die Mittagszeit war ich zu Hause.


Beitrag von festus14 26.02.11 - 12:34 Uhr

Geht ja gar nicht!!! Was ist das denn für eine Klinik???

Selbstverständlich braucht so ein Wurm die Mama und zwar am besten rund um die Uhr. Mein Kleiner musste mit 5 Monaten wegen eines Noro-Virus in die Klinik und ich wurde als Betreuungsperson mit aufgenommen, ganz klare Sache.

So etwas würde ich mir gar nicht bieten lassen!!! Unnd was ist mit Stillen? Wie soll das denn laufen? GRAUENVOLL!!!!!

Sag deiner Freundin mal, die soll da Rabatz machen, das ist ihr Kind und sie kann die Folgen einer traumatischen Trennung hinterher im schlimmsten Fall monatelang ausbaden. Was sind denn das bloß für Ärzte???

Beitrag von tinasophia 26.02.11 - 12:44 Uhr

Vielleicht stillt sie nicht mehr?? Ich hab auch "nur" 4 Monate gestillt. Es geht auch anders!

Beitrag von festus14 27.02.11 - 20:29 Uhr

Hui, fühl dich doch nicht so angegriffen! Ist doch auch vollkommen ok, schließlich darf jede Frau selbst entscheiden, ob sie überhaupt stillt und wie lange sie stillt.

Aber das ist hier überhaupt nicht das Thema!

Das war eine rein praktische Überlegung, ganz wertungsfrei zum Thema Stillen.

So oder so ist es eine totale Katastrophe, dass sie ihr Baby nicht besuchen darf! Oder siehst du das anders?

Beitrag von hailie 26.02.11 - 12:35 Uhr

#schock

Nein, das habe ich noch nie gehört.
Ich würde mein Kind keine Sekunde lang alleine lassen!

LG

Beitrag von sarie. 26.02.11 - 12:38 Uhr

#schock #schock #schock #schock #schock #schock
ich würde NIEMALS meinen Sohn allein im Krankenhaus lassen!
Er kam mit 3 Wochen auf Intensivestation und selbst da war ich rund um die Uhr, Nachts hatte ich dann ein Mutterzimmer und später wurden wir in ein Mutter-Kind-Zimmer verlegt. Das war allerdings in der Kinderklinik!

Ich würde lieber in eine andere Stadt fahren in der es eine Kinderklinik gibt in der ich ein Zimmer mit meinem Sohn zusammen bekomme bzw ein Mutterzimmer.

Also ich kann es nicht nachvollziehen, dass deine Freundin das Kind nicht mal besuchen darf! Das Baby braucht doch die Mutter!

Beitrag von blockhusebaby09 26.02.11 - 12:40 Uhr

Für mich selbst als Krankenschwester unvorstellbar.
Das geht gar nicht :-( ich glaube das auch nicht.

LG

Beitrag von tinasophia 26.02.11 - 12:43 Uhr

Ich würde in Sitzstreik gehen! Das geht ja gar nicht.
Wie ist die Aussage denn einzuschätzen? Ist deine Freundin glaubwürdig? Nur so eine Frage...

Beitrag von hola3 26.02.11 - 12:52 Uhr

ich kann mir kaum vorstellen, dass es das tatsächlich gibt! ich glaube das niccht. das kh ist doch auch froh, wenn es durch die mutter entlastet wird und sich nicht rund um die uhr um das kranke kindd kümmern muss. ich glaueb das wirklich nicht

Beitrag von jumarie1982 26.02.11 - 12:57 Uhr

Glaub ihr kein Wort!

Soetwas gibt es in Deutschland nicht. Und schon garnicht, wenn das Kind da zur Beobachtung wegen eines Fieberkrampfs ist.

#nanana

Armes Kind!

Beitrag von melina2010 26.02.11 - 13:09 Uhr

Richtig Glauben tut ich das auch nicht!
Ich mein welche Mutter würde das mit machen?
Sie meinte die Ärzte hätten gesagt das es zu viel Stress für den kleinen wäre,wenn sie ihn Besuchen würde.
Meine Motte lag 13 nach der Geburt auf Intensiv und ich drufte kommen wann ich wollte und gehen so weit auch! Meist waren wir bis 22.00uhr dort,dann musste ich wieder auf mein Zimmer und ab früh´s um sieben war ich wieder bei ihr. Ich glaube ihr das auch nicht!

