Julius ... ich wusste, dass er früher kommt!

Archiv des urbia-Forums Geburtsberichte.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von calilmaclya 26.02.11 - 22:09 Uhr

Endlich komme ich dazu ... am 19.November kam mein dritter Sohn auf die Welt, in der 36. ssw und anders als geplant, na klar, wie die beiden anderen auch ... Er war schon früh im Bauch ziemlich gross und schwer und ich hatte das gefühl, dass es auf keinen fall bis zum et dauern würde. im leben nicht! drauf gehört hat keiner, nur mein freundes- und familienkreis, die ärzte waren sich ihrer sache sehr sicher ...

am 19. sind wir also zu ikea gehfahren und ich habs kaum noch durch eine abteilung geschafft, hne mich 2 mal hinzusetzen. mein bauch tat weh, um den nabel herum und ich wollte nur noch heim. als wir fertig waren habe ich meinen partner gebeten, zur sicherheit im kkh vorbei zu fahren. gesagt, getan, ab ans ctg und die ominösen nabelschmerzen waren wehen im 3 minuten abstand.

kontrolluntersuchung beim oberarzt, der war überrascht ( einen tag zuvor war ich beim geburtsplanungsgespräch gewesen) und meinte nur - na, kriegen sie jetzt ihr kind? ich hatte ohnehin einen ks geplant (grösse des kindes, 3.ks nach geburtsstillstand etc., mein zweiter sohn steckte in meinem becken fest, danach wollte ich kein risiko mehr eingehen ...) aber jetzt ging alles ganz schnell - hemdchen an, während ich meine freundin anrief, die mir während der geburt händchen halten sollte, kindsvater nach hause geschickt zum tasche holen und die grossen versorgen und schon gings ab in den op. falls irgendjemand per spinalanhästesie entbinden will/muss und wie ich angst davor hatte: ein klacks! ernsthaft! ich hatte gar keine zeit angst zu haben, das war wohl der vorteil aber es war alles völlig problemlos, den pieks merkt man kaum, wie blutabnehmen aber kürzer und die lagerung etc. ist wirklich kein drama. und das allerbeste ist tatsächlich: man hört den ersten schrei! wie wunderschön! und kriegt die kleine, schleimige qualle direkt neben den kopf gelegt und kann in die schönsten augen der welt sehen... mein sohn. mein drittes baby... dann ging alles ganz schnell, schatzi wurde weggebracht da er etwas blau wurde und ich wurde versorgt und hier zeigt sich einfach klar der vorteil einer frau mit im op - ich: erzähl mir was, ich will nicht dran denken, was da grad passiert. sie: was soll ich denn erzählen? ich: irgendwas. plätzchenrezepte (was blöderes ist mir so schnell nicht eingefallen) und sie hat erzählt. ich hab die augen zugemacht, zugehört und mich auf ihre stimme konzentriert. da war alles ok. leider gings meinem kleinen nicht so gut und statt der ersehnten kuscheleinheit im kreißsaal hinterher gabs einen nottransport des babys in die kinderklinik. ich war allein in meinem familienzimmer, mein baby war weg. das war schon bitter. aber ich hatte glücklicherweise deutlich weniger schmerzen nach dem dritten ks als nach dem ersten oder zweiten, kaum zu glauben - und bin schon nach 2 stunden aufgestanden und abends habe ich mir selber meinen tee aufs zimmer geholt. ich war sehr schnell wieder sehr fit und bin einen tag später auch in die klinik zu meinem spatzi verlegt worden. ach so: spatzi war der moppel der kinderintensiv - mit einem geburtsgewicht von 3950g!! in der der 36.ssw (und das ohne zucker o,ä.) der oberarzt meinte später, es war gut, dass ich sofort gekommen bin, denn meine gebärmutterwand war so dünn, dass sie am wochenende (tags drauf) wohl gerissen wäre. o gott. schwein gehabt.
jetzt sin wir alle schon seit 14 wochen wieder zu hause und alles spielt sich ein, nächsten monat gehe ich wieder arbeiten. ich danke gott, dass alles gut ausgegangen ist und freue mich über meinen süssen, kleinen sohn.
lg, calilmaclya

Beitrag von serafina.nr.1 27.02.11 - 09:37 Uhr

zu deinem kleinen wonneproppen!!!
;-)
ich kann nur bestätigen dass es mir genauso ging wie dir. mit jedem kaiserschnitt ging es mir damit besser.beim fünften kaiserschnitt stand ich wenige stunden nach der OP völlig selbständig auf und schwang meine beiden (mit elastischen venenstrümpfen praktisch bis fast zum po toll in szene gesetzten) beine schon gekonnt und grazil wie eine primaballerina aus dem bett :-)
auch die schmerzen waren bei jedem weiteren kaiserschnitt weniger. entweder liegt es an der routine und dem wissen, wie man sich am besten bewegen soll um in den ersten beiden tagen dreh-und bewegungs-schmerzen zu vermeiden, oder es liegt daran dass ich den kaiserschnitt an sich immer toller fand und immer besser damit klarkam.es war auch bei den wehen was die natürlichen geburten betraf ähnlich. man wird gelassener und erkennt schon ähnlichkeiten und durch die vertrautheit der situation wird sicher weniger angst ausgelöst die dann ja auch weniger verkrampfung und schmerz auslöst.
ich hatte sogar einmal wehen die ich gar nicht spürte!!! nur der wehenschreiber zeichnete sie vehement auf...damals konnte ich meinen augen nicht glauben- es war bei der geburt meines vierten kindes und ich hatte gerade telefoniert dass ich keine wehen mehr hätte seit ich hier das ctg bekäme und es wohl fehlalarm wäre...;-)
so kann´s gehen.
mit liebem gruss!!!
serafina.

Beitrag von mamulya 02.03.11 - 13:17 Uhr

schön, gratuliere euch!!!!mein Kind kam auch früher aber in der 35SSW, die schon klein 2710g 47cm 33 KU, war 2 Wochen in der Kinderklinik alles gut überstanden))) zur Zeit ist sie 6 Monate und wiegt 9 kg also passt doch))