Namensänderung des Kindes bei Heirat wenn Mutter Sorgerecht hat

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Beitrag von kleineblonde33 26.02.11 - 12:49 Uhr

Hallo,meine Tochter trägt den Nachnamen Ihres Vaters.

Nun wurde mir zugetragen,wenn ich und mein Lebensgefährte

Heiraten,kann die Kleine unseren Familiennamen annehmen ohne das der

Kindesvater zustimmen muss,weil...ich das alleinige Sorgerecht habe.

Stimmt das...bitte nur Antworten,wer sich wirklich auskennt.

LG kathi

Beitrag von bellababy 26.02.11 - 12:52 Uhr

Hallo,

das stimmt nicht!

Der Vater muss zustimmen da es sein Name ist. Tut er es nicht kann ein Gericht es entscheiden.

Ich habe gestern geheiratet meine beiden großen haben den Namen ihres Vaters. Dieser muss nun auch beim Standesamt zustimmen das die Kinder nun wieder meinen Nachnamen (den habe ich behalten) bekommen.


lg Janine

Beitrag von kleineblonde33 26.02.11 - 12:59 Uhr

Danke und herzlichen Glückwunsch...Kathi

Beitrag von nalle 26.02.11 - 13:01 Uhr

Richtig,der Kindesvater MUSS NICHT zustimmen,wenn Du das alleinige Sorgerecht hast.

Somit bekommt es bei Eurer Hochzeit den Namen deines Mannes. (Wenn der einverstanden ist)


Kenne mich damit aus,weil ich vor kurzen in der selben Situation war.


lg

Beitrag von kleineblonde33 26.02.11 - 13:03 Uhr

Also doch...na nune.
LG

Beitrag von nalle 26.02.11 - 13:07 Uhr

Wenn Du das alleinige Sorgerecht hast,darfst DU jederzeit bestimmt wie Dein Kind heisst.

das hat nichts mit dem Namen des Kindesvater zutun.


Wenn dein Kind den neuen Namen annimmt,wird er auch nirgends mehr den alten Namen lesen.

Das ist quasi wie in Meisel geschnitzt.


Bei uns steht ja überall geborene ****


Bei den Kindern nicht.

Eine neue geburtsurkunde wo NICHTS erwähnt wird von alten namen.

Der vater muss NUR zustimmen,wenn er auch das Sorgerecht hat.

Ob er zahlt oder nicht ist da auch egal.

lg

Beitrag von kleineblonde33 26.02.11 - 13:15 Uhr

Namensänderung gilt nur bei Heirat,wie ist es wenn ich das jetzt möchte...muss er da zustimmen?
Ich habe damals eben den Fehler gemacht und dem Stolzen Papa zugestimmt das die Kleine so heisst wie er.
Da wurde uns auf dem Standesamt gesagt,das ist nie wieder Rückgängig zu machen.
LG

Beitrag von nalle 26.02.11 - 13:18 Uhr

Du kannst es rückgängig machen,WENN Du das nötige Kleingeld dazu hast.

Oder der Vater das Kind mißhandelt.


Genau mit diesen Sätzen hat unser Standesbeamter es uns gesagt.


Da er kein Sorgerecht hat,kannst Du dem Kind JETZT Dein Namen wieder geben ABER nur wenn Du auch dafür zahlst.Bei uns leigt der preis bei 380 Euro (NRW)


Aber wenn Du heiraten möchtest,würde ich es dann lieber so machen,dass dein kind den Namen von Euch beiden annimmt.



Und wie gesagt : Er braucht NICHT zustimmen !!!!

Beitrag von kleineblonde33 26.02.11 - 13:20 Uhr

Ich danke Dir und schönes We aus Weimar...

Beitrag von nalle 26.02.11 - 13:22 Uhr

Bitte


Erkundige Dich aber trotzdem nochmal..man weiss ja nie wie die Ämter ticken in Ost und West ;-)


#winke

Beitrag von king.with.deckchair 26.02.11 - 14:56 Uhr

Schon wieder Unfug.

Beitrag von hedda.gabler 26.02.11 - 14:20 Uhr

Nochmals Blödsinn.

Beitrag von king.with.deckchair 26.02.11 - 14:55 Uhr

Unfug.

Beitrag von sparrow1967 26.02.11 - 18:20 Uhr

DU hast ja Ahnung #klatsch

Als Name steht dort: Augusta Klitschkowski ( Namensgebung durch Stiefvater)

Als ELTERN stehen aber genau darunter: die Kindsmutter UND der KindsVATER.

Also nicht der Stiefvater.... sondern der Erzeuger.

Und somit ist der alte Nachname da.


Und der Vater muß immer zustimmen- ebenso wie das Kind ( ab 5)

Wenn mal keine Ahnung hat, einfach mal....


Beitrag von king.with.deckchair 26.02.11 - 13:58 Uhr

Soso. Und dein Kind trug vorher auch den Nachnamen des Kindsvaters?!

Beitrag von hedda.gabler 26.02.11 - 14:19 Uhr

Blödsinn.