Vorallem liegt ihr kleiner in dem KH wo meine Maus auch lag,und ich durfte damals auch abgesehen von der Mittagszeit zu ihr.

Er soll ja auch angeblich 3 Wochen im KH bleiben!
Ich glaube sie denkt sich das alles nur aus,oder will es Dramatisieren!

Beitrag von moeriee 26.02.11 - 13:18 Uhr

Das ist aber nicht die Regel! Unser Sohn lag auch 2 Wochen nach der Geburt im KKH und dort gab es Besuchszeiten, an die man sich zu halten hatte. Vormittags 2 1/2 Stunden und mittags 5 Stunden. Und als ich jetzt letzte Woche im KKH war, wurde eine Mutter nach Hause geschickt, weil das KKH überbelegt war. Sie haben dann die Mütter nach Hause geschickt, um mehrere Kinder in ein Zimmer legen zu können. Was willst du denn da machen? Klar haben sich die Frauen beschwert. Aber wenn das Kind auf die medizinische Versorgung dringend angewiesen ist, stürmt man nicht wie Superman ins Zimmer, schnappt sich das Kind und verlässt die Station. Das wäre mir auch nie in den Sinn gekommen, als Louis auf der ITS lag. Was würde das bringen? Dass es anders geht, weiß ich mittlerweile auch. Aber es gibt viele, auch hier im Forum, die dieselbe Erfahrung mit unserem KKH gemacht haben. Es kommt eben einfach auf die Bedingungen im KKH an. Und wenn die schlecht sind, dann hast du eben Pech! So viel Auswahl an Unikliniken hat man ja in der Regel nicht.

Beitrag von jumarie1982 26.02.11 - 13:28 Uhr

Gott, was für Zustände. Da lob ich mir eine Zusatzversicherung, die mir ein Einbettzimmer garantiert und auch garantiert, dass ich IMMER bei meinem Kind bleiben darf und übernachten darf, bis er 6 Jahre alt ist.

Beitrag von moeriee 26.02.11 - 14:12 Uhr

Was nutzt einem die Zusatzversicherung, wenn kein Platz mehr im KKH ist? Meinst du, die schmeißen ein anderes Kind raus, weil du dort bleiben möchtest? Ich habe auch eine solche Versicherung für uns abgeschlossen, aber ich denke nicht, dass in solchen Fällen eine Umsetzung garantiert werden kann. Oder auch, wenn das Kind auf der ITS liegt. Nur dort ist die medizinische Versorgung für das Kind ausreichend gesichert, denn dort sind u.a. Tag und Nacht Ärzte mit im selben Zimmer. Wie ließe sich das umsetzen, wenn du noch mit im Zimmer sein wolltest? Dort wird der Platz dringend benötigt, weil u.U. plötzlich 10 medizinische Fachkräfte neben den Betten Platz benötigen. Wie sollte das gehen? Die Fragen sind ernst gemeint! Ich finde nämlich leider keine praktikable Lösung!

Wenn man wegen einer OP oder wegen Kinkerlitzchen im KKH ist (aber wer ist schon wegen Kinkerlitzchen dort #gruebel), dann kann man durchaus sagen: "Hier bleibe ich nicht!" Aber wenn das Kind wirklich ernsthaft krank ist und dringend auf medizinische Versorgung angewiesen ist, dann kann man froh sein, wenn man nicht aufgrund von Platzmangel selber wieder weggeschickt wird. Die Verhältnisse in KKH sind heute leider immer noch nicht so, wie sie eigentlich sein sollten. Zusatzversicherungen können da durchaus hilfreich sein, aber garantieren können sie einem auch nichts.

Ich lag ja vor der Geburt von Louis auch schon 2 Monate im KKH und da habe ich auch so einige Leute kommen und gehen sehen. U.a. lag eine Frau mit mir im Zimmer, die ebenfalls eine solche private Zusatzversicherung hat, die ihr die Unterbringung in einem Einbettzimmer garantieren sollte. Tja, KKH voll: Pech gehabt! Die OP, die sie vor sich hatte, wird weltweit aber nur an diesem Uniklinikum durchgeführt! Woanders hingehen? OP später durchführen lassen? Keine Chance! Denn es war eine OP am ungeborenen Kind, die nur bis zu 25. SSW durchgeführt werden kann. Da die Diagnose "Spina Bifida" aber oft nicht viel früher gestellt wird und die OP auch eine gewisse Vorbereitungszeit braucht, hatte sie gar keine Wahl. Natürlich werden in dem KKH auch Betten zusammengeschoben (also aus 2-Bettzimmern werden 3-Bettzimmer), aber irgendwann ist die absolute Obergrenze einfach erreicht. Und wenn schmeißt man dann raus? Verstehst du was ich meine? Ich denke, das ist wirklich ein schwieriges Thema, bei dem es nicht immer eine zufriedenstellende Lösung für alle gibt.