Beitrag von sparrow1967 26.02.11 - 18:14 Uhr

Quatsch.

Der "Erzeuger" muß zustimmen beim Standesamt- er und die Kindsmutter und der zukünftige Stiefvater müssen unetrschreiben- und der Spaß kostet dann- je nach Bundesland- noch n paar Euro.
Wir haben bei 2 Kindern 80 Euro bezahlt.

Und ja- ich habe auch das alleinige Sorgerecht.

Und du warst nicht in der selben Situation, sondern in der gleichen :-p. Die selbe Situation gibts nämlich nur einmal.


sparrow

Beitrag von elofant 26.02.11 - 13:47 Uhr

Es sagt ja eigentlich schon alles aus: Das alleinige (!) Sorgerecht.

Das schließt alles ein, was das Kind betrifft. Wo es lebt, wie es heißt etc.





Weiß das nur von meiner Freundin, die ihr Sorgerecht scheibchenweise übers Gericht bekommen hat.

Beitrag von hedda.gabler 26.02.11 - 14:21 Uhr

Hallo.

Bei einer Einbenennung nützt Dir aber die alleinige Sorge nichts, wenn das Kind den Namen des Vaters trägt.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von sparrow1967 26.02.11 - 18:15 Uhr

So ein Dummfug.

Das Namensrecht hat mit dem alleinigen Sorgerecht nichts zu tun.

Beitrag von hedda.gabler 26.02.11 - 14:24 Uhr

Hallo.

Einbenennung:

Ein Kind kann den Ehenamen eines sorgeberechtigten Elternteils und seines Ehegatten, der nicht Elternteil ist (Stiefelternteil), durch öffentlich beglaubigte Erklärung gegenüber dem Standesbeamten erhalten (Einbenennung, § 1618 BGB), wenn es in den gemeinsamen Hausstand von Elternteil und Stiefelternteil aufgenommen wurde. Der andere leibliche Elternteil muss ebenfalls einwilligen, wenn er Mitinhaber des Sorgerechtes ist oder wenn das Kind seinen Namen führt. Die Einwilligung des anderen Elternteils kann aus Gründen des Kindeswohls durch das Familiengericht ersetzt werden. Es bedarf auch der Einwilligung des Kindes, welches von der Namensänderung betroffen ist, wenn es das 5. Lebensjahr vollendet hat (wird im Falle der Minderjährigkeit ggf. durch einen Ergänzungspfleger vertreten).

Bei der Einbenennung kann auch ein Doppelname gebildet werden (ein bisheriger Nachname kann mit Bindestrich vorangestellt oder angehängt werden).

Eine einmal erfolgte Einbenennung ist zivilrechtlich auch dann nicht mehr zu widerrufen, wenn die Ehe des Elternteils mit dem Stiefelternteil geschieden oder aufgelöst wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Namensrecht_%28Deutschland%29

Das Gesetz dazu:
http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1618.html

Der Vater MUSS einstimmen, da das Kind seinen Namen trägt.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von bellababy 26.02.11 - 20:13 Uhr

genau das sagte und der Standesbeamte auch....

ich kann nicht verstehen wieviele hier der Meinung sind das man es einfach ändern kann wenn man das alleinige Sorgerecht hat oder gar Kohle auf den Tisch legt.

Diese Möglichkeit wurde uns gar nicht angeboten. Sondern halt wie aus Deinem Text hervor geht Einbennung mit Zustimmung des Vaters.


lg Janine

Beitrag von hailie 26.02.11 - 16:35 Uhr

Das ist nicht richtig.

Der Vater muss zustimmen.

LG

Beitrag von angel2 26.02.11 - 23:14 Uhr

Hi

Also ich weiß es nur in dem Zusammenhang wenn ein gemeinsames Sorgerecht besteht.

Wenn dann die Mutter wieder Heiratet und es dann noch halbgeschwister kommen dann darf das Kind auch ohne Zustimmung vom Vater den Familiennamen annehmen da es sich sonst ausgegrenz fühlen könnte.

Das habe ich so von einer Bekannten erfahren die das Problem hatte. Allerdings hat ihr Sohn nicht sofort den Familiennamen ennhemen dürfen das hat sich einige Zeit und Verhandlungen hingezogen.

Beim alleinigen Sorgerecht denke ich kann es kein Problem sein das Mutter und Kind den gleichen Namen tragen dürfen auch wenn die Mutter ihren Namen durch Heirat ändert.

Gruß Angel

Beitrag von krokolady 27.02.11 - 10:34 Uhr

Mir stellte sich die Frage zum Glück nie - denn ich wäre niemals auf die Idee gekommen einem meiner Kinder den Nachnamen des Stiefvaters zu geben.
Der Stiefvater hat nicht das geringste mit dem Kind zu tun....warum muss das Kind dann den Namen annehmen?

Was machst denn wenn Dein LG Dich sitzen lässt....ihr euch trennt?
DU kannst Deinen Nachnamen dann wieder ändern - Dein Kind aber nicht, es muss weiterhin den Nachnamen eines Mannes tragen mit dem es nicht das geringste zu tun hat!

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