Beitrag von beccib 26.02.11 - 17:46 Uhr

HI!
Also mir wäre das ziemlich egal, was die mir sagen. Wenn ich halt kein Bett bekomme, dann schlafe ich auf einer Luftmatratze oder auf nem Sessel. Mein Kind braucht mich und das dann nach möglichkeit rund um die Uhr.. wie zu Hause auch. Und was die evtl. für Besuchszeiten hätten, tja.... wär mir auch egal. Ich lasse mir doch nicht verbieten mein unmündiges Kind zu besuchen und zu "überwachen" wie sie mit meinem Kind umgehen.
Ich will keinem was böses, aber die Eltern wissen am besten was ihr Kind wann braucht. Immerhin kennen sie es ja auch am besten und in so einer Ausnahmesitutaion würde ich meinen kleinen Krümel nie alleine lassen.
Da würde es ihm ja gleich noch schlechter gehen. Und mir auch.

Aber natürlich muss das jeder für sich selber entscheiden, ob er sich dann "rausschmeißen" läßt oder nicht.

Schönen Abend noch!

Becci

Beitrag von lilly7686 26.02.11 - 19:43 Uhr

Als meine Große vor zwei Jahren wegen Mandel-OP im KH lag, wollten die mich auch nicht mit aufnehmen. Sie war da grad erst 5 Jahre alt!
Ich hab die erste Nacht auf nem Sessel übernachtet. Naja, die meiste Zeit lag ich bei ihr im Bett und musste kuscheln ;-)

Das KH wollte ich nicht, dass ich dort bleibe. Man konnte mich aber nicht dran hindern.
Und ich glaube, meine Tochter hätte die Nacht durch geheult, hätte ich nicht dort bleiben dürfen. Und ich? Ich hätte denen, bzw. hab denen meine Meinung gegeigt.
Nie im Leben würde ich ein Kind allein im KH lassen. Und wenn ich die Nacht neben dem Bett stehend verbringen müsste!

Beitrag von hailie 26.02.11 - 21:18 Uhr

#pro

Beitrag von moeriee 26.02.11 - 22:04 Uhr

Sorry, aber das macht man vielleicht eine Nacht, aber wenn dein Kind mehrere Wochen im KKH ist, will ich denjenigen sehen, der das die ganze Zeit über durchzieht. Wo wäschst und duschst du dich?

Weißt du, wenn man nicht öfter in der Lage ist, dann stellt man sich das sicher so einfach vor. Aber genau aus diesem Grund habe ich neulich im Frühchenforum mal gefragt, ob mein Denken dahingehend wirklich so komisch ist. 10 Kinder auf der ITS und 10 Mütter auf Klappstühlen, die wochenlang neben den Wärmebettchen ihrer Kinder campieren!? Sorry, aber das ist naiv und schlichtweg nicht praktikabel. Und da gehöre ich noch zu den Müttern, die in den letzten 4 Monaten nur 72 Tage im KKH war. Es gibt hier viele, die deutlich länger dort sein müssen.

Wenn ihr ein wenig Zeit habt, dann könnt ihr ja gerne mal die Erfahrungen KKH-erfahrener Mütter lesen: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=49&tid=3024074 Ob davon wirklich alle froh sind, wenn sie Urlaub von ihrem Kind bekommen? Denkt mal darüber nach!

Beitrag von nineeleven 26.02.11 - 23:16 Uhr

Hallo,

Ich denke mal auch dass es Unterschiede zw einer normalen Kinderstation (wo nunmal ein Fieberkrampfkind liegt - ich habs 4x hinter mir) und einer ITS gibt.

Meine Tochter lag gleich nach der Geburt auch auf der Neonatologie. Im selben Zimmer waren noch 3 Babybetten. Platz für Eltern gab es da keinen. Ich als Stillmama hab aber ein extra Zimmer bekommen als sie 3 Tage vor der Entlassung war. Die Zeit davor war ich auch zH, durfte sie aber jeder Zeit besuchen, egal wann und egal wie lange. Schwestern und Ärzte waren rund um die Uhr für die Kinder da. Dort wurde liebevoll mit ihnen umgegangen, sie wurden auch schonmal durch die Gegend getragen oder es wurde beim Füttern für sie gesungen. Alles in allem war es da sehr liebevoll. Aber es waren da auch nur Neugeborene. Von einer ITS habe ich keine Ahnung und wenn möglich möchte ich da auch niemalsnie hin.

Als sie dann auf der Kinderstation war wegen den Fieberkrämpfen war ich Begleitperson und wir hatten da ein normales Zimmer. Da hätte ich sie keinesfalls alleine gelassen. Denn dort wird mit den Kindern nichts anderes gemacht als Massenabfertigung. Waschen, windeln, füttern.

Ich hoffe du erkennst dass es zweierlei Dinge sind.

LG

Beitrag von canadia.und.baby. 26.02.11 - 13:14 Uhr

Ist sie selber Krank , dicker erkältung vielleicht?

Beitrag von mutschki 26.02.11 - 13:16 Uhr

hi

sorry aber das kauf ich deiner freundin nicht ab. sowas hab ich noch nie gehört das eine klinik das verbietet,es sei denn sie hätte eine ansteckende krankheit.
und ehrlich,wenn es stimmen ,würde ich denen was husten!! ich würde doch nicht mein kind da alleine lassen,und das noch bis mittwoch? niemals!
komisch das deine freundin das einfach so hin nimmt...naja,is ja auch irgendwie urlaub vom baby,gell #augen


lg carolin

Beitrag von darkphoenix 26.02.11 - 14:29 Uhr

Huhu,
wir mussten im Urlaub nachts ins KH wegen Fieberkrampf. Durften sogar zu 4. im Zimmer bleiben. Ich hätte mit beiden Kids so ein Elternzimmer bekommen und mein Mann eine Etage höher ggf. ein Gästezimmer. Der kleine musste wegen Stillen dabeibleiben.

Der Große wurde "nur" total verkabelt und bekam ne Infusion. Da die Nacht unauffällig war und der VM auch wurden wir Mittags wieder entlassen.

Beitrag von berry26 26.02.11 - 18:40 Uhr

Normalerweise wird man in dem Alter als Mutter mit einquartiert!

So einen Schwachsinn habe ich ja noch nie gehört!
Deine Freundin bindet dir da eindeutig einen Bären auf.

LG

Judith

Beitrag von nineeleven 26.02.11 - 19:29 Uhr

Mein Tochter hat am ersten Geburtstag den ersten Fieberkrampf gehabt. Sind dann ins KKH und für mich war es gar keine Frage mit da zu bleiben. Dass man es nicht darf ist mir neu, da der Fieberkrampf ja keine ansteckende Krankheit ist. Klar muss man schauen, wodurch das Fieber ausgelöst wurde. Aber ich hätte da n Aufstand gemacht wenn sie mich nach Hause geschickt hätten. Weißte wie grausam es dort für die Kinder, die alleine sind, ist? Ich habe es erlebt, der Junge hat den ganzen Tag geweint, ihm wurde lediglich mal schnell die Windel gewechselt und Brei oder Flasche gegeben. Mehr nicht.

Ich würde definitiv bei jeder Erkrankung im KKH bleiben und nicht mal für ein paar Stunden gehen. Selbst jetzt noch wo sie fast 5 ist.

LG

Beitrag von tinka85 26.02.11 - 19:59 Uhr

Hallo,

ich kann das auch nicht glauben. Meine Kinder lagen auch schon in der Klinik. Mein Sohn fast die ersten zwei Jahre und meine Tochter 2 mal (8 Monate und 1,5 Jahre).

Gerade bei der kleinen war es so, dass ich total scheisse behandelt worden bin weil ich nicht durchgehend anwesend sein konnte. Ich war nachts zu Hause und war tagsüber erst von 9-13 Uhr da, dann nach Hause den Großen versorgen und von 16-19 Uhr wieder in der Klinik. Mir selbst brach es das Herz aber es ging nunmal nicht anders. Und trotzdem wurde ich schon sehr anmaßend behandelt.